Boulevard of Broken Dreams

28.02.2011 um 16:42 Uhr

[Challenge] In welcher Stimmung bist du? - Verliebt

von: Jari

Weiter geht es mit der Music Challenge. Nun ist das gewählte Thema "verliebt", ein nicht ganz einfaches Thema.

Es gibt einige Lieder, die mir viel bedeuten, weil sie mich an etwas erinnern. Zum Beispiel gefällt mir "California" von Metro Station sehr gut, da es Tinkys und meine Träume wiederspiegelt, die Gedankenspiele, was geschehen würde, wenn man einfach verschwindet und alles zurücklässt.

Wenn man "Verliebt" als Liebe deutet (was natürlich nicht stimmt), hätte ich gerne auf "For the first time" von The Script hingewiesen. Ein wirklich berührendes Lied über die Liebe in schwierigen Zeiten und dass es sich lohnt, für seine Liebe zu kämpfen.

Doch gestern Abend ist die Wahl dann doch auf ein anderes Lied gefallen:

Here (in your arms) - Hellogoodbye
(offizielles Video hier)


 
Hellogoodbye

 

 
Hellogoodbye haben sich selbst durch das Internet vermarktet und es so zu einem Plattenvertrag bei Drive-Thru Records geschafft. Die Band spielt Powerpop/Synthie-Pop und machen vor allem durch ihre besondere Kleidung auf sich aufmerksam.

Ihr erstes Album "Zombies! Aliens! Vampires! Dinosaurs!" erschien 2006. Die Band gestaltet die Cover ihrer Alben selbst. Die Jungs stammen aus dem sonnigen Kalifornien, was auch ihren Liedern anzumerken ist.

Ich mag die Band u.a. genau wegen der erwähnten Fröhlichkeit in ihren Songs. Natürlich sind nicht alle ihre Songs derartig gestaltet, aber aufgrund den Synthie-Klängen haben ihre Lieder dennoch einfach etwas Fröhliches an sich, das einen wie blöd durch das Zimmer hüpfen lässt.



Zombies! Aliens! Vampires! Dinosaurs! heisst das 2006 erschiene Album der Jungs, auf dem auch "Here (in your arms)" zu finden ist. Das Album stürmte die UK Indie Charts und positionierte sich ganz weit oben. Das Album beinhaltet grösstenteils neuere Mischungen bereits existierender Songs.

 
Here (in your arms)
Well you are the one, the one that lies close to me
Whispers hello I miss you quite terribly
I fell in love, in love with you suddenly
Now there's no place else I could be but here in your arms

Our lips can touch
Our lips can touch here

You are the one, the one that lies close to me
Whispers hello I miss you quite terribly
I fell in love, in love with you suddenly
Now there's no place else I could be but here in your


"Here (in your arms)" verbinde ich deswegen mit Verliebtheit, weil es genau das audrückt: Die Musik ist fröhlich und treibend, typisch Hellogoodbye eben. Die Lyrics drücken eben jene Gefühle aus, die man fühlt, wenn man jemanden vermisst.
Ich kann das Lied immer und immer wieder hören. Manchmal macht es mich fröhlich, manchmal treibt es mir aber auch die Tränen in die Augen:

"You are the one, the one that lies close to me
Whispers hello I miss you quite terribly"
Und wenn es dann heisst:

"I fell in love, in love with you suddenly"
kann ich nicht anders, als an Tinky denken und wie er aus dem Nichts aufgetaucht ist und mein Leben total auf den Kopf gestellt hat.
Ich bin mir sicher, dass ich ihn sehr bald sehr stark vermissen werde. Deshalb vermag es dieses Lied, mich so stark zu berühren.

Ein typisches, power-poppiges Lied übers Verliebtsein :)

28.02.2011 um 11:20 Uhr

Verreisen

von: Jari

Um die Verwirrung um Tinky und mich etwas zu lockern, werde ich nun erklären, was gerade so abgeht.

Gestern, während Tinky und ich Schlange standen, fiel das Gespräch auf das Thema Geld. Ich sagte Tinky, dass ich noch etwa 200 Kronen auf dem Konto habe (ca. 30 Euro) und dann wohl einen Monat ohne Geld dastehen werde, da die CPR-Nummer noch nicht eingetroffen ist und ich somit wohl erst Ende März Geld erhalten werde.

Tinky war etwas entsetzt, erklärte sich dann jedoch bereit, seinen gesamten Monatslohn für meine Miete draufgehen zu lassen. Er wolle nicht, dass ich das Land verlasse, meinte er.
Zu Hause musste er wohl oder übel seine Mutter darüber in Kenntnis setzen. Logischerweise echauffierte sie sich über die Lage.

Dann mussten wir überlegen, was zu tun sei. Tinkys Mum sprach Klartext und sagte, dass die Lage ausweglos ist. Auch wenn ich Geld aus der Schweiz erhielte, sei es einfach nicht genug. Die Wohnung ist zu klein für uns drei, wir gehen uns gegenseitig auf die Nerven (bzw. Jari und Tinkys Mum gehen sich auf die Nerven und natürlich Tinky und seine Mutter gegenseitig. Jari und Tinky klappt wunderbar).
Wir haben in den Ferien darüber gesprochen, dass ich in eines der Studentenheime ziehen kann. Aber da muss ich natürlich Essen & Co. selber bezahlen und vom Rest Geld, der mir nach Abzug der Miete bleibt, reicht das nur allzu knapp. Wenn der Staat von dieser Lage erfährt, würde ich meine Aufenthaltsgenehmigung verlieren.

