Boulevard of Broken Dreams

28.07.2011 um 16:38 Uhr

Spina in Oculis oder: Der Nachbarschaftsstreit

von: Jari

Das Jari und ihr Hundchen sind den Bewohnern eines nahe gelegenen Wohnwagens seit gestern Abend ein Dorn im Auge. Sie haben Streit mit mir. Sie mit mir, denn was die tun interessiert mich nicht sonderlich.
 
Unser Campingplatz ist in zwei Teile aufgeteilt. In den Touristenteil und den Part in den Büschen. Dort sind solche Wagen stationiert, in denen Leute tatsächlich wohnen. So wie mein Vater.
Ja, es herrscht auf dem ganzen Arreal Leinenpflicht, aber sogar der Platzwärter hat nichts gesagt, solange wir ohne Leine nur auf dem "Buscharreal" unterwegs waren. Sobald dieser Teil vorbei ist kommt der Hund an die Leine. So macht das auch mein Vater.
Seit Frühling sind wir hier und die Leute hier haben bisher noch nie was gesagt. Manche ignorieren das Hundchen, andere streicheln und tätscheln sie.
 
Nun haben aber diese werteorientierten Leute, die ich bisher noch nie auf dem Platz gesehen habe, ein ziemliches Problem damit, dass es tatsächlich einen Hund gibt, der nicht angeleint ist. Das geht doch nicht! Das muss man dann natürlich auch laut schnatternd herausposaunen. Ihre degenerierte Ratte tut dasselbe.
 
Und Jari? Die nervt es jetzt zwar, dass sie nicht mehr ohne nervige Kommentare aufs Klo gehen kann (jeder Gang führt zweimal an denen vorbei), aber weshalb sollte der Hund an die Leine? Wenn es irgendwo einen Hund gibt, der keine Leine braucht, dann dieser hier.
 
Naja, da die eh erst seit einigen Tagen hier sind, gehe ich davon aus, dass die auch bald wieder abreisen. Hoffentlich!

27.07.2011 um 18:44 Uhr

Träger der orangen Weste

von: Jari

Wie schon erwähnt, trägt Jari neuerdings eine orange Weste. Die zieht auch allerlei Menschen an (Jari berichtete). Nun hat die Signalfarbe orange auch eine starke Wirkung auf Kinder.
 
Gestern stand Jari in der Schlange, um ihr Mineralwasser zu zahlen. Nach erledigtem Tauschgeschäft drehte Jari sich um und sah ein kleines Mädchen, das ehrfürchtig auf Jaris Weste zeigte und "Mama, schau mal" flüsterte.
Mutter: "Ja, das ist eine Weste. Ganz orange."
Jari: "Du hast ja auch ein oranges Shirt. Darin siehst du fast schon so aus wie ich."
Warum auch immer, aber das Mädchen begann daraufhin zu strahlen und Jari zog los, die Menschheit zu retten. Oder, naja, einen Rollstuhl aus dem Zug zu holen.
 
Ähnliche Szene vor einigen Tagen.
Jari war mit ihrem Vater zum Kaffee trinken verabredet. Keiner von Beiden trank Kaffee, aber das tut nichts zur Sache. Jedenfalls betraten Jari und ihr Vater ein ausgewähltes Café in der Nähe des Bahnhofes.
Ein kleiner, Brötchen mampfender Junge steht im Weg rum. Schaut auf.
Junge: "Was ist das?"
Jari: "Eine Weste."
Der Junge fingert am metallischen Schildchen herum, auf welchem "Mobihelferin" steht. Plötzlich macht der Kleine grosse Augen. Er hat das Logo der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) auf dem Schild entdeckt.
-bitte entschuldigt CapsLock, aber es war tatsächlich so-
Junge: COOL, DU ARBEITEST BEI DEN EISENBAHNEN! 
 
Ich mag diese Weste irgendwie :D 

27.07.2011 um 07:15 Uhr

Ist es nicht schön?

von: Jari

Ist es nicht toll, wenn man kurz vor einem wichtigen Datum krank wird? Ja, ne? Und besser wird's natürlich auch nicht. Zumindest nicht, wenn man jeden Tag um 6.15 aufstehen muss. Unterdessen fühl ich mich so mies, dass ich mich dazu durchringe, mich morgen krank zu melden.
Zum Glück ist ja M. noch da (der zwar darum bettelt, dass ich meinen Freund betrüge [NEIHEIN], aber was soll man machen?), der sich um mich kümmert und so mitten in der Nacht aufsteht und meiner Katze Futter gibt. Ausserdem geht er heute Tee kaufen :D
Aber ich möchte bis zum zweiten August wieder gesund sein :/ Bitte, bitte, bitte... Weil NEIN, es ist NICHT schön... 

