Boulevard of Broken Dreams

09.02.2010 um 18:23 Uhr

Liebste Angie

von: Jari

Ich weiss nicht, wie sehr man einer Feierabend-Gratiszeitung trauen darf, aber wenn auch der Radio sagt, dass bei HartzIV was schief ging, dann wirds wohl stimmen. Wer kann schon mit so wenig Geld auskommen?
Doch was muss ich da lesen? Sagtest du doch, liebe Angie, dass eine Erhöhung der Beiträge nicht möglich wäre, da das Deutschlands Schulden zu sehr erhöhe.
Wie traurig, Angie, wie traurig. Milliarden in Banken reinstopfen, aber für die, die das Geld tatsächlich brauchen, ist nichts mehr da? 
 
Liebe Angie, die Welt rettet man nicht mit Banken. Und nicht indem man egoistische, geldgierige Banker unterstützt.
 
Liebste Angie, wie fühlt es sich an, wenn man sich keine Sorgen mehr machen muss? Wenn man seine Rechnungen Ende Monat ohne Weiteres zu zahlen vermag? Wenn man sich keine Sorgen darum machen muss, was es abends zu essen gibt? 
Sag mir, Angie, wie fühlt es sich an, wenn das Konto immer voll ist?
 
Das scheinen viele Politiker vergessen zu haben. 

07.02.2010 um 17:04 Uhr

Ostblock-Jari

von: Jari

Debrecen liegt im Osten. Im Osten Ungarns. Und Ungarn liegt im Osten Europas (so, Russen und so. Damals, ihr wisst schon). 
  
Freitag, 29.01.2010 - Samstag, 30.01.2010 
Schule. Erstmal. Dann Abreise nach Ungarn und Ankunft in Budapest.
Und dann weiter von Budapest nach Debrecen.
Es herrschte Schneegestöber und rammelnde Hasen in Österreich. 
Sonntag, 31.01.2010 
Es hat geschneit. Debrecen - ein WinterWonderLand
  

  

  

  

Nachmittag dann ein Treffen mit den Zwergen (erinnert ihr euch noch?) Wir waren die Vier Zwerge.
Leider fehlte ein Zwerg.

  

Es war toll, die Beiden endlich wieder zu sehen :3
Sie sind übrigens Zwillinge.

Montag, 01.02.2010 
Kino! Endlich wieder ins Kino!
Hab mir "Sherlock Holmes" angesehen. Auf ungarisch natürlich!
Ich finde jedoch, dass die ungarische Synchronisation um einiges besser gelungen ist, als die deutsche.


Dienstag, 02.02.2010

Der Geburtstag meiner Mutter, deshalb hatte ihr versprochen, nachmittags in die Debrecener Thermalquelle mitzukommen, um etwas herum zu plantschen :)

Morgens hatte ich mich jedoch noch mit Kinga getroffen (s.o). Gemeinsam recherchierten wir noch etwas über die Geschichte Debrecens (mein Thema für die Abschlussprüfung in Geschichte).
Hinterher besuchten meine Mutter und ich die Ausstellung im Debreceni Református Kollegium Gymnázium.

Nach der Ausstellung hatten wir Hunger und beschlossen, uns in einem Cukrászda etwas Gutes zu gönnen.



Das Baden hinterher beruhigte das schlechte Gewissen ;)
Abends kaufte mir meine Mutter dann im Einkaufscenter namens "Fórum" noch ein tolles T-Shirt.
Mit Eule. Die Eule = der Schutzpatron der Buchhänlder



Mittwoch, 03.02.2010

Da hab ich mir in einem netten kleinen Bücherladen ein Buch gekauft :3
"Kleine Geschichte Ungarns".



Danach war ich wieder im Kino (in Ungarn ist das so schön billig!)
+ Filme sind auf ungarisch. Grosses Plus.



Im Übrigen habe ich eine neue Sammelleidenschaft entwickelt:
Ragiergummis!



