Boulevard of Broken Dreams

28.09.2011 um 20:34 Uhr

Zum Thema Selbstzerstörung

von: Jari

Jari sollte kein Chili essen. Auch wenn da "sweet" draufsteht. Das ist nur Tarnung. Kein Chili mehr für das Jari. Autsch...

28.09.2011 um 09:00 Uhr

Liebes Unterbewusstsein...

von: Jari

... es ist okey, dass du mir solche Träume schickst. Aber wenn du es tust, dann sprich dich doch bitte mit meinem Bewusstsein ab, damit ich mich wenigstens nicht mehr daran erinnern muss. In Ordnung?

27.09.2011 um 19:23 Uhr

Das Ende einer Ära?

von: Jari

Es ist schon seltsam, wenn Zwei, die sich lieben, sich trennen. Trennen müssen. Abstand brauchen.
Pause bis am 12.November. Dann sehen wir weiter. Schlägt nun die Stunde des Hexenmeisters?

25.09.2011 um 00:01 Uhr

Das hat man nun davon...

von: Jari

Jetzt warte ich auf Mails von gleich zwei Männern. Na toll. Ein schweigendes Mailpostfach reicht wohl nicht mehr, was? Ich zieh bald auf eine einsame Insel ohne jeglichen Internetanschloss und ohne Postverbindungen.
Und ohne Männer. 

24.09.2011 um 14:40 Uhr

Stolz

von: Jari

Ich habe zwei Stunden für neun Reihen gebraucht, aber Jari ist trotzdem stolz. Stricken ist gar nicht so einfach. Aber die Mitbewohnerin meinte sogar, dass es gut aussieht, es hätte nicht einmal ein Loch. Nur das Abketten wäre etwas zu fest ausgefallen :))))

23.09.2011 um 22:58 Uhr

Das Ja-Wort

von: Jari

Hier ist er nun, mein Blog zum Thema "Ja-Sagen". Er heisst "Das JaWort" und ihr findet den Blog hier:

http://das-jawort.blogspot.com/ 

Es würde mich sehr freuen, wenn ihr mal vorbeischauen würdet. Ihr könnt dort auch Kommentare hinterlassen, ohne angemeldet zu sein. 
Ich bin deshalb bei Blogspot, weil ich mal einen anderen Anbieter ausprobieren wollte, ohne gleich meinen alten Blog aufzugeben. Dieses Projekt ist deshalb die perfekte Startrampe dafür.

22.09.2011 um 21:07 Uhr

Erste Schnittlauch-Hilfe

von: Jari

Hilfe! Ich brauche eure Hilfe. 
Gibt es irgendjemanden, der sich mit Kräuter auskennt? Genauer: Mit Schnittlauch?
Ich habe einen kleinen Topf Schnittlauch auf der Fensterbank, er hat viele Knospen und heute morgen stand der lustige Lauch noch aufrecht und zufrieden da. Zumindest schien er zufrieden zu sein. Es war noch etwas Wasser im Untertopf (ich giess nur in Untertopf, hat mir bisher noch keine Schwierigkeiten bereitet), also gab ich ihm kein frisches Wasser.
Alles war wie immer.
Doch als ich heute nach Hause kam. Pflatsch. Der ganze Lauch am Boden. Ich kann mir das nicht erklären. Die Zimmertemperatur ist etwas unter 20 Grad. Aber das halten sogar das Basilikum und der Thymian aus. Zu wenig Wasser war es auch nicht, die Erde ist angenehm feucht.
Was hat der arme Schnittlauch bloss?! Ist ihm noch zu helfen?!
Ich verzweifle hier grad :( Im Internet finde ich nämlich auch nichts darüber...
Leute, helft mir...  

22.09.2011 um 18:53 Uhr

Windkind

von: Jari

Es ist kurz vor sieben und Jari ist NICHT im Aerobic. Wieso nicht?
Deshalb nicht, weil 30 Kilometer auf dem Rad für heute wirklich mehr als genug Sport ist. Die Hälfte davon waren sogar gegen den Wind. Das heisst, dass ich kaum vorwärts kam (während die sportliche Rambo einfach so davonzischte...) und ich manchmal fast ins Brachland gewindet wurde.
Beine und Popo tun für heute wirklich mehr als genug weh, da brauch ich nicht noch mehr Bauch-Beine-Po. (Auch wenn ich ein zwar kleines, aber wirklich unangenehmes und unansehliches Pölsterchen über meinem Bauchnabel entdeckt habe...)
 
