Boulevard of Broken Dreams

31.10.2013 um 08:08 Uhr

Die Hundedame

von: Jari

Gestern habe ich zum ersten Mal auf die Hundedame aufgepasst. Beagle, testet natürlich die Grenzen aus, doch nachdem das geklärt war, funktionierte alles wunderbar. Die Dame ist einfach niedlich und das Spazierengehen hat richtig Spass gemacht. Hunde sind schon toll!

29.10.2013 um 14:00 Uhr

Reisemeister

von: Jari

Bisher konnte der Hexenmeister nicht verstehen, wieso ich so gerne wegfahre. Der Japanurlaub war ein grosser Liebesbeweis. Gestern ereignete sich folgende Szene:

Hexenmeister: *jammer* *seufz* *ächz*
Jari: Was ist denn los?
HM: Was machst du über Weihnachten?
J: Weiss ich noch nicht. Wieso?
HM: Ach, ich dachte daran, dass wir wieder wegfahren könnten. Leider klappt das nicht *jammer* *stöhn* *ächz*
J: o___0

Sowas hätte ich von ihm nie und nimmer erwartet. ER, der doch immer sagte, er würde lieber zu Hause bleiben. Nur ich wäre die, die in Urlaub fahren möchte. ER wollte wegfahren...

Irgendwas ist kaputt...

26.10.2013 um 17:34 Uhr

Pocky, Metro und Arigatou Oder: Ein Reisetagebuch mit Tipps, Tricks und Beobachtungen aus Tokyo

von: Jari

Es ist wirklich seltsam, wenn sich ein lang gehegter Traum erfüllt. Erst fühlt sich alles total unrealistisch an. Noch im Flugzeug glaubte ich nicht daran, dass wir nach Japan fliegen. Erst am nächsten Tag fühlte es sich wirklich an.
 
Achtung: Langer Eintrag mit vielen Bildern - könnte etwas dauern, bis alles geladen ist! 
 
Donnerstag, 17.10.2013 
 
Frühmorgens kamen wir an, im Anflug konnten wir Fuji-san im Morgenlicht glitzern sehen! Welch ein schöner Anblick! Dochz um Glück hatten wir uns dazu entschieden, uns vom Hotel am Flughafen abholen zu lassen! Den Weg zum Hotel hätten wir alleine nie gefunden. Es ist immer wieder seltsam, wenn der Autofahrer auf der anderen Seite sitzt, als dass man es gewöhnt ist...
 
Leider war das Zimmer noch nicht bereit und wir mussten uns noch drei Stunden in der wildfremden Stadt zurechtschlagen. Wir entschieden uns, einfach mal loszugehen. Nach einer gewissen Zeit und der ersten japanischen Mahlzeit (Reisbällchen) trafen wir auf einen der vielen Parks in Tokyo. Eigentlich heisst die Gegend "Hibaya" aber in Anlehnung an meinen Lieblingsanime nannte ich es einfach "Hibari".
 
 
 
Wer findet die zwei Schildkröten, die sich gerade paaren? 
 
 
Danach machten wir eine folgenschwere Entscheidung und wir verliefen uns heillos im Tokyoter Grossstadtdschungel. Ui, das war uns eine Lehre! Ca. eine Stunde lang irrten wir umher. Wir waren ganz in der Nähe des Hotels, aber "ganz in der Nähe" bedeutet nichts, wenn man sich in Tokyo befindet.
 
Gott sei Dank fanden wir den Weg ins Hotel doch noch. Aber für den Rest des Tages taten wir nichts mehr. Abends assen wir im Hotelrestaurant. Europäisches Essen in klitzekleinen Portionen.
 
Freitag, 18.10.2013
 
Wir standen jeden Morgen um 6.30 auf, damit wir in Ruhe frühstücken konnte. Das im Restaurant stationierte Buffet war eine Mischung zwischen euroäisch, amerikanisch und japanisch. Ich schlug mir also jeden Morgen den Bauch voll^^
 
Danach fragten wir an der Reception nach dem Weg zum PokéCenter, einem Geschäft, das nur Pokémon-Artikel verkauft. Wir erhielten einen Metroplan und den Hinweis, dass wir es in einem Einkaufszentrum namens Lalaport versuchen sollten.
 