Die Aussicht, einen Job zu finden, ist für mich momentan gleich Null. Die Lage wäre anders, wenn es Sommer wäre. Im Sommer gibt es angeblich tonnenweise Jobs, auch für Ausländer (z.B. auf Feldern Erdbeeren pflücken, dafür braucht man keine grossen Sprachkenntnisse). Aber im Winter sind Jobs Mangelware.

Deswegen meinte Tinkys Mutter, dass es wohl doch das beste sei, wenn ich in die Schweiz zurückkehre. Sie schmeisst mich nicht raus, dafür ist sie viel zu gutmütig, also habe ich noch ein paar Wochen Zeit, alles zu regeln.
Dann solle ich nach Hause fahren und zusehen, dass ich in der Schweiz einen Job erhalte. Dann solle ich bis im Sommer eine kleine Summe Geld anlegen und in Dänemark eine Wohnung suchen (Tinky hat vor, sich für uns auf Wohnungssuche zu begeben). Vielleicht würde ich sogar von der Schweiz aus einen Job in Dänemark finden (Feldarbeit). Dann kann ich im Sommer wieder nach Dänemark fahren, die Sprachschule besuchen (= Geld aus der Schweiz) und mit Tinky zusammen sein.

Es ist nicht so, dass wir das wirklich wollen. Aber es scheint so, als sei das der einzige Weg. Ich will gerne wieder nach Dänemark fahren, da ich nicht will, dass das Gerenne der letzten Monate umsonst gewesen ist. Die CPR-Nummer wird demnächst eintreffen und bleibt für zwei Jahre bestehen. Die Aufenthaltsgenehmigung dauert sogar bis zu fünf Jahre, somit ist das also schon geregelt.

Nein, ich will nicht von Tinky weg. Neben ihm einzuschlafen und morgens wieder neben ihm aufzuwachen ist das Schönste, das es gibt. Aber wenn unsere Liebe stark genug ist, dann werden wir die paar Monate auch überstehen. Er hat zudem vor, so schnell wie möglich in die Schweiz zu Besuch kommen. Ach, der Gorilla ist so unflexibel. Zum Glück ist Tinky nicht so :)

Irgendwie freue ich mich auch auf zu Hause. Ich kenne alles, ich kann mich ohne weiteres mit den Leuten verständigen, meine Freunde und meine Familie ist da, ganz zu schweigen von Hund und Katz'. Nur Tinky fehlt... Aber naja, ich hab ja Erfahrung mit Fernbeziehungen ;) 

28.02.2011 um 09:15 Uhr

Schlafgezeiten

von: Jari

Ich habe diese Nacht wirklich schlecht geschlafen. Das ist seltsam, denn normalerweise lege ich mich ins Bett und wusch - bin ich eingeschlafen. Dafür habe ich die absonderlichsten Träume, in letzter Zeit werden meine Träume sogar von Zombies heimgesucht (ich glaube, das ist Tinkys Einfluss).
Aber dass ich nicht schlafen kann, das ist seltsam. Und ich weiss auch nicht, was ich da machen soll, damit ich endlich einschlafe. Wirklich unangenehm...
 
Ob es daran liegt, dass ich Tinky bald verlassen muss? Oder einfach, weil wir sonntags zu lange im Bett gelegen haben und dann "früh" wieder zu Bett mussten? Keine Ahnung...

Seltsamerweise war ich dann um sieben hellwach... Wie merkwürdig.

27.02.2011 um 21:19 Uhr

Hundeferien

von: Jari

Die letzte Woche verbrachten wir auf einer Hundefarm, hab ich glaub schon erzählt.

Am Freitag trafen wir in Brenderup ein und langweilten uns auf der 80er-Jahre Party. Den neuen fehlt wirklich ein Tinky, um Party zu machen...

Samstags war Fluffy-Party angesagt. Überraschenderweise war es eine Familienparty und ausser uns hatte Fluffy gar keine anderen Freunde eingeladen! Somit waren es Fluffy, Pubertet (die inzwischen sowas wie Fluffys Freundin ist), Lightningtower, Tinky und ich.
Fluffy schien sich nicht gross um seine Verwandten zu kümmern. Dafür hatten wir gemeinsam jede Menge Spass. Mit Pubertet war ich sogar nicht mal der einzige Vegetarier im Team - haha.
Wir redeten und hatten Spass bis in die Nacht. Getrunken haben wir ausser Cola auch nichts, hatten es aber trotzem richtig gemütlich und lustig.
Nur die Katze musste unter Pubertets Zuneigung leiden. Fluffy meint, sie möge keine Leute mit Locken... Pubertet schien aber nicht zu merken, dass die Katze sie nicht mag... Tinky und mich liess sie dann aber an sich ran und sie schnurrte sogar.
Geschlafen haben Tinky und ich auf dem Boden. Die grossen Fenster hielten Tinky jedoch davon ab, zu schlafen...
Sonntags waren wir dann noch einmal kurz in Brenderup.

In dieser Woche lernte ich die Hunde kennen und half etwas bei der Pflege. Aber ich denke immer noch, dass Zwingerhunde alle ein Rad abhaben, obwohl ich den Leuten glaube, wenn sie sagen, dass sie ihre Tiere lieben. Aber für mich wäre es wirklich nichts.