26.07.2011 um 08:30 Uhr

Drumrum, Reihum

von: Jari

Besser wird's nicht, oder? Ich hab keine Ahnung, was ich tun soll. Und was ich tue, davon hab ich auch keine Ahnung. Jetzt bin ich auch noch krank, hurra...
Bis jetzt bin ich standhaftund da Tinky aus der Versenkung seiner dänischen Insel zurückgekehrt ist, gehe ich davon aus, dass ich auch standhaft bleiben werde. Auch wenn es mich reizen würde. Doch was bringt es, drei Herzen auf einmal zu brechen?
Stattdessen gehe ich brav arbeiten und sehe zu, dass ich in der Apotheke etwas Starkes bekomme. In einer Woche nämlich fahre ich nach Zürich an den Flughafen, um Tinky in Empfang zu nehmen.
Einfach ist es trotzdem nicht... und einfacher wird's bestimmt nicht mehr. 

24.07.2011 um 17:40 Uhr

Dreiecksbeziehung im Viereck

von: Jari

Die Bilanz des Abends: eine Flasche Vodka und ziemlich viel Chaos. Ich komm doch aus mir selbst nicht mehr klug. Und was ich jetzt machen soll weiss ich übrigens auch nicht.
Natürlich könnte ich Ms Forderungen nachgeben. Aber das wäre dann bloss körperlich. Das hat er nicht verdient. Vermissen tu ich ihn grad trotzdem, obwohl ich es doch war, die ihn rausgeschmissen hat.
Gleichzeitig vermisse ich auch Tinky. Denn Tinky ist und bleibt mein Freund. Er ist es, den ich liebe.
Aber Vodka bringt Menschen dazu, komische Dinge zu denken und zu fühlen. Ausserdem ist alles so verwirrend und ich frage mich, ob ich das Richtige tue. Ich glaube zwar eher nicht, aber die andere Variante erscheint mir auch nicht als richtig.
Was soll der Scheiss, man?! 

22.07.2011 um 11:08 Uhr

Die Paradoxa der Situation

von: Jari

Nun hab ich mich wieder eine wirklich paradoxe Lage geschleudert. Doch ich weiss noch nicht einmal, wie es so weit kommen konnte.
 
M. ist sozusagen in den Büschen eingezogen und Jari schläft in seinem T-Shirt, weil jemand mein Shirt von der Wäscheleine geklaut hat (wenn ich den- oder diejenige in meinem Shirt erwische, setzt es Prügel!). M. hat meinen Computer schneller gemacht, wir haben Suppe gelöffelt und er macht eindeutige Avancen.
 
Und das Jari? Das weiss jetzt weder Ein noch Aus. Nein, ich will nichts von ihm, aber mein Körper verrät mich. Ja, ich brauche es. Ich brauche die ungeteilte Aufmerksamkeit, ich brauche die Nähe, die lieben Worte.
 
Tinky ist irgendwo auf einer dänischen Insel verschollen. Es ist wohl so, dass Männer nicht verstehen, dass Frauen regelmässig ein paar liebe Worte oder kleine Aufmerksamkeiten brauchen. Ist doch so Mädels? Oder geht es nur mir so? Mir nutzt es nichts, wenn Tinky mir sagt, dass er mich mehr liebt, als alles andere auf der Welt und dann tagelang in der Versenkung verschwindet. Für Männer mag das klar gehen, aber nicht für die Frauen. Zumindest nicht für mich.
 
Mein Vertrauen in Tinky ist gerade wahnsinnig erschüttert. Noch zwei Tage, dann eine Woche und dann am zweiten Tag soll er hier sein. Und ich hab keine Ahnung, wie ich auf ihn reagieren werde. Was soll man von jemandem halten, der einen einfach links liegen lässt?
 
Da kommt M. ins Spiel. Was soll das? Nutzt er die Situation aus? Ich fühl mich emotional ausgehungert und verirrt. Genau kommt er an. Könnt ihr euch vorstellen, wie es sich anfühlt, eine Massage zu bekommen? Ich habe immer nur Massagen gegeben, schon lange keine mehr selbst bekommen.
 
