Stille Rebellion

29.06.2011 um 15:47 Uhr

Verlust der Persönlichkeit mit TM-Technik, gleicht der Demenz

von: Priyadevi   Stichwörter: Identitätsverlust, Niemandsland

Ich habe längere Zeit die TM-Technik ausgeübt und stand dann schockiert vor der Tatsache, dass, nach den anfänglich guten Erfahrungen, die Sache sich ins Gegenteil gedreht hatte, da im Bewusstsein ein schwarzes Loch wahrgenommen wurde, das weder mit TM wegging, noch sonstwie auf der Ebene erklärt werden konnte. Anstatt heilend und positiv zu sein, wirkte es schwer gestört und krank.

 Und nun fand ich ganz ähnliche und verwandts Symptome in Bezug auf Menschen mit Demenz. Es entstand eine Art „Totstell-Reflex“, der dazu da scheint, dass er die Aufgabe hat, Schmerz zu reduzieren und im Extremfall auch das Sterben zu erleichtern. In der Dissoziation entwickelt das Gehirn in verstärktem Masse Endorphine.

Das bewirkt die Trennung des Bewusstseins von körperlichen Empfindungen. Wir erleben dann unseren Körper nicht, damit auch keinen Schmerz.

 Der Mensch verlässt gewissermassen den Körper, er schwebt möglicherweise wie darüber und schaut auf das Unvorstellbare, als würde es ihn selbst nicht betreffen und als geschähe dies an einem anderen.

Das wird bei TM stark verstärkt, man sieht eigene Erfahrung dissoziiert vom eigenen Bewusstsein in der Luft hängend und hat keine Ahnung, was man damit anfangen soll. Anstatt sich Fragen zu stellen, macht man weiter mit der heilenden Technik, die das Phänomen der Dissoziation aber nur verstärkt. Bei TM gibt es keine Fragen, es wird vorausgesetzt, dass alle Probleme gelöst und alle Fragen beantwortet sind.

Ein Teil der Persönlichkeit möchte das Entsetzliche überdauern und nutzt die Möglichkeit, darin eine Möglichkeit zu einer neuen inneren Emigration zu erkennen. Der Preis für den Überlebens-Modus ist eine Unterbrechung der integrierten Funktionen des Bewusstseins, des Gedächtnisses, der Wahrnehmung der Umgebung (wobei der eigene Körper als Aussenwelt erfahren wird) und der Identität. Auch die Erfahrungen werden ausserhalb wahrgenommen, als wäre man getrennt davon und als schaute man einen Film an.

 Konsistenz bezeichnet die Stabilität der gleichzeitig ablaufenden psychischen Prozesse im Gehirn. Die Synchronizität, also die Resonanz zwischen den verschiedenen Gehirnteilen wird nachhaltig gestört.

Diese Unterbrechung kann so weit gehen, dass man auf Dauer das schlimme Erlebnis aus dem Gedächtnis streichen muss, weil die Erinnerung zu bedrohlich ist. Im normalen Bewusstsein wird dies dann weder erinnert noch weiss man, wo man innerlich in der Dissoziation war. Ist dieser Fluchtweg in die innere Emigration erst einmal gebahnt, bleibt er als bewährter Überlebensmechanismus eingesetzt, ein Mittel der Wahl zur Konfliktbewältigung, unter Umständen ein Leben lang.

Das wird mit TM bewusst etabliert, diese Ebene im inneren Bewusstsein, ein Fluchtort, der im Glauben daran, dass sich mit Meditation alle Probleme lösen lassen, sich ständig verstärkt etabliert.

Der Praktizierende erfährt dadurch, dass es in einer Bedrohung eine Möglichkeit gibt, sich gut zu fühlen und zu überleben – in der Dissoziation gleicht es einem inneren Ausstieg.

Während der Ausübung der TM-Technik etablierte man eine solche dissozierte Ebene, die als sogenannte Ausstiegesbene und Mittel für die Lösung aller Probleme angepriesen und verkauft wird.

In Wirklichkeit ist es entwurzelnd und führt zum 'Verlust der Persönlichkeit'. Der innere Ausstieg ist als sogenannter „Verlust der Persönlichkeit“ das markanteste Element einer solchen einseigiten Methode, die Anspruch darauf erhebt, das Mittel für alles zu sein.

Die Synchronizität der Aspekte des Bewusstseins von Denken, Wahrnehmen, Erinnern, Sprechen und Ich-Bewusstsein ist gestört, unterbrochen und geht letztendlich ganz verloren. Auf der einen Seite lockt das dissoziierte Niemandsland, auf der anderen Seite bedrängt das verdrängte, existenziell bedrohliche seelische Leid – unaussprechliche Angst. Da man es als Mittel zur Heilung sieht, erringt man den abgespaltenen Persönlichkeitsanteil nicht zurück, der kann der im Laufe des Lebens immer mehr Macht gewinnen, er wird als der Yogi erfahren, eine neue Persönlichkeit, die sich innen bildet, die wächst, weil nur noch seine Sätze, die man auswendiggelern hat, seine Progarmme wiederholt werden als Technik zweimal täglich.

Das, was man nicht anschauen möchte, weil es zu bedrohlich ist, wird immer mehr mit dem allerwelts Heilmittel TM verdrängt, das Alte, das vorbei ist, wird eine Erinnerung an das Unaussprechliche. Je älter wir werden, je länger die Technik angewendet wurde, je stärker scheint diese andere Persönlichkeit als Kraft der Verdrängung zur Verfügung zu sein in einer eigenen Welt gefangen, aus der es keinen Ausweg mehr gibt.

Das Ausgeblendete kommt mit dem Alter wieder hervor, wenn es die Mauern des Bewusstseins überwindet, die brüchiger werden, drängt es das Ich des Menschen in sein dissoziiertes Niemandsland. Was er vorher als Überleben gesichert hat, mit TM etabliert, sein altbewährtes Refugium, ein Segen und ein Fluch, wird das nun irgendwann brüchig und es wird klar, dass es nirgendwohin geht, auf der einen Seite ein undheimliches schwarzes Loch, in dem er gefangen ist, auf der anderen Seite, das leere Niemandsland in dem er nicht mehr existiert und sich höchsten noch in einem entwurzelten Zustand wiederfindet, in dem ihm alles fremd geworden ist.

Spätestens dann kann man die latent vorhandene Angst nicht mehr ausblenden und sie überflutet das Bewusstsein. Die Auswirkungen sind ganz ähnlich wie man sie kennt bei Menschen, die unter Demenz leiden. Also die Technik hat nicht Probleme gelöst, sondern sie verdrängt und in ein unheimliches Niemandsland mit schweren seelisch-geistigen Störungen geführt, mit völligem Identitätsverlust.

