Boulevard of Broken Dreams

31.12.2014 um 15:58 Uhr

Tschüss, Blogigo

von: Jari

Jetzt heisst es Abschied nehmen. Nach all den Abenteuern war dieser Tropfen wohl einfach einer zu viel. Ich bin umgezogen und zwar hierhin:

http://oradellavolpe.blogspot.ch/

Aus dem Namen "Boulevard of Broken Dreams" fühle ich mich hinausgewachsen (obwohl das Lied natürlich immer noch grossartig ist). Deshalb neuer Blog mit neuem Namen: Die Stunde des Fuchses.

Ich werde natürlich immer noch vorbeischauen und Kommentare hinterlassen. Will ja schliesslich wissen, was ihr hier so treibt. Aber Posts wird es keine mehr geben. Der Hexenmeister hat ein Backup gemacht (ja, ein Backup!) und bei Blogspot kann ich das sogar selber machen.

Aber da ihr mir alle ans Herz gewachsen seid, kann ich nicht einfach so verschwinden :)

Edit: Ich habe alle drei Blogs, die ich jetzt neu habe, so eingestellt, dass auch Gäste kommentieren dürfen.

28.12.2014 um 18:49 Uhr

Ein Offener Brief an die Betreiber von Blogigo

von: Jari

Sehr geehrte Damen und Herren

Falls das denn jemand liest, denn eigentlich funktioniert Blogigo am besten, wenn niemand daran herumpfuscht.

Dass es keine richtig gute Plattform ist, wissen wir alle. Aber trotzdem bin ich gerne hier und nehme deswegen auch Spambots in Kauf, dass die Kommentarfunktion manchmal zickt oder gar, dass man ab und zu auf Blogigo keine Einträge veröffentlichen kann (hier lernt man, wie wichtig "CopyPasta" ist).

Aber nachdem man fast zwei Jahre nichts von den Zuständigen gehört hat, heisst es plötzlich - schnellerer Server! Ohne Ankündigung. Jeder anständige Betreiber teilt den Unsern mit, wann die Seite nicht erreichbar sein wird und hält diese Zeit möglichst kurz. Meistens ein paar Stunden. Blogigo-typisch: Fast zwei Tage weg.

Kein Problem. Seit bald 10 Jahren bin ich hier und mit der Zeit akzeptiert man solche Sachen.

Doch dass nun unsere Einträge weg sein sollen - grossartig! Wahrscheinlich wurde nicht einmal ein Backup gemacht, nicht wahr? Nein, ich schreibe dieses Mail nicht in der Wut-Phase, sondern nüchtern und kontrolliert.

Ich warte noch eine Woche ab und sehe, was sich tut. Sollte dann alles beim Alten sein - Daumen hoch. Dann gibt es auch mein Facebook-Daumen-hoch zurück.

Sollte dem nicht so sein, sehe ich mich nach einer anderen Plattform um. Es gibt genug Seiten, die für lau mehr anbieten und mit grösserer Sicherheit arbeiten.

Ich mache viel mit, vor allem wegen der netten Leute. Aber irgendwann ist Schluss und auch meine Geduld ist irgendwann zu Ende.

Freundliche Grüsse
Jari

06.12.2014 um 17:51 Uhr

Das Sparen und die Allgemeinheit

von: Jari

Nun, da jeder nach Weihnachtsgeschenken sucht, gibt es in praktisch jeder Zeitschrift Spartipps. Da es immer wieder interessant ist, wie man Geld sparen könnte, lese ich regelmässig solche Artikel. Ein bisschen was habe ich auch schon gelernt und ja, ich spare Geld.

Einer der Hinweise, die ständig auftauchen, ist folgender:

Zahlen Sie bar anstatt mit Kreditkarte

Und dies beweist wieder einmal, dass ich ganz anders als die Allgemeinheit funktioniere. Der Hexenmeister übrigens auch, deshalb sind wir ein so gutes Paar ;)

Weil: Ich gebe mehr Geld aus, wenn ich es bar in der Tasche habe.

Ich sehe dann diese schimmernden Noten und Münzen und denke "Cool! Du hast Geld!" und bin dadurch sehr stark in Versuchung gebracht, dieses Geld auch auszugeben. Schau mal, wolltest du dieses Buch nicht schon lange? Nimm es dir, das Geld dazu hast du ja!

Oder all die Sachen, die man mit Karte gar nicht bezahlen kann. Zum Beispiel unser Bäckerei-Auto, das unseren Arbeitsplatz jeden Morgen mit frischen Brötchen versorgt. Eigentlich nehme ich selber Essen mit, aber sobald ich Bargeld habe, rausche ich raus und kaufe mir Leckereien. Das Geld habe ich ja.

Habe ich aber nur meine Maestro-Karte (keine Kreditkarte), gebe ich gleich viel mehr auf mein Geld acht. Ich habe im Kopf, dass ich pro Tag nur so und so viel Geld ausgeben darf. Dann nehme ich mein Handy mit Rechner und schaue darauf, dass ich den Betrag nicht überschreite. Eben genau weil mir die Übersicht fehlt, darüber, wie viel Geld ich wirklich noch habe. Was, wenn ich plötzlich feststele, dass gar nichts mehr da ist? Und ich peinlich berührt an der Kasse stehe? Auf keinen Fall!

Ohne Bargeld überlege ich mir zwei Mal, ob ich etwas wirklich brauche. Weil ich habe das Geld NICHT. Es ist nicht in meiner Tasche, also ist es auch nicht vorhanden. Und nicht vorhandenes Geld kann ich auch nicht ausgeben.

Noch ein Grund: Wer zückt für 1.50 CHF schon die Karte? Also lass ich es lieber gleich sein und esse zu Hause.

Schon seltsam irgendwie. Was für so viele gilt, dass es ständig erwähnt wird, zählt für mich nicht. Und wieder bin ich ein Aussenseiter der Gesellschaft :D