...und so sehe ich die Welt...

27.08.2013 um 12:54 Uhr

wie lange die Nacht auch sein mag...

Hör nicht auf an dich zu glauben

"wie lange die Nacht auch sein mag - ein neuer Tag wird anbrechen."

Menschen kämpfen um Wahrhaftigkeit, suchen nach Liebe, die sie als Kind nie bekamen,

wollen es besser machen, anders, und haben doch kein Handwerkzeug. Menschen bereuen,

handeln unüberlegt, verletzen, vor allem die, die sie lieben, sind geschockt über

ihre eigenen Taten, wollen es nicht wahrhaben, vertuschen, möchten ungeschehen

machen.

Menschen machen Fehler. Auch das ist liebenswert. Menschen kneifen, laufen weg,

halten es nicht aus, kommen zurück, probieren es erneut und kommen trotzdem manchmal

aus der Schleife der Wiederholungen nicht heraus. Menschen unterliegen, lassen sich

locken, werden schwach, erliegen Versuchungen, erwachen, sind erschrocken und lügen

aus Angst.

Wir alle ringen um Wahrhaftigkeit, wollen uns von den vorgelebten Mustern der Eltern

lösen und rauschen doch immer wieder dort hinein. Mal gelingt es uns schneller, aus

dem Loch der Vergangenheit zu krabbeln, mal ist es beschwerlicher. Mal finden wir

neue, scheinbar gute Wege, manchmal bemerken wir viel zu spät, dass es vielleicht

doch wieder die falschen waren. Wir sind Menschen. Wären wir Götter, wären wir schon

lange nicht mehr hier.

"Verzeihe Dir vor allem Deine eigenen Fehler."

Wir lieben, wir leiden, wir suchen, wir hoffen, wir kämpfen und sind betroffen. Und

manchmal erreicht uns der Atem der Liebe. Dann ist alles anders als jemals zuvor.

"Mut zeigt nicht, dass man keine Angst hat, sondern dass man etwas anderes für

wichtiger hält als die Angst."

Vielleicht ist es die Liebe, die uns den Mut finden lässt, über unsere Schatten zu

springen.

Und vergiss nie, Menschen schauen auf Dich. Für viele bist Du ein Vorbild, an dem

sie sich orientieren. Sie schauen auf Dich, sie verlassen sich auf Dich, sie

vertrauen Dir, sie orientieren sich nach Deinen Ansichten und Meinungen.

"Wenn die heilende Kraft der Liebe Dir den Weg weist, öffnet sich auch für viele

andere das Herz."

23.10.2011 um 09:58 Uhr

ich hatte einen Traum...

von: Seelenfeuer   Stichwörter: Traum, Leben, Tod, Verlust, Abschied, loslassen

Stimmung: just think about

Ich hatte einen Traum.

Wir sitzen zusammen, ganz nahe beieinander. Es fühlt sich vertraut und unbeschreiblich gut an. Dich in meiner Nähe zu wissen, Deine Anwesenheit mit jeder Faser meines Körpers aufnehmen und geniessen. Ich fühle mich unendlich wohl, geborgen, sicher. Alles da draussen auf der Welt scheint so gut und unbesorgt. Mit Deiner Anwesenheit.

Du bist so nahe, so real, so wie Du immer bist.

Wir diskutieren miteinander, schauen uns dabei tief in die Augen, berühren uns. Deine Berührungen schicken kribbelnde Blitze durch meinen Körper, sie beleben mich, machen mich unendlich glücklich und zufrieden.

So grenzenlos die Freude, Dein Sein spüren zu dürfen, als gäbe es keinen Traum darüber!

Einmal wieder in Deine Augen blicken und die Unendlichkeit des Seins ertasten können. Einmal wieder Deine Hände halten und meine sicher in den Deinen wissen. Einmal wieder Deine Wärme spüren und bewusst werden, so fühlt sich Geborgenheit an. Einmal wieder Deine Lippen geformt zu Worten sehen und die Kraft Deiner Ausdrücke in mich aufnehmen. Einmal wieder Dein Bewusstsein auftanken und es in mein Leben lassen - umgeben von Liebe und Wohlgefühl!

Ich hatte einen Traum. Er begegnete mir letzte Nacht.

Aber Du bleibst fern, so will es das Leben, oder die Zeit danach, so wird es uns gegeben. So wirklich der Traum auch schien, so lebendig wir zueinander waren darin, so echt die Gefühlswelt mich spürte, es war doch alles nur ein Traum.

