Kipphardt

11.11.2005 um 14:35 Uhr

Die Wissenschaftler: Gruppe der Lügner?

von: Balisto

Rolander behauptet,dass die Wissenschaftler in die Gruppe der Lügner eingeordnet werden. Darauf erwidert Lansdale, dass hervorragend Laute die Tendenz haben, sich auch in Fragen für kompetent zu halten, in denen sie nicht komptent sind. Meiner Ansicht nach gehören die Wissenschaftler nicht in diese Gruppe, da sie ja vielleicht auch nicht alles veröffentlichen dürfen was sie soeben herausgefunden haben oder ganz einfach weil sie keine Lust dazu haben. Daraus folgt, dass ein Wissenschaftler sehr frei entscheiden darf und das das aber nicht heisst, dass er ein Lügner ist.

05.11.2005 um 11:36 Uhr

Wer hat Recht?

von: Balisto

Oppenheimer's Beziehungen zur kommunistischen Bewegung waren ja für eine kurze Zeit sehr intensiv. ein wenig später behauptete Robb, dass Oppenheimer an der geschlossen versammlung teilgenommen habe und das sie Zeugen (Paul Crouch und dessen Frau) haben. Doch während des Gesprächs stellte sich heraus, dass das FBI mit falschen Zeugnissen gearbeitet hat, denn Oppenheimer war während diesem Meeting in Neu-Mexiko und nicht in Berkley! Irre ist menschlich! Oder etwa doch nicht?

04.11.2005 um 12:21 Uhr

Hat man als Physiker eine private Sphäre?

von: Balisto

Ich persönlich finde, dass Robb zwischen Oppenheimer's Arbeit und der privaten Sphäre unterscheiden sollte. Als nämlich Robb zuerst von dem Physiker Robert Oppenheimer wissen wollte, ob es nichts mit seiner Loyalität zu tun hätte, wenn er als Verantwortlicher für das Atomwaffenprojekt in Los alamos die Nacht mit einer Kommunistin im Hotel verbringe, ohne die Sicherheitsbehörden davon zu unterrichten. Und schliesslich fragte er auch noch, worüber er den mit ihr gesprochen habe. Das finde ich einfach den Gipfel der ganzen Sache. Ihr etwa nicht auch?

28.10.2005 um 12:31 Uhr

Die Physiker in ihrer Welt...

von: Balisto

Als ich begonnen habe zu lesen, musste ich mich sehr über die Physiker entsetzen. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die Physiker leben in einer so anderen Welt und entwickelten die neusten und technisch hoch entwickelten Sachen. Da die Menschheit noch nicht so weit war im Denken, wussten sie dem entsprechend auch nicht, wie sie damit umgehen sollten und setzten sich daher auch ihren eigenen Weltuntergang. Die Zeitbombe war kurz vor dem "Platzen" und hätte somit auf einen Klatsch die Seifenblase kaputt gemacht und die ganze Menschheit beinahe ausgelöscht... Ich möchte ja nicht wissen, wie das ausgegangen wäre! Was mich äusserst entsetzt hat ist, dass die Atomphysiker bei der Ziel-Aussuche mitgeholfen hatten und somit auch das alles unterstützten. Meiner Meinung nach haben die Fachleute einen grossen Fehler begangen, weil sie ihre Arbeit schön brav erledigten, obwohl sie ganzgenau gewusst hatten, dass der Abwurf iihrer selbst entwickelten Atombombe auf das von ihnen ausgesuchte Ziel Tausende von Zivilisten töten würde. Das ist einfach schrecklich. Das alles ist die Art Schizophrenie in der die Physiker einige Jahre lebten. Man machte von den grossen Entdeckungen der neueren Naturwissenschften einen fürchterlichen Gebrauch!!! Ich hoffe, dass sich die allgemeine Lage der Welt (im speziellen der Waffenstillstand) verbessert.