Boulevard of Broken Dreams

30.11.2009 um 23:37 Uhr

Erschöpft

von: Jari

Ich mag nicht mehr diskutieren.

29.11.2009 um 16:12 Uhr

Ein JA?

von: Jari

Es wird wohl ein JA geben. Hasst ihr uns jetzt? Gut. Zeigt mit dem Finger auf die Schweiz und kreischt IIIH! Sagt ruhig, wir sind ein Haufen Rassisten, wilde Hunde, unzivilisiert. Sagt, wie enttäuscht ihr seid. Ermahnt uns. Warnt uns. Droht uns. Weil wir JA gesagt haben. Verdammt uns, beschmiert unseren Ruf mit Dreck und Graffiti. Verbrennt unsere Flagge. Tretet auf uns, prügelt uns. Wir haben uns entschieden.
 
Und ja, auch Jari hat JA ins Feld geschrieben. Soll ich mich schämen? Ich hätte nicht gedacht, dass es ein JA gibt. Aber ich schäme mich für nichts. Hasst mich, zeigt mit dem Finger auf mich, schreit mich an, nennt mich Rassist, schlagt mich. Denn ich habe JA gesagt. 

29.11.2009 um 11:36 Uhr

Kunstdemokratie

von: Jari

Letzten Donnerstag in Kunst. Folgende Ausgangssituation: Jari hat zwei ähnliche Bilder und weiss nicht, welches es nehmen soll, um den Auftrag auszuführen.
Was also tut man in so nem Fall? Klar, den fragen, der am meisten Ahnung hat. Da N. aber leider nicht da war, fragte ich halt den, der am zweitmeisten Ahnung hat. Nämlich den Leerer. 
Der meinte auch prompt: "DAS IST DOCH KLAR!" Er war sich in seiner Meinung so sicher, dass er auf  ne ziemlich komische Idee kam. Die Schüler sollten abstimmen, welches Bild ihnen besser gefalle.
Der Leerer ging also rum und zeigte denen meine Bilder. Und ich stand dort vorne vor der Tafel und dachte nur "Meep?!"
Ich meine, ich bin doch lange nicht so gut, wie die... Ich will nicht, dass die meine Bilder beglubschen :D
 
Das Resultat? Das war 3 zu 3...
Ich hab dann aber das genommen, das dem Leerer besser gefallen hat. Gibt evtl. einen kleinen Pluspunkt. Wer weiss ;) Schleim-Jari, ich weiss. 

26.11.2009 um 20:46 Uhr

Unter weiter...

von: Jari

(Co-Post @ Jaris Büchergebrabbel)

Jetzt kommt's drauf an, Leute :D Votet für die beiden übrig gebliebenen. Diese Umfrage läuft, bis ich das Buch, das ich momentan lese fertig habe. Bzw. bis jemand abgestimmt hat ;)
Hoffentlich gibts nicht wieder Gleichstand :) 

23.11.2009 um 22:15 Uhr

Eine Eule

von: Jari

Jari ist eine Eule. Auf dem Gänseblümchenblog den Link gefunden. Ich weiss nicht, ob das alles zutrifft, eher nicht. Aber ein paar interessante Dinge stehen da schon drin:

22.11. - 21.12. Eule
Mond: Mond des langen Schnees
Clan: Habicht-Clan
Elementzuordnung: Feuer

