Boulevard of Broken Dreams

30.03.2012 um 10:07 Uhr

Über kurz oder lang

von: Jari

"Was passiert, wenn es mit uns nicht funktioniert?", fragte mich der Hexenmeister gestern Abend.
Ich überlegte eine Weile und streichelte ihm durchs Haar. "Wir würden unserer Wege gehen", sagte ich dann. "Keinen Kontakt mehr haben, so geht es im Leben nun einmal."
Eine traurige Stille kehrte ein. "Aber wenn wir uns wieder treffen würden", fuhr ich dann fort, "würden wir beide frrrr* machen, dann hätten wir Sex, dann würden wir noch mehr frrrrr machen und dann wären wir wieder zusammen."
Ungläubige Stille.
"Denn so wird es über kurz oder lang sein: Wir würden wieder zusammen kommen. Denn so muss es einfach so. Es gehört sich so."

Und wir kuschelten uns noch näher aneinander.
 
 
* Imitation des kätzischen Schnurrens 

29.03.2012 um 11:08 Uhr

Im Kopf

von: Jari

Am Montag war ich bei der Ärztin. Die untersuchte mich, fand aber... nichts! Ich sei gesund. Ja, genauso fühlte ich mich auch und als ich in die Arztpraxis kam, warf ich Blümchen und sang "Halleluja".

Die Ärztin meinte, es sei etwas Psychisches. Fragte mich über die Arbeit, meine momentane Situation. Ich sagte, dass ich im April eine neue Stelle antrete und dass ich für den Sommer einen Job und eine Wohnung suche. Sie meinte daraufhin, dass es wohl das sei. Ein Umbruch!

Aber um ehrlich zu sein, der Umbruch ist bei mir Alltag. Seit 2010 wohne ich alle paar Monate an einem anderen Ort. Seit Brenderup bin ich ständig am Umziehen. Von zu Hause nach Brenderup, von dort zu Tinky, von dort wieder nach Hause, dort von einem zu Hause ins andere, in den Wohnwagen, nach Haderslev, dann zum Hexenmeister und jetzt wieder in den Wohnwagen.
 
ARGH!
 
Was ist eigentlich sagen wollte: Gestern Abend fühlte ich, dass ich wieder ganz gesund bin.
Die Ärztin meinte, ich solle mich keinesfalls mehr schonen. Also schonte ich mich nicht. Und gestern Abend war ich weder am Keuchen, noch am Wackeln, noch am Zähneklappern.
 
Jap, ich bin wieder gesund!
(und gerade eben rief die Stationsleitung an, obwohl ich doch heute sowieso vorbeischauen wollte...)
 
 
Apropos Tinky: Ich habe die letzten Fotos von ihm von meinem Handy gelöscht. 

25.03.2012 um 18:05 Uhr

Rekordwochenende

von: Jari

Sooo viel Sonnenstunden, obwohl uns eine geklaut wurde. Lachende und spielende Kinder. Die Eltern plaudern. Pärchen gehen spazieren.
 
Und ich sitz drinnen fest, weil ich noch nicht einmal bis zum Ende der Strasse gehen kann Wütend 

23.03.2012 um 21:24 Uhr

Gesellschaft

von: Jari

Ich sitze mit dem Laptop auf dem Sofa, dick in die Bettdecke eingekuschelt. Die Katze springt aufs Sofa und legt sich hin. Bald darauf folgt der Kater, springt auch aufs Sofa, guckt sich um und legt sich hin.
Der Hexenmeister ist in seinem Zimmer und hantiert. Die Katzen sind beide hier. Bei mir.
Ich sage: "Schön, dass ihr hier seid."
Ich denke, sie verstehen das.

23.03.2012 um 16:46 Uhr

Grippengewissen

von: Jari

Mich hat's erwischt. Die liebe, liebe Grippe.