Wir waren von 10.00 bis 11.40 mit einkaufen beschäftigt. Auf einem Stock! Es hatte einfach ALLES. Alles war so niedlich und putzig! Aber das PokéCenter war dort nicht vorhanden.
 
 
Die Kinderbuchecke des Bücherladens :) 
 
 
 
Lalaport liegt direkt in der Tokyo Bay. Ein ganz toller Ausblick!
 
Nachdem wir unsere Einkaufstüten ins Zimmer gebracht hatten, machten wir uns erneut auf ins Getümmel. Immerhin wollten wir den Pokémon-Laden finden. Er war tatsächlich nicht weit vom Lalaport entfernt. Und wieder waren wir mit einkaufen beschäftigt... SO viel cooles Zeugs!
 
Den Rückweg suchten wir uns zu Fuss. Dabei fanden wir zwischen kilometerhohen Wolkenkratzern folgende Schönheiten: 
 
 
 
 
Unsere liebste Errungenschaft:
 
 
Samstag, 19.10.2013
 
Wie freute ich mich auf diesen Tag! Y., meine Zimmergenossin aus Brenderup, kam extra nach Tokyo, um mich zu sehen (und den Hexenmeister). Ich war so glücklich, sie wiederzusehen. Sie hat sich kein bisschen verändert. Ich mich wahrscheinlich auch nicht...
 
Gut ausgerüstet mit einer japanischen Führerin wagten wir uns in die Trendviertel Shibuya und Shinjuku. Shibuya war zuerst dran:
 
 
Das ist die Statue des berühmten Hachiko (aktuell gerade zu Werbezwecken missbraucht). Hachiko wartete jeden Tag am Bahnhof Shibuya auf sein Herrchen, sogar dann noch, als sein Herrchen verstorben war. Deshalb wurde der lokalen Berühmtheit nicht nur dieses Statue, sondern auch viele Filme gewidmet.
 
 
Shibuya war zwar interessant, lud uns aber nicht zum Verweilen ein. Klamottenläden sind für uns eher weniger verlockend. Also ging es weiter nach Shinjuku, dem grössten Bahnhof der Welt! Nicht einmal am Hauptbahnhof von Tokyo kommen mehr Menschen vorbei.
 
Leider kamen wir nicht weit: Ein riesiges Büchergeschäft hielt uns auf und schlussendlich hatten wir so viele Taschen, dass wir ins Hotel zurückkehren mussten...
 
Als nächstes stand Asakusa auf dem Programm. Kultur und sowas.
 
Wir kämpften uns durch die Massen:
 
 
Beteten zu einem Waschbärengott und kehrten in ein traditionelles japansiches Restaurant ein, wo wir alle traditionelles japanisches Essen genossen. Endlich durfte ich die berühmte Nudelsuppe selber probieren! JUPPI! Und japanische Nachspeisen - aber die waren nicht so mein Ding... Y. übernahm den Rest.
 
Dann kamen wir zum Tempel:
 
 
 
 
Ich schüttelte eine Vorhersage aus einem Gefäss. Der Zettel sagte mir, dass es momentan schwierig ist, aber alles bald besser wird. Klingt nicht schlecht.
 
Danach wollte ich klug werden. Denn in einer Art Brunnen wurde Weihrauch verbrannt und man sagt, dass derjenige, der sich diesen Rauch ins Gesicht rauchen lässt, klug wird. Da war ich natürlich mit von der Partie:
 
 
Immer zuerst die Hände waschen!
 
Als ich klug geworden war, gingen wir zum Schrein:
 
 
Wir konnten eine Shinto-Priesterin dabei beobachten, wie sie ein Pärchen verheiratete!
 