Dafür haben wir es uns oft vor dem riesigen TV gemütlich gemacht und das Heimkino genossen. Die Sitzsäcke waren echt cool. Normalerweise mag ich die nicht so, aber hier waren sie wirklich gemütlich.

Mittwochs ging es dann noch einmal nach Brenderup und diesmal gab es eine richtige Party. Man, die Leute sind echt nicht müde zu kriegen. Die machen mitten unter der Woche doch tatsächlich durch. Tinky und ich gingen um fünf ins Bett - wobei ich mich um drei von der Party verabschiedete. Irgendwann macht es als Nüchterner unter Betrunkenen einfach keinen Spass mehr, aber wenn ich noch mehr getrunken hätte, wäre das nicht gut geworden.

Süss war, dass Tinky immer wieder zu mir kam, um nach mir zu sehen. Ich mag diesen Teil an ihm sehr. Dieses "Es ist nicht das selbe ohne dich..." :)

Natürlich waren wir auch Freitags wieder da um zu feiern und wir haben sogar ein paar neue Freunde gefunden. Freitag war ich klüger und hab meinen Alkoholkonsum so eingeteilt, dass auch ich durchhielt und bis zum Schluss Spass hatte.

Vor allem an JN hatte ich meine Freude. Immer wenn er mich sah, rief er: "Liest du eigentlich IMMER?!" Für ihn war es definitiv etwas Neues, jemanden auf einer Party lesen zu sehen. Die älteren Schüler waren sich das jedoch schon gewohnt, für die Neuen etwas Spezielles :)

Endlich hab ich auch mal wieder getanzt. Es war wirklich toll und schön, wieder in Brenderup zu sein.

Leider sieht es so aus, als müsste ich bald nach Hause. Mir tut das Herz weh. Ich will nicht weg von Tinky. Momentan scheint es leider der einzige Ausweg aus der Situation zu sein. Hoffentlich kommt Tinky mich dann bald besuchen, zum Glück ist er nicht wie der Gorilla. Aber unterkriegen werden sie uns nicht - darauf könnt ihr Gift nehmen!

18.02.2011 um 09:17 Uhr

Wenn einer eine Reise tut

von: Jari

Heute Nachmittag fahren Tinky und ich nach Brenderup, um da das Wochenende zu verbringen. Samstags sind wir zudem zu Fluffys verspäteter Geburtstagsparty eingeladen. Tinky und Jari umgeben von einer Horde Teenager. Arme Tee-Nagetiere...
 
Ausserdem haben wir Cookie dazu überredet, nicht schon samstags wieder nach Hause zu fahren, wie sie es original geplant hatte. Nun kann sie bis Sonntag Abend bleiben und etwas mehr Zeit mit ihrem Freund verbringen :)
 
Die Woche darauf sind wir dann auf einer Farm. Unter anderem gibt es da viele Schäferhunde, auf die wir aufpassen müssen. Tinkys Mum ist auch mit von der Partie und da wir ein Auto haben, können wir so ab und zu auch mal einen Abend in Brenderup verbringen (die Farm ist da gleich um die Ecke).
Ich bin mal gespannt, wie das dort so abläuft. Ausserdem halte ich persönlich nicht viel von Zwingerhaltung, aber nun gut...
 
Leider wird es kalt sein. Draussen. Ich hoffe, dass es im Haus (das übrigens riesig ist) warm ist. Oder wärmer als hier. Hier wird zwar geheizt, aber es ist saukalt. Nicht zu ertragen!
Ich bin gespannt auf diese Woche.
 
Und natürlich hoffe ich, dass wenn wir nach Hause kommen, ein Brief mit einer Nummer auf mich wartet ;) 

17.02.2011 um 22:27 Uhr

Frühlingsbeginn in der Kälte

von: Jari

Zuerst wollte ich nicht hin. Zum Glück tat ich es. Ich sollte wirklich meine Schweizerische Obrigkeitshörigkeit etwas hinter mir lassen und ganz im Sinne meiner neuen Familie etwas frecher werden.
 
Ich hätte mir im Übrigen drei Wochen sparen können, das gebrauchte Dokument hatte ich eigentlich schon besessen. Jedoch dachten wir, dass es Ende Dezember ausläuft. Neeee, das ist bis zu fünf Jahre aktuell.
 
Gott, ich war so glücklich, als mir die ältere Dame den Umschlag über den Tisch schon. Ja, die Dokumente seien am heutigen Tag eingetroffen und sie hätte mir einen Brief geschrieben.

Ich klammerte mich an diesen Umschlag, während ich über die Strasse lief. Noch nicht einmal die Jacke schloss ich. Dass ich fror, merkte ich gar nicht.
 
Dann für CPR-Nummer registrieren. Hier, dieses Formular ausfüllen. Welchen Arzt hättest du denn gerne. In Dänemark duzt man sich. Rasch um die Ecke zum Arzt von Ende Dezember. Die ältere Dame am Schalter lacht: Du hast ein Bild gemacht? Ja, in sieben bis acht Tagen erhältst du einen Brief mit deiner Nummer. Die Karte folgt in drei Wochen.
Natürlich auch gefragt, ob der Brief für das Sprachcenter reicht. Tut es. Bemerk notiert. Eine E-Mail wird an das Center geschickt.
 