29.06.2011 um 14:07 Uhr

Trauma und TM, wenn ein Heilmittel ins Gegenteil dreht

von: Priyadevi   Stichwörter: Verdrehtes, Gegenteiliges

Als ich mit TM anfing, da hörte ich es würde helfen  tiefe Ruhe zu erfahren, das können psychosomatische Störungen abbauen, so haben wir es gelernt und weitergegeben. Aber was geschah dann. Da war ein schwarzes Loch und das grundlegende Vertrauen, das die Voraussetzung ist, dass es wirkt, das wurde erschüttert, also anstatt die Störungen abzubauen, hat es eine Störung erschaffen.  Bei Trauma und posttraumatischen Störungen werden Symptome wie Angst, Schlaflosigkeit, Panikattacken und Hoffnungslosigkeit festgestellt.

Was versteht man unter einem Trauma? Ein Trauma ist eine unvollständige Antwort des menschlichen Organismus auf überwältigende, lebensbedrohliche Ereignisse, wie Missbrauch, Vernachlässigung, Überforderung, Entwurzelung, Gewalt, Vergewaltigung, selbst erlebt oder als Zeuge erfahren, können diese zu nachhaltiger Traumatisierung führen. In einer als sehr bedrohlich erlebten Situation stehen uns Menschen drei instinktive Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Sie sind im Stammhirn und Teilen des limbischen Systems als Überlebensstrategien verankert und sie wirken unter Ausschaltung des rationalen Denkens. Wir können standhalten und unter Umständen kämpfen, wir können aber auch flüchten oder uns tot stellen.

Das Trauma entsteht aus einer dritten Reaktionsmöglichkeit, wenn wir erkennen, dass weder kämpfen noch flüchten aussichtsreich wäre, wird die im Stress aktivierte Energie nach innen gerichtet – und im Schock wie eingefroren. Dieses Einfrieren von Energie im Organismus ist gemeint mit „Trauma als einer unvollständigen Antwort, oder steckengebliebener Überlebensreaktion“. Die zum Überleben aktivierte Energie kann nicht ausagiert werden, bleibt im Organismus latent wirksam und belastet auf allen Ebenen. Damit einhergehende Symptome sind Dissoziation, Konsistenzverlust, Schreckstarre, Emotionalisierung, Beziehungsverlust und erhöhte innere Unruhe.

Also was geschah, nachdem ich ein schwarzes Loch wegen der TM-Sache feststellte? Es zerstörte das Vertrauen in die  Sache, damit begann ein Teufelskreis. Da es im eigenen System, im eigenen Denken war, als Technik etabliert, anstatt zu heilen, drehte es ins Gegenteil um. Es schien wie ein Gefängnis, aus dem es kein Entkommen gab, weil man es nicht verstand. Da gab es keine Probleme, keine Fragen, aber was die Technik hätte lösen sollen, das löste sie eben nicht, sondern sie erschuf es. Das wirkte hochgradig traumatisierend. Man konnte nicht entweichen und flüchten. Es enstand Ruhelosigkeit, Schlaflosigkeit, Angst und Panikattaken, die Befürchtung zu sterben oder den Verstand zu verlieren.

Der Meister, der als anwesend dargestellt wurde, war nicht da, aber dafür Marionetten, das Gefühl, dem Leiter ausgeliefert zu sein. Da man einen glauben machte, der Meister wäre dahinter, da war niemand, nur der Leiter, das lieferte aus.

Und scheinbar keine Möglichkeit, der Sache zu entkommen, weil alles geheim war und der Druchblick dadurch fehlte. Das dehnte sich auf die Bewegung aus, der man sich nun auch ausgeliefert fühlte, auf Kurs manipuliert, alle erschienen als Feinde.  Das waren wohl die traumatischsten Erfahrung, die ich je gemacht habe. Und das soll eine harmlose, lebensunterstützende Technik sein, die nur Gutes bewirken kann...?

Etwas das zur Hölle werden kann, das die Leute für unbesiegbar halten, das ist ...  Es ist das pure Gegenteil. Es stimmt nicht und dreht an einem gewissen Punkt ins Gegenteil um, die Leute sind der Sache ausgeliefert und können nicht mehr zurück, gehen darin unter und verloren, dann sehen sie es weiterhin positiv, weil ihnen keine Wahl mehr bleibt.     

25.05.2011 um 18:05 Uhr

Transzendentale Meditation und äusserer Schein

von: Priyadevi   Stichwörter: Täuschung

Ich war noch keinen Monat als neue TM-Lehrerin im Center, um das, was ich gelernt hatte zu üben, da war ständig der Nationale Leiter am Telefon, er wollte, dass ich für ihn Hotels suchte.
Ich rief an und war von den Preisen beeindruckt. Ich war mir aber auch sicher, dass er es als Vorwand benutzte, um Kontakt herzustellen, der hatte ganz andere Absichten. Dadurch konnte er mich beindrucken, mir zeigen, wie gut er den Maharishi kannte, der zu der Zeit noch in den Schweizer Bergen wohnte und er war der Chef. Es war ohnehin
kurze Zeit bevor der Yogi ganz wegzog und da kaufte er keine Hotels mehr. Aber ich liess mich einziehen und war bald in einer persönlichen Beziehung zu ihm.

Schon beim ersten Mal, wie ich auf einem Kurs dort assistierte, da zerbröckelte alles in dünner Luft, sie erschienen als TM-Marionetten, die Hand, der Meister nicht da, der sie führen sollte und es endete in einem schwarzen Loch. Das war nichts, womit ich mich identifizieren konnte.

Ich kam in Kontakt mit Sai Baba und wollte gehen, das war aber nicht einfach, da ich noch mit dem Leiter in Beziehung war. Ich wollte mir nur Klarheit verschaffen, wollte eigentlich eine zweite Meinung einholen, immer noch hoffend, es handle sich um ein Irrtum. Aber leider nicht, es bestätigte sich nur noch.

Es liess mich zurück mit dem Gefühl, dass mein Leben sich aufgelöst hatte, unmöglich, etwas anzuschauen, die Marionetten funktionierten nur, sie dachten nicht. Da gab es keine Probleme zu lösen, TM arbeitete unter dem Motto, Meditieren, die Lösung aller Probleme. Da waren Probleme nicht okay und damit können keine Erfahrungen integriert werden, da der Anspruch besteht, dass mit TM alle Probleme gelöst werden.
Es war die Assoziation mit dem Meister, die den Leiter interessant machte.
In der Bhagavad Gita II, der Ansprachen von Sai Baba erwähnt er, dass der Wert eines Objekt damit zusammenhängt, dass es mit dem Göttlichen in Beziehung steht.
Das war der Punkt, es machte ihn 
interessant, damit konnte er Aufmerksamkeit gewinnen, die er sonst nie hätte. Und wenn man davon wegkommt, dann ist man wieder nur eine
kleinen Person. 
Wer seine Macht verloren hat, der kann noch so viel meditieren, damit wird sie nicht zurückkommen. Er muss schon realisieren, wie er sie verloren hat.

