Boulevard of Broken Dreams

28.11.2014 um 22:10 Uhr

Von der Kundenfreundlichkeit

von: Jari

In der Freizeitkiste habe ich ja schon ein paar mal von Teefischer.ch berichtet. Die, die immer so schöne Päckchen verschicken.

Nun wollte ich also wieder etwas bestellen, immerhin brauche ich ab und zu eine neue Hautcreme. Also bestellte ich und wartete. Und wartete. Irgendwann merkte ich, dass etwas nicht stimmt, und durchsuchte meinen E-Mail-Posteingang nach einer Bestellbestätigung.

Nichts. Also war mir schon klar, dass der Auftrag nicht durch ging. Kann ja mal passieren und ist nicht weiter schlimm. Um aber nicht doch plötzlich zwei Pakete zu erhalten, wollte ich mich direkt bei den Betreibern vergewissern, dass sie die Bestellung nicht erhalten haben. So schrieb ich eine Mail.

Die Antwort kam sehr rasch, das freut einen natürlich. Der Inhalt der Mail gab mir jedoch zu denken.

Anstatt mir einfach zu sagen, dass keine Bestellung eingetroffen ist, nahm sich die antwortende Person noch die Zeit, zu erklären, dass mein Server wohl langsam gewesen sei oder ich nicht gewartet hätte, bis die Bestellung vollständig abgeschickt sei.

Hä?!

Vielleicht bin ich ja empfindlich, aber irgendwie fühle ich mich ein wenig... verschaukelt. Als ob diese Person denkt, ich sei doof. Natürlich weiss ich, dass eine Bestellung nicht ausgeführt wird, wenn man mittendrin abbricht.

Aber das Interessanteste ist die Sache mit dem Server. Klingt erst einmal logisch, ne? Aber der Hexenmeister ist Informatiker und  hat mir ein paar Dinge erzählt.

Ein normaler Computerbenützer hat keinen Server. Der Anbieter hat den Server. Klar, der Hexenmeister hat einen, aber da laufen Games drauf.

Ich als Kunde fühle mich erst einmal nicht ernst genommen und habe das Gefühl, dass hier jemand meint, ich sei dumm. Keine gute Kombination. Denn jetzt habe ich erst einmal keine Lust mehr, bei Teefischer.ch einzukaufen.

Meine Creme kriege ich auch im Supermarkt. Auch vegan und günstiger. Sorry.

22.11.2014 um 17:10 Uhr

Idylle im November

von: Jari

Ein schöner, klarer Herbsttag. Die Luft ist kalt und frisch, der Himmel blau, die Wolken weiss. Die Blätter der Bäume rot, gelb, braun. Die Landschaft idyllisch, Kühe, Schafe, typische berner Landhäuser. Weit abseits der Stadt ist es ruhig und besinnlicht.

Und wir fahren durch diese Idylle um einen meiner besten Freunde zu beerdigen.

09.11.2014 um 11:24 Uhr

Checkliste: Weihnachtscountdown

von: Jari

Es ist schon wieder November und bald schon Weihnachten. Da ich den Stress im Dezember nicht mag, versuche ich immer so viel wie möglich im November zu erledigen. Dann können alle rumrennen und stressen, während ich gemütlich auf der Couch liege und Tee trinke.

Checkliste Weihnachten:

To Do’s im November:

□ Adventskalender basteln/ kaufen + Füllung für den Kalender (bin ich dran. Erst hiess es "Nein, ich brauch keinen" und dann doch "Ich möchte einen". Klar, dass ich im Verzug bin!)
□ Adventskranz basteln/ kaufen + Kerzen (alles im Keller, muss nur noch hochgeholt werden)
□ Sich Gedanken machen: Wem soll was geschenkt werden?
- Mutter
- Vater
- Gotte
- Tante
- Chrilicious
- Hexenmeister
□ Weihnachtszeit-Kalender anfertigen und alle bekannten Termin eintragen
□ Weihnachtsdeko kaufen oder selbst machen (Lichterketten, Schwippbogen, Kerzen, Weihnachtsmänner zum Aufstellen, Tannengrün, Krippe etc.) und anbringen (anbringen werden wir wohl erst am 24.12)
□ Nikolaus-Geschenke überlegen und besorgen
□ Die Festtage um Heiligabend planen (wo, wer, wie, wann Besuch welches Familienteils) (Der Hexenmeister und ich, zu Hause, gemütlich, keine Besucher)
□ Wenn nötig: Bahn- und Flugtickets kaufen
Bei Bedarf: Restaurant-Reservierungen für die Festtage (lieber frühzeitig auf Nummer Sicher gehen)
Einen Weihnachtsmann für die Kinder organisieren
Urlaub für die Festtage einreichen (schon im Sommer passiert)