Charakteristische Eigenschaften
Wenn der Winter mit seinen Sternenklaren und klirrendkalten Nächten einbricht, ist die Zeit der Eule – Geborenen. Es ist eine Zeit der Klärung, der Weitsicht und der Besinnung. Diese Zeit gibt auch den Eule – Menschen diese Eigenschaften. Mit scharfem Blick, durchleuchten sie alle Menschen, Vorhaben und Ziele bis ins kleinste Detail. Ihrem Scharfsinn entgeht nur selten etwas und dank ihrer extrem ausgeprägten Eingebungsgabe und Spürsinn erkennen sie oftmals Dinge, die anderen Menschen noch lange verborgen bleiben.  Der Mond des langen Schnees bringt auch die Winterstürme mit sich und so frei und unaufhaltsam die Sturmwinde über das Land ziehen, so lieben auch die Eule – Geborenen ihre Freiheit und Unbändigkeit. Grenzen, lassen sie sich nur ungern setzen. Immer auf der Suche nach Lösungen und Wahrheiten gehen sie ihren Weg um auch ihr geistiges Potential auszukosten. Ihr sehr ausgeprägter Gerechtigkeitssinn kostet ihnen mitunter enorme Energie, die ihnen schließlich an anderer Stelle fehlt und am meisten bei sich selbst. Selbstlos bringen sie für ihre Mitmenschen mitunter große Opfer. Nicht selten versuchen Eule – Geborene,  Menschen die ziellos und ohne feste Vorstellungen ihres Lebensweges sind, in eine bestimmte Richtung zu drängen, was ihnen jedoch so manches mal negative Reaktionen einbringt. Spüren sie dann diese Ablehnungen, ziehen sie sich gekränkt zurück.

Die Aufgaben der Eule-Geborenen
Eule – Geborene sollten sich zur Aufgabe machen, mit ihrer Einsatzbereitschaft mit allzu wahllos umzugehen. Sie sollten erkennen, dass nicht alle Menschen diesen Einsatz würdigen, oder ihn sogar möchten. Immer einmal kommt es bei Eule – Geborenen zu Gekränktheit, wenn ihre Hilfsbereitschaft abgelehnt wird. Sie sollten also ihre Energie nur dann einsetzen, wenn sie auch gern angenommen wird. Eine weitere Aufgabe der Eule – Geborenen liegt darin, in einer Partnerschaft ihren Freiheitsdrang etwas zu zügeln. Leidenschaft muss nicht immer Enge bedeuten. Wenn Eule – Menschen erkennen, dass diese Leidenschaft eines Partners aus hingebungsvolle Liebe bedeutet, tun sie sich in Partnerschaftlichen Bereichen wesentlich leichter.

Der Habicht-Clan und die Elementzuordnung
Eule -Geborene stehen im Medizinrad unter dem Einfluss des Habicht-Clans und dem Element Feuer. Dies bringt ihnen ihre antreibende und enthusiastische Eigenschaft. Der Habicht-Clan prägt Schnelligkeit und Impulsivität. Ebenso, wie der Habicht sich plötzlich und unerwartet auf seine Beute stürzt und auch hin und wieder diese Beute verliert, müssen Menschen unter dem Einfluss des Habicht-Clans durch manche Unvorsichtigkeit mit Enttäuschungen rechnen. Eule -Geborene hassen es, wenn man versucht ihnen Schranken zu setzen. Auch Langeweile lassen sie kaum zu. Durch ihre Unrast bringen sie zwar immer wieder frischen Wind in ihre Umgebung, dennoch kann ein Miteinander mit diesen Zeitgenossen auch ziemlich anstrengend sein. Dies gilt insbesondere in beruflichen Bereichen. 
Durch die Elementzuordnung Feuer, besitzen sie eine fast unerschöpfliche Energiequelle, welche es ihnen ermöglicht, eine immense Leistungsfähigkeit an den Tag zu legen.