Als nächstes guckten wir uns das hier an:
 
 
Der Tokyo Sky Tree. Der neue Tokyo Tower sozusagen. Das Ding wird ziemlich stark vermarktet.
 
Da noch etwas Zeit blieb, machten wir uns auf nach Ikebukuro. Dort besuchten wir ein absolut riesiges Geschäft, das nur Anime- und Mangaartikel verkauft. Spielehallen gab es auch und viele, viele Leute. Aber wir waren viel zu müde, um das alles noch gross anzucken und gingen bald nach Hause. Danke, Y., es war ein toller Tag!
 
Sonntag, 20.10.2013
 
Kurz gesagt: Einkaufen. Wir entdeckten Akihabara, DER Ort für Anime- und Manga-Fans. Vormittags: Shoppen. Mittags: Hotel. Nachmittags: Einkaufen. Das war es auch schon...
 
Montag, 21.10.2013
 
Wider etwas Kultur: Wir besuchten den Kaiserpalast.
 
 
 
 
 
Japan - das Paradies für Uniformen!
 
 
 
 
Eigentlich wollten wir auch ins Innere, aber da Montag war, war zu :/ Dafür entdeckten wir im Wasser springende Fische! Damit waren wir für eine Weile beschäftigt :D
 
Später stolperten wir in der Stadt noch über das:
 
 
Dienstag, 22.10.2013
 
Ich will noch nicht nach Hause! (Dafür haben wir zum ersten Mal ausgeschlafen...)
 
Interessanter Versuch: Japanische Pizza!
 
 
Der Belag schwamm davon...
 
Und noch eine Entdeckung inmitten der Grossstadt:
 
 
Eine stillgelegte Eisenbahnspur, die verwildern darf.
 
Und ein offizieller Gullideckel in Japan:
 
 
Und dann kam auch schon der Tag des Abschiedes näher... *seufz* Und jetzt sitze ich hier und habe Sehnsucht nach Tokyo...
 
Deshalb folgen jetzt:
 
Tipps, Tricks und Beobachtungen direkt aus Tokyo, Japan
 
Die Metro
 
Die Metro ist der schnellste, sicherste und genialste Weg der Fortbewegung und Orientierung. Für nur 5 Euro kann man sich eine Tageskarte kaufen und überall hin fahren. In Tokyo, einer Stadt, die zu den grössten der Welt zählt.
 
Alles ist super organisiert. Man braucht bloss einen Metroplan und man findet sich überall zurecht. Überall gibt es Pfeile und Hinweistafeln, sodass man sich auch ohne Sprachkenntnisse zurechtfindet.
 
Achtung: Jede Station hat mehrere Ausgänge, jedoch muss man sich bloss eine Sehenswürdigkeit oder ein wichtiges Gebäude merken und schon kann man sich an den Tafeln den richtigen Ausgang suchen.
 
Und ja, ich bin in der Metro eingeschlafen! So gemütlich war aus. Ausserdem konnte ich endlich mal die Handgriffe an der Decke benutzen. Ansonsten sind die mir immer zu hoch. In Japan habe ich Durchschnittsgrösse.
 
Die berühmte Rush-Hour
 
Wenn man an Tokyo denkt, sieht man automatisch die behandschuten Leute, die die Menschenmasse in die Metro pressen. Die Behandschuten gibt es tatsächlich, wenn auch nur während der Rush-Hour. Aber sie stopfen nichts und niemanden. Sie sind dazu da, die Ordnung zu wahren, aufzupassen, dass niemand auf die Schienen fällt und der herannahenden Bahn Zeichen zu geben.
 
Die Rush-Hour in Tokyo ist VIEL angenehmer als die Rush-Hour in der Schweiz!
 
In Tokyo weiss jeder, was er zu tun hat. Jeder läuft auf seiner Bahn, links oder rechts. Dazwischen hat es Platz für die wenigen Leute, die es eilig haben. Auf der Rolltreppe bleibt man ruhig. Links steht man, rechts geht man. Daran hält man sich!
 