Wieso sich Jari 30 Kilometer auf dem Fahrrad antut, wollt ihr wissen? Um Geld zu sparen...
Heute waren wir auf Besuch in der Schule, in der wir unser Praktikum haben werden. Komischerweise war ich interessierter, als ich gedacht hatte. Vielleicht liegt mir das Lehrersein dennoch? Die Schule gefiel mir ganz gut. Die hatten lila Wände. Sieht nett aus.
 
Als Rambo und ich ein paar Schüler gesehen haben, die Aufgaben gelöst haben, dachten wir beide synchron: Bald werdet ihr von uns unterrichtet!
 
Später fuhren wir dann zusammen mit der Mitbewohnerin mit Wind im Rücken nach Hause. Welch Wunder, denn eigentlich gibt es in Dänemark nur Wind von vorne, rechts oder links. Rücken gibt es aus Prinzip nicht.
Aber wahrscheinlich hatte der Wind Mitleid mit mir und der Mitbewohnerin...
Nur Rambo hatte keine Mühe mit dem Wind... 

20.09.2011 um 21:39 Uhr

Willkommen in der Heizperiode

von: Jari

Heute habe ich die Heizung aufgedreht. Sonst erfrieren mir noch meine Pflanzen. Das geht nicht. Nein.

19.09.2011 um 22:08 Uhr

Ja-Sager

von: Jari

Gestern haben wir uns den Film "Yes-Man" mit Jim Carrey angesehen. Ich mag Jim Carrey, ich mag den Film. Und vor allem spiele ich nun wieder mit dem Gedanken, ein eigenes Projekt im dem Sinne zu starten. Einfach mal "Ja" sagen. Nicht zu allem Schrott, aber dennoch offener sein für Neues. Ich denke sogar daran, einen eigenen Blog dafür anzulegen und darüber zu berichten. Rambo findet die Idee übrigens auch cool. Mal sehen, ob sich da was machen lässt...

16.09.2011 um 10:37 Uhr

Nach dem Aerobic

von: Jari

Der Hexenmeister: "Du bist wahnsinnig."

10.09.2011 um 00:07 Uhr

Fortschritt

von: Jari

Wir haben es getan. Die Mitbewohnerin und ich haben geredet. Dank Rambo. Zuerst zu dritt, über alles und nichts. Und dann zu zweit. Wir passen super zusammen, deshalb haben wir auch nie miteinander geredet :D

08.09.2011 um 15:26 Uhr

Das Ewige Hin-und-Her

von: Jari

Heute wollte ich eigentlich mit der Mitbewohnerin reden. Gestern, da hatte sie Besuch, und es ist einfach so über mich gekommen. Nur war es da schon zu spät, um sie zu fragen, warum sie mich nicht mag.
Nun wird es aber wohl doch nicht so weit kommen. Aus dem einfachen Grund, weil ich grad ziemlich miese Laune habe. Und da sollte man wohl niemanden darauf ansprechen, warum man nicht gemocht wird.
Man, dafür hab ich doch gestern extra gesagt, dass es gut riecht, wenn sie kocht. Mädchen, das war ein Kompliment! War der aber egal... 

07.09.2011 um 21:23 Uhr

Wissens- & Wundernswertes über Dänemark #1

von: Jari

"Hallo wir sind Die Linken. Aber wir sind eine rechte Partei."
Es ist eine einzige grosse Lüge!

07.09.2011 um 10:54 Uhr

Wie seltsam es doch ist...

von: Jari

Die SBB wundern sich, weshalb sie im Personenverkehr weniger Geld eingenommen haben. Die denken, höhere Preise = automatisch höherer Umsatz. Dass manche Leute dank hoher Preise auf Sonntagsausflüge etc. verzichten, so weit denken die nicht. Manche steigen vielleicht auf Fahrrad um. Heisst, weniger Geld für die SBB.
Aber die sitzen jetzt in ihren Büros und streichen Jobs. 

06.09.2011 um 19:17 Uhr

UniTag oder: Alles ist umsonst!

von: Jari

Nein, die Uni ist nicht umsonst. Auch der UDay, also der UniTag, nicht. Es war eigentlich sogar ziemlich lustig. Der UniTag war eine Informationsveranstaltung für alle Studenten der Stadt. Es gab x-beliebige Stände und überall gab es etwas gratis oder zu gewinnen.
 