Da kam Osho im Traum, sagte mir, er würde mir Kraft geben, vom inneren Meister bekam ich dann den Namen.
Aber ich realisierte noch immer nicht wieso.
TM nimmt die Macht weg. Es
fühlt sich an wie Macht, die man erhält, wenn sie davon reden, dass alle Probleme gelöst sind, Unbesiegbarkeit, vollkommene Gesundheit, nur Meditieren, die Siddhis, Fliegen, reines Wissen, man denkt, man weiss wie etc.
Wenn das Gefühl kommt, etwas stimmt nicht, dann ist so viel Zeit vergangen, man hat die eigene Macht weggegeben mit der Idee, man würde Macht gewinnen, es ist alles Täuschung. Niemand erkennt es, alle halten fest am Konzept, nur meditieren, die Lösung aller Probleme, keine Wahl mehr, als es zu glauben.
Es ist nicht wahr, TM nimmt die Macht weg, es ist Illusion, dass sie Macht bekommen, es macht TM-Marionetten, eine Marionette hat keine Macht. 
TM hilft nicht, keine Lösung aller Probleme ..., das ist das Gegenteil von dem, was notwendig ist, es nimmt erneut die Kraft weg, schwächt, anstatt zu stärken und die anderen bestärken dasselbe Konzept. Das Heilmittel wird zum Gift.

Selbst wenn jemand in Problemen ertrinkt, sie bis zum Hals stehen, es wird immer dieselbe Antwort erhalten, meditiere, die Lösung aller Probleme. Niemand wird es sehen - was resultiert, sie gehen verloren ..., verloren, verloren ... Keiner wird helfen, keiner wird es sehen, keiner wird es verstehen, auch in der Gesellschaft nicht, alles geheim sorgt dafür, dass es niemand bemerkt.

TM führt nicht zu Erleuchtung, sondern die Leute gehen verloren... Vorsicht ist geboten, bei TM ist nichts wie es auf Anhieb scheint oder wie es dargestellt wird, aber auch gar nichts...

                                    Sonstige

16.05.2011 um 18:09 Uhr

Dasoham - Soham - Ham; von Dualität zu Einheit

In den Reden über die Bhagavad Gita Teil 1 von Sathya Sai Baba ist ein Kapitel, das sehr schön den Unterschied zwische Dualität, Dwaitha und Adwaitha Einheit erklärt. Er nennt es die drei Stufen zum inneren Frieden. 
Dasoham ist die erste Stufe, das ist Dualität, Dwaitha, da gibt es zwei, Ich und Gott, das ist verschieden von Einheit.
Wenn das Da aufgegeben wird, dann bleibt Soham als Visishtadwaitha, qualifizierter Nicht-Dualismus, das bedeutet, Ich bin Brahman, als Reflektion des höchsten, das Selbst.
Wenn auch das So aufgegeben wird, bleibt nur Ham.
Ham ist Adwaitha - Einheit, der Eine, der allein existiert oder Ich bin Ich. 

Er beschreibt sehr schön, dass 'I am Brahman' eine Reflektion des inneren Seins ist, des parathibima..., das Bild der Reflektion des inneren Seins, es ist daher in dem Bild noch begrenzt und wird aus dem Grund zur qualifizierten Nichtdualität. 
Da wir alle Individuen sind, sind die Bilder verschieden. Baba erklärt, wenn die Individuen eins sind, auch wenn das Objekt und das Bild unterschiedlich sind, es besteht doch eine Verbindung zwischen den beiden. 
Wie ist es also möglich, dass zwischen Individuen, die völlig verschieden sind, Einheit sein kann? Es scheint praktisch unmöglich. 
Doch er erklärte es:
Wenn das Objekt allgegenwärtig ist, gibt es keinen Ort für eine Reflektion oder ein Bild. Das wird zu Adwaitha oder vollständige Nichtdualität.
Wer im Beobachten etabliert ist, im 'Ich bin Ich' und versteht, dass die objektive Ebene unendlich ist, da können wir noch so weit entfernt sein, da ist Einheit. Es ist mathemisch nachvollziehbar. Ich und Objekt sind zwei, 1 + 1 = 2. Ich und Selbst = qualifizierte Nichtdualität. Ich bin Ich, ist gleich 1 + 0 = 1, nur das Eine, Einheit. Allgegenwart is 0.

Also wenn wir ihn in den Körper projizieren, dann gilt 1 + 1 = 2
Wenn wir in ihm das Selbst sehen, dann gilt 1 + Reflektion des 0 = qualifizierte Nichtdualität.

Und wenn wir ihn als allgegenwärtig sehen, dann ist 1 + 0 = 1, totale Nichtdualität, Einheit.

Ich finde, dass der Unterschied zwischen den drei Begriffen und Ebenen, zwischen Dualität, qualifizierter Nichtdualität und totaler Nichtdualität in diesen Reden verständlich dargestellt wird. Auf der Erfahrungsebene ist das nichts als Liebe.

                                        Fröhlich

14.05.2011 um 09:10 Uhr

Der nicht richtige Weg, Transzendentale Meditation

von: Priyadevi   Stichwörter: TM, Meditationstechnik

Wege sind verschieden. Ich habe mich jahrelang mit einem falschen Weg auseinandergesetzt. Aber eigentlich war es immer klar, dass es falsch war. Es war falsch, weil es zu einer Schönwetterszene führte, die vor meinen geistigen Augen zerbröckelte.

Ich war Assistentin auf einem Lehrerausbildungskurs bei TM und da waren Marionetten, alles hinter Technik versteckt, die Hand nicht da, welche die Marionetten halten sollte. Es sah einfach schockierend aus, aber es zeigte, dass der Kurse eine Marionettenproduktion war. Alles wurde auswendiggelernt und dann gab es für die Leute kein eigenes Ich und Selbst mehr, sondern nur noch Auswendiges und Technik und damit der Glaube, dass damit alle Probleme gelöst würden, was die Schönwetterszene etablierte.

Aber die Bilder zeigten auch bereits, dass nicht kein Problem da war, sondern dass ein Problem erschaffen wurde. Die Hand war nicht da, die sie halten sollte, also gingen die Leute in ihrer Technik verloren, da gibt es keine richtigen Antworten, alles ist auswendiggelernt.

Und dann führte es in ein schwarzes Loch, das war nochmal erschreckend, der Meister nicht da, sie gehen verloren in Technik, die nie über den Verstand hinausgeht, sondern durch die Macht der Gewohnheit den Verstand mit der Zeit noch verstärkt. 

Mechanische Wiederholung eines Mantras und Technik führen nicht zu Erleuchtung, sondern es verstärkt den Verstand und den blinden Glauben an etwas, das gar nicht da ist. Es wird nicht transzendiert, sondern etabliert.

                                              Fröhlich

15.02.2011 um 14:33 Uhr

Selbstverwirklichung

von: Priyadevi   Stichwörter: Licht

Das Selbst ist das Licht, das reflektiert und an der Weggabelung erscheint, um den Weg zu weisen.

Es ist nicht der Weg selbst, sondern es ist der Wegweiser, der Beginner's Mind. 