Ich weiss nicht, was M. will. Er weiss ja, dass ich bald weg bin. Eigentlich weiss er auch, dass ich einen Freund habe. Irgendwo. Auf einer dänischen Insel. Verschollen. Natürlich nimmt er diese Beziehung nicht für voll. Nicht einmal ich nehm sie noch für voll. Nur Tinky denkt, dass alles in Ordnung ist. Aber der hängt ja auch in der Sonne auf einer dänischen Insel ab und geniesst seine Freizeit. Da denkt man, wenn jemand 24 Stunden am Tag Zeit hat, könnte er sich ab und zu mal melden. Aber dafür hat er wohl doch nicht die Musse.
 
Mir tut noch immer der Bauch weh, weil ich mich die ganze Nacht so verspannt hab und kaum geschlafen habe. M. war mir viel zu nah. Hier das Paradox: Ich wills und wills nicht.
Ja, mein Körper und meine Seele sind ausgehungert. Drum stoss ich ihn nicht weg. Soll er sich doch an meinen Rücken kuscheln, ich beweg mich nicht. Soll er doch seine Arme um mich legen, ich beweg mich nicht.
 
Und genau dann setzt diese kalte, alles verschlingende Einsamkeit ein und in meinen Kopf springt nur noch ein Wort umher: Tinky. In Grossbuchstaben. In meinem Kopf schreie ich, ich rufe nach ihm. Tinky, wo bist du nur? Warum bist du nicht da?
 
Nein, ich will keinen anderen neben mir liegen haben als Tinky. Mein Körper gehört ganz ihm, meine Seele hat sich ihm verschrieben. Aber eben: Tinky, wo bist du? Was tust du?
Warum versteht er nicht, dass sein Schweigen mich geradewegs in die Untreue treibt? Nein, ich werde sicherlich nicht nachgeben. Aber ich stehe auf einem wakligen Podest, das ganz nahe am Abgrund steht. Ich hab es versucht, ihm zu erklären. Doch er scheint nicht zu verstehen.

Wahrscheinlich denkt er "Bald bin ich dort, dann ist alles gut". Aber dass es dann vielleicht schon zu spät sein könnte, darauf kommt er nicht. Darin sind Männer und Frauen wohl unterschiedlich. Oder zumindest Tinky und Jari.
 
Heute Nacht wird M. wieder hier sein. Und wahrscheinlich auch die nächste. Viele schlaflose Nächte für Jari. Viele einsame Stunden.
 
Viel Zeit, um nach Tinky zu rufen und das Echo meiner Schreie zu hören. Ohne dass eine Antwort kommt.

21.07.2011 um 17:56 Uhr

7 Stunden wandern

von: Jari

Der Hund ist müde. Das Jari auch. Die Katze nicht. Die streift dafür durchs Gebüsch und hat eine Zecke auf den Kopp...

18.07.2011 um 13:11 Uhr

In den Büschen

von: Jari

Nun ist Jari also im Wohnwagen in den Büschen und der Internetstick verhält sich sogar ganz brav. Sehr zu meiner Überraschung.
 
Mein Vater ist bereits abgereist und ich hab mich im Wohnwagen eingerichtet (es braucht auch hier eine weibliche Hand - so viel Platz, der nicht genutzt wird!). Gleich gehen das Hundchen und ich in die Stadt und später schaut M. vorbei.
 
Auf, auf ins Leben in den Büschen! 

15.07.2011 um 06:42 Uhr

Weg gehen

von: Jari

In einem Monat bin ich in Dänemark. Und morgen zieh ich zu meinem Vater um auf Hund und Katz aufzupassen. Der Koffer ist gefüllt, eine prall gefüllte Tasche steht auch bereit - jetzt freu ich mich darauf, alleine zu wohnen.
 
Alleine. Auch ohne Tinky. Denn die Internetverbindung dort ist sehr, sehr schlecht. So schlecht, dass ich beim Laden richtige Aggressionen entwickle. Deshalb wird es auch hier weniger Blogeinträge geben. Vielleicht... schliesslich bin ich ein kleiner Suchtie ;) Ich seh mich jetzt schon den Internetstick antreiben, damit er blogigo (und leider auch FB) lädt...

14.07.2011 um 18:53 Uhr

Jaris Veggie-Hirsch

von: Jari

Dies hier ist Jaris Veggie-Hirsch:

Vegetarisch deshalb, weil man sich für diesen Wandschmuck keinen Hirsch schiessen muss. Der Hirsch lebt also noch. Deswegen: vegetarisch. Gut für den Hirsch vor allem. 
Hier noch in verpackter Form.