Eine Frau im mittleren Alter mit hübsch dunkler Haut fragt, wo ich Dänisch gelernt hätte.
Zu Hause und an der Brenderup Højskole habe ich Dänisch als Hauptfach belegt.
Das geht ja schon wirklich gut!

Lächeln. Freude. Eine Woche. Und dann ruft Tinky an.

16.02.2011 um 22:11 Uhr

Zu weit um umzudrehen

von: Jari

Ich brauch das jetzt.

16.02.2011 um 11:15 Uhr

Coca-Colanistation

von: Jari

Coca-Colanistation:

Was denken die Leute, wenn sie Jari am Pfandautomaten sehen?
- Mensch, trinken die nichts anderes als Cola?

Antwort:
80% Cola, 19% Wasser, 1% Tee ;) 

15.02.2011 um 17:48 Uhr

[Challenge] In welcher Stimmung bist du? - Aufgedreht

von: Jari   Stichwörter: Challenge, Musik


Hier also mein erster Eintrag zur Musikchallenge "In welcher Stimmung bist du?" Als erste Stimmung habe ich mir aufgedreht ausgesucht, weil für mich von Anfang an klar war, welche Band es sein muss:

Busted

Die Band "Busted" bestand von 2002 - 2005 und bestand aus den drei Engländern James Bourne, Matt Willis und Charlie Simpson. Mit ihrer ersten Single "What I go to School for" festigten sie ihr Image als junge Punkpop-Band, dieses Image behielten sie auch mit Songs wie "Year 3000" und "Crashed the Wedding" bei. Nach zwei veröffentlichten Alben entschloss sich Charlie Simpson 2005 die Band zu verlassen, um mit seiner eigenen Band auf Tour zu gehen. Daraufhin löste sich "Busted" auf.

Ich liebe Busted vor allem für ihre punkingen Nummern und war überrascht, dass sich auf ihren Alben mehrheitlich traurige, von Liebeskummer handelnde Lieder finden. "Year 3000", "Crashed the Wedding" und auch "Air Hostess" höre ich, wann immer ich laut mitsingen will und gute Laune habe.

Für die Challenge ist meine Wahl jedoch auf "What I go to School for" gefallen, das auf dem Album "Busted" zu finden ist.

Das nach der Band benannte Album erschien 2002 und ist das Debutalbum des Trios. Fünf der elf Lieder haben die Jungs selbst geschrieben. Das Album erhielt 3x Platin in den UK.  Neben den veröffentlichten punkpoppigen Songs "Year 300" und "What I go to School for" wartet das Album mit mehrheitlich traurigen und langsameren Liedern auf, die von den Problemen normaler Teenager handeln.

What I go to School for

Warum also genau dieses Lied?
Es erinnert mich an meine Zeit in Brenderup. Nein, ich war in keinen Lehrer verliebt (dafür in Tinky ;)! Aber Chrilicious mag Busted genauso sehr wie ich und wir sassen oft zusammen auf ihrem Zimmer und haben zu Busted-Songs mitgesungen.
Unser Hit war zwar "Year 3000", aber ich höre diese Nummer immer öfter. Da wir sie hörten, als Chrilicious mich nach Middelfart begleitete. Es war Donnerstagnachmittag, also frei, und ich hätte die Zeit viel lieber mit Tinky verbracht. Kurz bevor der Bus einfuhr und wir eben dieses Lied hörten, tauchte Tinky ganz überraschend an der Haltestelle auf und verabschiedete mich. Als wir ihn über die Strasse kommen sahen, sagte ich spontan zu Chrilicious: "Und hier kommt, wofür ich zur Schule gehe..."
Obwohl ich den aufgedrehten Refrain liebe, ist dies hier meine Lieblingsstelle

Her boyfriend's working out of town
I found a reason to go round
I climb a tree outside her home
To make sure that she's alone
I see her in her underwear
I can't help but stop and stare
Und danach mit ganzer Power in den Refrain! Wohoo! Solche energiegeladenen GuteLaune-Songs find ich einfach klasse! Hoffentlich kommt bald wieder eine Band mit Punkpoppower wie Busted daher!

13.02.2011 um 18:16 Uhr

[Challenge] Musik: In welcher Stimmung bist du?

von: Jari   Stichwörter: Musik, Challenge

Nachdem ich schon in der Bücherwelt an einigen Challenges teilnehme, möchte ich nun auch mit diesem Blog an Challenges teilnehmen. Einfach nur deswegen, weil mir die Challenges so viel Spass machen.

Im www bin ich auf die Challenge von Eriinnye (http://my-own-teaparty.blogspot.com) gestossen:
 
 
 
Music Callenge - In welcher Stimmung bist du?
 
Die Regeln:

Das Ziel der Challenge ist in sechs Monaten sechs Lieder vorzustellen, die Challenge geht vom 1. Januar bis zum 1. Juli (ich bin etwas verspätet *räusper*). Die vorgestellten Lieder müssen zu einer der folgenden Stimmungen passen:
  • glücklich
  • traurig
  • verliebt
  • wütend
  • nachdenklich
  • aufgedreht
In welcher Reihenfolge die Lieder vorgestellt werden, ist egal.