Angefangen hatte es eigentlich mit einer harmlosen Erkältung, die nicht weiter beachtet wurde. Arbeiten kann man auch mit Tropfnase. Davon blieb bloss ein etwas verstopftes linkes Nasenloch. Sowas ignoriert man natürlich. Dass mir einmal über Mittag derart schlecht wurde, dass ich meinte, mich übergeben zu müssen, ignoriert man auch. Schnell ein Schmerzmittel oder etwas in die Richtung hinunterschlucken und weiter geht's.
 
Und jetzt bin ich seit Mittwoch Morgen krank. Zum Glück hatte ich Donnerstag und Freitag (heute) sowieso frei, aber lästig ist es trotzdem. Irgendwie fing ich plötzlich an mit den Zähnen zu klappern, dann wurde mir heiss und atmen konnte ich sowieso nicht mehr.
 
Unterdessen geht es mir wieder besser. Bloss, dass ich sehr geschwächt bin. Heute morgen zitterte ich richtig. Gestern lief ich gegen Wände und auch heute Morgen ging ich beinahe wie ein Betrunkener. "Wow, wie du schwankst!", meinte der Hexenmeister heute Morgen.
Mein Vater holte mich heute zum Hundespaziergang ab. Sonne und frische Luft fördert schliesslich das Gesund-werden. Aber er musste schon bald wieder umkehren. Mir wurde übel und ich konnte keinen Schritt mehr gehen.
 
Dolle ist das also nicht. Blöd, dass dies ausgerechnet während meiner letzten Arbeitstage geschieht...
 
Heute telefonierte ich bereits einmal mit der Arbeitsstelle. Ich meinte, ich würde mich noch einmal melden. Aber schon da meinte die Kollegin, die hätte ein sehr dünnes Stimmchen.
Nachdem mein Vater mit zu Hause abgeladen hatte, entschied ich mich dazu, auch Morgen (Samstag) noch zu Hause zu bleiben. Eigentlich müsste ich noch SA, SO und MO arbeiten.
 
Sonntag und Montag gehe ich ganz bestimmt arbeiten. Schliesslich will ich die Leute noch einmal sehen. Aber Morgen würde ich mich gerne noch einmal etwas erholen.
 
Nun hat man mich noch einmal angerufen, um zu fragen, ob ich nun arbeiten käme oder nicht. Ich meinte, dass ich lieber zu Hause bleiben würde, aber falls sie keinen Ersatz finden, würde ich kommen. Der Kollege war kurz angebunden und meinte bloss "okey".
 
Jetzt plagt mich ein wahnsinnig schlechtes Gewissen. Es ist ein riesiger Aufwand, noch einmal jemanden zu finden, der einspringt. Aber was bringt es, wenn ich selbst kaum gehen kann?
Trotzdem drehen sich meine Gedanken nur noch um das Gespräch. Bestimmt meinen die Leute, ich würde krank spielen...
 
Oh, man! Auch frage ich mich, ob ich noch einmal anrufen und fragen soll, ob sie Ersatz gefunden haben oder nicht. Bisher hat sich keiner mehr gemeldet, was darauf schliessen lässt, dass es jemanden gibt, der kommt.
 
Trotzdem... ich schäme mich :( Ich habe tatsächlich "nein" gesagt. Wenn auch nur indirekt. Sowas gehört sich doch nicht in unserer Arbeitswelt. Aber wenn man mal genauer betrachtet, wohin mich unsere Arbeitswelt gebracht hat...
 
*seufz* 

22.03.2012 um 16:06 Uhr

Hasenfuss

von: Jari

Ich bin in der Lage, mich ganz und gar in etwas zu vertiefen. Ich kann in einem Buch versinken und die Zeit vergessen, oder mich auf meine Arbeit konzentrieren.
Die abgeschwächte Version davon ist, dass ich meine Dinge erledige und in ferne Welten abdrifte. Ich erledige den Abwasch, sauber und gründlich, bin dabei jedoch meilenweit von allem entfernt. Oder ich gehe spazieren und meine Gedanken schweben umher.

Ich mag das. Ich mag das sogar sehr. Deshalb freue ich mich auf meine neue Arbeit, die eigentlich bloss darin besteht, Blumen einzuräumen. Eine stupide Aufgabe, ja. Aber für drei Monate kann man das gut machen. Ich zumindest.
 
