Boulevard of Broken Dreams

31.12.2014 um 15:58 Uhr

Tschüss, Blogigo

von: Jari

Jetzt heisst es Abschied nehmen. Nach all den Abenteuern war dieser Tropfen wohl einfach einer zu viel. Ich bin umgezogen und zwar hierhin:

http://oradellavolpe.blogspot.ch/

Aus dem Namen "Boulevard of Broken Dreams" fühle ich mich hinausgewachsen (obwohl das Lied natürlich immer noch grossartig ist). Deshalb neuer Blog mit neuem Namen: Die Stunde des Fuchses.

Ich werde natürlich immer noch vorbeischauen und Kommentare hinterlassen. Will ja schliesslich wissen, was ihr hier so treibt. Aber Posts wird es keine mehr geben. Der Hexenmeister hat ein Backup gemacht (ja, ein Backup!) und bei Blogspot kann ich das sogar selber machen.

Aber da ihr mir alle ans Herz gewachsen seid, kann ich nicht einfach so verschwinden :)

Edit: Ich habe alle drei Blogs, die ich jetzt neu habe, so eingestellt, dass auch Gäste kommentieren dürfen.

28.12.2014 um 18:49 Uhr

Ein Offener Brief an die Betreiber von Blogigo

von: Jari

Sehr geehrte Damen und Herren

Falls das denn jemand liest, denn eigentlich funktioniert Blogigo am besten, wenn niemand daran herumpfuscht.

Dass es keine richtig gute Plattform ist, wissen wir alle. Aber trotzdem bin ich gerne hier und nehme deswegen auch Spambots in Kauf, dass die Kommentarfunktion manchmal zickt oder gar, dass man ab und zu auf Blogigo keine Einträge veröffentlichen kann (hier lernt man, wie wichtig "CopyPasta" ist).

Aber nachdem man fast zwei Jahre nichts von den Zuständigen gehört hat, heisst es plötzlich - schnellerer Server! Ohne Ankündigung. Jeder anständige Betreiber teilt den Unsern mit, wann die Seite nicht erreichbar sein wird und hält diese Zeit möglichst kurz. Meistens ein paar Stunden. Blogigo-typisch: Fast zwei Tage weg.

Kein Problem. Seit bald 10 Jahren bin ich hier und mit der Zeit akzeptiert man solche Sachen.

Doch dass nun unsere Einträge weg sein sollen - grossartig! Wahrscheinlich wurde nicht einmal ein Backup gemacht, nicht wahr? Nein, ich schreibe dieses Mail nicht in der Wut-Phase, sondern nüchtern und kontrolliert.

Ich warte noch eine Woche ab und sehe, was sich tut. Sollte dann alles beim Alten sein - Daumen hoch. Dann gibt es auch mein Facebook-Daumen-hoch zurück.

Sollte dem nicht so sein, sehe ich mich nach einer anderen Plattform um. Es gibt genug Seiten, die für lau mehr anbieten und mit grösserer Sicherheit arbeiten.

Ich mache viel mit, vor allem wegen der netten Leute. Aber irgendwann ist Schluss und auch meine Geduld ist irgendwann zu Ende.

Freundliche Grüsse
Jari

06.12.2014 um 17:51 Uhr

Das Sparen und die Allgemeinheit

von: Jari

Nun, da jeder nach Weihnachtsgeschenken sucht, gibt es in praktisch jeder Zeitschrift Spartipps. Da es immer wieder interessant ist, wie man Geld sparen könnte, lese ich regelmässig solche Artikel. Ein bisschen was habe ich auch schon gelernt und ja, ich spare Geld.

Einer der Hinweise, die ständig auftauchen, ist folgender:

Zahlen Sie bar anstatt mit Kreditkarte

Und dies beweist wieder einmal, dass ich ganz anders als die Allgemeinheit funktioniere. Der Hexenmeister übrigens auch, deshalb sind wir ein so gutes Paar ;)

Weil: Ich gebe mehr Geld aus, wenn ich es bar in der Tasche habe.

Ich sehe dann diese schimmernden Noten und Münzen und denke "Cool! Du hast Geld!" und bin dadurch sehr stark in Versuchung gebracht, dieses Geld auch auszugeben. Schau mal, wolltest du dieses Buch nicht schon lange? Nimm es dir, das Geld dazu hast du ja!

Oder all die Sachen, die man mit Karte gar nicht bezahlen kann. Zum Beispiel unser Bäckerei-Auto, das unseren Arbeitsplatz jeden Morgen mit frischen Brötchen versorgt. Eigentlich nehme ich selber Essen mit, aber sobald ich Bargeld habe, rausche ich raus und kaufe mir Leckereien. Das Geld habe ich ja.

Habe ich aber nur meine Maestro-Karte (keine Kreditkarte), gebe ich gleich viel mehr auf mein Geld acht. Ich habe im Kopf, dass ich pro Tag nur so und so viel Geld ausgeben darf. Dann nehme ich mein Handy mit Rechner und schaue darauf, dass ich den Betrag nicht überschreite. Eben genau weil mir die Übersicht fehlt, darüber, wie viel Geld ich wirklich noch habe. Was, wenn ich plötzlich feststele, dass gar nichts mehr da ist? Und ich peinlich berührt an der Kasse stehe? Auf keinen Fall!

