Boulevard of Broken Dreams

29.01.2010 um 18:51 Uhr

Gegenüberstellung

von: Jari

Vom Gorilla auf GoogleReader geshart und von Jari geklaut:

 

  

28.01.2010 um 21:38 Uhr

Einsamer Blog

von: Jari

Am 31.01.2010 wird mein Blog ganze fünf Jahre alt. Seit fünf Jahren schreibe ich hier nun. Und ich bin noch nicht einmal da, um meinem Blögchen zu gratulieren. Tststs, letztes Jahr hab ich seinen Geburtstag sogar vergessen! Schämen sollte ich mich, jawoll! Schliesslich war mein Blog immer gut zu mir. Und erwies sehr viel Geduld mit mir ;)

27.01.2010 um 09:54 Uhr

Dumm?

von: Jari

Verdammt, ich bin nicht dumm! Wenn ich dumm wäre, hätte ich keine zwei 5.5 (CH-Notensystem 1=schlecht, 6=super) im Zeugnis. Sogar in Französisch komm ich auf eine 5.

Nur weil ich nicht gut in Mathe bin, heisst das nicht, dass ich dumm bin. Leider ist Mathe für manche Menschen das A & O im Schulsystem. Und auch im Leben. Aber ich mag Bücher nunmal lieber.

26.01.2010 um 19:47 Uhr

ChinaHunde

von: Jari

In China soll das Essen von Hunden verboten werden. Demnach würden Personen, die beim Verspeisen eines Hundes erwischt werden, mit 15 Tagen Gefängnis oder 500 000 Yuan bestraft werden. Dieses Gesetz wäre dann das erste Tierschutzgesetz des Landes...
 
Na, sehen wir mal. 

24.01.2010 um 18:05 Uhr

Ein Hoch auf die Spontanität!

von: Jari

In unserer Familie ist irgendwie niemand ganz normal. Noch nicht mal der Hund (die Katze schon gar nicht)
 
Meine Mutter heute nachmittag:  "Ich würde echt gerne mit dir nach Ungarn kommen."
Jari: "Dann komm doch mit."
M: "Warum eigentlich nicht?" o.0
 
Und das weniger als eine Woche vor Abfahrt :)
Bei uns sind solche Spontanaktionen daher selten, weil eigentlich immer irgendwas los ist. Und plötzlich geht sowas :D
 
Ich hör jetzt schon meinen Vater über meine Mutter sagen: "Jetzt geht's ihr also wirklich nicht mehr gut." Und dann kopfschüttelnd seines Weges gehen.  

22.01.2010 um 22:28 Uhr

Absage

von: Jari

 

Eigentlich wusst ichs ja schon. Man bekommt nicht bloss eine Absage am Tag. Wenn die eine Kollegin absagt, tuts die andere auch. Deshalb war ich vorbereitet.
Ich nerv mich schon gar nicht mehr. Menschen halt. Was will man schon von denen?
So kann ich mit dem gesparten Geld gleich dieses verdammte Ibrahim-Theater zahlen. 10 CHF für nichts und wieder nichts. Hingehen tu ich eh nicht. Macht mich nur aggressiv.
Die Frage ist jetzt bloss, wer macht die Fotos?
 
Ach, manchmal finde ich die gesamte Menschheit für'n Arsch. Aber nerven tu ich mich nicht.
 
Vielleicht liegt das auch nur daran, dass ich gerade, ohne dass der Gorilla auf mein "Darf-ich"-SMS geantwortet hat, Tickets bestellt hab. Aber ich schäm mich etwas dafür... 

 

21.01.2010 um 22:52 Uhr

Träume deuten

von: Jari

Blaues Kleid:

Bedeutet entweder Freude, Erfolg, Glück oder dass Wünsche in Erfüllung gehen. Obwohl ich ja davon ausgehe, dass das eine das andere beeinflusst :) Grösserer Reichtum stand auch irgendwo. Und dass man seine Ziele durch Beharrlichkeit erreicht.

Brunnen:

Ein Brunnen ohne Wasser warnt vor Sorgen (na toll).

Aber da war doch die Frau mit dem blauen Kleid... Und die Absperrung um den Brunnen... Hach, wie kompliziert... 