Die Kehrseite der Medaille ist, dass ich sehr schreckhaft bin. Überaus schreckhaft sogar.
Heute schlich ich aufgrund einer plötzlich eingetretenen Grippe zum Arzt hoch. Ich hörte mir Panic! at the Disco an und meine Gedanken wanderten umher. Das brauchte ich, vor allem auch deshalb, weil das Gehen aufgrund der Grippe mehr schlecht als recht funktionierte.
Plötzlich werde ich von einer Horde joggender und schnattender Hausfrauen überholt. Und Jari bleibt fast das Herz stehen von Schreck. Verdutzt guckt es den Hausfrauen in ihren Jogginganzügen nach und fragt sich, weshalb man ab sowas erschrecken sollte.
 
Aber auch plötzliche Geräusche lassen mich zusammenzucken. Ein geplatzter Ballon im Nebenraum letzte Woche. Etwas, das auf den Boden fällt. Etwas, das ich selbst auf den Boden habe fallen lassen. Sogar sowas lässt mich aufschrecken.
 
Gesund ist das nicht. Denke ich zumindest... Vielleicht sollte ich etwas resistenter werden. Fragt sich bloss, wie?!

17.03.2012 um 17:34 Uhr

Die Schönheit

von: Jari

Heute waren der Hexenmeister und ich zusammen mit meinem Vater in Deutschland um einzukaufen. Das machen übrigens viele Schweizer so.
Nachdem wir etwas durch den Einkaufstempel gewandert waren, besuchten wir noch einen Flohmarkt, der gleich hinter dem Laden stattfand. 
 
Auf Flohmärkten findet man immer wieder tolle Sachen. Heute zum Beispiel gratis die Anleitung dazu, wie man Bücher selber hübsch einbindet.
Aber der Höhepunkt des Tages war der Fund einer richtigen Schönheit. Nein, kein Buch. Wenn auch der Hexenmeiser einige antiquarische Bücher gefunden hat.
 
Die Schönheit von der ich rede, ist diese hier:
 
 
Ich meine übrigens nicht die Katzen. Wenn die auch recht hübsch sind. Aber die Beiden kosten ziemlich viel Nerven... 
 
In real ist der Rotton der Gitarre übrigens noch viel intensiver. Ich habe mich auf den ersten Blick in das Instrument verliebt. Der Hexenmeister meinte, man solle doch mal fragen, wie viel das Ding kostet. Ich wollte eigentlich weitergehen, da es eine völlig neue, intakte Gitarre ist, die ich eh nie bezahlen könnte. Nicht einmal auf dem Flohmarkt...
 
Gekostet hat das Schmuckstück 22,5 Euro. Und der Hexenmeister hat es mir geschenkt. Einfach so :) Herrlich, der Mann! 

13.03.2012 um 20:38 Uhr

Ein Satz

von: Jari

"Heute war ein wirklich schöner und guter Tag. Es ist immer wieder schön, mit dir zusammen zu arbeiten."

11.03.2012 um 17:01 Uhr

Vorhersehbares, gemischt mit Überraschungen

von: Jari

Nun hat die Schweiz abgestimmt. Für mich sind die Ergebnisse ein Mix aus Vorhersehbarem und einigen Überraschungen.
 
Nein, es gibt keine Buchpreisbindung. So viel zum Thema Wirtschaft. Und auch keine sechs Wochen Ferien. So viel zum Thema Kapitalismus. Aber das wusste ich bereits. Wäre ja zu schön, um wahr zu sein. Wir leben halt in der Kapitalisten-Schweiz und langsam kenne ich sie.
 
Doch bei einigen Ergebnissen war ich auch überrascht. So haben es reiche Ausländer im Appenzell nun nicht mehr so dolle mit den Steuern. Da war ich doch etwas überrascht. Auch dass das Bausparen abgelehnt wurde, überraschte mich. War doch eh nur für die Reichen und Schönen.
 