Ein System, das Pfadabhängigkeit begünstigt und nicht frei ist, so dass das Selbst nicht durchkommen kann, wird nie in Richtung Selbstverwirklichung gehen.

                                         Fröhlich

15.02.2011 um 13:51 Uhr

Spiel mit dem Begriff - Pfadabhängigkeit

von: Priyadevi   Stichwörter: entwurzelt

Also da ist ein Weg und da ist eine Kreuzung und jeder Weg führt irgendwann zu einer Kreuzung, richtig? 

Auf das Beispiel TM angewendet, sah es aus, als wartete ich auf diese Kreuzung, die nie kam. Es führte immer zum selben Ergebnis und das bedeutete, nichts zu tun, alles getan, nur nach innen gehen, TM ausüben.. und jedes Wort bestärkte den bestehenden Weg, so dass es immer schwieriger wurde, eine Kreuzung zu finden. Ich mochte das Wort 'Pfadabhängigkeit', weil es die Sache beschreibt, keine Veränderung, dafür Abhängigkeit. Und es heisst, dass Veränderung auf einem etablierten Pfad kaum möglich ist. Also zuerst muss sich dieses Etablierte auflösen, damit eine Neuorientierung möglich wird. Aber alles was die zu tun schienen, war, all das auszuschalten, was zu einer Veränderung führen könnte, dass es ja nie soweit kommen könnte, zu einer Neuorientierung.  

Also wenn es keine Kreuzung hat, dann sind Anworten dazu da, den Weg zu festigen, zu verewigen, unwandelbar zu machen, nur geben sie dem Ausdrücke wie unbesiegbar sein. So habe ich TM erlebt. Es ist der Versuch, es in Worte zu fassen.

Es scheint, dass oft Schock oder Krise einer Veränderung vorausgehen, in der Wirtschaft nicht anders, dass Wandlung möglich wird. Aber das ist völlig normal, also wieso schreibt man über solchen Scheiss, wenn es völlig normal ist?

Weil TM nicht normal war, da gab es keine Kreuzung, also man muss es sich vorstellen, ein langer, unendlich langer gerader Weg, der nirgendwo mehr abbiegt und jede Antwort, die gegeben wird, dient nur dazu, das zu verfestigen. Und was ist der Sinn dahinter? Der soll heilig sein, Erleuchtung nennt sich das, aber wie könnte das stimmen? Eine Weg ohne Kreuzung? Also ich versuche mit dem Begriff Pfadabhängigkeit klarzukommen. Nicht so einfach, um etwas schrecklich Mühsames zu beschreiben. 

Von allen Seiten zum gleichen Resultat, damit man immer auf dem einen langen Pfad bleibt und ja nicht abweichen kann und natürlich alles geheim und dunkel, weil sonst würde man es ja bemerken und sehen, nicht? Dazu kommt, alle Probleme gelöst, dann denkt man nicht mehr, da man nicht mehr denken muss. Der Intellekt arbeitet nicht mehr, da nur noch dieser lange Pfad da ist, keine Kreuzung mehr, die zum Denken anregen könnte, denn auf einem Pfad ohne Kreuzung, braucht man nicht zu denken, nur weiterzugehen.

Niemand braucht sich die Mühe zu machen zu denken, wenn es keine Probleme mehr gibt oder? Also eigentlich nicht einmal mehr die Macht zu denken, alles wird auswendig gelernt, aber dafür verschenken sie grosse Titel, damit sie nicht in Versuchung kommen könnten, es in Frage zu stellen und eigentlich bemerken würden, dass es das Gegenteil ist, man hat nicht Macht gewonnen, sondern sie weggegeben.

Ich spielte mit dem Begriff, um mir klar zu werden, ob ich damit durchkomme, anscheinend nicht. Die grosse Erleuchtung war das wohl nicht.

                                         Fröhlich

15.02.2011 um 13:21 Uhr

Nach innen gehen?

von: Priyadevi   Stichwörter: Innenleben

Anscheinend unverständlich, sorry. Die Rede war von Kursen und wie man in diese Kurse hineinkam und es ergab keinen Sinn mehrEs begann mit Nachinnegehen, das war TM, dann machte man Kurse und mehr Kurse.  

Danke für den Kommentar, stimmt genau, alles nur Scheisse. Zudem TM-Erfahrungen gibt es nicht, sie nenne es Stress.

Also sollte man nicht etwas nicht Existierendes beschreiben, sonst kommt es so heraus, wie eben. Ich weiss übrigens selber nicht, wie ich dazu kam, das aufzuschreiben. Der Versuch etwas absolut Unverständliches in Worte zu fassen und so war es auch, unverständlich.

                                          Traurig 

15.02.2011 um 11:07 Uhr

An der Kreuzung

von: Priyadevi   Stichwörter: Pfad

Gedanken über den Weg, ohne zu wissen, wie der sein würde. Das Tagebuch war der Anfang und der Wunsch nach Selbstverwirklichung.

Aber das ging wieder weg, also begann man nach dem Ursprung zu suchen. Es war schwierig, das in Worte zu fassen oder zu weissen, um was es eigentlich geht. Ein guter Bekannter meinte, es gehörte zu Sokrates und den alten Griechen, nicht zur heutigen Zeit.

Und so beschränkte ich mich auf Beobachten, dachte irgendwann würde es schon klar werden. Daraus entstand ein Pfad, der immer länger zu werden schien, es hörte nicht mehr auf. Die Richtung war nicht einfach zu ändern, ohne Anhaltspunkt, der auch aus dem Beobachten kam und das erwies sich als viel schwieriger, als man gedacht hatte. Es dauerte, aber dann war da doch diese Kreuzung, sie unterschied sich im Beobachter als Licht, denn der Weg, der war bereits lang und dunkel, an der Kreuzung war ein Licht. Das sah umso schöner aus, weil der Weg so dunkel erschien.

Und in diesem Licht war dann die Möglichkeit des Neuanfangs, die neue Richtung. Das Selbst kam von innen als Licht und motivierte, den Weg zu verändern. 

                                                          Fröhlich

06.01.2011 um 19:30 Uhr

Sicherheit zuerst

von: Priyadevi   Stichwörter: Gefahr

Es war das erste Prinzip, das Prinzip aller Prinzipien, Sicherheit zuerst. Man dachte das Höchste zuerst stünde noch davor, aber das stimmte nicht. Es war die Sicherheit, die an erster Stelle stand.

Ich war bei TM in Beziehung mit dem Leiter der Bewegung, kam gerade von Paris zurück, hatte keine Ahnung von seiner Vorgeschichte und war volle Hoffnung, da setzte ich mich voll in die Nesseln. Er hatte einem anderen, der überdies noch als der beste Lehrer aller Zeiten galt, die Frau ausgepannt und den Yogi um ein Auto gebeten, das er ihr geben wollte, da er behauptete, er könne von dem alles haben.