In den ersten beiden Dezember-Wochen:

Weihnachtsgeschenke kaufen/ basteln
Rezepte für Weihnachtsplätzchen raussuchen und backen (ich kann nicht backen und mag keine Kekse)
□ Weihnachtsmarkt-Besuch
□ Glühwein machen/trinken
□ Weihnachtliche Musik auflegen
□ Den Adventskranz aufstellen
□ Weihnachtsdeko aufstellen/hängen
Weihnachtsbaum-Schmuck (Kugeln, Spitze, Süßigkeiten, Lichterkette) besorgen
Wunschzettel an den Weihnachtsmann schreiben (ich krieg eh nix, weil unartig ;)
□ Sich ein Festmenü überlegen (was soll es an den Festtagen zu essen geben, Rezepte, Planung)

In der Woche vor Weihnachten

□ Weihnachtskarten schreiben und abschicken
□ Weihnachts-Pakete zur Post bringen
□ Geschenke einpacken
□ Zutaten + Getränke für das Weihnachtsmenü einkaufen
Prüfen ob es genügend Geschirr, Stühle, Platz für die Weihnachtsgäste gibt
□ Den Tannenbaum aufstellen und schmücken
□ Kleidung für die Feiertage überlegen (evtl. Kosmetik- und Friseurtermin vereinbaren)
Uhrzeit für den Gottesdient am Heiligabend in Erfahrung bringen (wir sind wegen der Steuern aus der Kirche ausgetreten *g*)
Weihnachtslieder überlegen
□ Am Tag vor Weihnachten: Vorkochen, was möglich ist, damit am Festtag selbst weniger zu tun ist

Am Weihnachtstag

□ Geschenke heimlich unter den Baum legen
□ Den Weihnachtsbaum auf Vordermann bringen
□ Sich hübsch machen
Mit der Familie Lieder singen
□ Sich entspannen
□ Punsch trinken
□ Das Festtagsmenü essen
Familie und Freunde anrufen
□ Genießen!

Von hab-ich-alles.de

Ich freu mich schon, wenn's vorbei ist. Blöderweise hab ich noch Geburtstag in dieser doofen Zeit (ergo ich muss irgendwas zur Arbeit mitbringen, das die anderen Leute essen können) und das Geschäftsessen steht noch an. Darauf freue ich mich gar nicht. Geht mir alles auf den Keks.

02.11.2014 um 10:12 Uhr

Happy Halloween (wenn auch verspätet)

von: Jari

Bei Aprilwetterkapriolen habe ich ein Stöckchen aufgelesen und möchte euch mit diesem noch ein verspätetest Happy Halloween wünschen. Ich hoffe, ihr habt euch schön gegruselt.

(und an alle, die rumörgeln: Halloween ist noch immer ein europäisches Fest. Also, still sein.)

1. Für die einen ist es ein blöder Ami-Brauch, für die anderen ein ernsthafter Feiertag: Wie ist deine Meinung zu Halloween?

Ich liebe Halloween. Es hat so viel Stimmung und der Gedanke, dass die Geister in unsere Welt kommen, hat doch etwas Schönes. Und wie gesagt: Der Brauch geht auf einen Brauch aus Irland zurück, den man nach Amerika importiert hat. Somit kommt der Brauch eigentlich zu uns zurück.
Was ich auch toll finde, ist die Pufferzone, die Halloween schafft. Ich mag im Oktober nicht schon an Weihnachten denken müssen. Und ein paar Kürbisse zwischen Engelchen, Rentieren und Schneekugeln finde ich angenehm. So kann man den Herbst noch ein wenig geniessen.

