Boulevard of Broken Dreams

30.10.2012 um 22:13 Uhr

Bitte einmal hier verarschen

von: Jari

Haben wir irgendwo ein Schild hängen, das gross sagt: Bitte verarschen?

Heute Abend - rascher Blick aufs Telefon - 2 verpasste Anrufe. Wird wohl mein Vater gewesen sein, der meinte, er würde sich noch melden. Denkste. Die Schweden erwiesen mir die Ehre! 
Jetzt, nachdem meine Chefin (!!!) einen Termin mit ihnen ausgemacht hatte, rufen die noch einmal an. Was denn nun? Ein Rückruf bringt nicht viel. Bloss, dass die Schweden keine definitiven Termine machen. Ah ja.

Dann zu Hause. Brief von Media-Anbieter. Sehr schön. Vielleicht erfahren wir dann, wann wir unser Modem erhalten. Denkste. Eine Rechnung. Etwa doppelt so hoch wie erwartet. Komische Dinge, die keine Sau kennt, geschweige denn braucht oder abonniert hat, stehen da drauf. Alles berechnet ab dem 1.10.12.
Bloss - wo ist unser Modem? Konnten wir etwa fernsehen? Hat sich der MA bei uns gemeldet? Nööö.

Langsam reichts. Es ist genug! Alles Schwuletten! (nichts gegen Homosexuelle, aber das Wort beschreibt meine Gefühle sehr gut) 

27.10.2012 um 19:22 Uhr

Ein Reim

von: Jari

Auf Schnee reimt sich nee

24.10.2012 um 19:22 Uhr

Es geschehen noch Zeichen und Wunder

von: Jari

Der Ikea-Mensch hat angerufen und er war sogar höflich! Sogar, als ich ihm klipp und klar, ruhig, aber bestimmt, sagte, dass wir nicht dafür bezahlen, wenn Ikea Fehler macht. Dann hat er mich sogar noch gefragt, wann ich erreichbar bin! Meinte dann, er würde morgen noch einmal anrufen. Was ist denn in den gefahren? Der Heilige Geist? Mutter Theresa? Ghandi? Oder vielleicht doch nur sein Boss?
 
Bin mal gespannt, wie die Geschichte weitergeht.
 
Dafür hat mir jemand meinen BH geklaut. Von der Wäscheleine in der Waschküche. Von nun an wird im Wohnzimmer gehängt. Arme Frau, die nötig hat, einen BH zu klauen... Und nein, ich will nicht an Männer denken, die Frauen ihre BHs klauen... 

19.10.2012 um 15:29 Uhr

Chaosleben

von: Jari

In meinem Leben herrscht Chaos. Dreimal.

Zuerst einmal wird bei uns bald der Laden umgebaut. Ganz toll. Gibt viel zu tun. So ein Geschäft baut sich nicht von selbst um. Ende Monat geht das ganz lustige Chaos los - Bücher einpacken und ins Lager bringen, zwei, drei Wochen später das ganze noch einmal rückwärts. Und natürlich heisst es auch wieder: Soll man es richtig machen, macht man es selbst.

Dann gibt es natürlich noch die Chaoskatze. Von der wir erst dachten, sie sei tot. Ist sie zum Glück nicht. Aber sie hätte uns das ruhig etwas früher mitteilen können. Damit hätte uns die Lady einige schlaflose Nächte erspart. Typisch Katzen! Jetzt ist sie wieder da und maunzt uns die Ohren voll. Sie wird mit dem Alter so richtig gesprächig...

Und last, but not least, unser Chaosthema Nummer eins: Die Schweden. Die Schweden und ihre Möbelhäuser. Bzw. ihre Mitarbeiter. Ihre Mitarbeiter, die noch nie etwas von Kompetenz, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit oder Kundenservice gehört haben. Ne, beim Schweden kaufen wir nicht mehr ein. Nie und nimmer mehr! 

14.10.2012 um 21:54 Uhr

Frankenstein 2

von: Jari

Wir sind wieder in O-Town. Heimische Schweiz. Möbel, die noch nicht zusammen geschraubt sind. Kein gemütliches Sofa weit und breit. Meine Katze lässt auch auf sich warten. Typisch. Da geht man raus und schreit sich den Hals wund, aber nö, keine Katze.
 
Frankfurt war... voll. Sonntag war deftig. Nächstes Jahr gehen wir unter der Woche (falls wir denn gehen. Der Hexenmeister will, ich ähm...). Hier mal liebe Grüsse an das Huftier mit zu viel Fettanteil vom Unionsstand, der ich am liebsten die Visage poliert hätte. Nun gut, dafür hab ich jetzt Katzenöhrchen, die lustig klingeln, und ein Plüschtier, das wahnsinnig niedlich ist, aber sich nicht definieren lässt. Ist es eine  Katze? Ein Hamster?
 