Umgang, Freundschaft und Partnerschaft mit Eule-Geborenen
Eulen – Geborenen von ihrer Meinung abzubringen, dürfte ein Biss auf Granit bedeuten. Stets halten sie an ihrem Standpunkt fest und lassen sich davon auch nie abbringen. Man verkennt das Verhalten von Eulen – Menschen sehr schnell, wenn sie sich mitunter vollkommen unerwartet zurückziehen, was meist ein Rückzug bedeutet, um sich selbst zu finden. Wer einen Eulen – Menschen zum Freund hat, hat meist einen Freund auf Lebenszeit. Doch Vorsicht, auch Eulen – Geborene können trotz ihrer Warmherzigkeit und Güte auch »Krallen« zeigen. 
In Partnerschaftlichen Verbindungen mit Eule – Geborenen sollte man eine gehörige Portion Geduld aufbringen, wenn die Eule – Menschen vollkommen unerwartet zurückziehen. Dieses Verhalten lässt meist Missverständnisse aufkommen, doch man sollte Bedenken, dass sie nur aus einem inneren Trieb heraus handeln um Luft zum Atmen zu bekommen...

http://www.wakandas.de
http://www.blogigo.de/gaensebluemchenblog 

23.11.2009 um 21:31 Uhr

Physio-Jari

von: Jari

Hatte heute meine erste Physio-Stunde. War ganz nett. Die Therapeutin ist eine jener Menschen, die weder freundlich, noch unfreundlich sind. Man weiss nicht, was sie denkt. Sie drückte an mir rum und meinte irgendwo "Huch, hier komm ich ja gar nicht rein", was, wenn man nicht weiss, dass sie an meiner Nackenmuskulatur rumgedrückt hat, ziemlich pervers klingt.

22.11.2009 um 11:01 Uhr

Zwickmühle

von: Jari

(Co-Post @ Jaris Büchergebrabbel)

Tja, es herrscht Gleichstand zwischen zwei Büchern/Filmen. Doch leider kann ich mir momentan keine zwei DVDs leisten... Deshalb lass ich die Umfrage einfach noch ein bisschen laufen und les solange das, was mir passt. SUB muss abgebaut werden ;)
Also stimmt ab :D

20.11.2009 um 22:09 Uhr

Es gibt Tage...

von: Jari

... da folgt eine negative Nachricht auf die andere. Und langsam gehts mir gewaltig auf die Nerven.

20.11.2009 um 17:24 Uhr

Wiedersehen macht Freude

von: Jari

Aber ehrlich gesagt auch nicht immer... Nur schon der Umstand, dass er nicht gefragt hat, ob der Platz mir gegenüber (im Zug) noch frei ist, liess auf nichts Gutes schliessen. Im Übrigen ist dies ein absolutes No-Go! Tipp: Immer brav fragen, ob der Platz noch frei ist (zumindest in der Schweiz).
 
Zuerst hab ich ihn gar nicht erkannt. Er kam mir bekannt vor, aber ich dachte, dass der Typ, der mir gegenüber sitzt, zu alt ist. Aber auch Arsch- *räusper* Ex-Flirts, werden älter.
Tja, zu meinem Leidwesen hat er dann die Brille aufgesetzt und ein "Dich kenn ich doch!" fallen lassen.
 
Herr J., seines Zeichens der erwähnte Ex-Flirt, machte einen auf interessiert. Jari, ihres Zeichens extrem genervt, hätte dem überinteressierten Herrn am liebsten ihr Buch (seines Zeichens ein José Saramago) am den Kopf geschmissen.
Seine überfreundliche Art ging mir dermassen auf den Keks! Und seine Stimme klingt immer noch, als sei er im Stimmbruch hängen geblieben. Ehrlich gesagt, kann ich mir schlecht vorstellen, dass der tatsächlich eine Freundin hat. Aber mir kanns egal sein. Hoffentlich seh ich diesen Quatschkopf nie wieder! 

14.11.2009 um 19:04 Uhr

Das, was ich wirklich kann

von: Jari

Nämlich Bücher verkaufen. Punkt.

13.11.2009 um 19:21 Uhr

Workingplace

von: Jari

Jari hat einen neuen und coolen Arbeitsplatz. Da lässt es sich gut surfen und gut zeichnen. Und extra Stauraum für Bücher ist auch vorhanden :D Toll!