Ohne Bargeld überlege ich mir zwei Mal, ob ich etwas wirklich brauche. Weil ich habe das Geld NICHT. Es ist nicht in meiner Tasche, also ist es auch nicht vorhanden. Und nicht vorhandenes Geld kann ich auch nicht ausgeben.

Noch ein Grund: Wer zückt für 1.50 CHF schon die Karte? Also lass ich es lieber gleich sein und esse zu Hause.

Schon seltsam irgendwie. Was für so viele gilt, dass es ständig erwähnt wird, zählt für mich nicht. Und wieder bin ich ein Aussenseiter der Gesellschaft :D

28.11.2014 um 22:10 Uhr

Von der Kundenfreundlichkeit

von: Jari

In der Freizeitkiste habe ich ja schon ein paar mal von Teefischer.ch berichtet. Die, die immer so schöne Päckchen verschicken.

Nun wollte ich also wieder etwas bestellen, immerhin brauche ich ab und zu eine neue Hautcreme. Also bestellte ich und wartete. Und wartete. Irgendwann merkte ich, dass etwas nicht stimmt, und durchsuchte meinen E-Mail-Posteingang nach einer Bestellbestätigung.

Nichts. Also war mir schon klar, dass der Auftrag nicht durch ging. Kann ja mal passieren und ist nicht weiter schlimm. Um aber nicht doch plötzlich zwei Pakete zu erhalten, wollte ich mich direkt bei den Betreibern vergewissern, dass sie die Bestellung nicht erhalten haben. So schrieb ich eine Mail.

Die Antwort kam sehr rasch, das freut einen natürlich. Der Inhalt der Mail gab mir jedoch zu denken.

Anstatt mir einfach zu sagen, dass keine Bestellung eingetroffen ist, nahm sich die antwortende Person noch die Zeit, zu erklären, dass mein Server wohl langsam gewesen sei oder ich nicht gewartet hätte, bis die Bestellung vollständig abgeschickt sei.

Hä?!

Vielleicht bin ich ja empfindlich, aber irgendwie fühle ich mich ein wenig... verschaukelt. Als ob diese Person denkt, ich sei doof. Natürlich weiss ich, dass eine Bestellung nicht ausgeführt wird, wenn man mittendrin abbricht.

Aber das Interessanteste ist die Sache mit dem Server. Klingt erst einmal logisch, ne? Aber der Hexenmeister ist Informatiker und  hat mir ein paar Dinge erzählt.

Ein normaler Computerbenützer hat keinen Server. Der Anbieter hat den Server. Klar, der Hexenmeister hat einen, aber da laufen Games drauf.

Ich als Kunde fühle mich erst einmal nicht ernst genommen und habe das Gefühl, dass hier jemand meint, ich sei dumm. Keine gute Kombination. Denn jetzt habe ich erst einmal keine Lust mehr, bei Teefischer.ch einzukaufen.

Meine Creme kriege ich auch im Supermarkt. Auch vegan und günstiger. Sorry.

22.11.2014 um 17:10 Uhr

Idylle im November

von: Jari

Ein schöner, klarer Herbsttag. Die Luft ist kalt und frisch, der Himmel blau, die Wolken weiss. Die Blätter der Bäume rot, gelb, braun. Die Landschaft idyllisch, Kühe, Schafe, typische berner Landhäuser. Weit abseits der Stadt ist es ruhig und besinnlicht.

Und wir fahren durch diese Idylle um einen meiner besten Freunde zu beerdigen.

09.11.2014 um 11:24 Uhr

Checkliste: Weihnachtscountdown

von: Jari

Es ist schon wieder November und bald schon Weihnachten. Da ich den Stress im Dezember nicht mag, versuche ich immer so viel wie möglich im November zu erledigen. Dann können alle rumrennen und stressen, während ich gemütlich auf der Couch liege und Tee trinke.

Checkliste Weihnachten:

To Do’s im November:

□ Adventskalender basteln/ kaufen + Füllung für den Kalender (bin ich dran. Erst hiess es "Nein, ich brauch keinen" und dann doch "Ich möchte einen". Klar, dass ich im Verzug bin!)
□ Adventskranz basteln/ kaufen + Kerzen (alles im Keller, muss nur noch hochgeholt werden)
□ Sich Gedanken machen: Wem soll was geschenkt werden?
- Mutter
- Vater
- Gotte
- Tante
- Chrilicious
- Hexenmeister
□ Weihnachtszeit-Kalender anfertigen und alle bekannten Termin eintragen
□ Weihnachtsdeko kaufen oder selbst machen (Lichterketten, Schwippbogen, Kerzen, Weihnachtsmänner zum Aufstellen, Tannengrün, Krippe etc.) und anbringen (anbringen werden wir wohl erst am 24.12)
□ Nikolaus-Geschenke überlegen und besorgen
□ Die Festtage um Heiligabend planen (wo, wer, wie, wann Besuch welches Familienteils) (Der Hexenmeister und ich, zu Hause, gemütlich, keine Besucher)
□ Wenn nötig: Bahn- und Flugtickets kaufen
Bei Bedarf: Restaurant-Reservierungen für die Festtage (lieber frühzeitig auf Nummer Sicher gehen)
Einen Weihnachtsmann für die Kinder organisieren
Urlaub für die Festtage einreichen (schon im Sommer passiert)

In den ersten beiden Dezember-Wochen:

Weihnachtsgeschenke kaufen/ basteln
Rezepte für Weihnachtsplätzchen raussuchen und backen (ich kann nicht backen und mag keine Kekse)
□ Weihnachtsmarkt-Besuch
□ Glühwein machen/trinken
□ Weihnachtliche Musik auflegen
□ Den Adventskranz aufstellen
□ Weihnachtsdeko aufstellen/hängen
Weihnachtsbaum-Schmuck (Kugeln, Spitze, Süßigkeiten, Lichterkette) besorgen
Wunschzettel an den Weihnachtsmann schreiben (ich krieg eh nix, weil unartig ;)
□ Sich ein Festmenü überlegen (was soll es an den Festtagen zu essen geben, Rezepte, Planung)

In der Woche vor Weihnachten

□ Weihnachtskarten schreiben und abschicken
□ Weihnachts-Pakete zur Post bringen
□ Geschenke einpacken
□ Zutaten + Getränke für das Weihnachtsmenü einkaufen
Prüfen ob es genügend Geschirr, Stühle, Platz für die Weihnachtsgäste gibt
□ Den Tannenbaum aufstellen und schmücken
□ Kleidung für die Feiertage überlegen (evtl. Kosmetik- und Friseurtermin vereinbaren)
Uhrzeit für den Gottesdient am Heiligabend in Erfahrung bringen (wir sind wegen der Steuern aus der Kirche ausgetreten *g*)
Weihnachtslieder überlegen
□ Am Tag vor Weihnachten: Vorkochen, was möglich ist, damit am Festtag selbst weniger zu tun ist

Am Weihnachtstag

□ Geschenke heimlich unter den Baum legen
□ Den Weihnachtsbaum auf Vordermann bringen
□ Sich hübsch machen
Mit der Familie Lieder singen
□ Sich entspannen
□ Punsch trinken
□ Das Festtagsmenü essen
Familie und Freunde anrufen
□ Genießen!

Von hab-ich-alles.de

Ich freu mich schon, wenn's vorbei ist. Blöderweise hab ich noch Geburtstag in dieser doofen Zeit (ergo ich muss irgendwas zur Arbeit mitbringen, das die anderen Leute essen können) und das Geschäftsessen steht noch an. Darauf freue ich mich gar nicht. Geht mir alles auf den Keks.

02.11.2014 um 10:12 Uhr

Happy Halloween (wenn auch verspätet)

von: Jari

Bei Aprilwetterkapriolen habe ich ein Stöckchen aufgelesen und möchte euch mit diesem noch ein verspätetest Happy Halloween wünschen. Ich hoffe, ihr habt euch schön gegruselt.

(und an alle, die rumörgeln: Halloween ist noch immer ein europäisches Fest. Also, still sein.)

1. Für die einen ist es ein blöder Ami-Brauch, für die anderen ein ernsthafter Feiertag: Wie ist deine Meinung zu Halloween?

Ich liebe Halloween. Es hat so viel Stimmung und der Gedanke, dass die Geister in unsere Welt kommen, hat doch etwas Schönes. Und wie gesagt: Der Brauch geht auf einen Brauch aus Irland zurück, den man nach Amerika importiert hat. Somit kommt der Brauch eigentlich zu uns zurück.
Was ich auch toll finde, ist die Pufferzone, die Halloween schafft. Ich mag im Oktober nicht schon an Weihnachten denken müssen. Und ein paar Kürbisse zwischen Engelchen, Rentieren und Schneekugeln finde ich angenehm. So kann man den Herbst noch ein wenig geniessen.

2. Feierst du Halloween und wenn ja, wie?

Eigentlich jedes Jahr ein wenig anders. Dieses Jahr habe ich mir rasch ein Kostüm improvisiert, dann haben wir ein paar gruselige Filme gesehen und um Mitternacht bin ich nach draussen gegangen, und habe für die Geister Kerzen angezündet. Da mein Kostüm recht freizügig war, war das ziemlich kalt. Aber spannend und beruhigend. Unser Vampir-Nachbar war passenderweise auch auf seiner Terrasse :D

 3. Was ist dein Lieblingskostüm? 

Ein Lieblingskostüm habe ich nicht. Dieses Jahr hab ich ein Eneco-Kostüm improvisiert. Der Hexenmeister hat mir mal eine Mütze geschenkt, die so aussieht. Also rasch die Nägelchen pink lackiert und ein paar weisse und pinke Sachen angezogen. Improvisiert, aber es hat Spass gemacht.



4. Was war dein Kindheitsmonster?

Wovor hatte ich als Kind Angst? Keine Ahnung... Am ehesten wohl vor anderen Menschen :D An ein Monster, vor dem ich mich fürchtete, kann ich mich leider nicht erinnern.

 5. Viele Leute schwören, nicht abergläubisch zu sein. Aber Hand auf’s Herz: Jeder glaubt doch irgendwie, Glück und Pech beeinflussen zu können. Welchem Aberglauben hängst du an? 

Ich habe da so ein paar Dinge, die einfach dazugehören. Das meiste hat eigentlich mit Wünschen zu tun. Ich darf mir etwas wünschen, wenn in einem Nummernschild drei gleiche Zahlen hintereinander vorkommen. Oder wenn mir eine Wimper ausfällt. Und dreifarbige Katzen bringen Glück, ebenso Mandarinchen mit Stängelchen und Blatt dran. Und natürlich vierblättrige Kleeblätter!