Die Vorstellung der Lieder erfolgt nach foldenen Kriterien:
  • Vorstellung des/der Interpreten
  • Vorstellung des Albums, auf welchem das Lied vorhanden ist
  • Das Lied (weshalb wurde speziell dieses Lied ausgewählt, evtl. Verlinkung)
  • Lieblingsstelle im Lied
Teilnehmen kann man jederzeit. Anmelden kann man sich auf Eriinnyes Blog. Als kleines Schmackerl gibt es am Ende der Challenge sogar noch etwas zu gewinnen: Alle erfolgen Teilnehmer haben die Möglichkeit, eines der von ihnen vorgestellten Alben zu gewinnen.
 
Ich freu mich schon :) 

13.02.2011 um 18:03 Uhr

In for a Joyride

von: Jari

Heute Nachmittag waren Tinky und ich auf einer Messe, da seine Mum zwei Eintrittskarten hatte. Wir wussten zwar nicht, welcher Art die Messe war, aber besser als nix tun ist das allemal.
Und es war wirklich gemütlich und wir haben allerhand Gratiszeugs mitgenommen. An einem Delikatessenstand haben wir ganz viel Zeit verbracht, weil die einfach so viel Gutes hatten. Leider hatten wir kein Geld, das wir hätten ausgeben können...
Dafür gab es viele Gratisprospekte und an jedem Stand Süssigkeiten oder Kekse. Für Tinky gab es ausserdem eine Ausstellungshalle nur für Autos. Da hatte er natürlich Freude :)
 
Hinterher haben wir uns dazu entschieden, eine kleine Spritztour zu machen bzw. Jari sagte, sie hätte Lust darauf und Tinky setzte das wortlos in die Tat um.
Ja, ihr Lieben, ich weiss, dass das nicht mit meiner ethischen Grundeinstellung übereinstimmt, aber ich hatte trotzdem Lust auf diese Spritztour. Ausserdem liebe ich es, mit Tinky unterwegs zu sein. Und er liebt es Auto zu fahren.
 
Wir haben etwas die Gegen ausgekundschaftet und sind durch eine wunderschöne Gegend gefahren, idyllische Hügel, typisch dänische Häuschen, zugefroene Seen, Gänse und Dohlen und über allem der spätwinterliche Himmel Dänemarks. Es war wirklich wunderschön! 

11.02.2011 um 17:14 Uhr

Frühlingszeichen und Winterschnee

von: Jari

Ja, beides. Die Blümchen strecken vorsichtig ihre ersten Blätter aus der Erde und ein paar Tage lang hat die Sonne geschienen, schon etwas stärker, wie es scheint. Heute Regen, Wind. Jetzt Schnee. Bitte, bitte, liebe, kleine Blümchen, lasst euch nicht unterkriegen!
 
Heute Tinkys Mum gefragt. Lange gerdet. Über Glück und Freude. Es wird gut. Ganz bestimmt. 

10.02.2011 um 21:37 Uhr

MusikDonnerstag gegen violette Wäscheklammern

von: Jari

Donnerstage mag ich. Zumindest seit ich letzten Donnerstag zum ersten Mal mit Tinky zu seiner Musikstunde gefahren bin.
Kinder/Jugendliche allen Alters treffen sich und machen zusammen Musik. Und ja, Jari darf dabei sogar lesen. Und ich habe schon einige von Tinkys Freunden kennengelernt. J. finde ich besonders cool. Er ist in etwa sowas wie Fluffy, nur älter. Ausserdem unterhielt sich ein Mädchen namens S. heute mit mir *freu* Da ihre Mutter Deutsche ist, konnte ich auch mal wieder reden, ohne ständig rumzustottern ;)

Tinkys Mum war heute echt müde. Aber trotzdem haben wir uns entspannt und nett unterhalten. Ich weiss nicht, ob ich nun das tue, was sie möchte, dass ich tue, aber ich versuchs. Aber sicherheitshalber werde ich sie trotzdem mal fragen. Nicht heute, sie sah wirklich erschöpft aus, die Ärmste :(
Ich hab ihr dafür versprochen, den Küchenboden zu putzen, der vom nassen Hund total dreckig gemacht wurde. Ich glaube, sie freut sich darüber.
Ausserdem habe ich ein paar neue Wäscheklammern gekauft (ein Set: grün - pink - violet -> sie mag die Farbe violet), da ihre alten nur schon auseinanderfallen, wenn man sie mal kurz berührt. Oder es liegt an mir... Ich muss Dinge nur bloss anschauen, damit sie kaputt gehen. Wie fies!
 
Trotzdem ist mir heute etwas Seltsames aufgefallen. Normalerweise gehe ich, einmal aufgestanden, erst abends wieder zu Bett. Untertags leg ich mich nur hin, wenn ich krank bin.
Heute stand ich auf, blieb eine Stunde wach und legte mich wieder zwei Stunden schlafen. WTF? Diese olle Nichtstuerei schafft mich echt...
 
Dafür habe ich Lust, mal wieder ein Bild zu malen. Malen, nicht zeichnen... Ich sollte mir eine Staffelei kaufen... 

09.02.2011 um 14:53 Uhr

Uhh, Zombies!

von: Jari

Sagen wirs so: Gestern war ein wirklich guter Tag :)

Zusammen mit Tinky und seinem besten Freund in die Stadt, nachdem ich zuvor schon alleine losgezogen war und mir sogar eine Hose gekauft hatte. Bei der Staatsverwaltung hiess es übrigens, der Brief brauche noch etwa eine Woche ARGH. Super.

Nachdem wir uns dann beim Fastfoodstand mit Kebab und Falafel eingedeckt hatten, zogen wir weiter ins NetCafé.