Wo gehört nun was hin? Und wo war nochmal die Anleitung? Ach hier.... Zeichen entziffern, sehr international, diese Anleitung. Ach, ist ja gar nicht so schwer! 

TADAA:

Der Hirsch lässt grüssen. 

12.07.2011 um 21:51 Uhr

Heimatstern

von: Jari

"Ich musste vieles lernen, um zu verstehen wie du bist."

Gerade kam die Erkenntnis: Es ist egal, wo Tinky jetzt gerade steckt, was er tut, mit wem er zusammen ist. 

Schlussendlich wird er zu mir zurückkommen. Nur zu mir.

12.07.2011 um 19:54 Uhr

Die Beschäftigung mit sich selber

von: Jari

Ich denke jetzt schon länger darüber nach, welche neuen Hobbies ich mir zulege und welche neuen Dinge ich ausprobieren könnte.
 
Angefangen hat es, als ich noch mit dem Gorilla zusammen war. Der hatte irgendwann eine Sinnkrise und wandte sich dem Backweibchen zu (Jari berichtete). Da war aus mit abendelangen Gesprächen. Also suchte Jari sich eine neue Beschäftigung. Was es fand: Ihren Bücherblog. Bücherforen. Andere Büchermenschen.
Es füllte zwar nicht ganz so sehr aus, aber da die Bücherleidenschaft sehr stark ausgeprägt ist (*g*), konnte ich damit doch die freien Stunden nutzen.
 
Nach den Abschlussprüfungen war dann sowieso arbeiten angesagt und danach kam Brenderup. Dort entdeckte ich die Collagen (Jari berichtete ebenfalls). Die gerieten aber mit Tinky etwas in den Hintergrund. Jari entdeckte das trinken und mit Freunden feiern (Jari berichtete?).
 
Nun hat auch Tinky eine Sinnkrise (warum sprechen eigentlich alle immer nur von MIDlifecrisis? Ist 20 etwa schon die Mitte des Lebens? Früher ja schon, aber heute...?) und nun sind längere Gespräche mal wieder futsch.
Zum Glück ist Tinky nicht der Gorilla, aber nerven tut es trotzdem. Backweibchen geht - Mrs. Gang-Bang kommt. Zum Glück wohnt die nicht bei Tinky umme Ecke und in spätestens zwei Wochen oder weniger ist Mrs. Gang-Bang dann wieder auf ner anderen Insel. Aber eben, es geht darum: Jari ist genervt.
 
Also geht es wieder ans Beschäftigung suchen. Zum Glück hab ich darin unterdessen bereits Erfahrung.

Da war ich mit M. im Kino (Jari berichtete), mit ihrer Valestäht shoppen (Jari berichtete) und N. kommt auch immer mal wieder mit und unternimmt Dinge. Und daneben lernt Jari sporadisch das Lenken eines Personenfahrzeuges oder fährt mit dem Lehrer aus dem Kurs über das Lenken eines Personenfahrzeuges, der gleichzeitig Jaris Vater ist, an den See. 
 
Nebenher kann man immer noch Blogeinträge verfassen (ich vermisse meinen Bücherblog... und das Bloggen hier ist auch umständlicher geworden...) und natürlich lesen oder einkaufen gehen. 
 
Jetzt ist Jari aber immer noch nicht so ganz ausgefüllt. Also neue Hobbies gesucht.
Und: Jari kann kochen! Davon war es sogar selbst überrascht! Und backen auch! Bald werde ich mich an vegane Muffins wagen. Ja, vegan. Ich dachte, man kanns ja mal versuchen.
 
Als ich dann auch letzthin am Mix Share Swap teilgenommen habe, stellte ich fest, dass auch basteln etwas für mich ist. Basteln konnte ich früher NIE. Ich war zu ungeduldig und zu ungeschickt. Jetzt macht es mir riesigen Spass und auch die Collagen habe ich wiederentdeckt.
Ich werde hier dann auch ein paar Bilder der CD-Cover einstellen. Vielleicht wird das hier ja bald ein Bastelblog?
 