6. Glaubst du an Geister?

Ich glaub schon, ja. Zumindest glaube ich an die Seele, die wiederum aus Energie besteht und Energie verschwindet nicht einfach. Wenn der Körper stirbt, muss diese Energie irgendwo hin. Vielleicht in einen neuen Körper, eine andere Welt oder sie bleibt hier bestehen. Wer weiss das schon?


7. Der Tod lauert überall… In welcher Situation ist dir mal der Gedanke gekommen: “Ich hätte gerade sterben können?” 

Ich wäre einmal fast von einem Auto überfahren worden, hätte meine Mutter mich nicht im letzten Augenblick zurückgehalten. Anmerkung: Zebrastreifen mit grün für Fussgänger.

8. In unserer heutigen Zeit wird der Tod gerne ausgeblendet. Wie gehst du persönlich damit um? 

Der Tod gehört dazu und ich führe mir immer wieder vor Augen, dass es jederzeit so weit sein könnte. Aktuell spiele ich mit dem Gedanken, ein Testament aufzusetzen. Immerhin muss ich sicherstellen, dass es meinen Schweinchen gut geht, sollte ich plötzlich nicht mehr sein. Dennoch fällt es mir teilweise schwer, den Tod zu akzeptieren. Ich gebe mir noch immer die Schuld an Arduinos Tod. Er hätte nicht so früh sterben müssen...

9. Ich lege dir 1000 Euro in bar auf den Tisch und einen Zettel, auf dem steht “Hiermit verkaufe ich dem Besitzer dieses Vertrags meine Seele”. Würdest du das Geld nehmen und ihn unterschreiben? 

Nope. Sowas kann entsetzlich schief gehen. Und wirklich? 1000 Euro? Neee.

10. Wem würdest du gerne mal einen Halloweenstreich (Haus in Toilettenpapier wickeln oder gerne auch kreativer) spielen?

Sowas ist doch viel zu aufwendig :D Ich mach das lieber subtiler. Egal, ich glaube, meine besten Freunde könnten sowas ab. Die würden dasselbe tun ;)

25.10.2014 um 22:18 Uhr

Sonnenschein oder Das ist keine Insel für Deutsche! Teil 7: Abreise und Impressionen

von: Jari

Jetzt erfahrt ihr auch endlich, wieso Rhodos keine Insel für Deutsche ist ;)

Schweren Herzens packten wir unsere Sachen und stopften uns ein letztes Mal voll. Noch schwereren Herzens zogen wir unsere ebenso schweren Koffer in die Empfangshalle. Typisch Schweizer waren wir zu früh. Brav warteten wir. Leider warteten bald andere Touristen ebenfalls auf den Bus, sodass wir mit dem Gedanken spielten, doch mit dem Taxi zum Flughafen zu fahren. Leider zu spät und das Taxi kam.

Jedoch war es ein kleineres und wir liessen die andere Gruppe hinter uns. Leider waren die Leute im Bus nicht viel angenehmer. Bzw. ein paar Personen waren nicht viel angenehmer. Bzw. eine ältere deutsche Dame war nicht viel angenehmer (wobei man hier nicht pauschalisieren will ;)

Es war früh morgens und die meisten im Bus waren ruhig. Nur die besagte Dame unterhielt sich mit jemandem. Mit wem genau wissen wir nicht, weil die Dame 97% der Konversation bestritt. Die typischen Themen: Wetter, irgendwelche Gebrechen, wie toll Rhodos ist und dann:

"Hier gibt es sehr wenig Deutsche. Immer wieder kamen Leute zu mir und sagten, dass es das erste Mal sei, dass hier ein deutsches Wort hörten. Nein, das ist keine Insel für Deutsche."

Hm... dachte ich, ich kenne demnach eine gute Insel für Deutsche: Helgoland! Da gibt es ganz viele Deutsche, die alle Deutsch reden und das beste: es gehört sogar zu Deutschland!

Vielleicht ticke ich da ja anders, ich kann Deutsche oft nicht verstehen, weil ich selber keine bin. Aber ich bin froh, wenn ich in den Ferien kein Schweizerdeutsch höre und alle anderen Schweizer (Hexenmeister ausgenommen) weit, weit weg sind (vorzugsweise in der Schweiz, aber ein anderes Land ist mir natürlich auch recht).

In unserem Hotel gab es viele Schweizer. Fürchterlich. Dieses Gerede... Wie ich es geniesse, mal NICHTS zu verstehen! Ich will nicht wissen, was Tante Heidi zu Cousin Berti gesagt hat oder was Oma Gerda schon wieder weh tut. Oder dass du dir den linken Zeh gestossen hast. Das gilt morgen um 6.30 Uhr im Zug und erst recht in den Ferien in Griechenland!

Apropos Reisegruppe aus der Schweiz

1. Auch dann, wenn ich selber Pensionärin bin (was wohl nie geschehen wird), werde ich niemals, auf gar keinen Fall und nur über meine Leiche mit einer Senioren-Gruppe reisen! Vorher schliess ich mich in meinem Zimmer im Altersheim ein und verweigere meine Pillen!