20.01.2010 um 22:00 Uhr

Es gibt Dinge...

von: Jari

... die machen keinen Sinn, aber man macht sie trotzdem. Einfach, weil einem gerade danach ist. So meldet sich zum Beispiel Klein-Jari einfach mal für ein Kalender-Casting an Fröhlich
Jetzt muss ich sogar Bilder machen. Das wird ja ernster als erwartet *g*

20.01.2010 um 17:24 Uhr

Aus der Seele geschrieben

von: Jari

Als dieser Text im Literaturschock-Forum gepostet wurde, wusste ich, ich bin nicht allein! Und ich werde alt und glücklich sterben und nie wieder Bücher wegschmeissen Fröhlich


 
O b s e s s i o n   B u c h

Für echte Bücherwürmer ist Lesen nur ein Teil des Vergnügens


Wahrscheinlich ist Sammeln im Allgemeinen eine gesunde Leidenschaft. Jedenfalls will der tschechische Dichter Karel Capek festgestellt haben, dass Sammler in aller Regel ein methusalemisches Alter erreichen. Und wer da irgendwelche Zweifel hegt, der sei mit einem finalen Goethe-Wort belehrt, das da heißt: Sammler sind glückliche Menschen. Die Statistik sagt: Selbstmorde unter Sammlern sind selten. Das leuchtet ja auch unmittelbar ein. Selbst wenn alle Welt dich enttäuscht, austrickst und verlässt, so hast du immer noch deine libidinös belegten Lustobjekte, als Trost und Ermunterung auch an dunkelsten Tagen.

Allenthalben geht uns die Kultur flöten in einem Sog aus Digitalität, Information und Bilderflut. Aber wie schon Hölderlin sagte: Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch. Die Gegenbewegung der Kulturretter und Bewahrer marschiert längst. Zwar werden Bücherwürmer immer weniger, aber die wenigen werden immer radikaler – im Aufbewahren und Horten des Kulturgutes Buch. Es gibt da Überraschungen. Wer hätte dem Rolling Stone Keith Richards zugetraut, dass er die Klassiker des 19. und 20. Jahrhunderts in Erstausgaben sammelt?

Ein Tipp unter Freunden: Was ein Sammler überhaupt nicht hören kann, ist die saudumme Frage „Haben Sie das alles gelesen?“ Nur Banausen fragen das. Natürlich hat man das nicht alles gelesen. Aber schon der Besitz des Gesamtwerkes von Martin Walser in Erstausgaben, womöglich noch signiert, ist ein verdammtes Lustgefühl. Außerdem stehen die Bücher jederzeit griffbereit. Man kann, anstatt fern zu sehen, vor das Regal treten, sich einem Gedichtband des Barocklyrikers Andreas Gryphius greifen und ein Stündlein mit Muße darin lesen. Kein Tommy Gottschalk kann da mithalten.

Man lasse sich nicht von der unscheinbaren äußeren Harmlosigkeit gewisser Sammlernaturen täuschen. Sammler sind brandgefährlich. Sie sind Fanatiker, ja, obsessive Triebtäter. Da gab es in Leipzig jenen Pfarrer Tinius (1764 – 1846), der raubte und mordete, um sich die teuersten Bücher leisten zu können. Am Ende büßte er seine 80 000 Bände mit zehn Jahren Zuchthaus ab. Wir müssen ihn uns als einen glücklichen Menschen vorstellen.

Harmloser war da schon der erste deutsche Nobelpreisträger für Chemie, Wilhelm Oswald. Dessen Landsitz drohte unter der Last seiner 40 000 Bücher den Berghang hinunter zu rutschen. Er musste die Fundamente verstärken lassen. Und unlängst hat die Feuerwehr in Kaiserslautern die Bibliothek eines Rentners ausgehoben, weil das Haus unter der Last einzustürzen drohte. Man sieht: Sammler kennen keine Rücksicht auf nichts und niemanden. Der wahre Sammler findet nichts dabei, mit seiner Batterie die profane Umwelt schlichtweg zu vernichten.