Trotzdem fehlt mir immer noch was. Tinkys langwährende Abwesenheit zehrt an mir. Ob gut oder nicht: Er ist nunmal der wichtigste Teil meines Lebens (neben den Büchern, will wohl angemekrt sein!).
Also bin ich mal etwas im tinkyfreien Internet rumgesurft und festgestellt, dass es vielen Leuten auch so geht. Nur, dass die noch weniger machen als ich... Die lesen keine 15 Bücher im Monat. Die gehen auch nicht mit dem Hund raus. Oder bloggen. Die tun gar nichts. Schlimmer also als Jari. Aber Jari ist trotzdem nicht alleine damit, dass sie manchmal nicht weiss, was tun.
 
Bei mir ist ja nicht einmal das Problem, dass ich nicht wüsste, was ich tun soll. Blöderweise kreisen einfach nur meine Gedanken ständig um Tinky. Mehr noch, wenn er nicht da ist. Da leidet auch die Konzentration und dann werde ich wütend, weil keine Mail da ist. Dann kann ich gar nichts mehr tun. Das nervt schon.
 
Mein Problem ist also: Ich geh mir selbst auf die Nerven!
 
Unterdessen freue ich mich auf die Arbeit, da ich dann nicht an Tinky denken muss.
Und jetzt geh ich eine Collage für meine Tante machen. Die hat Geburtstag (irgendwann...) und morgen hol ich ihr ein Geschenk. Die Collage wird eine Karte für sie. 

12.07.2011 um 10:57 Uhr

Die Ferne, die Liebe

von: Jari

Ist Tinky tatsächlich wie der Gorilla? Wirklich? Wieso steht ich wieder am selben Ort wie vor einem Jahr? Wieso? Kann dieser Monat eigentlich noch scheusslicher werden?

12.07.2011 um 10:32 Uhr

Ferne & Beziehung

von: Jari

Ist Tinky tatsächlich wie der Gorilla? Wirklich? Wieso steht ich wieder am selben Ort wie vor einem Jahr? Wieso? Kann dieser Monat eigentlich noch scheusslicher werden?

11.07.2011 um 12:30 Uhr

Auf den Schienen

von: Jari

Auf Bahnhöfen trifft man ziemlich merkwürdige Gestalten. Wenn man eine orange Leuchtweste trägt, kommt es oft vor, dass einen solche Gestalten dann auch noch anquatschen. Dann erfährt man, dass die östereichischen Züge besser sind als die deutschen oder hört Dinge wie: "Ich wollte ja kommen, aber ich wollte nicht kommen." (häh?)

Oder ein junger Typ heute:
Typ: "Tschuldige, der Zug aus F. oder W., der kommt hier, nee?"
Jari: "Der Zug hier kommt aus Z. und aus der Richtung. Der hält aber nicht in F. oder W."
T: "Häh, dann kommt der jetzt aus Z. oder was?!"
J: "Der Zug? Ja."
T: "Ne, mein Kollege. Der muss mir mein Handy geben, mann!"
J: "Und er kommt aus Zürich?"
T: "Weiss nicht, mann. Von da halt!"
J: "Aus F. oder W.?"
T: "Weiss ich doch nicht!"

Und so weiter und so fort. Der Mensch hatte komische Kollegen... 

10.07.2011 um 22:02 Uhr

Hackfleisch vor Kopf gestossen

von: Jari

Heute habe ich dem Ehemann meiner Patentante ziemlich vor den Kopf gestossen.

Wir waren zum Essen eingeladen und meine Patentante sagte ihrem Mann ziemlich oft "sie ist kein Fleisch.", trotzdem gab es dann Tomatensauce mit Hackfleisch drin. Als ich vor dem ersten Bissen noch einmal nachfragte, ob auch wirklich kein Fleisch drin ist, verneinte er. Jaris Gaumen schmeckte das Fleisch aber sofort raus. Auch meine Patentante machte ihren Mann darauf aufmerksam.

Er meinte wohl, ich würde es nicht merken. Für den Rest des Abendessens stocherte ich in der Teigwaren mit totem Tier drin rum. Göttergatte meiner Tante sass zusammengesunken in seinem Sessel. Er tat mir fast schon Leid :D

Ich habe so gut es ging versucht, das Fleisch wegzukratzen. Doch da ich den ganzen Tag noch nichts gegessen hatte, siegte der Hunger. Also kratzte ich. Und kratzte. Trotzdem verirrten sich ab und zu Fleischstückchen in meinen Mund.

Es war merkwürdig. Nein, ich mochte es nicht. Nicht, dass mir übel wurde, oder sowas. Aber es schmeckte mir nicht. Die Tomatensauce war lecker, aber das Fleisch schmeckte mir einfach nicht. Vor ein paar Jahren war das noch anders.