Donnerstag, 04.02.2010

Vormittags war ich im Déri Múzeum zu finden. Auf Empfehlung meiner Mutter.
Es war nicht nur eine Aussellung über das vergangene Leben in Debrecen zu sehen, sondern auch alle drei Bilder von Mihály Munkácsy's "Christus Trilogie"

Christus vor Pilatus

Ecce Homo!

Golgota

Übrigens: Die Bilder sind nicht gerade klein...
Nachmittags sah ich  mir dann noch "Bathory" an, ein Film über die berühmte "Hexe Bathory", der nachgesagt wird, viele Mädchen umgebracht zu haben, um in ihrem Blut zu baden.
Echt ein wahnsinnig toller Film!


Und obwohl dieser Trailer englischsprachig ist, ist der Film eine slovakisch/tschechische Zusammenarbeit über eine ungarische Königin.
Freitag, 05.02.2010
Shopping!!!


Plus viele nette Dinge mehr :D "Weil ich ein Mädchen bin" ;)
Nachmittags ging ich dann noch ins Irodalom Múzeum - Das Literatur Museum.

Und, da ich  noch etwas Geld und Zeit hatte, kurzentschlossen noch "Alvin & the Chipmunks 2" gucken. Da erspar ich euch jetzt den Clip (und die Stimmen).
Samstag, 06.02.2010 - Sonntag, 07.02.2010
Morgens nochmal etwas ins Bad. Und dann gings schon ans Nach-Hause-Fahren.
Wir wurdem im ungarischen Zug etwas durchgerüttelt.
Aber im Schlafzug war dann alles i.O
Und heute morgen waren wir wieder in der Schweiz.
Apropos Literatur - hier noch meine Lektüre der letzten Woche:
  

  
Hier folgen noch ein paar weitere Ungarn-Eindrücke, damit ihr euch auch ein Bild dieses Ländles machen könnt :3

Ungarische Schokolade

Boci heisst auf deutsch "Kälblein" und Tibi ist die Abkürzung von Tibor. Einem Jungennamen.
In Ungarn haben alle einen Spitznamen, auch wenn sie Evá heissen. Die nennt man dann einfach "Evi" :D


"Turó Rudi" - Quark Rudi

Die Süssigkeit in Ungarn. Quark + Schokolade. + je nachdem noch eine Füllung.
"Pöttyös" heisst gepunktet. Pöttyös = das Original!

07.02.2010 um 10:32 Uhr

Berge

von: Jari

Ich bin übrigens wieder da. Nicht sehr begeistert. Darf ich wieder umkehren? Berge + Nebel + Regen als Empfangskomitttee. Sehr nett. Aber sobald die Koffer ausgepackt sind, werd ich noch ein paar Bilder reinstellen :)

29.01.2010 um 18:51 Uhr

Gegenüberstellung

von: Jari

Vom Gorilla auf GoogleReader geshart und von Jari geklaut:

 

  

28.01.2010 um 21:38 Uhr

Einsamer Blog

von: Jari

Am 31.01.2010 wird mein Blog ganze fünf Jahre alt. Seit fünf Jahren schreibe ich hier nun. Und ich bin noch nicht einmal da, um meinem Blögchen zu gratulieren. Tststs, letztes Jahr hab ich seinen Geburtstag sogar vergessen! Schämen sollte ich mich, jawoll! Schliesslich war mein Blog immer gut zu mir. Und erwies sehr viel Geduld mit mir ;)

27.01.2010 um 09:54 Uhr

Dumm?

von: Jari

Verdammt, ich bin nicht dumm! Wenn ich dumm wäre, hätte ich keine zwei 5.5 (CH-Notensystem 1=schlecht, 6=super) im Zeugnis. Sogar in Französisch komm ich auf eine 5.

Nur weil ich nicht gut in Mathe bin, heisst das nicht, dass ich dumm bin. Leider ist Mathe für manche Menschen das A & O im Schulsystem. Und auch im Leben. Aber ich mag Bücher nunmal lieber.

26.01.2010 um 19:47 Uhr

ChinaHunde

von: Jari

In China soll das Essen von Hunden verboten werden. Demnach würden Personen, die beim Verspeisen eines Hundes erwischt werden, mit 15 Tagen Gefängnis oder 500 000 Yuan bestraft werden. Dieses Gesetz wäre dann das erste Tierschutzgesetz des Landes...
 
