SingStar ist definitv günstiger als ein Therapeut. Denke ich mal...
Am Donnerstag gab es ein Gespräch mit der Praktikumsbetreuerin. Normalerweise bekommt man bei solchen Gesprächen zu hören, was man besser machen könnte, aber auch, was man gut macht. Deshalb lernt man auch etwas daraus und ich geh eigentlich ganz gerne zu solchen Gesprächen.
Bekommt man aber nur zu hören, was man eben nicht gut macht, und das eine halbe Stunde lang in allen Details, dann schlaucht das. Hat man zuvor bereits begonnen, an diesem Punkt zu arbeiten, dann demotiviert das auch noch einigermassen.
Das Einzige, was durch dieses Gespräch bei mir bewirkt wurde, ist, dass ich nun auf die eine Stunde, die ich am Morgen in der WG verbringe, überhaupt keine Lust mehr habe. Den Rest hab ich im Griff, aber die Arbeit in der WG, die verbinde ich nun nur noch mit "Kannst du eh nicht" und ich bin völlig demotiviert, was die Arbeit betrifft.
Dass ich am nächsten Tag gleich zwei (!) weitere Male darauf hingewiesen wurde, machte es auch nicht besser. Dieses Ganze "Es ist nicht schlimm, dass...", "Wir machen auch Fehler.", und das ganze Blabla darum herum nutzen bei mir gar nichts. Leute, vielleicht habt ihr Ahnung von der Psychologie von Demenzkranken, aber von Alltagspsychologie versteht ihr nix. Von Rechtschreibung übrigens auch nicht. Das will ich nur mal gesagt haben.
Nach zwei solchen Tagen, tut es einfach gut, mal alles zu vergessen und die Seele baumeln zu lassen. Der Hexenmeister und ich haben heute Abend SingStar für uns entdeckt und leider nur eine viel zu kurze Zeit damit spielen können (es gibt doch tatsächlich Leute, die lieber schlafen als SingStar zu spielen!).
Der Hexenmeister ist übrigens der neue Rap-Meister. Dafür habe ich im "Mama"-Teil von "California Dreamin'" abgesahnt. Und unser neues Lied ist "Ruby", da waren wir als Duet wirklich gut. Oh, ich will SingStar spielen...!