Achtung: Auf der Rolltreppe immer mindestens eine Stufe Sicherheitsabstand wahren! Es nörgelt auch keiner, wenn man ein paar Stufen vorbeirugeln lässt.
 
Ausserdem trägt niemand dicke Rucksäcke, die einem ins Gesicht geschlagen werden...
 
In der Schweiz, da läuft jeder einfach wie es ihm gefällt. Da stolpert man, da wird man geschubst, da muss man abbremsen. Gibt es in Tokyo nicht. Ginge auch nicht.
 
Und da die Metros im Minutentakt kommen, ist es auch nie so eng, wie man denkt. Man steht beengt, ja. Aber das tu ich in der SBB auch.
 
Rauchen
 
Geraucht wird nur an bestimmten Raucherorten. Angenehm. Äusserst angenehm! Daran denke ich immer, wenn mir in der Schweiz jemand seinen Stinkerauch ins Gesicht pafft.
 
Schreiende Kinder
 
Kinder können toll sein. Sind sie aber meistens nicht. Hier in der Schweiz hört man sie ständig schreien, greinen, grölen. Sie turnen im Zug herum und sind frech.
 
Wie angenehm sind da die japanischen Kinder!
 
Es dauerte EINE Woche, bis wir einem schreienden Kind begegneten. EINEM!
 
Kaum ist man in der Schweiz grellt es wieder an allen Ecken und Enden.
 
Wenn ich ein Kind bekomme, kaufe ich mir ein Buch über japanische Erziehung!
 
(Schul-)Uniformen
 
Sind cool!
 
Geld
 
Wenn man sagt, man fährt man Tokyo, hört man immer gleich: DAS IST SO TEUER!
Also haben wir genügend Geld mitgenommen und vorsorglich noch die VISA-Karte eingepackt.
 
Spätestens am zweiten Tag bemerkten wir:
 
Wir haben zu viel Geld!
 
Tokyo ist NICHT teuer. Kein bisschen. Wir ihr schom im Tagebuch gelesen habt, haben wir unsere Tage mit Einkaufen verbracht. Als wir zu dritt im japanischen Restaurant waren haben wir zusammen -für alle drei- 16 Euro bezahlt. Alltägliche Dinge kosteten oft die Hälfte weniger als in der Schweiz. Im Supermarkt kann man für 5 Euro ein gesamtes Menu holen.
 
CDs, DVDs, Bücher, Manga - alles unglaublich billig!
 
Am Montag mussten wir zwangshoppen gehen, weil wir nicht wussten, wohin mit unseren Yen. Wir mussten einen Rucksack und einen Koffer dazu kaufen, um all unsere Einkäufe zu transportieren. Schlussendlich mussten wir 120 Euro für Übergewicht bezahlen...
 
Ja, Tokyo ist so wahnsinnig teuer. Unsere Einkäufe sprechen für sich:
 
 
Fremdsprachen/Kommunikation
 
Japaner sprechen selten Englisch, auch wenn sie es könnten. Sie fürchten sich davor, Fehler zu machen. Aber wenn man weiss wie, dann kommt man auch ohne Japanisch und/oder English gut durch.
 
Wichtig für den Alltag ist das Wort "Arigatou", was "Danke" bedeutet. Einfach immer schön danke sagen und sich verbeugen. Das bringt einem wahnsinnig viel Sympathie.
 
Ansonsten muss man Körpersprache deuten können und mit Handzeichen arbeiten.
 
Tipp: Immer etwas zum Schreiben dabei haben - das hilft. Aufschreiben ist immer eine gute Idee. So konnte ich mir ein paar seltene CDs ergattern. Ich habe die gewünschten Bands ins Handy eingetippt und der Verkäuferin gezeigt. Und schon waren die CDs da.
 
Auch Fotos sind klasse. So habe ich mir eine mir unbekannte japanische Süssspeise bestellt. Bild vom Essen, das im Schrank war, gemacht, dem Verkäufer gezeigt und er hat es mir geholt.
 