2. Das mit den armen Rentern ist eine Lüge! 5-Stern-Hotel und praktisch alles (!) Renter. Und zwar keine reichen Schnösel, sondern Oma und Opa aus dem Coop nebenan. Wenn arm sein so aussieht, dann bin ich ebenfalls arm bzw. will irgendwann auch ein armer Rentner sein und auf Staatskosten nach Griechenland.

*schauder* Reisegruppen...

Und jetzt noch ein paar Impressionen (der krönende Abschluss sozusagen - nach über einem Monat!)



Keine Tampons, keine Windeln und kein Toilettenpapier in die Toilette werfen. Leider zu spät entdeckt...























Par avion :D



So viel zum Thema "Keine Insel für Deutsche". Es hat doch alles, was man als Deutsche/r so braucht:
Getränker - Schnaps
Geschäenke
Strand Material
Briefmarken
Fone Karten

Tschüss, Griechenland. Es war sehr schön!

18.10.2014 um 17:32 Uhr

Sonnenschein oder Das ist keine Insel für Deutsche! Teil 6: Der fünfte Tag

von: Jari

Unser letzter Ferientag in Rhodos stand an. Dafür hatten wir uns etwas Besonderes ausgedacht: einen Ausflug nach Lindos, denn dort lassen sich alte Steine (sprich: Ruinen) einer alten Polis begutachten.

Morgens brachen wir auf, um für einen Touristenbus Tickets zu kaufen. Doch dann hiess es: Willkommen in Griechenland! Der Bus fuhr um 09.00, der Ticketverkäufter öffnete um 09.30 Uhr...
Zwar warteten wir noch zusammen mit zwei Frauen in Blau auf den Bus, aber natürlich vergebens. Die Frauen hatten ihre Tickets schon und wurden eingelassen. Wir - nicht.



Also zurück zum Hotel. Unterdessen waren wir in Griechenaldn angekommen und machten es uns einfach: wir bestellten ein Taxi. 55 Euro für einmal quer über die Insel, eine Stunde Fahrt. Joa, das Gute daran, wenn man in einem der teuersten Länder der Welt lebt, ist, dass alle anderen Länder sehr, sehr günstig sind.



Die Fahrt war sehr angenehm. Angenehmer als es ein Touristenbus je hätte sein können. Wir drangen immer tiefer ins Innere der Insel vor. Orte, die nicht mehr in zwei Schriftsystem angeschrieben waren, sondern nur noch auf Griechisch. Wildnis und dazwischen wieder ein halb fertig gebautes Gebäude. Wahrscheinlich wird nur in den Wintermonaten gebaut, ansonsten ist es wohl zu heiss. Dazwischen die berühmten Olivenhaine und sehr viel Sonne.

Doch sobald man in die Nähe Lindos' kommt, tauchen die Touristenbusse wieder auf. Überall Menschenströme. Der Parkplatz für Taxis liegt direkt neben dem Eingang in die Stadt.







Die Häuser sind weiss und sehr nahe beieinander gebaut, die Gänge eng und voller Menschen. Überall wird Zeugs verkauft. Gleich zu Beginn fällt einem Tiergeruch auf. Die berühmten Esel werden gesattelt und tragen Touristen zur Polis. Arme, arme Viecher. Sie taten wir furchtbar leid...

Wir gingen zu Fuss zur Polis. Verlaufen kann man sich eigentlich nicht, man muss sich nur vom Strom der anderen Touristen treiben lassen. Der Weg zur Ruine hoch ist eng und nicht gesichert. Ab und zu war es mir unter diesen vielen Leuten schon etwas mulmig. Wenn einer stolpert, kommt es bestimmt zu einem Schneeballeffekt mit Touris...

Aber wir kamen sicher oben an und holten brav unsere Tickets ab. Ehrlich - hat sich alles gelohnt!





Nur schon der Blick aufs Meer ist herrlich und atemberaubend. Man merkt sofort, weshalb die alten Siedler und Ritter die Akropolis dorthin gestellt hatten. Gleich unter einem geht es steil hinab, direkt in die Brandung des Meeres. Man sieht meilenweit. Grossartig, wirklich!

Dann stolperten wir zwischen den Steinen herum und fotografierten um die Wette. Die Frauen in blau waren übrigens auch dort. Hinterher setzten wir uns in ein hübsches Café und erholten uns. Die Sonne knallt einem dort oben nämlich direkt auf den Kopp. Hut und Sonnencrème nicht vergessen! Noch etwas Shopping und danach beschlossen wir uns, den Rückweg anzutreten.







Auf dem Weg ins Hotel zurück (das man auch auf der anderen Seite der Insel kannte), sahen wir noch viele wilde Ziegen. Einige wollten sogar die Strasse überqueren und sind fast vors Taxi geraten. Aber ein wenig hupen und weg waren sie.

Griechische Autofahrten gestalten sich übrigens etwas anders als bei uns. Etwas schneller, etwas ruppiger und man macht auch gelegentlich Botengänge. Auf den Preis der Fahrt hatte dies keine Auswirkungen, wieso also nicht?

So ging unser Urlaub zu Ende und wir hatten viel erlebt, viel gemacht und es so richtig genossen!





Die alten Griechen waren sehr international.



Sag ich doch.







Im Café war es schön kühl und schattig, weil die gesamte Laube zugewachsen war.

Ein Highlight:



Die Katze im Spielzeug.
Kann man die kaufen?