Was mich aber wirklich mit offenem Munde zurückliess, war, dass die Zweitwohnungsinitiave angenommen wurde. Damit wird der Bau von Ferienwohnungen in der Schweiz eingeschränkt.
Die Gegner haben wirklich stark die Werbetrommel geschlagen. Arbeitslose Lehrlinge, Tell, der auf Steinböcke schiesst etc. etc.
 
Trotzdem wurde die Initiative angenommen. Hey! Eine linke Initiative wird angenommen, es geschehen noch Zeichen und Wunder!
 
Noch ein grösseres Wunder wäre gewesen, wenn die Schweiz die Buchpreisbindung und die Ferieninitiative angenommen hätte ;) 

10.03.2012 um 22:13 Uhr

Kaffeetest

von: Jari

Jeder Mensch mag Kaffee. Jedenfalls scheint es mir so. Ich bin oft die Einzige am Tisch, die den angebotenen Kaffee ablehnt oder sagt "Ich hätte lieber Tee." Es scheint auch so zu sein, dass man komisch angeguckt wird, wenn man als erwachsener Mensch keinen Kaffee trinkt, ständig muss man sich irgendwie erklären. Seltsam.
 
Nun gut. Jari dachte, es sei an der Zeit, dem Kaffee mal wieder eine Chance zu geben. Der letzte Versuch ist schon einige Jahre her. Damals hat das Zeuchs eklig geschmeckt. Aber Geschmacksnerven verändern sich ja. Wer weiss, vielleicht sagt mir Kaffee auf einmal zu?
 
Am Freitagmorgen setzte ich mich zu Herrn X und Frau Y, die darauf warteten, dass das Programm startet. Mutig griff ich mir eine Tasse und goss mir Kaffee ein. Ich wurde neugierig beobachtet, nachdem ich erklärt hatte, was gerade vor sich ging.
 
Ich führte die Tasse zum Mund,
nahm einen Schluck,
schluckte...
 
Bitter.
 
Eklig.
 
Auch nachdem ich ganz, ganz, ganz viel Milch hineingekippt hatte, wollte mir diese Brühe einfach nicht schmecken. Das Ganze landete also im Ausguss.
 
Lieber Kaffee, das mit uns beiden wird wohl nichts. Bis die Tage. 

08.03.2012 um 21:38 Uhr

In der Hand des Zufalls

von: Jari

Heute nach dem Arbeiten musste ich noch einige Dinge einkaufen. Unter anderem Ostergaben für den Herrn Hexenmeister und Geschenke für mein Osterwichtelpaket.

Eigentlich wollte ich den 48er Zug nach Hause nehmen. Jedoch dauerte das Anstehen in der Schlange doch etwas länger als ich angenommen hatte. Da Jari entspannt ist (schliesslich ist Feierabend!), denkt es sich, dass es halt den Zug, 10 Minuten später nimmt.

Als ich also am Zug entlanggehe, der, brav wie immer, schon bereit steht, entdecke ich eine orange Weste. Eine solche Weste, wie ich sie letzten Sommer auch getragen habe. Zu der orangen Weste kommt ein gelbes Gefährt, das mir von letztem Sommer her noch wohlbekannt ist.
Dazu gesellt sich eine Erscheinung, die mir ebenfalls vom letzten Sommer her noch gut kenne.
 
Sofort weicht Jari von ihrem Weg ab und springt in den Zug gegenüber.
Es ist A., eine liebe Frau, die ich im letzten Sommer ebenfalls im Zug begleitet habe und mit der ich auch in Dänemark regen Briefkontakt hatte und noch immer habe.
 
Sie freute sich sehr, mich wiederzusehen und wir haben uns so gut unterhalten, dass ich den Zug um 58 verpasste und denjenigen noch einmal 10 Minuten später nehmen musste.
 
Das Gute am Treffen war auch, dass A. meine neue Adresse verlegt hat, mir also gar nicht mehr hätte schreiben können.
 
Für uns beide war es toll, dass wir uns wieder treffen konnten :)
 
Und das alles nur, weil ich etwas länger anstehen musste.