Wer mit Sammlern umgeht, sollte noch zwei Punkte beachten: Erstens verleihen Sammler nie Bücher. Weil die Leihnehmer gar nicht begreifen, dass an jedem Exponat das Herzblut des Sammlers hängt. Mancher vergisst das Zurückbringen und denkt sich nichts dabei. Zweitens ist die Behauptung, man habe keinen Platz für Bücher, zuhöchst ideologisch und wird vom Sammler nicht gern gehört. Platz für Bücher gibt es immer. Jene Leute, die behaupten, sie hätten keinen Platz, finden nichts dabei, wertvolle Regalflächen mit allerlei Kinkerlitzchen zu drapieren wie Batiktücher, geknüpfte Teppiche, unnötige Wäscheschränke, blinde Spiegel und schlechte Gemälde.

Jeder Sammler von Büchern hatte irgendwann mal seine Initialzündung, seinen Sündenfall oder seine glückliche Weichenstellung, je nachdem. Da kommt man nicht umhin, von sich selber zu reden. Was mich anlangt, so ging ich in den frühen Achtziger Jahren mal auf einen Berliner Flohmarkt. Auf Bücherpirsch, was sonst? Da war ein Mann, der hatte ein erstaunlich breites Angebot an Erstausgaben aus der Nachkriegszeit.

Er sagte, zu Hause habe er noch viel mehr davon. Er lud mich zu sich ein und da gewahrte ich es dann: Die ganze Wohnung war regelrecht zugepflastert mit zigtausend Erstausgaben deutscher Nachkriegsliteratur. Von diesem Augenblick an war ich verloren. Heute ist meine eigene Wohnung zugepflastert mit zigtausend Erstausgaben deutscher Nachkriegsliteratur. Einsames Glanzstück: „Zettels Traum“ von Arno Schmidt, von ihm selbst signiert.

Oh ja, Büchersammeln ist eine schlimme Obsession. Man weiß nicht, wo man am Ende heraus kommt. Vielleicht muss die Feuerwehr auffahren. Manchmal denkt man selbstkritisch: Das ist kein Tick mehr, es ist schon ein Wahn. Dann beruhigt man sich wieder: So weit wie Pfarrer Tinius würde unsereins immerhin nicht gehen.

(Von Manfred Stuber, Mittelbayerische Zeitung) 

20.01.2010 um 13:01 Uhr

Feststellung

von: Jari

Das Buch in meiner Hand riecht alt. Fühlt sich aber neu an.

17.01.2010 um 22:23 Uhr

Kältesturm

von: Jari

Und gleichzeitig verstecktes Feuerspiel. Ich bin so agressiv wie schon lange nicht mehr. Manchmal stelle ich mir vor, wie ich zuschlage. Irgendjemanden. Weil er etwas Blödes sagt, weil er mich provoziert. Ich möchte schlagen, beissen, kratzen. Alles an dieser Person auslassen. Den ganzen Frust, den ganzen Ärger, all diesen Mist, alles, was ich runterschlucke und verniedliche einfach in dieses verdammte Gesicht reinschlagen. Ohne Rücksicht. Endlich  mal nicht mehr brav und lieb sein. Endlich mal unfair sein. Gemein. Bösartig. Ein anderer soll Schuld sein. Nicht immer ich. Irgendwer soll bluten, soll leiden. Leiden! Wegen mir. Ich will Leid zufügen!
 
Ein einziges Mal in meinem Leben. Nur ein mal möchte ich mich schlagen.
 
Es braucht auch nicht mehr viel. Ich bin schon so kurz davor. Es schwappt alles über. Die Masse macht mich agressiv. Ich fühle den Stress sobald ich aus dem Zug komme. All diese Körper, ihre Langsamkeit. Sie kommen nicht voran. Am liebsten würd ich sie anbrüllen. Anschreien. 
 
Jemandem die Schuld für alles geben.
 
Dafür, dass kein Geld da ist.
Dafür, dass ich unfähig bin.
Dafür, dass der Schnee kalt ist.
Dafür, dass noch nicht Frühling ist.
 
Dafür, dass ich das Gefühl habe, zu versagen. 