12.10.2014 um 10:13 Uhr

Sonnenschein oder Das ist keine Insel für Deutsche! Teil 5: Der vierte Tag

von: Jari

Nachtrag zu Tag drei: Abends gab es für mich einen Sex on the Beach auf der Terrasse und wir haben griechischen Tänzern beim Volkstanz zugesehen. Erst wollte ich mich melden, als sie Freiwillige fürs Mittanzen suchten, hab's dann aber doch gelassen. Zum Glück - denn man musste sich gegenseitig an den Händen fassen. Und ich berühre nicht gerne fremde Menschen...

Der vierte Tag war sehr gemütlich. Der Hexenmeister litt noch immer unter seinem Sonnenbrand, also waren grössere Ausflüge nicht machbar. Deshalb entschieden wir uns dazu, noch einmal Rhodos Stadt zu besuchen. Wir wollten einen Bücherladen finden, so wie wir das eigentlich in allen Städten tun, die wir besuchen (zwei Buchhändler auf Reisen...).

Aber wir waren klug. Denn anstatt zu Fuss zu gehen oder unser Sitzfleisch an Bushaltestellen abzunutzen, nahmen wir ganz einfach das Taxi. Eine gemütliche Fahrt, rasch und bequem, direkt ans Ziel. Und alles andere als teuer. Uns fiel auf, dass einige Passanten versuchten, das Taxi heranzuwinken. Für später gemerkt.

Wir schlenderten wieder durch die Stadt und kauften noch mehr Andenken und Geschenke und Postkarten und Krimskrams. Einen Bücherladen fanden wir allerdings keinen :/ Es scheint tatsächlich so, als sei Rhodos Stadt buchhandlungslos. Dies schob meinem Plan, mich frühpensionieren zu lassen und mir auf Rhodos ein Häuschen zu kaufen, gewaltsam einen Riegel vor. Geht ja gar nicht.

Irgendwann trafen wir noch auf junge, aber leider auch kranke Katzen. Den Hexenmeister nahm das ziemlich mit. Ich bin da wohl schon abgehärteter (viele Videos von PETA und so...). Aber wir informierten uns über Tierschutzprojekte auf der Insel und als wir wieder in der Schweiz waren, spendeten wir Geld dafür. Ich wollte noch Essen runterschicken, aber Amazon weigerte sich.

(Ehrlich, wenn nicht einmal Amazon nach Rhodos liefert - woher bekommen die Leute da ihre Bücher?! Vom griechischen Festland? Muss wohl so sein...)

Auf dem Rückweg riefen wir uns ebenfalls ein Taxi und waren in Null Komma Nichts wieder zu Hause. Strasse war überflüssig, man muss wirklich nur das Hotel angeben.

Was wir nachmittags gemacht haben, könnt ihr euch wohl unterdessen denken :)

05.10.2014 um 12:42 Uhr

Sonnenschein oder Das ist keine Insel für Deutsche! Teil 4: Der dritte Tag

von: Jari

Da der Hexenmeister auf unseren Wanderungen einen ziemlichen Sonnenbrand eingefangen hat, gingen wir die nächsten Tage gemütlicher an.

Am dritten Tag machten wir eine Expedition in die andere Richtung. Weg von Rhodos Stadt, Richtung Flughafen. Wir wanderten durch die angrenzende Gegend und entdeckten viele typische Touristenläden (inkl. Katze auf dem Kassiertisch) und einen Supermarkt, der tatsächlich eher auf Einheimische spezialisiert ist. Natürlich mussten wir da einfach rein.

Überraschenderweise entdeckten wir dabei - die Schweiz. Oder was die Griechen für die Schweiz halten:





Danach machten wir uns über den Touristen unbekannten Schleichwege auf nach Hause. Wir wollten eigentlich dem Meer folgen, aber wir haben nicht mit all den Hotels und den sonnenbadenden Touris gerechnet. Schlussendlich verirrten wir uns in einen als Gefängnis angelegten Bungalo-Komplex. Rein kommt man, raus aber nicht.

Nach langem Suchen und Fluchen fanden wir dann doch noch raus und machten uns schnellstens auf den Heimweg.

Nachmittags gingen wir an den Strand und plantschten im Meer. Der Steinstrand machte mir etwas Angst, aber bald schon hatte man richtigen Sand unter den Füssen und ich konnte ein paar Züge rumschwimmen. Es war etwas windig, sodass es viele Wellen gab. Sehr lustig, ausser, wenn einem eine solche Welle ins Gesicht klatscht.

Was mir leider passiert ist. Mehrmals. Irgendwann brannten meine Augen und meine Nase. Da hatte ich genug vom Meer und da der Hexenmeister unter seinem wirklich schlimmen Brand litt, gingen wir zurück ins Hotelzimmer.

Den Rest des Tages verbrachte ich auf dem Balkon, in der Sonne, lesend. Genau das, was ich mir eigentlich auch vorgenommen hatte. Viel Lesen. In der Sonne. Genau so sollten Ferien nämlich sein. Viel Zeit zum Lesen!

04.10.2014 um 17:58 Uhr

Sonnenschein oder Das ist keine Insel für Deutsche! Teil 3: Der zweiteTag

von: Jari

-Dieses Mal leider ohne Fotos, da wir an diesem Tag tatsächlich keine gemacht haben... -

Der zweite Tag begann wie alle anderen: Mit lecker Frühstück!