Jari war zusammen mit Rambo, Filli (weil von den Phillipinen und genauso rastlos wie etwas das "Filli" heisst) und Greta (nein, sie heisst nicht wirklich so) auf dem UDay und hat mächtig abgestaubt. Während Filli von einem Stand zum anderen rannte und Süssigkeiten abstaubte, hat Jari folgende Ausbeute nach Hause gebracht:
 
- Wasser (hey, gratis Pfand! Das macht + 1.5 Kronen xD)
- neue Kopfhörer (genial, von der Bibliothek geschenkt, nachdem man sich für den Newsletter angemeldet hat) 
- 3 gratis Stifte von der Bibliothek (sowas hat Jari gerne)
- 1 gewonnenes Kondom
- 1 Buch (über Gustavs Schwester, die an Krebs erkrankt)
- 1 gratis Drink im Crazy Daisy nächsten Samstag (mit Rambo schon verabredet)
- 1 Packung Karotten (die konnte ich somit von der Einkaufsliste streichen
 
Ausserdem hab ich noch das Anmeldeformular für eine Studentenwohnung mitbekommen. Da spar ich mich also auch gleich den Gang zur Vermittlung.
 
Es hat sich echt gelohnt, dorthin zu gehen! Es war alles umsonst, deshalb war es nicht umsonst ;)
 

05.09.2011 um 22:00 Uhr

Karrieresprung

von: Jari

Jari ist...

BRAUTJUNGFER

bei Chrilicious' Hochzeit im November!

Sonstige 

05.09.2011 um 08:08 Uhr

Auf Wiedersehen

von: Jari

Freitags gleich mehrere Zugvögel davonziehen gesehen. Heute Nebel über dem See. Gelbe Blätter in den Bäumen.
Auf Wiedersehen, Sommer.

04.09.2011 um 13:04 Uhr

Eine Mitbewohnerin

von: Jari

Der Flur muss trocknen. Gerade habe ich die Küche geputzt, den Boden aufgenommen, die Treppe gewischt, das Badezimmer geputzt und gerade bin ich dabei, den Abfluss von einer Milliarde menschlicher Haare zu befreien. Es ist der Schmutz zweier Personen, die im selben Haus leben. Putzen tut aber nur die Hälfte davon.
Wenn ich auf das Jahr 2011 zurückblicken werde, kann ich sagen, dass ich die ersten drei einhalb und die letzten vier einhalb Monate mit Leuten zusammengewohnt habe, mit denen ich nicht harmonisiere. Das macht... acht von zwölf Monaten eines Jahres. Welch Fazit!
Zuerst Tinkys Mum und nun die Mitbewohnerin. Bei Tinkys Mum wusste ich schon von Beginn an, dass wir nicht zusammenpassen werden. Die Liebe zu Tinky hat mich dennoch dazu getrieben, mit ihr unter einem Dach zu wohnen.
Aber die Mitbewohnerin?
Ich habe mich auf sie gefreut. Vor allem, da es das erste Wochenende hier sehr einsam war (Jari berichtete). Als Jari dann das Verhältnis Anderer beobachtete, die zusammen wohnten, begann es sich, auf die neue Kollegin zu freuen. Die Anderen kochen zusammen, planen zusammen, fahren zusammen zur Schule, zusammen wieder heim, verbringen ihre Wochenenden gemeinsam - wie richtige Freunde! Toll! Und auch ich werde bald mit jemandem zusammen wohnen!
Gut, ich kenne mich gut genug, um gewusst zu haben, dass ich keine Herzensfreundin finden werde, aber doch jemand, mit dem man sich abends einen Film angucken kann oder mit dem man gemeinsam etwas zu Essen macht. Oder sich unterhält.
Am Tag bevor die Mitbewohnerin einzog, hat Jari alles schön geputzt, den Kühlschrank umgeräumt, sodass Mitbewohnerin dort Platz hat, und ihr sogar ein Kärtchen gebastelt, auf dem "Wilkommen, Mitbewohnerin" stand. Nichts Weltbewegendes, aber als kleine Aufmerksamkeit ist das doch annehmbar, oder?

