Stimmung: dark
Musik: ich & ich - erinner mich an liebe
Hab etwas umgestaltet... vor allem, weil Erdbeeren nicht gerade zum Namen "Boulevard of Broken Dreams" passen <_< und auch, weil ich mich momentan wieder ziemilche Scheisse fühle...

Vieler meiner Freunde gehts schlecht und wenns denen schlecht geht... naja... ich bin, glaub ich, sehr sensibel, übernehme die Gefühle anderer... und wenn ich dann auch noch Musik a la Linkin Park und Evanesence höre...
Hab ich halt ein paar Kratzer mehr auf dem Unterarm, nicht wichtig...

Warum tut es eigentlich so weh, wenn man weint? Wenn man alleine weint? Wenn man weint, ohne dass man eigentlich weinen will?
Aussenstehende verstehen das nicht... Ist vielleicht auch gut so... Ich kann mit meinen Gefühlen nicht umgehen, werden sie es können?

Alleine in der Dunkelheit sitzen, alleine sitzen, alleine weinen. Man wünscht sich jemanden, der kommt, einen in den Arm nimmt, aber es kommt niemand. Es wird niemand kommen. Und das tut weh, das zu wissen. Einsamkeit

Ich habe Berührungsängste... Ich hasse es, wenn mir jemand zu nahe kommt. Aber manchmal, ist es doch genau das, was man braucht, eine Umarmung, eine sanfte Berührung. Irgendwo

Doch trotz diesem Verlangen, dieser stechenden Einsamkeit lässt man niemanden an sich heran. Wehrt sich gegen jegliche Form von Nähe, von Wärme. Aber weshalb? Wegen der Einsamkeit? An davor, verletzt zu werden?

Die Seele des Menschen ist sehr komplex, sie hat ihre hellen, fröhlichen, unbekümmerten Seiten und die verschlossenen, kalten, eisigen, einsamen, verletzten, schwachen. Der Mensch muss seine Seite finden. Aber was, wenn er sie noch nicht gefunden hat? In seinem inneren Chaos ertrinkt, ohne Hoffnung auf Rettung? In sich selbst verloren geht, den Weg zur andern Seite nicht mehr findet, jegliches Gefühl verliert?

Man sagt über mich, dass ich ein fröhliches Geschöpf bin. Und ich bin gerne fröhlich, gerne mit meinen Freunden zusammen, lache gerne, liebe helle Sachen und alles, was Spass macht. Aber da ist auch noch meine andere Seite, die andere Seite.. Die Seite, die danach schreit, endlich erlöst zu werden. Sie tobt und beruhgt sich, schläft und erwacht. Wenn sie will. Manchmal reicht ein Wort, ein Gedanke oder ein Lied.
Aber sie ist da. Sie existiert, ist ein Teil von mir, doch ich habe sie bisher noch nicht akzeptiert. Oder doch? Ich weiss es nicht...

Diese Fragen, die durch den Kopf huschen wie Glühwürmchen, wer kann sie beantworten? Ich? Mein Kopf? Die Andern? Die Physik? Die Mathematik? Ethik? Philosophie? Oder vielleicht, niemand?

Es ist ein Teufelskreis, einmal drin, kommt man nur sehr schwer wieder raus. Allein? Oder wird man jemanden haben, der einem eine Hand reicht? Vor dem Ertrinken rettet, wenn man schon alles aufgegeben hat? Or am I too lost to be safed?

Aber wieso habe ich plötzlich "Angst" vor Leuten, die etwas "dark" angehaucht sind? Nein, es ist keine Angst, nur ein Unwohlsein, da ich nicht weiss, was sich hinter ihrer Dunkelheit verbirgt, welche Schmerzen. Doch was, wenn genau solche Leute weniger Schmerzen in sich tragen, als solche, die immer lachen, aber weinen könnten? Und was ist mit denen, die lachen, aber auch dieses Dunkle haben? Vor denen hab ich am meisten... nicht angst, aber da ist dieses stechende Nagen in mir...

Am liebsten würde ich mich in eine Welt verkriechen, in der alles gut wird. Es gibt dort schlechte Zeiten, aber man hat jemandem dem man vertraut, und dort weiss man, dass alles wieder gut wird.
Ich will woanders hin, flüchten, fliegen, frei sein, das will ich. Was würde ich dafür geben, durch das Land zu ziehen und nicht wissen, was morgen wird, dafür alles selbst entscheiden können.

Aber widerspreche ich mir da nicht selbst? Zuerst will ich immer wissen, dass alles gut wird und dann nicht wissen, ob ich morgen noch lebe. Doch das sind zwei verschiedene Leben, anders zu leben, anders zu fühlen.
Aber ich werde nicht aufgeben, nein! Ich will leben, auch wenn ich oft das Gegenteil denken werde. Ich will leben und werde leben! Das weiss ich!