Danach entschlossen wir uns dazu, noch einmal nach Rhodos Stadt zu gehen. Dieses Mal aber in die NEUStadt. Ja, das ist ein Unterschied zur ALTStadt.

Am Abend zuvor hatten wir uns erst den Busfahrplan ausdrucken lassen, damit wir nicht wieder zu Fuss raus mussten. Da in jedem Reiseführer steht, dass griechische Busse meist zu spät kommen, setzten wir uns mal an die Bushaltestelle. Und warteten geduldig.

Oh! Tatsächlich - da kam tatsächlich ein Bus! Nicht pünktlich, aber er kam.

Und fuhr an der Haltestelle vorbei...

Also wartet man halt auf den nächsten Bus.

Da kommt einer!

Nein, das ist ein Touristenbus eines Reiseveranstalters.

...

Jetzt kommt aber ein lokaler!

- und fährt auch an der Haltestelle vorbei...

Irgendwann hatten wir die Schnauze voll davon und hangelten uns dann von Bushaltestelle zu Bushaltestelle. Aber nichts änderte sich. Also gingen wir ein zweites Mal zu Fuss nach Rhodos.

Dort besuchten wir noch einmal das Casino-Restaurant und ich futterte wieder einen Griechischen Salat. Man weiss ja nie, wann man wieder Gelegenheit dazu hat ;)

Dann gingen wir shoppen! In einem Musikgeschäft deckten wir uns mit griechischen CDs ein und wurden ziemlich übers Ohr gehauen. Aber das gehört wohl auch dazu.
In einem 1Euro-Geschäft kauften wir Spielkarten, die nicht echt wirkten und es wohl auch nicht sind, und Nagellack, der so flüssig ist, dass man sich gleich eine Tasse Tee über die Nägel hätte ziehen können. Ich habe noch immer den sprichwörtlichen "Grünen Daumen" :D
Für den Hexenmeister fanden wir eine passende Hose (in der Frauenabteilung...) und irgendwann bekam ich Bauchkrämpfe, was zu einer peinlichen Situation auf dem Klo des McDo führte.

Als nächstes Stand der Besuch eines Ortes auf Plan, an dem man essen kann. Wir fanden einen Italiener, umgeben von Strassen, aber innen ruhig und hübsch gestaltet. Ausserdem war das Essen sehr lecker. Ich glaube, den Griechen wird das wohl mit in die Wiege gelegt.

Aber - wie kommt man nun wieder zurück ins Hotel? Wir wussten uns keinen Rat und machten uns wieder zu Fuss auf den Rückweg. Müde waren wir beide, also setzen wir uns an eine Bushaltestelle. Da kann man ziemlich gut ausruhen, das wussten wir bereits vom Vortag.

Und plötzlich hält ein Bus! Ein Bus hielt vor unserer Nase an. Wir konnten EINSTEIGEN. In den Bus! In den griechischen Bus! Der schon ziemlich voll war...

Auf die Frage, wohin wir wollten, sagten wir erst den Namen der Haltestelle vor unserem Hotel. Aber der Busfahrer meinte nur etwas gestresst: "Welches Hotel?" Danach war alles klar. Haltestellen sind überbewertet. Aber jeder kennt die Namen der Hotels. Interessante Erfahrung.

Auch das Fahren in einem überfüllten griechischen Bus. Erst standen wir ganz vorne beim Buschauffeur, dann wurden wir immer mehr in die Mitte gedrängt, bis wir uns schliesslich an unserer Haltestelle nach draussen kämpfen mussten. LUFT!

Wir waren uns einig: Eine interessante Erfahrung war es. Aber lass uns das bitte kein zweites Mal machen.

Dann entspannten wir uns im Hotelzimmer, plantschten im Pool, stopften uns mit Essen voll und genossen den warmen Abend. Wieder ein spannender und aufregender Ferientag vorbei.

28.09.2014 um 10:54 Uhr

Sonnenschein oder Das ist keine Insel für Deutsche! Teil 2: Der erste Tag

von: Jari

Am ersten Tag bedienten wir uns grosszügig am Buffet und beschlossen danach, uns zu Fuss auf nach Rhodos Stadt zu machen. 4.7 Kilometer - das schafft man. Vor allem, weil man so schön am Meer entlang gehen kann (und der Hauptstrasse - aber die kann man ignorieren).



Wir wanderten der Küste entlang und nahmen uns genug Zeit, um das Meer und die Umgebung zu bestaunen. Bald schon erreichten wir die ersten Ausläufer der Stadt. Da wir unterdessen sehr durstig waren, setzten wir uns ins Restaurant des Kasinos. Dort konnte ich meinen ersten richtig griechischen Griechischen Salat essen:



Weiss per Zufrall jemand, wie dieses Kraut heisst?

Frisch gestärkt machten wir uns dann auf den Weg in die Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Dabei kamen wir auch am Hafen vorbei, wo früher einmal ein Koloss stand. Jetzt bewachen Hirsche den Hafen. Finde ich auch schön!





Vom Hafen aus ist es nur ein Katzensprung bis zur Altstadt. Jedoch muss man sich erst einmal an all den Ausflugsangeboten und -schiffen vorbeikämpfen. Überall hört man die unterschiedlichsten Sprachfetzen. Die Einheimischen haben sich Floskeln in allen möglichen Sprachen gemerkt, um damit die Touristen auf sich aufmerksam zu machen. Warum nicht einen Ausflug auf Insel Soundso? Oder einmal mit dem Schnellboot fahren?