Na, sehen wir mal. 

24.01.2010 um 18:05 Uhr

Ein Hoch auf die Spontanität!

von: Jari

In unserer Familie ist irgendwie niemand ganz normal. Noch nicht mal der Hund (die Katze schon gar nicht)
 
Meine Mutter heute nachmittag:  "Ich würde echt gerne mit dir nach Ungarn kommen."
Jari: "Dann komm doch mit."
M: "Warum eigentlich nicht?" o.0
 
Und das weniger als eine Woche vor Abfahrt :)
Bei uns sind solche Spontanaktionen daher selten, weil eigentlich immer irgendwas los ist. Und plötzlich geht sowas :D
 
Ich hör jetzt schon meinen Vater über meine Mutter sagen: "Jetzt geht's ihr also wirklich nicht mehr gut." Und dann kopfschüttelnd seines Weges gehen.  

22.01.2010 um 22:28 Uhr

Absage

von: Jari

 

Eigentlich wusst ichs ja schon. Man bekommt nicht bloss eine Absage am Tag. Wenn die eine Kollegin absagt, tuts die andere auch. Deshalb war ich vorbereitet.
Ich nerv mich schon gar nicht mehr. Menschen halt. Was will man schon von denen?
So kann ich mit dem gesparten Geld gleich dieses verdammte Ibrahim-Theater zahlen. 10 CHF für nichts und wieder nichts. Hingehen tu ich eh nicht. Macht mich nur aggressiv.
Die Frage ist jetzt bloss, wer macht die Fotos?
 
Ach, manchmal finde ich die gesamte Menschheit für'n Arsch. Aber nerven tu ich mich nicht.
 
Vielleicht liegt das auch nur daran, dass ich gerade, ohne dass der Gorilla auf mein "Darf-ich"-SMS geantwortet hat, Tickets bestellt hab. Aber ich schäm mich etwas dafür... 

 

21.01.2010 um 22:52 Uhr

Träume deuten

von: Jari

Blaues Kleid:

Bedeutet entweder Freude, Erfolg, Glück oder dass Wünsche in Erfüllung gehen. Obwohl ich ja davon ausgehe, dass das eine das andere beeinflusst :) Grösserer Reichtum stand auch irgendwo. Und dass man seine Ziele durch Beharrlichkeit erreicht.

Brunnen:

Ein Brunnen ohne Wasser warnt vor Sorgen (na toll).

Aber da war doch die Frau mit dem blauen Kleid... Und die Absperrung um den Brunnen... Hach, wie kompliziert... 

20.01.2010 um 22:00 Uhr

Es gibt Dinge...

von: Jari

... die machen keinen Sinn, aber man macht sie trotzdem. Einfach, weil einem gerade danach ist. So meldet sich zum Beispiel Klein-Jari einfach mal für ein Kalender-Casting an Fröhlich
Jetzt muss ich sogar Bilder machen. Das wird ja ernster als erwartet *g*

20.01.2010 um 17:24 Uhr

Aus der Seele geschrieben

von: Jari

Als dieser Text im Literaturschock-Forum gepostet wurde, wusste ich, ich bin nicht allein! Und ich werde alt und glücklich sterben und nie wieder Bücher wegschmeissen Fröhlich


 
O b s e s s i o n   B u c h

Für echte Bücherwürmer ist Lesen nur ein Teil des Vergnügens


Wahrscheinlich ist Sammeln im Allgemeinen eine gesunde Leidenschaft. Jedenfalls will der tschechische Dichter Karel Capek festgestellt haben, dass Sammler in aller Regel ein methusalemisches Alter erreichen. Und wer da irgendwelche Zweifel hegt, der sei mit einem finalen Goethe-Wort belehrt, das da heißt: Sammler sind glückliche Menschen. Die Statistik sagt: Selbstmorde unter Sammlern sind selten. Das leuchtet ja auch unmittelbar ein. Selbst wenn alle Welt dich enttäuscht, austrickst und verlässt, so hast du immer noch deine libidinös belegten Lustobjekte, als Trost und Ermunterung auch an dunkelsten Tagen.