Zuvor meinte Tinky: Ich glaube, du gehörst zu denen, zu Spass daran haben, Zombies niederzumetzeln *smile*

Und ob!

Jari hat zwar keine grosse Ahnung von diesen Computerspielen, aber Spass gemacht hat es alle mal, Zombies niederzumetzeln. Har har. Nun gehöre ich also auch zu denen, die irgendwann mit einer Waffe irgendwo auftauchen und Greueltaten anrichten werden. Sperrt mich ein! :P

Zu Hause waren wir... nach zwölf. Mitternachts... 

08.02.2011 um 11:16 Uhr

Haltlos und planlos und WTF?!

von: Jari

Gestern kam Tinkys Mum (ich glaube, ihr muss ich auch noch einen Übernamen verpassen) an und meinte, dass sie kein Geld hätte, um die Rechnungen zu bezahlen. Das heisse, dass ich jetzt Miete zahlen müsse, sonst ist doooooof.
 
Jari, sowieso schon in schlechter Laune, machte sich also ziemlich mies gelaunt auf zur Bank. Zwar wurde mir eine provisorische Gutschrift gemacht, doch was heisst das schon?
Und ja, ich hatte totale Panik, dass wieder was schief gehen würde. Zur Nordea Bank gehe ich vorerst bestimmt nicht mehr.
 
In meinen Gedanken jedoch befand ich mich schon im Zug richtung Heimat.
 
Das Geld kam zwar sofort aus dem Automaten geschossen, 2'500 Kronen, aber meine Stimmung wurde dadurch auch nicht besser. Zwei einhalb Wochen sinnloses Rumsitzen zermürbt und insgesamt sitze ich schon seit Mitte Dezember rum.
 
Zu Hause wurde es dann auch nicht besser. Tinkys Mum ist Psychologin, hab ich das schon mal erwähnt? Und kaum hatte Jari das Geld übergeben, wurde es ziemlich psychologisch zusammengestampft. Zwar nicht aus böser Absicht, sonder eher, weil Tinkys Mutter mir helfen will, aber wie ich schon an anderer Stelle erwähnt habe, klappen ihre Methoden bei mir nicht wirklich.
 
Oder eher gesagt, überhaupt nicht.
 
Sie möchte, dass ich mit ihr rede. Zumindest hat Tinky sowas gesagt. Nun hat sie aber erreicht, dass ich mich lieber unter das Bett verkrieche, als nur ein verdammtes Wort zu sagen.
Mein Vetrauen erhält man nicht einfach so. Und das bisschen, das sie sich erarbeitet hat (oder sowas), ist nun futsch. Und darüber reden, was ich denke, will ich nun schon gar nicht mehr.
 
Tja, aber ich muss wohl. Irgendwie.
 
Sie meinte irgendwas, von wegen ich mache die Regeln, weil ich nicht rede. Ah ja? Ich weiss ja noch nicht einmal, WAS und WORÜBER ich reden soll. Hab ich ihr nicht gesagt, dass ich mich blöd fühle, hier nur rumzusitzen? Und andere Dinge auch? Ich will hier nicht jeden Tag einen Seelenstriptease hinlegen. Ich versteh das alles nicht...
 
Dann meinte sie auch, dass ich das Gespräch führe, indem ich nicht reden will. Als ich dann fragte, was ich ihrer Meinung nach denn tun soll, sagte sie, dass sie das auch nicht weiss. Na danke für den Ratschlag.
 
Irgendwie funktioniert das nicht.
Ich hab jetzt schon Panik vor dem Moment, in dem sie nach Hause kommt. Weil ich nämlich keinen blassen Schimmer davon habe, was sie nun eigentlich von mir will.
 
Ach ja, all diese Erleichertung, von der Menschen berichten, die über ihre Gefühle reden: QUATSCH, meine Damen und Herren. Dieses olle Seelengequatsche macht nur müde und miese Stimmung. Zumindest dann, wenn man es nicht freiwillig tut. Oder nein... nicht einmal dann, wenn es freiwillig geschieht. Was soll an diesem elenden Gequassel gut sein?
 
Naja, sobald Tinky und ich genug Geld haben, ziehen wir in unsere eigene Wohnung. Er hat mir gesagt, dass ich dann wieder ich selbst sein kann. Er kenne mich gut genug, um meine Signale deuten zu können. Und jap, das stimmt. Er merkt irgendwie sofort, wenn mit mir was nicht stimmt (manchmal sogar noch bevor ich das merke... seltsam).
 
Aber bis dahin laufe ich weiterhin rum und habe keinen Plan. Ich mag das nicht, nein, nein. 

06.02.2011 um 21:27 Uhr

Family-Jari and Danish Dads

von: Jari

Wie schon erzählt hatte Tinkys Mutter am Freitag Geburtstag. Deshalb stand am Samstag grosse Familienzusammenkunft an (wieder mal). Fünfzehn Leute in dieser Wohnung, da war es echt voll.
Ich hatte einige Bedenken, da solche Zusammenkünfte für mich leider selten glorreich verlaufen. Wobei ich glaube, dass nur Leute, die selbst einige Zeit im Ausland verbracht haben, wirklich nachvollziehen können, wie es ist, mit zwanzig Leuten an einem Tisch zu sitzen und nichts oder nur wenig zu verstehen, was geredet wird (und wenn man was versteht einem das doch nichts nutzt, weil man sich nicht traut, zwei Minuten lang einen Satz zusammen zustammeln und sich dabei nicht mal sicher ist, ob man alles richtig macht).
 