Uns interessierte das alles nicht. Dafür blieben wir an Postkartenständern hängen. Nachdem die ersten Andenken und Postkarten gekauft waren, erreichten wir endlich unser Ziel:











Wir flanierten durch die verschiedenen Märkte und genossen den Schatten und das Angebot. Trotz der anderen Touristen kamen wir gut voran und amüsierten uns auch an einer Katze, die andere Touristen anbettelte. Katzen hat es übrigens ziemlich viele. Natürlich sehen sie nicht so gesund aus, wie diejenigen, die auf den Postkarten und Kalendern abgebildet sind...

Dann versuchten wir uns zum ersten Mal mit griechischen Bussen, was darin endete, dass wir auch ins Hotel zurück liefen. Irgendwie hat das nicht ganz geklappt. Im Hotel noch den Pool ausprobiert, was nach der Lauferei im Sonnenschein sehr angenehm war. Ausserdem hatten wir die volle Aufmerksamkeit der anderen Poolgäste ;)

Abends spachtelten wir wieder grösszügig und verbrachten den Abend mit Lesen und Pokémon. Ein wunderbarer Ferientag!

26.09.2014 um 17:23 Uhr

Sonnenschein oder Das ist keine Insel für Deutsche! Teil 1: Ankunft und das Leben im Hotel

von: Jari

Seit gestern sind wir also wieder in heimischen Gefilden, wo es im Vergleich zu Griechenland sehr kalt ist. Der Gedanke daran, dass es von nun an nur noch kälter wird, ist übrigens nicht sehr erbauend...

Deshalb reisen wir jetzt etwas zurück in die Vergangenheit:



Raus aus dem Flugzeug und das erste, was man macht: Jacke ausziehen. Sowas braucht man hier nicht. Herrlich! Die Sonne scheint und das Meer glitzert jetzt schon freundlich.

Also raus und Koffer geholt. Beim Stand unseres Reiseveranstalter erfahren wir aber, dass unser Bus bereits abgefahren ist. Nun ja, man hat ja Reiseliteratur gelesen und weiss, dass in Griechenland alles etwas gemütlicher zu und her geht. Deshalb folgen wir dem freundlichen Herren und so durften wir ganz praktisch per Taxi fahren. Ist doch schon mal nicht schlecht!

Die Fahrt war sehr interessant. Auf den ersten Blick fallen einem bereits die Gebäude auf, die so anders gebaut sind, als unsere Häuser. Dass alles etwas dreckiger ist und dass es in Ordnung ist, während des Fahrens SMS zu schreiben.

Das Hotel macht dagegen erst richtig Eindruck. Die fünf Sterne sieht man ihm an. Ein schicker junger Mann erscheint und die Rezeption blitzt und überall ist Schickimicki. Gebucht haben wir einen Bungalo und per Mail angefragt, ob wir nicht den oberen Raum haben könnten. Kein Problem, Wunsch erfüllt:



So lebten wir eine Woche lang:









Da gibt's leckere Drinks für Leute ab 18 ;)



So hiess Rhodos uns willkommen.



Ich staunte jeden Tag über die Aussicht und jeden Tag aufs Neue war das Meer einfach wunderschön.



Ja, das ist ein Teil des Hotels.

Natürlich haben wir auch Postkarten gekauft und verschickt. Aktuell stapeln sich die gekauften bei mir und wollen eingescannt werden...



Das Bild ist nicht gestellt :P

Das Personal war wunderbar. Immer freundlich und hilfsbereit (und wir waren oft an der Rezeption, um irgendwas zu fragen *g*). Vor allem war das Essen richtig gut! Abends stapelten wir uns die Teller richtig voll, weil es so viel Auswahl (auch vegi) gab und alles einfach richtig lecker war.

Am letzten Tag waren wir noch im Spa, damit wir auch ja alles ausprobiert hatten. Es war sehr angenehm und lustig, weil wir alleine waren. So einen Pool für sich zu haben, das hat schon was! Der Pool auf dem Deck war ständig gut besucht.

Eines Abends, es muss Samstag gewesen sein, fand auf dem Deck auch eine griechische Hochzeit statt. Wir waren schon auf dem Hotelzimmer, hörten aber immer wieder, wie die Leute gefeiert haben und "Hurra! Hurra! Hurra!" gerufen haben.

Nur das Bett war nichts für mich. Mein armer Rücken :/ Das hab ich am Schluss auch in die Hotelbewertung geschrieben. Vielleicht wird die alte Matratze ja mal ausgewechselt :)

Fortsetzung folgt.

17.09.2014 um 20:08 Uhr

Ein Wunder der Antike

von: Jari

Naja, fast.

Jedenfalls fahren der Hexenmeister und ich morgen für ein paar Tage nach Rhodos. Alles ist gepackt und das meiste schon vorbereitet (jetzt weiss ich, wie viel drei Meeris innerhalb einer Woche verputzen - viel) und nur der Wecker muss noch gerichtet werden.

Eine neue Kamera ist auch gekauft und wenn wir wieder da sind, habe ich hoffentlich ein paar Fotos im Gepäck.