Aus der Machtergreifung der Niedlichkeit wurde übrigens nix, die Panzer waren ausverkauft (@Nafatra ;)
 
Die Heimreise war übrigens sehr... interessant. Niemand mag die SBB (Schweizer Bahnbetriebe), doch nach einer Fahrt mit der DB ist das alles nur noch halb so schlimm. Gibt es in Deutschland eigentlich Züge, die pünktlich eintreffen? Wie lebt es sich als deutscher Pendler? Geht man da zwei Stunden früher los, weil der Zug bestimmt 100 Minuten Verspätung hat? Gibt es überhaupt deutsche Pendler oder sind die alle schon aufs Auto umgestiegen? Wie pendelt es sich in Deutschland mit dem Auto?
 
Fragen über Fragen, deren Antwort ich eigentlich gar nicht wissen will.
 
Dafür kann ich unser Hotel nur empfehlen. Kriegt die volle Punktzahl ;) 

11.10.2012 um 23:59 Uhr

Frankenstein

von: Jari

Oder doch lieber Frankfurt? Ich freu mich schon wahnsinnig auf die Buchmesse! Habt ein schönes Wochenende.

05.10.2012 um 19:04 Uhr

Brotgeruch

von: Jari

Es riecht nach Brot. Nach dem Brot, das im Backofen wächst. Der Hexenmeister hat Teig gemacht (wenn auch leicht seltsamen... [wer wirft schon einen ganzen Würfel Hefe in den Teig?]). Aber es riecht nach Brot, wir haben eine grosse Wohnung und Möbel aus ikeaschem Raubbau. Vor allem aber haben wir einen Backofen, den ich gerade eingeweiht habe.

01.10.2012 um 21:49 Uhr

Katzenpfötchen

von: Jari

Katzenpfötchen und Katzenöhrchen. Hoffentlich kommt die Katz morgen auch mit! Ich hasse umziehen... Es ist so nervtötend! Hoffentlich ist bald alles vorbei :/
Wenn es ganz doll kommt muss ich übrigens bis nächsten Februar doppelte Miete zahlen. Nun ja, ich hab es so gewollt, jetzt wird auch nicht gemeckert!

Übrigens ist Dirk Bach gestorben. Ich kapier das nicht. Wieso Dirk Bach? Ich mochte ihn total... :( 

01.10.2012 um 08:57 Uhr

Schach und asiatische Vielfalt

von: Jari

Titel sponsored by Hexenmeister

Was macht man an einem Sonntag Nachmittag? Das Wetter weder schlecht noch gut, eigentlich gar nichts. Also marschierten der Hexenmeister und das Jari los, um in Bern den Bürgerking zu besuchen.

Der Verdauungsspaziergang führte uns an der Sammelstelle für mehr oder weniger wichtige Politiker vorbei und schliesslich landeten wir vor einem Spielbrett, das jemand auf den Flanierweg gemalt hatte.
Somit begann das Duell Jari gegen Hexenmeister. Natürlich verlor ich die Runde Mühle. Aber Spass hat es trotzdem gemacht. Danach widmeten wir uns etwas Grösserem: Dem Spiel der Könige.

Der Hexenmeister, natürlich in allem gut bewandert, erklärte mir die ersten Grundzüge des Spiels. Am meisten gefällt mir natürlich das Pferd. Leider waren die Figuren ziemlich einheitlich, sodass ich Mühe hatte, den Turm und den Läufer zu unterscheiden.

Gerade als der Hexenmeister auf seine Königin verzichtet, weil wir ja nur ein Übungsspiel spielen, kommt ein galanter älterer Herr mit Ostakzent daher. Und übernimmt einfach mal höflich und lächelnd Jaris Part.

Es war gut, dass ich mich aus dem Spiel zurückgezogen habe, denn die beiden Männer haben auf ziemlich hohem Niveau gespielt. Da kommt jemand, der gerade mal zum zweiten Mal in seinem Leben Schach spielt, gar nicht mit.

Schlussendlich hat der Hexenmeister leider verloren, obwohl ich gehofft hatte, dass er es schafft. Aber er hat sich wirklich gut geschlagen und sie haben toll gespielt! Richtig spannend!

Danach kamen wir noch an einem kleinen Festival vorbei. Hauptsächlich gab es asiatisches Essen, eigentlich gab es nur asiatisches Essen und eine kleine Frau, die dem Hexenmeister eine Visitenkarte für ihren Massagesalon in die Hände drückte (sorry, Mädel, der Mann hat mich, um ihn zu massieren).

Was es jedoch noch gab, war eine kleine Präsentation chinesischer Drachen, die durch die schmalen Gänge zwischen den Zelten tanzten. Es war wirklich klasse, denen zuzusehen. Es scheint einfach auszusehen, aber ich denke, für die Leute unter der Maske muss es ziemlich anstrengend sein. Gut ausgesehen hat es. Ich mag Drachen!

Na, jetzt wird es bald Zeit wieder zur Arbeit zu gehen. Kann ich das überhaupt noch?