11.11.2009 um 21:02 Uhr

Auf in den Kampf!

von: Jari

Morgen ist es also soweit: Schule ist wieder angesagt! Drei Stunden Mathe und vier Stunden Kunst. 
Naja, mit der neuen Kraft, die plötzlich wieder da war (dank Mutters Wunderpillen *g*), werden wir das schon überstehen. Nur Lust hab ich auf den Tag sowas von überhaupt keine. Aber das ist nichts Neues. Ist jede Woche so. Diesmal glaub ich jedoch sogar, dass ich die Kunst Hausis  nicht richtig gemacht habe... Naja, Pech. Bin ich halt noch nicht so weit wie die anderen. Was soll's? Ist ja schlussendlich eh alles wieder Hausaufgaben.
 
Und Samstag arbeiten... Ich freu mich darauf, die bekannten Gesichter wieder zusehen und wieder im Geschäft zu stehen. Jedoch habe ich etwas Angst davor, dass ich mich nicht mehr orientieren kann... Ich weiss leider nicht, was momentan an Lager ist und was nicht. Ich weiss auch nicht mit Sicherheit, was aktuell ist. Klar, ich verfolge die Bestseller und lese Rezensionen. Doch ob die auch wirklich aktuell sind, weiss ich nicht. Und ob wir die dann auch an Lager haben ist eine andere Frage.
 
Ich hoffe einfach, dass alles gut wird... Und wie war das nochmal, am 11.11 um 11 Uhr 11 darf man sich was wünschen? Huch, ist ja eh schon vorbei... Darf man sich auch um 23.11 was wünschen? Ich mein, bei den Amis gibts doch nur am und pm, oder nicht? Also dürfte man sich auch um 11.11 pm was wünschen. Ist doch so oder so viel romantischer ;) 

10.11.2009 um 17:40 Uhr

Physisches Breakdown

von: Jari

Jetzt ist Schluss! Wenn man krank ist, sollte man sich erholen und nicht die ganze Zeit der Schule hinterher rennen. Und was hab ich heute gemacht? Gelernt wie blöd. Für was?
Wahrscheinlich werd ich in Französisch eh ne 3 schreiben und dann rutscht meine Note von ner 4 auf ne 3.5. Und das nur, weil Frau Ürsül nicht weiss, wie man aufrundet.
Irgendwie frag ich mich grad in vollem Ernst, warum ich diese Schule überhaupt mache. Ich bin hier noch schlechter dran als vor der LAP. Also ich glaube, das wird nix. Drum lern ich jetzt auch nichts mehr.

10.11.2009 um 15:32 Uhr

Date avec le docteur

von: Jari

Ich hab ein Date. Mit einem Doktor. Oder sowas in der Art. Ein Physiotherapeut. Weil ich eine Verordnung zur Physiotherapie habe. Am Montag und am Freitag. Erstmal.
 
Weniger Zeit für Kunst. Mehr Zeit für Gesundheit.
Ich hoffe, es hilft. Dann kann ich mir auch endlich selber helfen. Ich hasse es, wenn mir was weh tut und ich nichts dagegen tun kann. Noch schlimmer, wenn ich von jemandem abhängig bin.
 
Jetzt kann ich hoffentlich endlich was tun. Auch wenn Kunst darunter zu leiden haben wird *fies grinst* 

09.11.2009 um 11:41 Uhr

Mürrisch sein fördert das klare Denken

von: Jari

Habe auf www.web.de gerade einen sehr interessanten Artikel gelesen, den ich euch nicht vorenthalten will:
 

"Die frohe Botschaft für alle Griesgrame hat ein australischer Psychologieexperte zu verantworten. In der australischen Ausgabe des Fachmagazins "Science" berichtet er, dass eine mürrische Verfassung dabei hilft, klar zu denken. Seine Experimente zeigen, dass unglückliche Menschen im Gegensatz zum Typ der stets Fröhlichen besser Entscheidungen treffen können und weniger leichtgläubig sind.