Der Rivale hatte gleich mehrere Autos, das war wohl eine besondere Herausforderung. Jedenfalls erhielt der das Auto nicht und auch alles andere klappte nicht, dafür ging sie auf Kurs, aber die vorherige Beziehung war beendet, das Vertrauen dahin.

Also er anfing mit mir in der Weltgeschichte herumzufahren, da vernahm sie das und kam schnellstens zurück. Das kam ziemlich überraschend, wäre es jedoch nicht gewesen, hätte ich geahnt, was sie aufs Spiel gesetzt und aufgegeben hatte. Da der Leiter scheinbar der Situation nicht gewachsen war, übernahm die Bewegung und man bot mir einen Kurs an. Vielleicht dachten sie, er wäre sicherer, da immer galt 'Sicherheit zuerst'. Ich hatte ohnehin die Nase voll von den Geschichten, der Kurs kam mir gelegen. Aber auf Kurs war man verpflichtet, er ging neun Monate und die andere war auf Nebenkurs, ich fühlte mich der Sache ausgeliefert, es fühlte sich sogar an wie Mobbing im Hintergrund und dadurch erschienen bald alle als Feinde und das in einer Bewegung, die als Prinzip Unbesiegbarkeit hatte und keine Probleme. Sie waren alles andere als bescheiden und stimmen tat gar nichts. 

Die Sicherheit war weg. Das war keine Sicherheit, sondern etwas ganz anderes, das man schwer beschreiben konnte. Und dann zerbröckelte diese ganze Unbesiegbarkeitszene und die Schönwetter Atmosphäre in der dünnen Luft. Aber alles war geheim, der Hintergrund undurchsichtig, es sah aus wie abgeschnittene Bilder, die man mit der Situation nicht in Verbindung bringen konnte.

Die Feinde wirkten wie Hampelmänner, die Hand war aber nicht da, die sie halten sollte, also ging alles drunter und drüber, aber eigentlich war die Sicherheit weg.

Es zeigte, der Yogi war nicht da, also wurde auch nichts klar, noch nicht einmal die Zusammenhänge, einfach gar nichts. Ich fühlte mich der Sache ausgeliefert, kein gutes Gefühl, nach dem Kurs wieder im Center, sah ich ein schwarzes Loch in der Meditation. Das war der Vertrauensverlust, ich wusste nicht mehr wo beginnen, so unsicher fühlte sich alles an, ich wusste nicht was falsch war, was falsch gelaufen war, wie man das je verstehen sollte.

Durch Vibuthi, die ich von jemandem erhielt, kam ich mit Sai Baba in Kontakt und da war das Gefühl von Liebe und der Bewohner des Herzens. Ich bekam noch die Gelegenheit, mit dem Leiter zum Yogi nach New Delhi zu fahren, eine Gelegenheit, die ich ergriff, weil ich hoffte, er würde es klären. Aber wie ich dann dort war, stand 'Krimineller' in der Luft, es spiegelte, die ganze vergangene, verlorene Situation, keine Chance, dass er es wieder gutmachen konnte. Er konnte es auch nicht harmonisieren, die Sicherheit weg, alles weg. Vertrauen verloren, alles verloren.

Ich fuhr zu Baba und blieb auch dort, aber es schien so abgeschnitten und weit hergeholt, dass die Luft zerbröckelt und der Yogi als Krimineller erschienen war, es war abgeschnitten, nicht ersichtlich, dass die Situation reflektierte. Was normalerweise immer möglich gewesen wäre, die Einsicht, das war hier unmögich, da abgeschnitten, da waren nur Bilder und kein Hintergrund, in den die Bilder passten.

Ich sprach es an, während eines Interviews bei Baba und er sagte, es wäre sehr schwer zu verstehen, TM sei nicht der richtige Weg.  Irgendann in einem anderen Interview übersetzte ich für eine Frau aus Genf, er fragte, wer ich sei, zu wem ich gehörte und wie unsere Beziehung sei und keine Antwort. So begann das Fragenstellen, was bei TM nicht üblich war, man wusste alles, auswendig gelernt. Und so zog es immer weitere Kreise, dass es etwas mit Sicherheit zu tun hatte zeigte, dass dieselbe Frau in der Folge einem Überfall zum Opfer fiel, sie hatte viel Bargeld gewechselt, das in Indien, das war sehr unvorsichtig. Sie überlebte den Überfall nicht, sie starb an den Folgen, man hatte ihr mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen.

Sicherheit zuerst, aber da war keine. Ich fühlte es immer, wenn ich zurückkam, ich wollte gleich wieder gehen. Ich mied die Bewegung, stellte mich der Angst erst, wie ich von USA zurückkam und ergriff sogar die Gelegenheit auszuwandern, weil sich das Problem inzwischen auf die Schweiz verlagerte, aber es wurde nicht klar.

Sicherheit weg, TM zerstört, Vertrauen verloren, alles verloren. Es konnte nicht wiederhergestellt werden, es hatte zu grosse Auswirkungen und zog Kreise, am Schluss stellte es alles in Frage. Nichts ist gefährlicher, als sich sicher zu fühlen, wenn es das nicht ist und das spiegelte sich in der Frau, für die ich übersetzte.

Und es lag ausserhalb der Möglichkeit des Leiters und des Yogis, die Sicherheit wiederherzustellen oder es zu heilen. Ich arbeite seit fünfundzwanzig Jahren daran, den Scheiss aufzuarbeiten. Also ein falscher Weg kann viel Zeit brauchen, bis man damit klarkommt. Zeit, die man wohl anders gebrauchen könnte.                              

                                           Verrückt

15.12.2010 um 13:28 Uhr

Unechte Unschuld

von: Priyadevi   Stichwörter: auswegslos

Ich hatte es wie andere gehört und geglaubt, er sagte etwas von, immer unschuldig bleiben...

Etwas erinnerte daran, dass Herodes auch seine Hände in Unschuld gewaschen hat. Was war es, diese Unschuld? Ich habe es bis jetzt nicht herausgefunden.

Wer mit der einfachen, sicheren und so wissenschaftlich bewiesenen Meditationstechnik TM beginnt, der weiss bald nicht mehr, was Unschuld ist. Denn von nun an wird alles, was er tut, dieser Technik zugeschrieben. Ist man erfolgreich, dann ist es die Technik, die es bewirkt hat. Verdient man Geld, ist es die Technik, nicht der berufliche Einsatz. Gibt es Frieden und Fortschritt auf der Welt, sind es die Programme, sie bewirken, dass die Welt erleuchtet wird...

Sie löst alle Probleme. Bist du verliebt und romantisch, ist die Regelmässigkeit und die Unterstützung der Natur, wegen der Technik. Bald gibt es nichts mehr, das davon zu trennen wäre.

Ist das Unschuld? Das kann nur jemand behaupten, der die Unschuld des Lebens nicht kennt, die Schönheit im Sein, ohne es zu benennen, ohne einen Grund, nur in sich selbst unschuldig. Darin ist das Selbst etabliert, nicht in einer Technik.

