Musik: ABBA
"Es war einmal ein guter König. Sein Name war László. Er war der Herr über Sonne, Mond und Sterne. Auch hatte er drei wunderschöne Töchter.
Eines Tages sagte der König zu seinen Töchtern: Kommt, ich zeige euch die Sonne.
Also gingen die Vier in den königlichen Garten und wollten die Sonne sehen. Doch plötzlich tauchte eine böse schwarze Wolke auf und verschluckte die Sonne.
Entsetzt rannten der König und seine Töchter ins Schloss zurück.
Einen Monat später sagte der König zu seinen Töchtern: Kommt, ich zeige euch den Mond.
Also gingen die Vier wieder in den königlichen Garten und wollten den Mond sehen. Doch wieder kam die böse schwarze Wolke und verschluckte den Mond.
Noch entsetzter als zuvor rannten sie wieder ins Schloss.
Drei Monate später sagte der König zu seinen Töchtern: Kommt, ich zeige euch die Sterne.
Also gingen sie ein weiteres Mal in den Garten und suchten die Sterne. Und wieder kam die Wolke und verschluckte nun auch alle Sterne am Himmel.
Daraufhin wurde der König sehr traurig und missgestimmt und das ganze Land versank in Dunkelheit.
Doch da kam der König auf die Idee, einen Wettkampf zu veranstalten: Wer ihn die Sonne, den Mond und die Sterne wiederbringe, bekäme eine seiner Töchtern zur Frau.
Eines Tages kam ein mutiger Ritter daher, der vom Wettkampf gehört hatte, zum König und erklärte sich bereit, Sonne, Mond und Sterne zum König zurückzubringen.
"Du musst zuerst in den Wald des Mondes. Dort wird dich ein feuerspukendes dreiköpfiges Monster erwarten. Besiege es und wandere weiter in den Wald der Sterne. Dort erwartet dich ein feuerspukendes siebenköpfiges Monster, das du besiegen musst. Dann musst du in den Wald der Sonne und dort das feuerspukende zwölfköpfige Monster besiegen. Besteige daraufhin sein Pferd und versuche, den Weg zurück zu finden.
Doch sei vorsichtig, das Feuer der Monster hat schon vielen den Tod gebracht!" - erklärte der König.
"Keine Sorge, mein König", antwortete der Ritter, "meiner Rüstung kann Feuer nichts anhaben!"
So machte sich der Ritter also auf den Weg in den Wald des Mondes. Dort angekommen schlug er einen Stein aus einer Brücke und versteckte sich mit dem Schwert gewappnet dort. Als das dreiköpfige Monster über die Brücke reiten wollte, stolperte das Pferd über die Schwertspitze und der Ritter kam hervor.
Das Monster wollte ihn mit seinem Feuer verbrennen, doch die Rüstung des Ritters schützte ihn. So begannen sie zu kämpfen, so lange, bis der Ritter dem Monster zwei Köpfe abschlug und es vor ihm in die Knie ging.
Der Ritter nahm den Mond an sich und erschlug das Monster und sein Pferd.
Dann ging er weiter in den Wald der Sterne. Da schlug der Ritter zwei Steine aus einer Brücke und versteckte sich dort. Als das siebenköpfige Monster über die Brücke reiten wollte, stolperte sein Pferd über das Schwert und der Ritter kam hervor.
Auch diesmal wollte das Monster den Ritter verbrennen, doch wieder schützte ihn seine Rüstung und sie begannen zu kämpfen. Da schlug der Ritter dem Monster sechs Köpfe ab und nahm die Sterne an sich. Danach erschlug er das Monster und sein Pferd.
Er ging weiter in den Wald der Sonne und schlug drei Steine aus der Brücke. Wieder versteckte er sich und wartete auf das Monster. Als das zwölfköpfige Monster über die Brücke reiten wollte, stolperte das Pferd über die Schwertspitze und der Ritter kam hervor.
Das Monster wollte den Ritter verbrennen, doch seine Rüstung schütze ihn. Sie begannen zu kämpfen. Der Ritter schlug dem Monster elf Köpfe ab und nahm die Sonne an sich. Danach erschlug er das Monster und bestieg das Pferd.
Er versuchte den Weg nach Hause zu finden, doch er verlief sich.
"Hey, du", rief da plötzlich jemand.
Der Ritter drehte sich um und sah auf einem Ast sitzend einen Zwerg. "Du hast dich sicher verlaufen", sagte der Zwerg, "komm zu mir und ich sage dir, wohin du gehen musst."
Doch kaum hatte der Ritter den Ast erreicht, auf den der Zwerg sass, sprang dieser auf sein Pferd und ritt davon.
Der Ritter musste nun laufen. Unterwegs traf er einen weinenden Mann. Er nahm diesen Mann mit, denn in dessen Augen sah er den Weg nach Hause.
Gemeinsam liefen sie weiter und trafen einen weiteren weinenden Mann. Auch den nahmen sie mit. Denn in dessen Augen konnte der Ritter sehen, wo sich der Zwerg versteckt hatte.
Gemeinsam gingen sie zum Haus des Zwerges und töteten ihn. Alle zusammen ritten zurück, durch alle Wälder und unterwegs setzten sie den Mond an seinen Platz, zerstreuten die Sterne am Himmel und führten die Sonne nach Hause.
Als sie aus dem Wald kamen erwartete der König sie schon und bald darauf wurde geheiratet.
Vége