Doch der Nachmittag war sehr gemütlich. J., Tinkys bester Freund (den ich hab heute hier nur noch "Den Wissenschaftler" nennen werde), ist auch gekommen, A. und ihr grosser Bruder M. natürlich auch (gut, welche Spitznamen verdienen diese beiden? Gut, A. wird "Little Miss Sunshine" und M. "Der Autobastler" - mal sehen, ob ich mich daran noch erinnern werde).
Irgendwann hat Tinky mich dazu ermuntert, zu lesen, obwohl ich das nicht wollte. Nun gut, tat ich das und Tinky, der Wissenschaftler und der Autobastler verzogen sich an den Computer. Ich las sogar ein dänisches Buch, damit auch ja alle sehen, dass ich mir Mühe geben.
 
Abends im Restaurant war es auch sehr gemütlich. Es ist irgendwie seltsam, als Vegetarier in einem Restaurant zu sitzen, das "Jensens Bøfhus", also "Jensens Fleischhaus", heisst, und Tinky das Personal fragen zu hören, ob das und das auch wirklich fleischlos ist *g*

Da ich nicht mehr als 100 Kronen ausgeben wollte, überlegte ich echt lange und war kurz davor, mir einen kleinen Snackkorb zu bestellen. Da Tinky aber nicht wollte, dass ich an einem Mozzarellastück herumknabbere, während alle sich den Bauch vollschlagen, gab er mir 40 Kronen. Das gefiel jedoch seiner Mutter nicht ("Du hast doch selber kein Geld!") und bevor sich Tinky und seine Mutter MAL WIEDER an die Gurgel gingen, sprang Tinkys Vater ein und sagte, er würde für Tinky und mich bezahlen.
So kam Jari zu einer eingebackenen Kartoffel, Salat, einem Tee und einem himmlisch leckeren Mousse au Chocolate.
 
Natürlich griff ich irgendwann wieder zu einem Buch. Was erwartet ihr von mir? Die Anderen schienen sich zu amüsieren oder draussen zu rauchen. Warum also nicht?
Ich fühlte mich wohl und als Teil der Familie. Obwohl, bzw. gerade weil ich las, fühlte ich mich als Teil des Ganzen, der Familie. Würde ich mich nicht wohlfühlen, würde ich nicht lesen.
Tja, leider gefiel das Tinkys Mutter ganz und gar nicht. Abends sagte sie mir dann, dass wenn ich das noch einmal mache, sie nächstes Mal ohne mich mit ihrer Familie weggeht. Sie wünscht sich, dass ich zu ihrer Familie dazugehöre und da passt es nicht, dass ich lese.
 
Gut, dann starre ich nächstes Mal wieder vier, fünf, sechs, sieben Stunden an die Wand. Das Problem ist nur, dass sich dann ganz viele negative Gefühle in mir aufbauen, weil ich mich eben NICHT als Teil des Ganzen fühle.
Weil ich dann nämlich wieder nur da sitze, den Anderen zuhöre, meine Energie damit aufbringe, Wortfetzen zu verstehen, sie in einen Kontext zu bringen und mich dann zu fragen, was das soll, da ich noch nicht schnell und gewandt genug bin, um mich aktiv ins Gespräch einzubringen.

Ja, es ist soooooooo toll, einfach nur dazusitzen, während der ganze Tisch schallend lacht.
 
Aber nun gut, ich mache die Regeln hier nicht. Also beuge ich mich (und Tinky fragt sich, waurm ich mich noch immer nur als Gast fühle). Doch sobald sich die Möglichkeit ergibt, werde ich ausziehen bzw. Tinky und ich ziehen aus. Er will nämlich auch weg, eine Wohnung "wo es nur uns gibt" (Zitat Tinky).
Ich glaube, dann werde ich mich auch endlich besser fühlen (etwas besser würde ich mich fühlen, wenn dieses Scheiss-Ding von Aufenthaltsgenehmigung endlich auftauchen würde, aber natürlich tut es das nicht. Wahrscheinlich ist irgendwas nicht in Ordnung oder sonst was ging schief und die ganze Scheissrennerei geht wieder von vorne los und meine Eltern müssen mir ihr eigenes Geld schicken, damit ich mir ab und zu was leisten kann -nein, beim Frisör war ich noch nicht, weil ich es mir immer noch nicht leisten kann, weil Schulden beim Ex. Es nervt mich echt, dass sich meine To-Do-Liste kein bisschen verändert hat, seit ich sie angelegt habe. Ich bin kurz davor, Tinky zu bitten, den Gorilla gründ und blau zu prügeln, damit dieser Riesenaffe endlich in die Gänge kommt, anders gehts bei dem eh nicht. Und ja, Tinky würde das liebend gerne tun. Gesprächsauszug aus einem verzweifelten Gespräch darüber, dass der Gorilla so lahmarschig ist:

Tinky: Weisst du, was ich denke, warum er so reagiert?
Jari: *snüff* Warum?
T: Er ist echt angepisst, dich verloren zu haben. Nachdem was du mir so erzählt hast, hat er dich als selbstverständlich angesehen.
J: ... Ja, das tat er, das tat er wirklich. (das hatte ich schon so oft das Gefühl z.B. als sein verdammtes Kuchenbackweibchen plötzlich wichtiger war als ich)
T: Versprich mir, dass, sollte ich dich jemals als selbstverständlich ansehen, du mir das sofort sagst! (ich weiss nicht, vielleicht habe ich mir die Verzweiflung in seiner Stimme da nur eingebildet...)
J: ... Okey...
T: Versprich es mir!)
 