Während Frohsinn Kreativität fördert, begünstigt ein düsteres Gemüt Aufmerksamkeit und sorgsames Denken. Der Forscher von der Universität von New South Wales fügt an, dass eine brummige Person besser schwierige Situationen bewältigen kann als eine glückliche. Der Grund dafür: Bei Griesgramen scheint das Gehirn mit besseren Strategien der Informationsverarbeitung punkten zu können.

Die Studie hat auch ergeben, dass traurige Menschen besser in der Lage sind, ihre Meinung schriftlich darzulegen. Das zeigt laut Forgas, dass eine mäßig schlechte Laune einen konkreteren und letztendlich erfolgreicheren Kommunikationsstil begünstigt. In früheren Untersuchungen gelang es dem Forscher bereits, zu belegen, dass feuchte, trübe Tage das Gedächtnis schärfen, während sonniges Wetter die Vergesslichkeit fördert. Für seine Untersuchung ließ Joe Forgas Freiwillige unterschiedliche Filme ansehen und an positive und negative Episoden ihres Lebens denken, um sie in gute oder schlechte Laune zu versetzen. Im Anschluss versuchten sich die Freiwilligen an einer Serie unterschiedlicher Aufgaben, darunter das Beurteilen des Wahrheitsgehalts von gängigen Mythen des Alltags und das Erstellen von Augenzeugenberichten von Ereignissen. Jene Personen, die in einer schlechten Stimmung waren, machten dabei weniger Fehler als ihre gut gelaunten Mitstreiter."

Der Autor bezieht sich auf BBC News und das Magazin "Science". Interessant, das Ganze.

08.11.2009 um 17:25 Uhr

Französisch-Verarsche

von: Jari

Eine 3.9??!! DESWEGEN soll ich die Prüfung nachholen? Wegen 0.1 Punkten???!! Und jetzt soll ich meine Zeit damit verbringen, französische Verben zu pauken???? IST DIESE LEERERIN TUMM?

(ja, das hab ich jetzt extra so geschrieben) 

08.11.2009 um 12:39 Uhr

Was Kunst ist und was sie nicht ist

von: Jari

Ich freue mich auf den Moment, wo ich diesen alten Mann nie wieder sehen muss. Diesen wahnsinnigen, realitätsfremden Menschen, der zu wissen meint, was Kunst ist. 
 
Doch ist es Kunst, wenn wir uns nach seinen Wünschen und Vorstellungen richten sollen?
 
Nein. Drum waren wohl die, die Künstler wurden auch nie gut im Kunstunterricht. Keünstler lassen sich nicht in Schubladen stecken. Sie wollen das machen, was sie wollen. Was ihnen gefällt. Nicht den anderen.
 
Ich bin zwar kein Künstler und werde es auch nie sein. Aber ich hatte schon immer Probleme damit, das zu machen, was andere wollen. Ich bin ein freiheitsliebender Mensch, ich mag es nicht, wenn jemand meint, er wisse besser als ich, was gut für mich ist oder was ich tun und was ich lassen soll. Ich will schliesslich meine eigenen Erfahrungen machen, selber herausfinden, was gut ist und was nicht.
 
Und ich möchte lernen. Nicht schon können (gilt jedoch nicht für Französisch). Ich will entdecken, ausprobieren. Kunst machen, als das, was ich als Kunst empfinde.
 
Stattdessen muss ich schon können. Nicht lernen, das hätte man zuvor machen sollen. Nicht entdecken, dafür ist Schule nicht da. Nicht ausprobieren, alles wird benotet. Kunst ist das, was der Leerer meint, Kunst ist.
 
Nein, keine Sorge, ich habe keinen "Ich-hab-keinen-Bock"-Anfall. Auch keine "Ich-bin-ein-Nichts"-Phase (die hatte ich für diesen Monat schon). Ich überlege nur. Vielleicht überlege ich zu viel? Sollte ich aufhören zu denken und einfach tun, was andere mir sagen?
Dann liest man keine Bücher und zeichnet nicht. Dann wird man Beamter.
 