Und uns Lebenden hier auf Erden bleibt die Erinnerung und ein leiser Hauch dessen Gefühle, welche wir zu Lebzeiten verspüren durften.

In Erinnerung an jene, welche wir in unserem Leben vermissen!

In einem vorgängigen Blog hatte ich berichtet, dass der Tod, der Verlust eines geliebten Menschen zum Leben dazu gehört. Sei er vorhersehbar gewesen, oder ganz plötzlich.

Dennoch möchte ich hier nicht gefühlslos oder abgeklärt klingen.

Es gibt Momente, in denen wir urplötzlich an diesen Menschen denken. Als würde er gerade den Raum betreten und mit seiner Anwesenheit alles verzaubern oder füllen.

Oder aber er kommt uns im Traum vor, der uns beim Aufwachen dermassen wirklich vor kommt, dass wir uns fragen, war er hier? Hat er uns berührt - als Geist, als Seele, als Teil in uns selber?!?

Ich denke das ist der Punkt, als Teil in uns selber können wir den Menschen ewig leben lassen, in unserer Erinnerung, in uns drin, als Teil unseres selbst. Doch zu komplex ist dieses Thema.

Ich verspüre diese Intensität dieses Traumes, nehme diese Nähe wahr, obschon diese körperlich nicht mehr bestehen kann, aber seelisch ist sie ganz klar da und wird uns so schnell nicht verlassen!

Deswegen halten wir diese Menschen in uns drin, klammern nicht, aber behalten sie sanft und in guter Erinnerung, so wird auch der weitere Weg durchs Leben nicht ganz ohne sie sein.

In diesem Sinne "gone too soon", sie leben in uns weiter!

 

17.10.2011 um 15:20 Uhr

Namaste - was wirklich in uns steckt!

von: Seelenfeuer   Stichwörter: Namaste, Yoga, Kraft, Sport, Bewegung

Stimmung: just think about

 Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser

meine Tage sind zur Zeit sehr bewegt - eigentlich sind sie das immer, aber im Moment vollgepackt mit Emotionen. Die letzte Woche durfte ich an einem Sportplausch-Event in Griechenland teilnehmen. Die Idee, mich dort anzumelden kam spontan, denn ich war zuvor zwar bereits Sportlich tätig, aber nicht vollkommen erpicht darauf, dies in meinen Ferien zu tun. Doch ich hatte das Bedürfnis, dies zu erleben, einen anderen Weg einzuschlagen und etwas völlig anderes zu tun. Und dies wurde mir in dieser Sportwoche vollumfänglich geboten. Ein fester Stundenplan mit Groupfitness angeboten von Instructoren, auf einer Bühne am Strand mit Blick zu Meer, dazu ein paar weitere Programme nebst dem Groupfitness, wie Biken, Aquafitness, Windsurfen und vieles mehr. Lange hatte ich mir Gedanken darüber gemacht, wie viel ich von den Stunden besuchen sollte, damit ich bis Mitte Woche überstehe und nicht an Muskelkater und Überbeanspruchung des Körpers leide. Besorgt habe ich mich auch darum, das Angebot auch reichlich zu nutzen und nicht einfach nur herumzuhängen, wie das an Ferien sonst üblich wäre.

Vor Ort überkam mich eine unbändige Kraft, eine Energie, wie ich sie immer aus meiner Kindheit und Jugendjahren kannte. Ich folgte einfach meinem Bauchgefühl, was die Sportstunden anging und machte, wozu ich Lust hatte – das war nicht wenig und es fühlte sich verd… gut an. Diese Grenzen, von der ich einmal in einem anderen Blog berichtete, diese Grenzen, welche sich mit dem Erwachsenwerden in unsere Köpfe einnistet und uns von so vielem abhält, diese Grenze war schlicht einfach nicht da. Nur noch das gute Gefühl und ich, mein SEIN. Morgens um 08.00 Uhr begann der Tag am Meer bei Sonnenaufgang mit Yoga. Yoga – phaaa, so etwas langweiliges mache ich doch nicht, dachte ich früher immer – ich brauchte immer diese Auspowerungen, diese schweisstreibenden Übungen, doch nicht Yoga. Aber genauso wie die Auspowerungen, brauchte mein Geist das Yoga, das in sich hinein kehren und sich „sich selber bewusst werden!“ Und wenn hier jemand behauptet, Yoga sei nicht schweisstreibend, dem empfehle ich eine StundeYoga  bei einer gekonnten Lehrerin zu nehmen. Er wird bald merken, dass Yoga nicht einfach nur easy und langweilig ist, ganz und gar nicht.