Und dies bewirkt, dass die natürliche Beziehung zum Selbst verloren geht. Denn es stimmt nicht, dass es die Technik ist. Dann beginnt die Zeit, in der man alle diese Erfahrungen nochmals machen muss, um sich selbst wieder zu finden, das kann Jahrzehnte dauern, um zu realisieren, ach, das war ja das Leben, also völlig normal, es hatte rein gar nichts mit Technik zu tun...

Der Unterschied zwischen der Technik und dem Leben selbst, da geht die Unschuld verloren. Das ist keine Unschuld, das ist Manipulation, Gehirnwäsche, hinter wissenschaftlichen Messungen versteckt, sodass niemand sie erkennt, aber wehe dem, der darin für Jahre gelebt hat, er wird lange, sehr lange brauchen, um aus dem Bewusstseinsdschungel, der entstanden ist, in dem er verlorengeht, wieder hinauszukommen, wenn überhaupt, um sein altes Selbst wiederzufinden. Die meisten wagen den Schritt nicht, weil es viel zu gefährlich ist, sie bleiben lieber darin verloren.

                                          Traurig 

12.12.2010 um 15:00 Uhr

Beziehung zwischen Angst und Situation

Eine herausgeforderte Situation, kann sein, dass die Reaktion nicht ist wie erwartet, aber auch die Abwesenheit der Reaktion ist eine Wirkung, nur anders als erwartet und wenn man es ignort, geht es nicht weg. Sieht man es als Schatten, dann wächst der, wenn man es ignoriert.

Ich kannte einen Freund und da war ein Familientabu. Ich wollte im richtigen Moment es ansprechen, aber der kam nie. Aber ich realisierte nicht, dass er, gerade da ich es nicht angesprochen hatte, bemerken musste, dass ein Tabu war, denn eigentlich wussten alle davon, alle sprachen davon, nur wir in der Familie nicht. 

Später vergass er, dass wir versprochen hatten, Freunde zu bleiben und was immer seine Gründe waren, er brachte den Schatten herauf, indem er immer näher kam, doch nicht einmal mehr 'Hallo' sagte, was die Familie wieder ignorierte, ob es war weil sie es nicht anschauen wollten oder weil sie es nicht wahr haben wollten, der Grund dahinter war nun nicht mehr nur Tabu, sondern Scham.

Nur ich konnte es nicht ignorieren, denn es entstand eine gestöre Situation, die derart fühlbar gestört war, dass ich mich dort nicht mehr daheim fühlte. Das war eine schlimme Störung und alle anderen sagten, da wäre nichts, das machte es noch schlimmer, es machte es verrückt. Es zeigte mir, dass der Fehler am falschen Ort gesucht wurde, dass die Zusammenhänge verlorengingen, dass man anfing sich über die dadurch aufkommenden Ängste lustig zu machen, anstatt den Grund anzuschauen, der Grund ging verloren, er wurde verdrängt.

Dies führte zu einem Abgeschnittensein der Gefühle, die Ursache ging unter, zu mehr Ängsten, deren Ursache unterging und nie wirklich angeschaut wurde.

Aufgewachsen in einer solchen Umgebung, wenn eine Situation herausgefordert wird, steht der Zusammenhang zwischen Gefühl und Reaktion in Frage. Gefühle werden verdrängt, weil unsicher und unverständlich. Wir sind zu stark im Kopf, weil wir nicht wissen wie den Kontakt zu den Gefühlen wiederherzustellen.

Das geht durch die Störungen durch, um die Gefühle wiederzufinden, um den Ursprung wiederzufinden, die Verbindung zum eigenen Selbst. Denn wenn das nicht verstanden wird, dann wird gar nichts mehr verstanden. Ein Familientabu, das die Eltern spiegelten, als etwas, das man nicht anschauen wollte, die Beziehung zwischen Angst und Situation wurde nicht klar, weil die Eltern es ignorierten. Die Angst entstand, weil man sich darin nicht aufgehoben fühlte, die Zusammenhänge gingen unter.

Jeder versucht auf seine Weise, dem Übel auf den Grund zu kommen, sich bewusst zu werden, sich der Gefühle und deren Ursprung erneut bewusst zu werden. Dann hörte ich, dass Osho von 3 Basisängsten spricht, der Angst vor Sexualität, der Angst davor, den Verstand zu verlieren und der Todesangst.

Die erste ist auf der Beziehungsebene, die andere auf der Mind-, Verstandesebene und die dritte auf der Körperbene. Es sind die drei Ebenen, welche die Wahrheit ausmachen, die immer auf den drei Ebenen uns begegnet. Ist eine Ebene gestört und wird ignoriert, sind das auch die anderen Ebenen.

                                                                 Fröhlich

02.12.2010 um 14:57 Uhr

Licht und Identifikation

von: Priyadevi   Stichwörter: Gehirnwäsche

Licht transzendiert die Gestalt. Wer es fertig bringt und seine Energie, wie Mantak Chia im Tao Yoga beschreibt, in höhere Energie und Lichtenergie umwandeln kann, in Chi, wird damit ausserhalb des Einflusses von anderen bleiben, obwohl jeder Kontakt mit dem Karma in Beziehung oder Therapie mit anderen, automatisch zum Spiegel der Beziehungsebene wird, auf der die Sache stattfindet. Energie lässte sich nicht vom Einfluss und der Ebene, der Mitwirkenden, trennen, ausser sie wird auf eine höhere Ebene gebracht. Er sagt aber auch, wer liebt, der wird den Weg finden, damit richtig umzugehen.

Die Erfahrung mit dem tage- und monatelangen Meditationskursen bei TM und dem Runden bewirkte, dass sich jede Erfahrung mit TM identifizierte und selbst wenn man es wusste, die Identifikation war und blieb doch da in der Erfahrung.

Durch eine romantische Begebenheit habe ich erst jetzt realisiert, dass es dasselbe Gefühl war, es nichts mit TM zu tun hatte, da ich ein ähnlich romantisches Gefühl während des Rundens hatte, vor vielen Jahren.

Das ist der Fluch an der Sache, die Identifikation ist derart bindend und die Erfahrungen sind so starkt auf TM bezogen, dass das normale Leben darin untergeht. Also man muss dieselbe Erfahrung erneut erleben, im normalen Raum, um zu realisieren, dass es gar nichts mit TM, sondern mit dem Leben zu tun hatte und daher mit dem eigenen Selbst, darin findet man das Ich wieder. Es heisst, man muss das normale Ich-Gefühl und Selbst neu realisieren, wenn es mit TM ausgeschaltet wurde.

Die Leute gehen in der TM-Erfahrung unter und verloren, weil alles, jedes kleine Ding, das im Leben passiert und geschieht, mit TM identifiziert wird und das Leben selber darin untergeht. Darin verliert sich das Selbst, es endet in einem Loch.