Das war jetzt eine lange Klammer mit jeder Menge Aggression. Hm... ach ja, ich bin verdammt aggressiv weil ich keinen Schritt vorwärtskomme und in dieser Wohnung festhocke. Hurra! Ich dachte vor einem Jahr, dass ich kein Leben hätte. Hups, jetzt realisiere ich, was es heisst, definitv kein Leben zu haben. Und das Einzige was hilft, ist dieser olle Brief. Welch Ironie...
 
Traurig ist ja auch, dass Tinky meine Verzweiflung zu spüren bekommt und er sich Sorgen macht. Er will mir ja helfen, aber ihm geht es auch nicht besser. Und dass er meine Probleme auch noch lösen will, macht es nicht besser. Er hofft genauso sehr wie ich, dass dieser Brief endlich eintrudelt, damit ich endlich aus der Eintönigkeit rauskomme und wieder in die Welt hinauskomme.
 
Heute nahm er mich mit, als er nach Ølstykke (Bierstück - aber nein, es wachsen keine Bierbäume dort). Er hatte eine Übungsstunde mit seiner Lehrerin. Sie spielten und ich sass, las (JA, ICH DURFTE LESEN OHNE DASS ES JEMANDEN STÖRTE!) und die Musik passte perfekt zum Buch. Es war wirklich sehr gemütlich und hat uns beiden gut getan.
 
Ich hoffe wirklich, dass wir es schaffen, eine gemeinsame Wohnung zu finden! 

05.02.2011 um 18:29 Uhr

Backe, backe, Kuchen?

von: Jari

Naja, eher "matsch, matsch, Pralinen". Zumindest hat sich das küchenscheue Jari an Pralinen versucht. Und das aus folgenden Gründen: Tinkys Mutter hatte Geburtstag. Jari leidet an chronischem Geldmangel. Da bleibt einem eigentlich nur, Dinge selber zu machen. Also hat Jari versucht, Pralinen herzustellen.
 
Seltsamerweise hat das Ganze sogar Spass gemacht. Ich sass vor dem Herd und hab gelesen und gewartet, dass die Sahne anfängt zu blubbern :D
Zuvor noch Ärger an Schokolade ausgelassen, während man diese in Stück gehauen hat. Dann alles zu einer Schoko-Sahne-Sauce vermischt und sich dann den Arm ausgerührt. Autsch! Dann in den Kühlschrank.
 
Leider war die Masse noch etwas zu weich und ich musste noch einmal etwas rühren. Noch mehr autsch. Aber dann wurde es ganz lustig. Masse zu Kugel formen und in Kakao/Puderzucker-Gemisch wälzen. Schlussendlich musste ich feststellen, dass mein schöner pinker Pullover über und über mit braunen Schokoflecken besudelt war. Hihi.
 
Und laut Aussagen von Tinky, Tinkys Mutter und den heutigen Gästen schmeckt das Zeug sogar. Wow! 

05.02.2011 um 18:29 Uhr

Backe, backe, Kuchen?

von: Jari

Naja, eher "matsch, matsch, Pralinen". Zumindest hat sich das küchenscheue Jari an Pralinen versucht. Und das aus folgenden Gründen: Tinkys Mutter hatte Geburtstag. Jari leidet an chronischem Geldmangel. Da bleibt einem eigentlich nur, Dinge selber zu machen. Also hat Jari versucht, Pralinen herzustellen.
 
Seltsamerweise hat das Ganze sogar Spass gemacht. Ich sass vor dem Herd und hab gelesen und gewartet, dass die Sahne anfängt zu blubbern :D
Zuvor noch Ärger an Schokolade ausgelassen, während man diese in Stück gehauen hat. Dann alles zu einer Schoko-Sahne-Sauce vermischt und sich dann den Arm ausgerührt. Autsch! Dann in den Kühlschrank.
 
Leider war die Masse noch etwas zu weich und ich musste noch einmal etwas rühren. Noch mehr autsch. Aber dann wurde es ganz lustig. Masse zu Kugel formen und in Kakao/Puderzucker-Gemisch wälzen. Schlussendlich musste ich feststellen, dass mein schöner pinker Pullover über und über mit braunen Schokoflecken besudelt war. Hihi.
 
Und laut Aussagen von Tinky, Tinkys Mutter und den heutigen Gästen schmeckt das Zeug sogar. Wow! 

03.02.2011 um 08:17 Uhr

Sechs Jahre

von: Jari

Sechs Jahre bin ich nun bei blogigo. Fast ein Drittel meines Lebens. Versteht man nun, dass ich trotz nervenaufreibenden Spams und Serverabstürzen nicht "umziehen" will? Sechs Jahre bloggen. Angefangen hab ich noch in Comic Sans. Hilfe :D Aber als Teenager darf man das ;)
 
PS: Nur weil ich mir Werbeprospekte mit Büchern anschaue, heisst das nicht, dass ich auch vorhabe, eines dieser Bücher zu kaufen. Ich mach das aus Spass bzw. es ist eine Berufskrankheit ;)