06.03.2012 um 19:00 Uhr

Eierregen

von: Jari

Gestern fuhren der Hexenmeister und ich zu einer Wohnungbesichtigung in BS. Dafür hatte sich der Hexenmeister extra frei genommen.

Nach etwas shopping trafen wir pünktlich in der Strasse ein und betraten das Haus. Da war jedoch erstmal keiner. Ich zögerte etwas, sprach dann jedoch den grossväterlich aussehenden Mann an, der hinter dem Haus putzte und verdächtig nach Hauswart aussah.
 
Er war sehr freundlich. Jedoch:
 
Jari: Guten Tag. Sind Sie hier der Hausmeister? Wir sind hier, um eine Wohnung zu besichtigen.
Hausmeister: Ja, der bin ich. Aber von einer Besichtigung weiss ich nichts. Soweit ich gehört habe, ist die Wohnung schon vermietet.
 
Damit war unser Tag so ziemlich vermiest, denn Bescheid bekommen haben wir nicht. Kein Mail, kein Telefon - nichts.
 
Wir hätten nicht extra 2 1/2 Stunden Zug fahren müssen, der Hexenmeister hätte nicht extra frei nehmen müssen oder wir hätten unseren ersten gemeinsamen Tag seit 3 1/2 Wochen besser nutzen können. Stattdessen lauter verplemperte Zeit.
 
Sowas ist doch echt lästig! 

03.03.2012 um 20:23 Uhr

Nur Zwei

von: Jari

Wenn jemand im Team krank ist, ist man rasch mal ziemlich im Anschlag. Man muss plötzlich für eine Person mehr arbeiten und obwohl man denken mag, das geht, ist es doch ziemlich hart.
Wenn dann auch noch acht demenzkranke Leute dazu kommen, die alle entschlossen haben, ihre Macken gerade an diesem Tag zu 1000% auszuleben, ja, dann wird es lustig.
 
Eigentlich dachte ich ja, ich hätte die Sache mit dem Kochen ganz gut im Griff. Das Menue stand, die Töpfe blubberten, es roch sogar ganz gut. Auch zeitlich waren wir wunderbar dran. Ich stand alleine vom Team in der Küche, keine Ahnung, wo die Anderen hin verschwunden waren. Aber laut meiner Zeitplanung ging alles gut.
 
Tja, Stationsleiterin dachte wohl anders. Erster Kommentar "Die Nudeln kochen ja gar nicht!" Jari denkt: "Wieso auch, die sind ja praktisch schon weich..."
Naja, jedenfalls war dann auch das Fleisch nicht okey (ich bin Veggie...), die Sauce zu dick, die Erbsen vergessen, der Kartoffelstock falsch zubereitet (WTF?!) und dazu kamen noch hunderte anderer Dinge, die nicht richtig waren.
 
Klar, ich mache Fehler. Ich bin ja auch keine Ausgebildete. Aber wenn man dann nur um die Ohren geschmiert kriegt, was man alles falsch macht, ist das leicht demotivierend. Dass ich zum Beispiel gut mit einer leicht schwierigen Person klar komme, das interessierte nicht.
 
Was mich dann aber wirklich fast dazu brachte, die Töpfe mit einem lauten Knall hinzuschmeissen, war folgender Kommentar in einem (wahrscheinlich) privaten Gespräch: "Wir sind heute nur zu zweit."
 
Da dachte ich wirklich "Gut, dann geh ich jetzt nach Hause."
 
Es ist ja nicht so, als ob ich gar nichts tun würde. Ich sitze ja nur rum, nicht wahr?
Aber natürlich war ich brav und habe die Wuttränen runtergeschluckt.
 
Seltsamerweise hiess es dann aber am Nachmittag, nachdem ich aufgrund einer Verwechslung beinahe eine Stunde früher nach Hause geschickt worden wäre, ich solle doch ruhig noch da bleiben ;)
Naja, der lief eh besser. Da hörte ich dann auch vom Deutschen, dass ich es gut machen würde. Sowas tut nach einem solch verpatzen Morgen wirklich gut.