Boulevard of Broken Dreams

26.01.2010 um 19:47 Uhr

ChinaHunde

von: Jari

In China soll das Essen von Hunden verboten werden. Demnach würden Personen, die beim Verspeisen eines Hundes erwischt werden, mit 15 Tagen Gefängnis oder 500 000 Yuan bestraft werden. Dieses Gesetz wäre dann das erste Tierschutzgesetz des Landes...
 
Na, sehen wir mal. 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenSerena schreibt am 26.01.2010 um 19:56 Uhr:Ich war früher mit einer jungen Chinesin bekannt, mit der ich Tai Chi machte... Irgendwie kamen wir auf dieses Thema... und sie war entrüstet und fast beleidigt, weil ich das auf ganz China bezogen hatte... sie sagte, das machen nur "die in Südchina"... Dann habe ich nachgelesen, dass es tatsächlich nur eine gewisse Region in Südchina ist, außerhalb derer man über das Essen von Hunden und Katzen eher die Nase rümpft.
  2. zitierenJari schreibt am 26.01.2010 um 20:07 Uhr:Interessant, darüber wird sonst nie berichtet. Es heisst immer gleich "in China". Gut, dass ich das nun auch weiss!
  3. zitierenZebulon schreibt am 26.01.2010 um 21:18 Uhr:Hundchen isst man in Korea auch!
  4. zitierenJari schreibt am 26.01.2010 um 22:09 Uhr:Oha, da haben sich die verschiedenen Reporter wohl eine Nachhilfestunde in Geografie verdient.
  5. zitierenNeosWelt schreibt am 27.01.2010 um 07:12 Uhr:soviel ich weiss, stand früher (hoffe doch jetzt nicht mehr) in manchen kantonen der schweiz hund auch auf der "speisekarte"...
  6. zitierenFool schreibt am 27.01.2010 um 08:37 Uhr:Ja man kann sich das garnicht vorstellen Hund zu essen....oder Katze.
    In Indien sind die Kühe heilig..... ,die wir schlachten.

    Wenn sie in China Hund von der Speisenkarte nehmen, fände ich es wirklich klasse.
  7. zitierenJari schreibt am 27.01.2010 um 09:37 Uhr:@Neo: Kann ich mir gut vorstellen. Zur Zeit der Industriealisierung herrschte in der Schweiz eine grosse Hungersnot. Wahrscheinlich haben ein paar Hungernde dann auch zu Hunden "gegriffen". Heute hoffe ich mal, dass das nicht mehr Brauch ist o_0

    @Fool: Stimmt, ich fände es auch toll. Vor allem weil es ein erster Schritt richtung Tierschutz in China darstellt.
  8. zitierenSeren_a schreibt am 27.01.2010 um 10:27 Uhr:Während und nach dem Krieg sind auch in Deutschland so einige Hunde und Katzen gegessen worden... hat mir kürzlich erst Frau M. im Heim erzählt, aber ich hatte es auch schon gelesen... und eigentlich kann man sich das auch denken, dass da solche Dinge geschehen.
    Aber der Tierschutz braucht sich nicht unbedingt um das zu kümmern, was in Notzeiten geschieht, sondern in der "normalen Zeit"... Massentierhaltung ist einfach grauenvoll, von den Tiertransporten ganz zu schweigen, das ist eine Riesen-Schande für uns Menschen. Das betrifft Kühe... die ich mir zwar nicht als Haustier halte, die ich aber trotzdem genauso wenig essen mag wie einen Hund...
  9. zitierenJari schreibt am 27.01.2010 um 10:33 Uhr:Genau, ich persönlich stimme dir zu. Wenn in Hungerzeiten Hunde, Katzen etc. gegessen werden, geschieht das, um das eigene Überleben zu sichern. Wahrscheinlich hätten wir damals nicht anders gehandelt.
    Unsere Gesellschaften, die sich nicht mit Notsituationen herumschlagen müssen, sollen als gutes Beispiel vorangehen und Tierschutzgesetze erlassen, die auch tatsächlich wirksam sind. Massenhaltungen, Tierversuche etc. sind ethisch einfach nicht vertretbar, vor allem nicht für unsere Gesellschaft.
  10. zitierenZebulon schreibt am 28.01.2010 um 22:02 Uhr:"Berner Sennhund" ... eine "Spezialität" in der Schweiz.

    Aber auch in vereinzelten Gemeinden in Thüringen oder Sachsen wird noch traditionell der eine oder andere Hund verzehrt. Natürlich macht man das heutzutage nur noch im Kreise vertrauenswürdiger Freunde.

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