So einfach geht das.
 
Und niemals vergessen "Danke" zu sagen!
 
Da Ausländer selbst in Tokyo auffallen wie bunte Hunde, sollte man eigentlich denken, dass die Einheimischen irgendwie versuchen, einem bestimmte Dinge zu erklären. Fehlanzeige. Standart bei uns:
 
Hexenmeister und Jari legen Ware auf den Tresen und bezahlen.

Verkäufer: Japanisches Blabla Japanisches Blabla Japanisches Blabla Japanisches Blabla Japanisches Blabla Japanisches Blabla Japanisches Blabla Japanisches Blabla Japanisches Blabla Japanisches Blabla Japanisches Blabla Japanisches Blabla Japanisches Blabla Japanisches Blabla
 
Hexenmeister und Jari schauen sich verzweifelt an
 
Verkäufer übergibt Ware und Verkauf ist abgeschlossen
 
Hexenmeister und Jari gehen verwirrt davon 
 
PS: Deutsch ist in Japan übrigens in! Auf vielen Büchern, CDs und DVDs finden sich Spuren der deutschen Sprache. Und das folgende Bild spricht für sich:
 
 
Lärm
 
Lärm? Wo? Ich hör nix.
 
Sprechende Toiletten
 
Mensch, was bin ich erschrocken, als diese Toilette mit mir zu sprechen begann! Ich wusste davon, dass man sich den Popo abspülen lassen kann, habe das auch auf dem Klo im Hotelzimmer ausprobiert - aber dass sie einen ansprechen? Danach begann ein Vogel zu zwitschern und ein Geräusch, das Wasser sein sollte, rauschte vor sich hin. Ausserdem entschied die Toilette selbst, wann es Zeit war, zu spülen...
 
Bücher und andere Medien
 
Man mag denken, dass im fortschrittlichen Japan niemand mehr nach Papierbüchern, CDs und solchen Dingen schreit.
 
Falsch!
 
Zumindest in Tokyo merkt man, dass die Japaner zumindest den Büchern mit sehr viel Respekt und Wertschätzung begegnen. Man sieht sehr viele lesen. Praktische schmale Bücher, die in die Handtasche passen.
 
Stellt euch das vor: Acht Stockwerke nur Bücher! Das ist EINE Buchhandlung. Kein Non-Books-Gezeugs wie bei uns. Nur Bücher. Und von solchen Buchhandlungen gibt es nicht wenige.
 
Es gibt auch die kleinen Geschäfte, die überleben auch irgendwie. Sehr toll, sowas. Wirklich. Vor allem, wenn man aus der Schweiz kommt, wo das Buch nur noch ein Wegwerfprodukt ist, das so billig wie möglich zu sein hat.
 
Essen
 
Vegetarisches Essen ist in Japan schwierig zu finden. Aber ich bin nicht verhungert. Nur bei der Nudelsuppe musste ich ignorieren, dass sie auf Fisch basiert. Aber ich wollte schon immer mal Nudelsuppe essen, deswegen habe ich eine Ausnahme gemacht. Ansonsten habe ich mich mit Reisbällchen vollgestopft und mich auch sonst unter der Leitung von Y. durch das gesamte Programm japanischen Essens gemampft.
 
Übrigens scheinen Japaner gerne zu essen: Jedes dritte Gebäude ist ein Restaurant. Man ist ständig vom Essen umgeben und überall dampft und duftet es. Eine sehr interessante Erfahrung.
 
Japan war wirklich, wirklich toll - nicht wahr, Leo?
 

25.10.2013 um 10:28 Uhr

20 sinnlose Fakten über Jari

von: Jari

Jaja, einen Bericht über Tokyo gibt es schon noch. Wir müssen aber erst einmal unsere Fotos sortieren, dann gibt es auch einen bebilderten Beitrag dazu. So viel mal im Voraus: Die Stadt ist GENIAL!
Um zu beweisen, dass die Blechbüchse nicht abgestürzt ist, mache ich bei diesem so beliebten Survey mit, das man hier gerade überall entdeckt.
 
