10 Punkte, an denen man eine gute Buchhandlung erkennt
By smoel
1. Das Schaufenster ist thematisch dekoriert.
2. Auf die Frage, welches Buch denn empfehlenswert sei, antwortet der/die Buchhändler/–in nicht sofort, sondern mit einer Gegenfrage nach den Lieblingsbüchern.
3. Die Antwort auf die Frage, welchen Autor der/die Buchhändler/–in empfehlen kann, lautet niemals Coelho/Kerkeling/Amelie Fried/ Gablé/Stephenie Meyer/Brown.
4. Auf die Frage, wo Rhonda Byrnes „The Secret“ liegt, bekommt der Kunde als Antwort ein genuscheltes „Muss ich erst bestellen“. Dazu ein dezent verächtlicher Blick ist kein Muss, aber ein Qualitätsmerkmal.
5. Auf die Frage, wo der neue Lyrikband von Steffen Popp liegt, bekommt der Kunde als Antwort kein „Steffen Wer?“, sondern „Gleich am Eingang auf dem Tisch“. Ein bedauerndes „Tut mir leid, hab grad den letzten verkauft, bestelle ich Ihnen aber sofort“ kann, so es glaubhaft ist, akzeptiert werden.
6. Es gibt eine Ecke mit Sofas und guten Kaffee.
7. Der/die Buchhändler/–in begeistert sich für ein ziemlich abseitiges Thema und hat dazu eine entsprechende Auswahl an Literatur. Mögliche Themen können sein: Zentralafrikanische Literatur, indonesische Lyrik, Kunst der Inuit, bolivianische Volkskultur etc.
8. Der/die Buchhändler/–in kann abschätzen, wer wann Beratung wünscht und belästigt nicht durch „Kann ich Ihnen helfen?“, wenn der Kunde (noch) keine Hilfe wünscht.
9. Der/die Buchhändler/–in findet 80er-Jahre-Öko-Schlabber-Batik-Look genauso abscheulich wie man selbst. Kamm und Duschgel werden täglich benutzt.
10. Man verlässt die Buchhandlung nie ohne ein Buch, häufig aber mit einem, von dem man vorher gar nicht wusste, dass man es haben wollte.







selbst als ich bei ihm mene bücher zum weiterverkauf anbrachte, war er nicht aus der reserve zu locken, kramte stillschweigend minutenlang in zwei kisten rum, um mir anschließend wenig geld für viel buch zu geben ...
ich weiß es nicht, was es ist. ich liebe diese buchhandlung, aber der inhaber ist ... seltsam. schade eigentlich, sonst wäre ich viel öfter dort.
jari, meinst du, das hilft? nicht, dass es dann die falsche schokolade ist ... dann ist er noch grimmiger als ohnehin schon. ich bin geneigt, mich erinnern zu wollen, dass er mal freundlich war, aber irgendwie gelingt es nicht.
also ich als diplomierte buchhändlerin *räusper und überhaupt alle buchhändler, die ich kenne, lieben schokolade. aber vielleicht versuchst du auch einfach mal mit einem grosszügigen trinkgeld? buchhändler bekommen eigentlich nie trinkgeld und wenn man dann mal was bekommt, wird ne grosse party gefeiert ;)