Wie heisst es doch so schön von Kurt Tepperwein: Würden die Menschen öfters in sich hinein kehren, wären sie nicht so oft ausser sich. GENAU das ist es! Am morgen eine Stunde Yoga und der Tag kann voller Energie und Selbstbewusst sein starten! Selbst total unsportliche Menschen können im Yoga eine Energiequelle finden, die sie durch den ganzen Tag bringt, dazu muss man kein Sportfanatiker sein!

 In dieser Woche habe ich bis zu 35h Stunden zusammen mit Insturctoren absolviert – das Angebot war etwas grösser, aber alles konnte ich nun wirklich nicht machen. Aber ich bin auf diese 35h sehr stolz. Und heute, zurück gekehrt fehlt mir einiges davon, nicht nur das Meer, und das Yoga bei Sonnenaufgang, sondern auch die Zeit, um mich so viel zu bewegen. Doch was sage ich hier… „Zeit ist das, was wir Menschen nie haben“. Keine Zeit, wir stressen von Ort zu Ort, von Termin zu Termin, keine Zeit richtig zu Mittagessen, keine Zeit uns um unsere Familie zu kümmern, keine Zeit für Sport… Klar 35h in einer Woche werde ich nicht erreichen – nicht als Bürogummi! Aber es fängt bei den kleinen Dingen im Leben an! Schon nur im Geschäft die Treppe zu nehmen, statt den Lift! Bei uns geht’s sogar schneller mit der Treppe – und ist auch noch gesünder – also schon 2 in 1 – gesund und Zeiteinsparrung. Es beginnt auch schon da, dass man mal zu Fuss zur Tanke geht, um frische Milch zu kaufen, statt mit dem Auto, oder dem Töff. Oder zum Einkaufen mit dem Fahrrad und Rucksack fahren, anstelle mit dem Auto. Es sind die kleinen Dinge, die es ausmachen.

 Und das Yoga, meine Lieben Leserinnen und Leser, das Yoga kann man ebenfalls zu Hause machen! Sich nach dem Aufstehen 1h Zeit nehmen, den Sonnengruss ausüben und den Tag willkommen heissen, ihn mit Leib und Seele begrüssen und so ein ganzes Energiebündel mit in den Tag hinein nehmen. Instruktionen, wie der Sonnengruss funktioniert gibt es genug im Internet – man muss sich aber reichlich Zeit nehmen für die Übungen – evtl. wäre vorab mal ein Besuch bei einer Stunde hilfreich, wenn man die Übungen dann zu Hause alleine machen will – dass diese auch richtig gemacht werden.

So einfach ist das Leben! Und doch sehen wir nur das Schwierige, das unnahbare – so wie ich, vor den Ferien im Sportplausch „Stehe ich die Woche mit so viel Sport durch?“ – Natürlich tun wir das!

Einfach auf den Körper hören und mit dem Geiste gehen.

In diesem Sinne:

Namaste

Ich ehre den Platz in dir, in dem das gesamte Universum residiert. Ich ehre den Platz des Lichts, der Liebe, der Wahrheit, des Friedens und der Weisheit in dir. Ich ehre den Platz in dir, wo, wenn du dort bist und auch ich dort bin, wir beide nur noch eins sind.

~Erläuterung des Grußes “Namaste” von Mahatma Gandhi an Albert Einstein, einer Überlieferung zufolge~

 

 

01.07.2011 um 10:32 Uhr

Leidenschaft

Stimmung: just think about

Leidenschaft Motorrad (fahren)
 
Wir sprechen heute über die Leidenschft. Vermutlich kann diese Leidenschaft nicht jeder Leser, nicht jede Leserin mit mir teilen, aber bestimmt fühlt sich der eine oder andere durch irgendeine andere Leidenschaft angesprochen davon.
 
Doch vorerst, was bedeutet Leidenschaft eigentlich wirklich? So aus dem Handgelenk heraus würde ich sagen, die Leidenschaft ist ein Zustand vollkommener Begeisterung, welche vollumfänglich positive Emotionen auslöst. Wenn man z.B. bei der Arbeit - welche einem gerade etwas langweilt, an Leidenschaft denkt, dann zeichnet sich ein nie mehr enden wollendes grosses Lächeln in unser Gesicht. Es packt einem, führt zu positiven Schwingungen und jagt einem das Adrenalin ins Blut ohne wirklich etwas aufregendes zu erleben - in diesem Moment, denn man sitzt ja bei der Arbeit.
 