Nach der Schule am nächsten eilte das Jari nach Hause, um die neue Mitbewohnerin willkommen zu heissen. Gut, aber... welche Mitbewohnerin? Jari sah sich um, es war jemand hier gewesen. Aber wo? Da kamen Laute aus dem anderen Zimmer, jemand sah sich einen Film oder eine Serie an. Die Türe war... zu.
Jari war erstmal verwirrt. Was sollte es jetzt tun? Geschlossene Türe heisst ja eigentlich "Lass mich ungestört", aber Jari wollte doch "Wilkommen, Mitbewohnerin!" sagen und sie kennen lernen. Also beschloss Jari, sich erstmal wie immer zu verhalten. Schulsack wegpacken, überlegen, was es einkaufen muss, und dann losgehen.
Bevor Jari dann in die Stadt ging, klopfte es an die geschlossene Türe, Mitbewohnerin kam heraus, man gab sich höflich die Hand. Dann "Kann ich mir 100 Kronen von dir borgen? Ich hab kein Geld."
Häh? Jetzt mal ehrlich... 
Aber Jari möchte natürlich ein gutes Verhältnis zur Mitbewohnerin und gibt ihr das Geld. Damit verschwindet die Mitbewohnerin wieder in ihrem Zimmer.
Und nein, besser wurds nicht. Ich hab ihr gezeigt, wo das Sprachzenter ist, wo man wäscht, das wars eigentlich. Wie gesagt, wir sprechen nicht miteinander. Kein "Guten Morgen", kein "Wie geht es dir?", kein "Hast du gut geschlafen?", kein rein gar nichts, niente.
Ich mag dieses Um-sich-herum-schleichen nicht. Ja, man kann mit ihr reden. Aber man muss sie ansprechen. Die Initiative muss von der anderen Person kommen. Das hat nichts mit Schüchternheit zu tun. Ich bin schüchtern und bin schon so oft auf sie zugegangen. Jeder Schüchterne würde unterdessen wenigstens ein "Hallo" herausbringen. Das ist nicht Schüchternheit, das ist Ignoranz.
Aber Sauber machen, ja, das muss das Jari. Nein, ihre Töpfe und Teller muss ich nicht putzen, das macht sie schon. Aber schauen, dass es keine Wasserflecken auf dem Stahl gibt, dass sich der Staub nicht ansetzt, dass das Klo nicht total verdreckt ist, dass der Müll runter gebracht wird, dass die HAARE AUS DEM ABFLUSS KOMMEN - das macht keiner, wenn es nicht eben das Jari macht.
Dazu kommt, dass sie immer wieder ihre Dinge in mein Kühlschrankfach stellt. Was dazu führt, dass ich persönlich weniger Platz für meine Dinge habe. Nur weil ich keine Hamsterkäufe mache und nicht für 10 Personen koche? Nun gut, wenn sie ihre Dinge bei mir hinstellt, muss sie halt damit rechnen, dass es zerdrückt wird oder ganz hinten landet. Darauf nehme ich keine Rücksicht. Vielleicht gehe ich irgendwann hin und esse ihre Sachen. Stand ja bei mir.
Ich weiss, ich rege mich über Kleinigkeiten auf. Aber das macht das ganze Grosse doch aus. Lauter kleine Sachen. Auch, dass ich gleich zu Anfang Klopapier, Seife etc. gekauft habe. Sachen, die wir beide benutzen. Eines Tages kam sie an, ob wir uns nicht die Kosten für ein Schneidebrett und Abfallsäcke teilen könnten.
Da hat sogar der Hexenmeister gemeint: "Wenn du schon den ganzen Haushalt gekauft hat, wieso kann sie sich dann nicht einmal ein Schneidebrett leisten?"
Und apropos Abfall: Da ich es doch bin, die den Müll rausbringt, muss sie auch keine Abfallsäcke kaufen, weil ich eh immer die Tüten verwende, die ich vom Einkauf mitbringe. Ja, Mitbewohnerin, du verwendest solche Einkaufstüten nicht, ich weiss. Aber du bringst ja auch denn Müll nicht runter.
Eine weitere lustige Angewohnheit ist, da sie ja für 10 Personen auf einmal kocht (und alles selber isst), dass sie immer mindestens einen Topf in Beschlag hat, der dann dekorativ auf einer der zwei Herdplatten steht. Dann aber ankommen und sagen: "Könntest du bitte aufräumen, ich muss jetzt kochen."
Aussage Hexenmeister: "Die verhungert jetzt bestimmt noch nicht."
Nun gut, machen wir es auf die buddhistische Art und Weise: Akzeptiere, was du nicht ändern kannst. Und wenn du das nicht akzeptieren kannst, dann akzeptiere auch das.
Vor Januar darf ich nicht ausziehen. So lange werde ich es mit ihr aushalten. Wenigstens hat sie es jetzt fertig gebracht, Klopapier zu kaufen. Aber noch einmal werde ich ihr keine 100 Kronen leihen, auch wenn sie sie am nächsten Tag (auf meine Aufforderung hin) bereits zurückbezahlt hat.
PS: Beim Putzen ging mir heute ein Abschnitt aus dem Hamsterbuch durch den Kopf, das ich gestern gelesen habe. Es ging um das Thema Dominanz. Es wurde ein Test mit zwei Männchen gemacht, die im selben Käfig wohnten. Der dominantere der Hamster bewegte sich frei im Gehege, während der unterlegene sich in seinem Hüttchen versteckte und sich beinahe nicht mehr hinaustraute.
Demnach bin ich also der dominante Hamster Fröhlich Somit könnte ich eigentlich auch zu meiner alten Gewohnheit zurückkehren, morgens um halb sieben die Nachrichten zu sehen... Sagen würde die Mitbewohnerin nämlich nichts, auch wenn ich sie damit wahrscheinlich nerven würde... 
 