Allenthalben geht uns die Kultur flöten in einem Sog aus Digitalität, Information und Bilderflut. Aber wie schon Hölderlin sagte: Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch. Die Gegenbewegung der Kulturretter und Bewahrer marschiert längst. Zwar werden Bücherwürmer immer weniger, aber die wenigen werden immer radikaler – im Aufbewahren und Horten des Kulturgutes Buch. Es gibt da Überraschungen. Wer hätte dem Rolling Stone Keith Richards zugetraut, dass er die Klassiker des 19. und 20. Jahrhunderts in Erstausgaben sammelt?

Ein Tipp unter Freunden: Was ein Sammler überhaupt nicht hören kann, ist die saudumme Frage „Haben Sie das alles gelesen?“ Nur Banausen fragen das. Natürlich hat man das nicht alles gelesen. Aber schon der Besitz des Gesamtwerkes von Martin Walser in Erstausgaben, womöglich noch signiert, ist ein verdammtes Lustgefühl. Außerdem stehen die Bücher jederzeit griffbereit. Man kann, anstatt fern zu sehen, vor das Regal treten, sich einem Gedichtband des Barocklyrikers Andreas Gryphius greifen und ein Stündlein mit Muße darin lesen. Kein Tommy Gottschalk kann da mithalten.

Man lasse sich nicht von der unscheinbaren äußeren Harmlosigkeit gewisser Sammlernaturen täuschen. Sammler sind brandgefährlich. Sie sind Fanatiker, ja, obsessive Triebtäter. Da gab es in Leipzig jenen Pfarrer Tinius (1764 – 1846), der raubte und mordete, um sich die teuersten Bücher leisten zu können. Am Ende büßte er seine 80 000 Bände mit zehn Jahren Zuchthaus ab. Wir müssen ihn uns als einen glücklichen Menschen vorstellen.

Harmloser war da schon der erste deutsche Nobelpreisträger für Chemie, Wilhelm Oswald. Dessen Landsitz drohte unter der Last seiner 40 000 Bücher den Berghang hinunter zu rutschen. Er musste die Fundamente verstärken lassen. Und unlängst hat die Feuerwehr in Kaiserslautern die Bibliothek eines Rentners ausgehoben, weil das Haus unter der Last einzustürzen drohte. Man sieht: Sammler kennen keine Rücksicht auf nichts und niemanden. Der wahre Sammler findet nichts dabei, mit seiner Batterie die profane Umwelt schlichtweg zu vernichten.

Wer mit Sammlern umgeht, sollte noch zwei Punkte beachten: Erstens verleihen Sammler nie Bücher. Weil die Leihnehmer gar nicht begreifen, dass an jedem Exponat das Herzblut des Sammlers hängt. Mancher vergisst das Zurückbringen und denkt sich nichts dabei. Zweitens ist die Behauptung, man habe keinen Platz für Bücher, zuhöchst ideologisch und wird vom Sammler nicht gern gehört. Platz für Bücher gibt es immer. Jene Leute, die behaupten, sie hätten keinen Platz, finden nichts dabei, wertvolle Regalflächen mit allerlei Kinkerlitzchen zu drapieren wie Batiktücher, geknüpfte Teppiche, unnötige Wäscheschränke, blinde Spiegel und schlechte Gemälde.

Jeder Sammler von Büchern hatte irgendwann mal seine Initialzündung, seinen Sündenfall oder seine glückliche Weichenstellung, je nachdem. Da kommt man nicht umhin, von sich selber zu reden. Was mich anlangt, so ging ich in den frühen Achtziger Jahren mal auf einen Berliner Flohmarkt. Auf Bücherpirsch, was sonst? Da war ein Mann, der hatte ein erstaunlich breites Angebot an Erstausgaben aus der Nachkriegszeit.