Zumindest geht es mir so, wenn ich an meine Leidenschaft, das Motorrad fahren denke.
 
Was findet man für Erklärungen anders wo über die Leidenschaft?
Quelle Wikipedia: Leidenschaft (gesteigert, aber als Begriff abkommend: Inbrunst) ist eine das Gemüt völlig ergreifende Emotion.
 
Na bitte, da haben wir es ja schon. Wobei ich erwähnen muss, dass manche Menschen unter Leidenschaft auch negatives empfinden - hier jedoch wird nur die positive Seite betrachtet - diejenige, welche uns fesselt, packt, uns Purzelbäume schlagen lässt, wenn man daran denkt:-)
 
Nun wie erwähnt, für mich ist die Leidenschaft das Motorrad fahren. Und zwar nicht einfach weil ich es gerne mache oder es in einer freien Zeit meine Hauptbeschäftigung ist (nebst dem Lernen für mein Studium). Diese Faszination begann bereits in meiner Kindheit! Kaum zu glauben oder? Bereits als kleiner Knirps fand ich diese Fahrzeuge verzaubernd, rissen mich in ihren Bann, lockten zum Betouchen und fingerlen an, damals noch bei den verchromten Harley Davidsons – die schienen immer so unglaublich sauber, so dass man mit einem Fingerabdruck schön verzierren konnte…

Heute ist es einiges mehr.
Vom rotzlöffigen Teenie weg bis heute ist es wie ein Bann, dessen man sich nie mehr losreisst. Sobald ein Geräusch erklingt, dass von einem Motorrad stammen könnte (Autos und Motorräder tönen grundsätzlich nun mal anders) muss in der Gegend herumgeschaut werden und nach dem Gefährt ausschaut gehalten werden – es geht gar nicht anders, das ist ein Effekt, dessen mensch sich überhaupt nicht mehr Meister ist!
In der Zeit bis zur Erfüllung des Traumes Motorrad fahren, waren die Entdeckung der Gefährte auf den öffentlichen Strassen eher eine Folter – die pure Leidenschaft war in mir geweckt, aber gefahren ist man noch nie. Unerträgliches Phänomen erlitt ich da des Öfteren.

Und dann, im 2005 war es endlich soweit. Das lang ersehnte ist eingetroffen, mein erstes Motorrad kam in meinen Besitz. Seither ist die Leidenschaft ergänzt, vollumfänglich erblüht und in Feuer und Flamme entzündet. Das Motorradfahren gab und gibt mir ein Gefühl von unendlicher Zufriedenheit, unfassbares Glück durchströmt meine Adern und das Lachen in meinem Gesicht ist kaum zu verbregen unter dem Helm.

Wenn ich auf der Maschine mit den zwei Rädern sitze, die Kraft spüre, die sich entwickelt, wenn ich das Gas tätige, dieser Drang nach Fortbewegung, nach Weiterkommen mit den Pferdestärken unter mir. Wenn ich mit dem Kraftprotzen und Geschwindigkeit in die Kurve liegen kann, mit einer atemberaubenden Schräglage, während dem Glauben im Stande zu sein, die Physik der Erde zu brechen und alle Theorien aller bekannter Wissenschaftler über den Haufen fahren zu können und mit dieser wunderbaren Maschine unter mir alles wiederlegen und erreichen zu können…

Jeden Moment erwartend, dass ich auch gleich abheben kann (im positiven Sinne) und die Emotionen in mir drin geben mir die Unendlichkeit des Lebens zusammen mit dem Gefühl, unschlagbar zu sein, stark wie Goliat und klug wie David, unantastbar im eigenen unbegrenzten Glück schwebend, während die Maschine unter mir brummt und schnurrt.

Als würde ich alles hinter mir lassen, alles was mich an mich selber erinnert, lasse ich für den Moment, diesen Moment der allergreifenden Liebe zum Leben, zum Sein, zu mir selber, hinter mir  und einfach diese starken Emotionen geniessen, fühlen und LEBEN. Es packt mich vom kleinsten Zeh bis zur äussersten Haarspitze, treibt mich in eine andere Welt, sanft und doch bestimmt. Nichts kann mich aufhalten, nichts kann mir böses tun, nichts kann mir näher kommen als ich mir selber, ich selber im Eins mit dem Hier und Jetzt, dem Leben, welches ich mir wünsche.