17.01.2010 um 19:21 Uhr

Magie

von: Jari

Ich glaube nicht alles. Aber doch einiges. An die Wiedergeburt. Aber nicht an das Tageshoroskop. Kenne aber meinen Aszendenten. Ich mag keine Partnerhoroskope. Tarot faszinierte mich.
 
Vor einigen Tagen fragte mich meiner Mutter aus heiterem Himmel, ob ich nicht eine Engelskarte ziehen wolle. Ich habe das jahrelang nicht mehr getan. Nach meiner Esoterik-Phase als ich 14 war, war ich raus. Gezogen habe ich trotzdem.
 
Zwei Karten. Ein Text. Und eine Karte mit Ausdrücken. Die erste Karte verfügt über Lücken, in die man dann die Worte der zweiten Karte einfügen kann. 
 
Karte 2: Stärke und Entschlossenheit
 
Karte 1:
 
Ich bin der Engel,
der zu dir kommt, um
dich von deinen Sorgen
zu befreien.
Wirf dich in meine Arme
und entspanne dich!
Komm... Ich erwarte dich
mit ausgebreiteten
Flügeln, um dir
meine Energie zu geben.
Komm... Umarme mich!
Nimm es an,
mit Stärke und Entschlossenheit zu leben. 
 
 
Es könnte Zufall sein. Dass mich jede Karte so berührt hätte. Doch in genau jenem Moment brauchte ich diese Worte so sehr. Und ich brauche sie immer noch. Es kann Zufall sein, aber es muss nicht.

16.01.2010 um 18:49 Uhr

Abgestumpfte Wesen

von: Jari

Wie können sie nur sagen, dass Bücher langweilig sei? Dass es eh nichts bringt. Dass es Zeitverschwendung sei. Wie können sie bloss? Wie abgestumpft müssen sie schon sein?
 
Es brachte mich zum Weinen. Ich hab geweint wie ein kleines Kind und noch immer fühle ich es tief in mir drinnen. Aber es ist doch bloss ein Buch? Wie können einfache, aneinandergereihte Worte so starke Emotionen hervorrufen?
 
Und wer lässt sich dazu herab, dieses Heiligtum zu zerstören?
 
Wer will mir diese Kraft nehmen? Wie können sie so abgestumpft sein? Durch den Alltag gehen, ohne sich zu fragen, was weiter geschieht, ohne mit den Charakteren zu leiden, die einem so ähnlich und doch so anders sind?
 
Sie sagen, mein Leben sei langweilig. Aber sie irren sich so sehr! Ich brauche diese oberflächliche Welt ihrer Discos und die aufgestetzte Freude ihres Alkohols nicht. Ich kehre aus Welten zurück, die sie sich nicht träumen lassen. Erfahre Dinge, die ihnen verborgen bleiben.
 
Ich kehre aus einer Welt zurück, in der Glück und Grausamkeit Hand in Hand gehen. Habe gesehen, wie sie aufgewachsen ist, war dabei, als sie glücklich war und wie sie Freundschaften fürs Leben schloss. Und ich war dabei, als sie alles verlor. Als die Strasse ausgebombt wurde. Ich war dabei, als sie sich die Juden ansah, als sie Äpfel stehlen ging und seine Annäherungen ausschlug. Als sie ihn küsste. Als sie des Todes Herzen in Bewegung brachte.
 
Noch immer kann ich kaum atmen. Und sie sagen tatsächlich, Bücher lesen sei langweilig. Sei unnütz.
Sie sind abgestumpfte Wesen. Und sie sind die Generation, mit der ich leben muss.
 
Eine Generation, die immer mehr abstumpft. Begleitet vom Rhythmus ihrer Discomusik und ihrer kleinen, runden Pillen. Des Alkoholgestankes. Der Computerspiele.
 
Und sie sagen tatsächlich, mein Leben sei langweilig. Wie abgestumpft ihr doch seid. 

15.01.2010 um 22:35 Uhr

Geburtstag

von: Jari

Ich hoffe, dass er einen schönen Tag hatte.