Er sagte, zu Hause habe er noch viel mehr davon. Er lud mich zu sich ein und da gewahrte ich es dann: Die ganze Wohnung war regelrecht zugepflastert mit zigtausend Erstausgaben deutscher Nachkriegsliteratur. Von diesem Augenblick an war ich verloren. Heute ist meine eigene Wohnung zugepflastert mit zigtausend Erstausgaben deutscher Nachkriegsliteratur. Einsames Glanzstück: „Zettels Traum“ von Arno Schmidt, von ihm selbst signiert.

Oh ja, Büchersammeln ist eine schlimme Obsession. Man weiß nicht, wo man am Ende heraus kommt. Vielleicht muss die Feuerwehr auffahren. Manchmal denkt man selbstkritisch: Das ist kein Tick mehr, es ist schon ein Wahn. Dann beruhigt man sich wieder: So weit wie Pfarrer Tinius würde unsereins immerhin nicht gehen.

(Von Manfred Stuber, Mittelbayerische Zeitung) 

20.01.2010 um 13:01 Uhr

Feststellung

von: Jari

Das Buch in meiner Hand riecht alt. Fühlt sich aber neu an.

17.01.2010 um 22:23 Uhr

Kältesturm

von: Jari

Und gleichzeitig verstecktes Feuerspiel. Ich bin so agressiv wie schon lange nicht mehr. Manchmal stelle ich mir vor, wie ich zuschlage. Irgendjemanden. Weil er etwas Blödes sagt, weil er mich provoziert. Ich möchte schlagen, beissen, kratzen. Alles an dieser Person auslassen. Den ganzen Frust, den ganzen Ärger, all diesen Mist, alles, was ich runterschlucke und verniedliche einfach in dieses verdammte Gesicht reinschlagen. Ohne Rücksicht. Endlich  mal nicht mehr brav und lieb sein. Endlich mal unfair sein. Gemein. Bösartig. Ein anderer soll Schuld sein. Nicht immer ich. Irgendwer soll bluten, soll leiden. Leiden! Wegen mir. Ich will Leid zufügen!
 
Ein einziges Mal in meinem Leben. Nur ein mal möchte ich mich schlagen.
 
Es braucht auch nicht mehr viel. Ich bin schon so kurz davor. Es schwappt alles über. Die Masse macht mich agressiv. Ich fühle den Stress sobald ich aus dem Zug komme. All diese Körper, ihre Langsamkeit. Sie kommen nicht voran. Am liebsten würd ich sie anbrüllen. Anschreien. 
 
Jemandem die Schuld für alles geben.
 
Dafür, dass kein Geld da ist.
Dafür, dass ich unfähig bin.
Dafür, dass der Schnee kalt ist.
Dafür, dass noch nicht Frühling ist.
 
Dafür, dass ich das Gefühl habe, zu versagen. 

17.01.2010 um 19:21 Uhr

Magie

von: Jari

Ich glaube nicht alles. Aber doch einiges. An die Wiedergeburt. Aber nicht an das Tageshoroskop. Kenne aber meinen Aszendenten. Ich mag keine Partnerhoroskope. Tarot faszinierte mich.
 
Vor einigen Tagen fragte mich meiner Mutter aus heiterem Himmel, ob ich nicht eine Engelskarte ziehen wolle. Ich habe das jahrelang nicht mehr getan. Nach meiner Esoterik-Phase als ich 14 war, war ich raus. Gezogen habe ich trotzdem.
 
Zwei Karten. Ein Text. Und eine Karte mit Ausdrücken. Die erste Karte verfügt über Lücken, in die man dann die Worte der zweiten Karte einfügen kann. 
 
Karte 2: Stärke und Entschlossenheit
 
Karte 1:
 
Ich bin der Engel,
der zu dir kommt, um
dich von deinen Sorgen
zu befreien.
Wirf dich in meine Arme
und entspanne dich!
Komm... Ich erwarte dich
mit ausgebreiteten
Flügeln, um dir
meine Energie zu geben.
Komm... Umarme mich!
Nimm es an,
mit Stärke und Entschlossenheit zu leben. 
 
 
Es könnte Zufall sein. Dass mich jede Karte so berührt hätte. Doch in genau jenem Moment brauchte ich diese Worte so sehr. Und ich brauche sie immer noch. Es kann Zufall sein, aber es muss nicht.