Alles was passiert und geschieht, wird der Technik zugesprochen und das unschuldige Leben verliert darin seine Unschuld, am Schluss stimmt nichts mehr und das Ich geht verloren. Es ensteht ein Dschungel, aus dem man nicht mehr weiss, wie sich zu befreien und das kann sich über lange Zeit hinziehen, zu einer unglaublichen Agonie und einem Albtraum werden, wenn man überhaupt je wieder hinauskommt. Es scheint, die meisten finden den Ausweg nicht, die Erfahrung scheint so schlimm, dass manche Krebs bekamen und innert kürzester Zeit starben. Es sah aus, als ob der Körper es nicht mehr aufrechterhalten könnte, die Erfahrung Verlorensein, denn es geht endlos weiter, das spiegelt sich im Krebs und den wuchernden Zellen, fehlgeleitete Energie.

Es braucht Jahrzehnte, wenn überhaupt, um sich bewusst zu werden, was TM war und was nicht. Das ist kein Segen, das ist ein Fluch, das Resultat von Gehirnwäsche. Etwas, das verharmlost wird und schlimme Auswirkungen hat, die man sich beim besten Willen nicht ausmalen kann, da man sich, mit einer einfachen Technik, alles sicher und wissenschaftlich bewiesen, so sicher wähnt.

                                     Sonstige

27.11.2010 um 17:30 Uhr

Der Anfang und warum Schreiben

von: Priyadevi   Stichwörter: Hintergründe

Ich kannte keine mündliche Sprache, die es ausdrücken konnte, was ein Buch schriftlich leicht aussagen kann. Die mündliche Sprache war der Moment in der praktischen Kommunikation.

Ich habe es geliebt, darüber zu lesen, Gedanken aufzunehmen, die den Hintergrund aufzeigten, den man mündlich nicht weitergeben konnte. Daher fand ich es langweilig, auf der Ebene kam man nicht weiter. Alles was in den Bereich von Selbstverwirklichung fiel, hielt man damals noch für etwas, das zu Sokrates gehörte und zu den alten Griechen. Während des Tagebuchschreibens war es da, das Gefühl von Selbstverwirklichung. Damit kam die Frage auf, wie das zu verwirklichen. Warum sollte man etwas erfahren und fühlen, das nicht möglich war? Das ergab keinen Sinn.

Es liess sich nicht leicht beantworten, es gab keine Antworten, aber Hindernisse in Hülle und Fülle. Und irgendwann wurde der Unterschied ersichtlich zwischen Verwirklichung und Zerstörung. Selbstzerstörung, das war jedem ein Begriff, nur das Gegenteil, das nicht. Es war ein schmaler Grat, der schnell ins Gegenteil umdrehen konnte. Und so ging es weiter, auf der Suche nach Antworten und der Realisation, was Selbstverwirklichung eigentlich ist...   

                                                            Fröhlich

27.11.2010 um 16:29 Uhr

Fertig; und so weiter ...

Also es ist durchgestanden und fertig. Aber ich habe so viele weitere Projekte, gerade am Novemberschreiben mitgemacht und geschrieben und geschrieben, als ob das nicht normal wäre. Ich schreibe immer, nur nie dasselbe. Für meine Blogs habe ich im Moment kaum Zeit, andere Projekte an denen ich arbeite. 

Es wächst mit der Zeit, es verändert sich und es entsteht neu. Jetzt ist sogar mein Webauftritt geschafft. Aber ich hatte zwei Titel, den habe ich im letzten Moment geändert und nun wird das Bild und das Buch mit einem anderen Titel vorgestellt, also ich weiss nicht?

Aber man hat mir gesagt, es wird geändert, in einiger Zeit.

Aber jetzt kann ich es wenigesten vorstellen unter

http://priyadevi.pageonpage.com     Fröhlich

25.09.2010 um 22:47 Uhr

Wie es aussieht?

von: Priyadevi   Stichwörter: Versuch

Sorry, ich wollte ein Bild in den Text einbauen, da war ein Versuch, der nicht geklappt hat.

Das ist mein Buch, also die Frage ist, ob es überhaupt dargestellt wird? 

Nein, es wurde nicht, ich habe vergessen, den Text zu löschen. Aber unter meinen Links hat es besser geklappt, unter 'Stille Rebellion', da habe ich ein Bild hineinkopieren können. Es wird dann irgendwann herauskommen, wann weiss ich noch nicht genau.

                                         Fröhlich

 

 

22.09.2010 um 17:02 Uhr

Die versteckten Hintertüren

von: Priyadevi   Stichwörter: gefangen

Solange man Hintertürchen offen lässt, ist die Angst da, dass man in einer Sache versagen könnte und man lässt sich einen Ausweg offen, im Falle wenn... Das kostet Energie, die man besser einsetzen könnte. 

Im Bestreben, keine Hintertür offen zu lassen, suchte ich mehr Gewissheit. Es wurde zu einem Warten, Warten und nochmals Warten bis das Selbst von innen entschied. Was ich übersah war, dass es aussen einer Katastrophe glich. Ich war so glücklich, innen dem Selbst begegnet zu sein, dass ich nicht sah, dass es aussen das Gegenteil war, es war eine Katastrophe in Bezug auf Beziehung und Arbeit. Ich liess alles hinter mir, jahrelangen Einsatz, dem Licht zu folgen.

Es bedeutet Warten auf etwas, das nicht konrekt ist und nur kommt, wenn es aussen keine Rolle mehr spielt, man bereit ist, für das Selbst alles zu geben, keinen Kompromiss mehr, nicht auf der Ebene. Also kein Hintertürchen mehr offen, dafür eine Katastrophe und obwohl die schwieriger zu ertragen ist, die offene Hintertüre zeigt, dass Angst da ist, die Katastrophe aber geht bewusst durch die Sache hindurch, lernt daraus und sagt, nie wieder!

Obwohl die offene Hintertüre menschlicher erscheint, die Katastrophe scheint besser, da nicht Angst motiviert. Eines ist sicher, mit dem Selbst kommt zwar Licht, aber darin werden auch alle Schatten sichtbar und vor nichts scheint der Mensch mehr Angst zu haben, als davor, sich selbst zu begegnen und seinem Schatten. Also man hat eigentlich keine Ahnung, auf was man sich da einlässt.

                                             Verrückt

22.09.2010 um 00:30 Uhr

Identifikation

von: Priyadevi   Stichwörter: Gewohnheit

Wenn etwas automatisch geschieht, heisst es noch lange nicht, dass es aus einer Gewohnheit passiert, aber manche Dinge lassen sich erst mit einer Gewohnheit nachvollziehen.

Als ich mit Meditation begann, ging es um das höhere Selbst, das nur aus Licht, Liebe und Schönheit besteht und ausserhalb von Zeit und Raum ist. Wie ich anfing mit Mantra Repetition, assozierte sich dieses immer Weitergehen mit dem höheren Selbst, das in seiner Natur immer weiter geht, weil es weder Anfang noch Ende kennt, aber doch nichts mit Gewohnheit zu tun hat.