Das will ich nicht. Nur weil ich kein Künstler bin, heisst das nicht, dass ich keine Freude daran habe, einen Pinsel in der Hand zu halten. Aber die Kunst wird bei mir immer bloss zweitrangig bleiben. Bücher. Bücher sind meine grosse Liebe, meine Seele, mein Leben. Nimm mir meine Bücher, nimm mir mein Leben.
 
Der Leerer weiss das. Dass die Kunst nicht mein Ein und Alles ist. Deshalb ist er kritisch, schaut genau hin, wo die Fehler sind. Aber das ist mir mittlerweile egal. In der Zeit, in der ich diese Schule besuche, habe ich schon viel Neues gelernt und die Sachen, die ich jetzt mache, sind für mich überdurchschnittlich.
 
Für den Leerer bloss unterer Durchschnitt, für mich gut. Ja, es macht mir Spass. Der Leerer wird mir dafür keine gute Note geben. Vielleicht sogar ein "ungenügend", aber unterdessen ist mir das egal. Wenn ich durchfalle, falle ich halt durch. Es hat sich deshalb gelohnt, weil ich gelernt habe.
Es wie beim Buchkauf - wenn es auch nur ein kleines Lächeln auf das Gesicht des Lesers zaubert, wenn man nur ein kleines Detail neu lernt, dann hat sich das Lesen gelohnt.
 
Und egal, was die grosse Masse sagt und denkt. Es ist nicht wichtig. Ich habe grössere Pläne. Und in meinem Leben geht es hauptsächlich um mich, auch wenn das sehr egozentrisch klingt. Doch schliesslich ist es mein Leben.
 
Mein Leben und meine Kunst. Und meine Bücher. Da kann der Leerer noch so lange schlechte Noten verteilen. 

07.11.2009 um 22:48 Uhr

Spiegelbild

von: Jari

Also, wenn ich wirklich so ausseh, wie mir mein Spiegelbild weis machen möchte, dann würd ich sagen, ich seh scheisse aus...

07.11.2009 um 16:31 Uhr

Umfrageergebnisse

von: Jari

(Co-Post @ Jaris Büchergebrabbel)

Der Sieger dieser Umfragerunde ist ganz klar George Orwell mit seiner "Farm der Tiere". Also werdet ihr demnächst die Rezi dazu bekommen :) 
Ich danke wieder fürs Mitmachen!

In der nächsten Umfrage geht es um die Buchverfilmungen. Ich hab mir die genannten Filme notiert und mich sonst noch etwas umgehört, was aktuell ist. Da ich mir jedoch je nachdem noch eine DVD oder ein Buch oder ein Kinobilett kaufen muss, werde ich die Buchverfilmungs-Abteilung nur alle zwei, drei Monate machen. Man muss schliesslich auf sein Geld achten ;)

Also stimmt ab und entscheidet, was sich Jari reinziehen soll :) 

07.11.2009 um 12:35 Uhr

Fernsehen bildet also doch (ein bisschen)

von: Jari

Aber es kommt natürlich darauf an, was man sich reinzieht ;)
Dank tollen Zoosendungen schon wieder neue Tierarten kennengelernt:

Der Takin:

Takine gehören zu den Ziegenartigen, auch wenn sie beinahe so gross sind wie Kühe. Sie leben in Asien, vor allem in den höheren Regionen wie dem Himalaya. Und ja, Takine gehören zu den bedrohten Tierarten.

Marderbären: 

  

Heissen u.a. auch Palmenroller. Sie werden bis zu 90 Zentimeter lang, ein Grossteil davon ist Schwanz. Die Haarbüschel auf den Ohren erinnern an einen Luchs. Marderbären leben in Familienverbänden und sind vorüberwiegend nachtaktiv.