14.01.2010 um 19:37 Uhr

Todesurteil

von: Jari

Heute im Kunstunterricht habe ich einen Bock geschossen (sagt man bei uns, wenn man einen Riesenfehler begeht):
 
Wir unterhielten uns über die neuen Preise der SBB-Preise. Als F. sagte, dass das GA (Generalabonnement, damit kann man Züge, Busse etc. benutzen ohne jedesmal neu lösen zu müssen) neu 500 CHF -etwa 750 Euro- mehr koste, rutschte mir folgende, lautstarke, Bemerkung raus:
 
Oh, dieses Scheissland! Zum Glück hau ich bald ab hier! 
 
 
 
 
 
 
 
Ihr könnt euch sicher das Geschrei vorstellen, dass daraufhin herrschte.
 
NEIN, die Schweiz ist toll! Sowas kann man nicht sagen! Bla bla bla.
 
 
 
 
 
Jetzt geht mir dieses Land gleich noch mehr auf den Keks. 

11.01.2010 um 21:21 Uhr

Keine Lust

von: Jari

Dafür lieber sowas

11.01.2010 um 20:42 Uhr

Jahr der Biodiversität

von: Jari

Liebe Angie.

In Deutschland gibt es Wolfsrudel. Das finde ich toll. Bitte sorge dafür, dass die nicht auf die Idee kommen, in die Schweiz auszuwandern, denn die Bauern hier sind noch nicht so weit zu begreifen, dass der Wolf das grössere Anrecht auf ein Dasein hat, als er. 

Leider ist es so, dass viele Leute gar nicht begreifen bzw. begreifen wollen, dass die Luft, die sie atmen, ein Teil eines grossen Kreislaufes ist. Da hängen auch die Pole mit drin. Und der Amazonas. Aber diese Leute glauben nicht, dass die Natur so etwas Komplexes zustande bringt.

Die werden doof gucken, wenn dann plötzlich die Luft knapp wird, weil der letzte Baum gerade zu Zahnstochern verarbeitet wurde.

Bis es so weit ist, hoffe ich, dass wenigstens in Deutschland etwas zur Erhaltung der Biodiverstität geschieht. Hier in der Schweiz geschieht nämlich nix. Hier kommen auch keine Wolfsrudel zustande. Und sogar im Bärengraben wird auf Bären geschossen.

 

Liebe Grüsse
Ein Jari 

10.01.2010 um 20:29 Uhr

Dyskalkulie

von: Jari

Einfache Aufgaben brauchen eine überlange Zeitphase und - mimisch
festzustellenden - enormen Konzentrationsaufwand (vor allem bei zweistelligen
Additionen bzw. Subtraktionen)
 
Zweistellig? Keine Chance...
 
Große Anzahl nicht gelöster Aufgabenblöcke in Klassenarbeiten, obwohl der gleiche
Aufgabentyp bereits in den ersten Aufgabenstellungen erfolgreich bearbeitet wurde.
 
Ich schreibe zwar was hin, aber das ist meistens falsch... und das auch, wenn ich zuvor meinte, es verstanden zu haben...
 
Liegen dem eingeschränkten Arbeitstempo Zählverfahren zugrunde?
 
Zählverfahren?

Erklärungen werden mechanisch verarbeitet, z.T. richtig angewandt - und sind tags
drauf vergessen.
 
JA
 
Große Varianz in Klassenarbeiten. Gute/durchschnittliche Leistungen wechseln mit
ungenügenden Leistungen. Klassenarbeiten mit strukturgleichen Aufgaben fallen
besser aus, als solche mit wechselnden Aufgabenstellungen.
 
nein... Ich bin immer schlecht.
 
Es gibt eine auffällige Diskrepanz von numerischen Fertigkeiten und unlösbaren sog.
analytischen Aufgaben (Platzhalteraufgaben). Wird die Aufgabe __ - 28 = 27 gar nicht
oder fehlerhaft mit 1 gelöst?
 
*räusper* Aber beim zweiten Mal hinschauen hab ichs gemerkt!! Ich hab doch nur nicht richtig hingeguckt... 
 
Bei Kopfrechenvorgängen im Zahlenraum bis 100 mit Zehnerübergang (wie 74-58)
werden schriftliche Lösungen bevorzugt.
 
