Der WWF auf Tour
Nach
3 mehr oder weniger anstrengenden Auftritte in Zürich, St. Gallen und
Schaffhausen war gestern der Auftritt in Basel angesagt. Sprich
Heimspiel
Die ersten Schwierigkeiten gab’s bereits beim Laden des Wagens. Der WWF hat einen unglaublich alten Karren mit einem Panda Kleber, der älter ist als ich (langsam eine Kunst) und zahlreichen Tags. Danke Kreis 4 Jungs. A, Lust auf eine neue Fläche zum dekorieren, eins von deinen schönen Graffitis wäre hier echt eine Bereicherung!! Jedenfalls die Fahrt dahin, haben wir knapp geschafft, ich bekam zwar Heimweh beim Anblick vom Feldschlössli. Bin SUPER stolz auf mich, weil ich ein Parkplatz für uns gefunden hab. Keine Kleinigkeit bei einer Wagenhöhe von 3 m.
Um’s kurz zu machen der Aufritt war ein Erfolg. Zwar hat’s ab und zu genieselt, aber der Charme und die freundliche Aufrmerksamkeit der Basler hat überzeugt. Yeah, Basel, go.
Etwas lästig war die zahlreichen Musikanten. Wer je um die Weihnachtszeiten auf der Freien war, dem ist das ein Begriff. Mit Bestechung gings…ups, bitte nicht weiterzählen.
Doch irgendwann war fertig lustig und es wurde Zeit nach Hause zu gehen.
Wahrscheinlich
bin ich Schuld, ich konnte mich nicht entscheiden, so ich in Basel
bleiben oder zurück nach Zürich gehen, denn als wir etwas müde,
aber zufrieden auf der Autobahn, beschloss der Karren mir die
Entscheidung abzunehmen und hustete, spuckte und gab sonst warnende
Geräusche vor sich, so dass wir gezwungen warenrauszufahren mitten im
Niemandsland zwischen Rheinfelden und Eiken. Oh ja, das Fricktal liebt
mich! Da der Karren ja wie schon erwähnt vorsinflutlich war, war auch
die Versicherung etwa aus dem letzten Jahrhundert. Trotzdem konnten wir
mit Mühe und Not jemand dazu bewegen, uns abzuholen. Unser Problem,
Auspuff total weg. Mein
Mitfahrer war über den Mond, seine erste richtige Panne juhui! Er
sollte mehr mit mir mitfahren… let’s see da wäre mein
selbstverschuldete Umfall mit dem Lernfahrausweis….die
Alternatorgeschichte in Klosters, die Grabenfahrt in Italien und ach ja
in Australien, als wir das Auto nicht mehr abstellen durften und
jeweils bei fahrendem Auto rein und rausspringen mussten und der totale
Stillstand in den Snowy Mountains. Ich bin da abgehärtet. Panik hatte
ich nur beim den ersten beiden Malen ;) und Männer sind doch noch für
was zu brauchen…..!
Nach
einer weiteren Sightseeing Tour Autobahnraststätte Pratteln,
Schweizerhalle und Co. Fanden wir irgendwann unseren Weg zum Bahnhof
wieder und kamen doch noch nach Hause.
Schön
und gut, doch einmal mehr hab ich mich gefragt, wo ist eigentlich zu
Hause?!!! Bin ich jetzt eine Baslerin mit Zürcher Herz oder
eine Zürcherin mit Basler Herz und was ist eigentlich mit all den
Appenzeller Gene und die amerikanische Erziehung passiert
? hm very confusing!