20 sinnlose Fakten über Jari
 
1. Ich achte mich sehr auf korrekte Grammatik und mir fällt es sofort auf, wenn jemand den Dativ anstelle des Genitives benutzt. Bei sowas wird mir dann richtig übel...
 
2. Wenn ich müde bin falle ich sehr schnell in den Sekundenschlaf. Ein weiterer Punkt, weshalb ich nicht Autofahren will.
 
3. Eine meiner Pupillen geht nicht auf. War es die linke oder die rechte?
 
4. Ich mag es, den Haushalt zu machen. Ich hätte eine gute Hausfrau abgegeben ;)
 
5. Ich habe Angst vor Wespen und davor, dass jene, die ich liebe sterben.
 
6. Ich mag Panzer und My Little Pony.
 
7. Broccoli und Blumenkohl - davon könnte ich einen ganzen Kessel verdrücken!
 
8. Ich weigere mich, erwachsen zu werden, weil mir die Welt der Erwachsenen bisher nichts Gescheites bieten konnte. Jedenfalls habe ich bisher noch nicht in Erfahrung bringen können, wieso ich  mich meinem Alter entsprechend verhalten sollte.
 
9. Ich HASSE es zu telefonieren.
 
10. Ich kann sehr schnell eifersüchtig werden. Dann versuche ich, es zu unterdrücken und alles rational zu betrachen. Aber das klappt leider nicht immer.
 
11. Es dauert lange, bis ich jemanden "Freund" nenne. Doch zu denen, die das schaffen, stehe ich lojal und treu zur Seite. Ausserdem kriegen sie jedes Jahr ein Weihnachtsgeschenk von mir :)
 
12. Ich kann sehr gut alleine sein. Eigentlich geniesse ich das sogar. Vor allem früh morgens. Es braucht schon sehr viel, bis mir die Decke auf den Kopf fällt.
 
13. Ich bin ein eher eigentständiger Mensch, was den Hexenmeister oft zur Verzweiflung bringt. Wenn er etwas nicht möchte, bin ich geneigt zu sagen "Dann mach ich es halt alleine". Ausserdem ist es mir ziemlich egal, was andere Menschen tun oder denken oder essen oder glauben. Solange sie mich damit in Ruhe lassen.
 
14. Auf alles kann ich verzichten, bloss nicht auf meine Cola. Das geht einfach nicht.
 
15. Manchmal bin ich so in Gedanken vertieft, dass ich nichts mehr um mich herum mitbekomme. Wie oft wurde ich schon beinahe von einem Auto angefahren... Das passiert auch, wenn ich lese und mich jemand stört. Dann dauert es oft relativ lange, bis ich weiss, wo ich bin.
 
16. Unpünktlichkeit kann ich nicht ab. Das hat auch etwas mit Respekt zu tun.
 
17. Es ist zwar verpönt, aber ich mag Routine.
 
18. Ich bereue einige meiner Entscheidnungen und fühle mich bereits sehr alt.
 
19. Auch wenn ich es versuche - ich kann nicht diskutieren. Meistens will ich auch nicht. Wieso will mich jemand von irgendetwas überzeugen? Was will dieser Mensch von mir? All diese ach so logischen Argumente interessieren mich nicht. Vor allem wenn jemand über Vegetarismus diskutieren will, schalte ich ab. Ich lasse diesen Menschen essen, was er will, also soll er mich gefälligst auch in Ruhe lassen.
 
20. Schon seit zwei Jahren versuche ich, mein Leben wieder in den Griff zu kriegen. Aber irgendwie will es einfach nicht klappen. Kurz dachte ich, ich hätte es geschafft, doch es stellte sich heraus, dass dem doch nicht so ist. Ich setze wirklich alles daran, die Lage zu ändern, aber es ist wie verhext und es geht einfach nicht. Das schlaucht, aber ich geb nicht so leicht auf. 