Aber es war dennoch der Gewohnheit zuzuschreiben, dass mit dem Mantra, auf das höhere Selbst ausgerichtet, sich ein Gefühl von Freude einstellte, was völlig gestört wurde durch das schwarze Loch, die Erfahrung mit TM. Das passte nicht, denn das höhere Selbst kann man nicht stören, es ist ausserhalb von Störungen und ausserhalb eines Lochs.

Als Baba sagte, alle Mantras wären okay, zeigte es, dass es nicht daran lag, und um dem Problem auf den Grund zu kommen, mit einem ganz persönlichen Klang, den man repetieren konnte, stellte sich mit der Zeit die Gewohnheit ein, und auch wieder die Freude, weil mit dem Selbst verbunden. Auf einmal erschien es als kriminell, was TM bewirkte. Die innere Identifikation hatte nichts mit Gewohnheit zu tun, während die Technik nur auf Gewohnheit beruhte. Es war wie Tag und Nacht, der Unterschied. Dass man es für etwas Höheres hielt, doch endete es in einem schwarzen, drehenden Loch, kam nicht darüber hinaus, das ist tragisch. Wäre es nicht so tragisch, dann wäre es egal. Aber man braucht nur Susanne Segals Buch zu lesen, um einen Eindruck davon zu erhalten, wie schlimme Auswirkungen die Sache hat.

                                         Verrückt

18.09.2010 um 11:10 Uhr

Auswege und Irrwege

von: Priyadevi   Stichwörter: Einsichten

Wer in einem schwarzen Loch aufwacht, der wundert sich, wie er dort gelandet ist und es hatte mit TM zu tun. Daraus resultierte Vertrauensverlust.  Traurig

Ich wusste nicht was es war, aber ich wusste, dass etwas nicht stimmte. Von da an war die Sache gestört.    Fröhlich

Ich hoffte noch, es bald hinter mir zu lassen, weil ich in der Meditation mit Baba in Verbindung kam und ebenfalls Osho, der mir sagte, er würde mir die Macht zurückgeben, ich solle zu ihm kommen. Ich verstand nicht wovon die Rede war, da sich bei TM niemand bewusst war, wenn er sein Ich und seine Macht verlor. Es ging um ein Mantra, das man wiederholte, regelmässig, in grossen Gruppen, manchmal Tausenden von Menschen. Das war nur ein Klang. Natürlich war es das nicht, es war ein Mantra, die Wurzeln im Göttlichen, nur wurde es nur als Klang gebraucht, damit war keine Identifikation damit möglich, sondern das Ich ging darin sozusagen unter, es tauchte unter in einem leeren Universum von Gruppenbewusstsein, das aus den vielen Meditierenden entstand, die sich zum Ziel gesetzt hatten, alle im Gleichtakt das Weltbewusstsein zu reinigen.

Daher verstand ich die Aufforderung Oshos anfangs nicht wirklich, ich wunderte mich nur, dafür ging ich zu Baba. Er sagte, jedes Mantra wäre okay und ich solle nur an Gott denken und TM sei nicht der richtige Weg und er fügte noch an, dass es sehr schwer zu verstehen sei.

Wie schwierig, das konnte ich mir nicht vorstellen, da es um innere Identifikation geht. Niemand macht sich eine Vorstellung davon, wie schwierig es ist. Als ich der Aufforderung Oshos nachkam, um zu sehen, wie er mir die Macht zurückgeben würde, da war nichts mehr klar, was immer mit TM und den Erfahrungen zu tun gehabt hatte. Anfangs versuchte ich es einfach zu verdrängen und zu vergessen, was aber nicht ging.  

Osho gab mir den Namen in der Meditation. Damit war mir der näher als jedes Mantra, das von aussen kam, mochte es noch so nur ein Klang sein und durch innere Repetition zur Identifikation mit dem Ich geführt haben. Aber es dauerte an, irgendwann las ich in einem seiner vielen Bücher, dass man, falls man ein Mantra repetieren möchte, dazu den Namen verwenden sollte. Und Baba sagt, die beste Meditation wäre "Ich bin ich", da es immer um innere Identifikation geht. Durch die lange Gewohnheit der TM-Meditation, kam die Repetition hin und wieder noch herauf und da es ohnehin nie klar wurde, tat ich das, wenn es heraufkam, repetierte ich das TM-Mantra mit dem Namen davor, da der mir näher war im Selbst als das Mantra. Ich begann TM mit dem Ziel, die Mantrarepetition sollte mich mit dem inneren Selbst verbinden, wie ein Telefondraht gewissermassen. Als ich bemerkte, dass es das Gegenteil war, da war es schon zu spät. Es war ein Dschungel entstanden.  Beschäftigt

Aber mit dem Namen davor, fest mit dem Ich und Osho verbunden, wurde es wieder völlig entspannend und irgendwann war dann auch die inner Identifikation sichtbar, die währen der vielen TM-Kurse entstanden war, was zum Verlust vom Ich und Selbst führte. 

Im Namen, der sich auch als Klang gebrauchen lässt, ist das Ich fest verankert, es kann nicht verloren gehen. Es ist kein Verlorgengehen mehr im unendlichen Raum, was geschieht, weil bei TM alles geheim ist und niemand genau weiss, was er eigentlich tut. Damit wurde es wieder zu Erkennen und sich Bewusstwerden. Zusammenhänge sind da, Bewusstsein kann wieder wachsen, sich bewusst werden, anstatt sich nur im leeren Raum zu verlieren.

                                                          Beschäftigt                  

 

16.09.2010 um 08:12 Uhr

Unvorhergesehenes

von: Priyadevi   Stichwörter: dunkel

Da war eine Maske in der Wüste, ein Denkmal, das von Leuten aufgestellt wurde. Er war in Stein gemeisselt und stand überdies auf einem Sockel. Und die Wüste sah wohl kaum so aus, als könnte jemand darin überleben, nur Sand und Sanddünen, so weit das Auge reichte. Mit einem steinernen Auge kann man nichts sehen, zudem ging es darum, dass es schwierig schien abzutreten.

Anfangs sah es noch vielversprechend aus. Aber in dem Licht erschienen die Bilder als etwas Unerwartetes. Bilder gilt es zu integrieren, zu verstehen und richtig einzuordnen; irgendwann, irgendwo und irgendwie. Es hilft, es in Frage zu stellen, es zu thematisieren, damit es sich klären kann.

Es erinnert an das Bild einer Person, die da stand, mit einer gewaltigen Brille auf der Nase, auf unserem Parkplatz. Sogar im Traum störte ihre Anwesenheit. Es sah vermessen aus, dass sie auf dem Parkplatz des Elternhauses stand, dahinter die hohe Trennwand, die unser Grundstück von dem Nachbargrund trennte.

Sie hatte offenbar die Grenzen übertreten, denn sie stand innerhalb unseres Grundstücks. Sie störte und die grosse Brille schützte sie nicht wirklich vor der Sonne, sondern sie schien blind zu sein. Sie stand da in ihrer ganzen Selbstherrlichkeit, nicht bewusst, auf wessen Boden sie sich befand.

                                        Sonstige