Und wieder einmal wurde bestätigt, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe.
Den Fleischgeschmack hab ich dann mit ordentlich Ice Tea runtergespühlt. 

10.07.2011 um 19:15 Uhr

Barfuss die Stadt

von: Jari

Gestern Abend mit M. ins Kino. Auf meinen Wunsch hin haben wir uns Bad Teacher angeguckt. Irgendwie war der sogar lustig. Und was man dabei lernt: Mit Betrügen und Hinterziehen schafft man es bis zur Spitze. Schliesslich ist sie am Schluss Vertrauenslehrerin...
 
Das Kino war geanu dann aus, als Ms und mein Bus fuhr. Also hatten wir über eine Stunde Zeit. Anstatt irgendwohin zu gehen und Geld sinnlos auszugeben, gingen wir spazieren.
Wir wollten uns die Stadt nachts ansehen. Gut, eine Stadt ist es nicht, obwohl es angeblich die älteste Stadt der Schweiz ist...
 
Leider hatte Jari Schuhe an, die für Bergtouren nicht geeignet sind. Also war schnelles Gehen schon einmal nicht. Als dann auch plötzlich die Strasse verschwand und vor uns nur noch eine Baustelle war, kam man mit hohen Schuhen nicht mehr sehr weit.
 
Also Schuhe aus und losgeklettert. Zuerst die Mauer, dann runter (und sich Bein aufgeschürft) und weiter über die Baustelle. Mitten in der Nacht.
Nach der Baustelle in der Mitte der sonst befahrenen Strasse weiter und sich das Lichterme- nein... den Lichtertümpel der Stadt angeguckt. Alles barfuss.
 
Es war echt schön. 

10.07.2011 um 10:15 Uhr

[Challenge] 7 Dinge in 7 Tagen #2

von: Jari   Stichwörter: Challenge, Dinge, Tage

http://jed123.blogspot.com
 
Diese Dinge habe ich in dieser Woche ausgemistet:
 
 
Ding eins: Ein Ständerchen für meine Kamera. Ein Geschenk vom Gorilla, das ich aber nie gebraucht habe. Da jetzt meine Kamera auch noch irgendwie kaputt ist, brauch ich es noch weniger.
 
Ding zwei: Einen ganzen Stapel Papierkram, der nicht mehr wichtig ist. Informationen über Arbeitslosigkeit und Anleitungen für Onlinebanking. Ne, weg damit.
 
Ding drei: Dass ich meine Lieblingskniestrümpfe in schwarz/rot wegwerfen muss, trifft mich hart. Ich liebe diese Strümpfe. Sie waren die ersten einer ganzen Sammlung, aber nun haben sie ein Loch und sind unangenehm zu tragen. Jetzt kann ich dafür neue kaufen gehen ;)
 
Ding vier - sieben: Socken! Alle mit demselben Problem, wie oben beschrieben. Das heisst es ist definitiv an der Zeit, die zu entsorgen. Aber vor allem die geringelten mochte ich sehr, die sind so schön bunt! Traurig, alles geht einmal vorbei... 

09.07.2011 um 13:11 Uhr

Titellos

von: Jari

Ich wünsch mir grad irgendwie den alten Unbekannten zurück. Da mach ich mich mal fleissig dran, die Einträge nachzutragen - was geschieht? Jetzt kann ich meine gesamte Seitenleiste neu zusammenflicken. Ehrlich gesagt nervt mich das grad wirklich sehr. Ich weiss ja nicht mal mehr, welche Farbe genau ich verwendet hab. Da geht die Zeit hin, die ich eigentlich lieber in Rezis investiert hätte. Vielen Dank aber auch.

09.07.2011 um 06:42 Uhr

Offizielle Entschuldigung

von: Jari

Entschuldigt bitte, dass es momentan so still ist auf meinen Blogs. Momentan ist mir alles ein wenig zu viel, ich arbeite nur noch. Gestern ging es mir gar nicht gut und ich bin sehr früh zu Bett gegangen. Und jetzt schon wieder auf, bald los und wieder arbeiten.
Ich habe bereits drei Bücher hier, die rezensiert werden sollen, drei Challenges lassen darauf warten, dass ich einen Eintrag darüber schreibe, die CDs sind auch noch nicht fertig. ICH KOMM ZU NICHTS! Ich hasse das :/
Hoffentlich ist dieser Monat bald um...