Aber jetzt muss ich erst mal raus - mir den Frust von der Seele laufen! 

04.09.2011 um 10:24 Uhr

Dann tu doch was!

von: Jari

Dieser Eintrag hängt mehr oder weniger direkt an meinen Jammereintrag vom Freitag an. Wenn es etwas gibt, das Tinky mir beigebracht hat, dann ist es das, dass man etwas tun sollte, wenn einem etwas nicht passt.

Darum bin ich nach meinem Eintrag vom Freitagabend, bei dem ich den ersten Frust rauslassen konnte (sowas ist herrlich!), in die Stadt gegangen. Es fand eine Art Feier statt, die Geschäfte waren geöffnet und es gab sogar ein Unterhaltsungsprogramm. Die ganze Stadt schien auf den Beinen zu sein - so als seien die Geschäfte tagsüber gar nicht offen. Es tat wirklich gut, unter Menschen zu sein.

Dann bin ich auf ein Duo aufmerksam geworden, das eine ganze Reihe Kinder um sich geschart hatte. Es handelte sich um zwei Stuntmen, die auf wirklich lustige Art und Weise ihren Beruf vorführten. Es war wirklich interessant, zu sehen, wie sie auf jemanden schoss, sich gegenseitig von der Leiter warfen und schlussendlich ist sogar eine Bombe explodiert. Mensch, das dröhnte in den Ohren!

Um neun Uhr abends ging dann der Wächtergang los, es war wirklich wunderschön! Die Wächter trugen ihre traditionelle Kleidung, inklusive Kerzen und Morgenstern. Ausserdem hatten sie Besuch eines Wächters aus Odense, der eine etwas andere Kleidung trug.
Im Übrigen fühlte ich mich irgendwie unwohl, unter diesen Morgensternen zu gehen. Sie werden wohl nicht echt sein, aber trotzdem will ich so ein Ding nicht auf den Kopf kriegen!

  

Die Wächter sangen ihr Lied, mit dem sie die Leute darauf aufmerksam machten, dass jetzt Sperrstunde ist und wir haben uns viele alte Teile der Stadt angesehen. Die Nachtwächter waren sehr wichtig für die Stadt, sie sorgten für Ruhe und Ordnung und bewahrten die Stadt davor, ein weiteres Mal in Flammen aufzugehen.
Wir besahen uns auch das breiteste Tor der alten Stadt, das mit Ochsenblut bemalt wurde und das bis heute nicht aufgefrisch werden musste! Dieses Tor liegt übrigens genau mir gegenüber :) Ich wohne ja im alten Teil der Stadt.

Schlussendlich tut es einfach gut, etwas unter die Menschen zu kommen, auch wenn ich nicht wirklich Konversation geführt hatte. Aber es war ein schönes Erlebnis und ich werde wohl nächstes Frühjahr wieder mitgehen.

Am Samstag ging ich ja in die Bibliothek, dort wurde ich auch schon erwartet und ich verbrachte eine ganze Stunde lang dort und unterhielt mich mit den Biliothekarinnen. Ich baue mir also einen ganzen bibliophilen Bekanntenkreis auf ;)

Die finden es übrigens toll, dass ich Buchhändlerin bin :D