2. Feierst du Halloween und wenn ja, wie?

Eigentlich jedes Jahr ein wenig anders. Dieses Jahr habe ich mir rasch ein Kostüm improvisiert, dann haben wir ein paar gruselige Filme gesehen und um Mitternacht bin ich nach draussen gegangen, und habe für die Geister Kerzen angezündet. Da mein Kostüm recht freizügig war, war das ziemlich kalt. Aber spannend und beruhigend. Unser Vampir-Nachbar war passenderweise auch auf seiner Terrasse :D

 3. Was ist dein Lieblingskostüm? 

Ein Lieblingskostüm habe ich nicht. Dieses Jahr hab ich ein Eneco-Kostüm improvisiert. Der Hexenmeister hat mir mal eine Mütze geschenkt, die so aussieht. Also rasch die Nägelchen pink lackiert und ein paar weisse und pinke Sachen angezogen. Improvisiert, aber es hat Spass gemacht.



4. Was war dein Kindheitsmonster?

Wovor hatte ich als Kind Angst? Keine Ahnung... Am ehesten wohl vor anderen Menschen :D An ein Monster, vor dem ich mich fürchtete, kann ich mich leider nicht erinnern.

 5. Viele Leute schwören, nicht abergläubisch zu sein. Aber Hand auf’s Herz: Jeder glaubt doch irgendwie, Glück und Pech beeinflussen zu können. Welchem Aberglauben hängst du an? 

Ich habe da so ein paar Dinge, die einfach dazugehören. Das meiste hat eigentlich mit Wünschen zu tun. Ich darf mir etwas wünschen, wenn in einem Nummernschild drei gleiche Zahlen hintereinander vorkommen. Oder wenn mir eine Wimper ausfällt. Und dreifarbige Katzen bringen Glück, ebenso Mandarinchen mit Stängelchen und Blatt dran. Und natürlich vierblättrige Kleeblätter!

6. Glaubst du an Geister?

Ich glaub schon, ja. Zumindest glaube ich an die Seele, die wiederum aus Energie besteht und Energie verschwindet nicht einfach. Wenn der Körper stirbt, muss diese Energie irgendwo hin. Vielleicht in einen neuen Körper, eine andere Welt oder sie bleibt hier bestehen. Wer weiss das schon?


7. Der Tod lauert überall… In welcher Situation ist dir mal der Gedanke gekommen: “Ich hätte gerade sterben können?” 

Ich wäre einmal fast von einem Auto überfahren worden, hätte meine Mutter mich nicht im letzten Augenblick zurückgehalten. Anmerkung: Zebrastreifen mit grün für Fussgänger.

8. In unserer heutigen Zeit wird der Tod gerne ausgeblendet. Wie gehst du persönlich damit um? 

Der Tod gehört dazu und ich führe mir immer wieder vor Augen, dass es jederzeit so weit sein könnte. Aktuell spiele ich mit dem Gedanken, ein Testament aufzusetzen. Immerhin muss ich sicherstellen, dass es meinen Schweinchen gut geht, sollte ich plötzlich nicht mehr sein. Dennoch fällt es mir teilweise schwer, den Tod zu akzeptieren. Ich gebe mir noch immer die Schuld an Arduinos Tod. Er hätte nicht so früh sterben müssen...

9. Ich lege dir 1000 Euro in bar auf den Tisch und einen Zettel, auf dem steht “Hiermit verkaufe ich dem Besitzer dieses Vertrags meine Seele”. Würdest du das Geld nehmen und ihn unterschreiben? 

Nope. Sowas kann entsetzlich schief gehen. Und wirklich? 1000 Euro? Neee.

10. Wem würdest du gerne mal einen Halloweenstreich (Haus in Toilettenpapier wickeln oder gerne auch kreativer) spielen?

Sowas ist doch viel zu aufwendig :D Ich mach das lieber subtiler. Egal, ich glaube, meine besten Freunde könnten sowas ab. Die würden dasselbe tun ;)