15.10.2013 um 22:16 Uhr

Gepackte Koffer

von: Jari

Die Koffer sind gepackt und wir stehen in den Startlöchern. Ich bin sehr müde, aber wahrscheinlich werde ich nicht schlafen können. Hiermit verabschiede ich mich mal. Hoffentlich fällt die Blechdose nicht vom Himmel! Bis nächste Woche :)

15.10.2013 um 09:02 Uhr

Unheil

von: Jari

Da war ich so sehr ins Gespräch vertieft, dass ich die Schnecke gar nicht gesehen habe... Das Geräusch verfolgt mich jetzt noch.

10.10.2013 um 08:29 Uhr

Ticino und seine Burkas

von: Jari

Ich habe schon lange nichts Politisches mehr geschrieben. Vielleicht, weil ich sehr schlecht diskutieren kann, vielleicht, weil ich meinen jugendlichen Idealismus hinter mir gelassen habe.

Nun möchte ich aber mal wieder etwas loswerden. Dieses Mal möchte ich über das Tessin schreiben. Und über Burkas. Denn diese in der Öffentlichkeit zu tragen ist dort nun ja verboten.

Was die Tourismusbranche denkt ist mir relativ gleichgültig, dennoch finde ich das Verbot überflüssig. Nein, ich bin nicht für die Verschleierung der Frauen. Ja, mir ist bewusst, dass Frauen auf diese Weise unterdrückt werden und dass wahrscheinlich viele für das Verbot waren, um genau das auszudrücken.

Dennoch denke ich nicht, dass ein gesetzliches Verbot hier weiterhilft.

Gut, im Tessin hat es wahrscheinlich zwei, drei Burkaträgerinnen. Dennoch frage ich mich: Wie fühlen sich diese Frauen jetzt?

Bestimmt nicht angenommen und akzeptiert. Bestimmt nicht verstanden und unterstützt.

Vielleicht sollte man sich zuerst einmal fragen, ob die Frauen nicht freiwillig eine Burka tragen. In der Schweiz wird man zur Selbstständigkeit erzogen. Ja, es wird dir geholfen, aber den Weg dorthin musst du selber finden. Wenn ich mich entscheide, etwas zu tun, dann kann ich es auch tun. Auf eigene Verantwortung. Nicht jede Burkaträgerin wird dazu gezwungen.

Und für jene, die tatsächlich darunter leiden und von ihrem Mann misshandelt werden - was nützt da ein Verbot? Wäre es nicht besser, eine Anlaufstelle zu schaffen? Anonym. Wo man sich vielleicht auf den Islam spezialisiert? Oder auf religiöse Themen? Um den Frauen damit etwas Boden unter den Füssen zu geben?

Ne, kostet zu viel. Einen Gesetzestext zu schreiben ist da einfacher.

Wie würde ich mich fühlen, wenn ich mich plötzlich nur noch im Bikini in die Öffentlichkeit wagen dürfte? Denn genau so müssen sich diese Frauen fühlen. Den Blicken der Welt ausgesetzt, denn was tragen diese Frauen nun, wenn sie einkaufen gehen?

Vielleicht hat man mit diesem Gesetz diese Frauen auch dazu verdammt, für immer in ihren Wohnungen festzusitzen.

Tut mir Leid, aber ich kann über dieses Gesetz nur den Kopf schütteln.

09.10.2013 um 12:51 Uhr

Brumm

von: Jari

In einer Woche und zehn Minuten geht der Flieger :D

(jaja, nichts wirklich Neues - aber so viel tut sich in meinem Leben leider nicht)

01.10.2013 um 10:01 Uhr

Traumerfüllung

von: Jari

Noch 16 Tage! Ich kann es kaum erwarten :D Es ist immer so seltsam, wenn sich Träume, die man sein Leben lang gehegt hat, ganz plötzlich erfüllen.