Oder der Taschenrechner ;)
 
Laut diesem, und weiss Gott wie vielen anderen Tests, die ich gerade eben gemacht hab, hab ich eindeutige Hinweise auf Dyskalkulie.
Jetzt reichts! Morgen geh ich zur Schulpsychologin! Die weiss bestimmt, wo man sowas abklären kann. 

10.01.2010 um 12:37 Uhr

Der Hund mit dem Lippenstift

von: Jari

"Natürlich bin ich gegen Tierversuche - Ich weiss selber, dass ein Hund mit Lippenstift scheisse aussieht"
 
Ich verachte jeden, der diesen Spruch in den Mund nimmt. Nicht nur ist er veraltet und bescheuert, sondern jeder, den so etwas sagt, spricht über das grösste Unrecht des Menschen am lebenden Tier.
Doch wissen die Wenigsten, die sowas sagen, wovon sie sprechen.
 
Es ist ekelhaft. Wenn sie wissen würden, wie grausam und sinnlos die Tierversuche wären, würden sie sowas nicht sagen. Aber sie wollen auch nicht hören, worum's geht. Wahrscheinlich ist es ihnen egal...

10.01.2010 um 10:48 Uhr

Auf in den Kampf

von: Jari

Dies wird ein Jammereintrag. Denn die nächsten zwei Wochen werden hart. Diese Woche muss gelernt werden. Nächste Woche haben wir an 5 Schultagen 9 Prüfungen. 3 davon sind Fächer, in denen ich durchfallen werde. Wirtschaft, Mathe und... wieder... Geometrie.
 
Wirtschaft ist zwar sehr interessant. Unser Leerer hat uns viele Tipps mit auf den Lebensweg gegeben. Aber vom Unterricht hat keiner ne Ahnung Fröhlich Weil der Leerer einfach nicht fähig ist, zu unterrichten.
 
Mathe. Hab ich vor den Ferien einigermassen kapiert. Da war ich glücklich. In der letzten Stunde kamen dann Themen, die mich vollends überforderten. Wahrscheinlich werde ich am Mittwochnachmittag vor der Prüfung einfach das repetieren, was ich in etwa kann... 
 
Geometrie... Davon habe ich bisher etwas ein wenig begriffen. Aber nur ein wenig. Davon werde ich wohl noch etwas repetieren. Und lernen bringt, wie bewiesen, hier nichts. Aber ich brauch  noch n Formelbuch...
 
Im Übrigen haben wir noch Kunstgeschichte. Da haben wir ein 40-seitiges Dossier, ein Heft und im Buch müssen wir Seiten 26, 28, 30, 32, 54, 56, 60 - 64, 68, 70, 71, 76 - 82.
 
Englisch haben wir irgendwann auch noch. Nebenher muss ich noch einen Vortrag vorbereiten. Und in Psychologie müssen wir ein Experiment durchführen.

Und an diesem Wochenende muss ich Freitag von 17.00 - 21.00 und samstags von 08.00 - 17.00 durcharbeiten. Mich nervt das, weil mir dazu viel Zeit und Energie abhanden kommt. Aber ich brauch das Geld... Trotzdem... irgendwie würd ich lieber ausschlafen und mich dann mit dem Kunstgeschichte-Buch auf dem Bett einnisten. 
Aber im Gegensatz zu meinem "anständigen" Betragen ansonsten, werde ich meine Unterlagen mitnehmen und wenn nichts läuft im Geschäft, werde ich lernen. Da sollen die sagen, was sie wollen. 
 
Andererseits frage ich mich, warum sich die Leerer wundern, wenn alle schlechte Noten schreiben, wenn jeden Tag mindestens eine Prüfung ansteht.
Dabei vergessen sie, dass man bei so vielen Prüfungen sich auf gar nichts mehr richtig konzentrieren kann. Man weiss gar nicht mehr, für welches Fach man lernen soll. Also lernt man überall nur ein bisschen oder vielleicht sogar gar nichts, weil es genug anderes gibt, was man noch tun muss.
 
Blöderweise war ich das Wochenende über krank und fühl mich auch jetzt noch etwas angeschlagen. Und Freude macht mir momentan nur das Lesen. Alles andere ist öde und abgestumpft. So fühl ich mich auch irgendwie... Ich funktioniere einfach nur noch. Genau so, wie man es erwartet.