Freiheit ist mein Name, Geborgenheit der zweite. Unaufhaltbar auf der Maschine brechen wir Grenzen, durchstossen unnahbare, erblicken die Regeln der Welten und niemand, aber auch gar rein niemand kann mir diesen Augenblick, dieses Gefühl weg nehmen. Ich bin an der Grenze zu mir selber, in mir selber und spüren die Welt zu 100% in diesen Emotionen auf dem Motorrad.

So bin ich verzaubert durch diese Leidenschaft, ergriffen voller Emotionen, vollumfänglich hat mich die Liebe gepackt und lässt mich nicht mehr los – lässt mich hoffentlich nie mehr los! Und dieses Glücksgefühl, dieses innere packen, die daraus entstehende unfassbare Glückseligkeit wünsche ich jedem, der es nötig hat und glauben Sie mir, jeder Mensch auf Erden hat sie nötig! Es muss nicht im Motorradfahren sein, mir ist durchwegs bewusst, dass jeder Mensch ein Individuum für sich – eine andere, eine eigene Leidenschaft entwickelt, aber er soll die Gelegenheit haben, wie ich, sie auch ausleben zu können, sie ausleben zu dürfen! Weiss in der heutigen, zwar modernen, aber doch noch nicht so weiten Zeit nicht überall gegeben ist.

In diesem Sinne, auf die Räder und ab geht’s in…

…und so sehe ich die Welt.

 

23.06.2011 um 09:45 Uhr

Erinnerungen an einen MENSCHEN

Stimmung: just think abaout

Sodela ich bin auch wieder da.

Bittend um Verzeihung der längeren Pause. Mein Leben ist bewegt. Bewegter als sonst. Aber das ist gut so. Es läuft etwas und ich bin ständig der Veränderung überlassen. Das mag ich.

Haben Sie dies auch schon einmal versucht? Jeder redet vom grauen Alltag, einfältig und öde... Aber warum malen Sie den Alltag nicht einfach mal in Regenbogenfarben um? Warum gestalten Sie Ihren Tag nicht einmal zweifältig... oder dreifältig? Das Glück, dass wir in unserem Leben empfinden hängt nicht davon ab, wie viel wir besitzen oder wie viel Geld wir haben, es hängt vor allem und hauptsächlich von IHNEN selber ab. Sie sind (sollten sein) ihres eigenen Glückes nächstes Mensch und nicht das Geld oder der Besitz.

Klar Wohlstand und Geld hilft einem dabei, glücklich sein zu können - aber verspüren Sie das Glück auch wirklich aus tiefstem Herzen oder sind Sie nicht einfach zu beschäftigt mit dem Geld (oder dem erreichen davon) und vergessen dabei das Glücklichsein einfach?

in 2 Tagen ist der 25. Juni 2011. Sagt Ihnen dieses Datum etwas? Mir schon und ich glaube vielen anderen Menschen auf der Erdkugel auch. Der Todestag des Michael Jackson. Nein, schütteln Sie jetzt nicht den Kopf und denken "ach herje, der Betreiber bzw. DIE Betreiberin dieses Bloges ist nichts weiteres als ein wild gewordener Teenie, die total auf Michael Jackson abfährt. Das wäre ein Vorurteil und diese Vorurteile wollen wir hier nicht! Die beschränken uns in unserem Leben!

Nein, ich erinnere an Michael Jackson, nicht als King of Pop, nicht als Künstler, nicht als Rampenlichtsteher, sondern als normaler Bürger und Mensch mit Herz und Seele auf dieser Erdenkugel.

Klar, früher in jüngeren Jahren liebte ich die Musik des King of Pop. Ich machte auch die Zeiten mit, in denen er in den höchsten Graden scharf kritisiert wurde und ich wusste damals ebenfalls wie Mio. andere Menschen nicht, was ich glauben wollte / konnte / durfte / musste... Hat er Kinder sexuell missbraucht? Hat er Kinder entführt? Hat er Kinder belästigt? Hat er... hat er... hat er... Und schlussendlich wurde er in damals allen 14 Anklagepunkten (wovon 10 wirklich gravierend waren und ihn bei einer Verurteilung Jahrzehnte lang hinter Gittern hätten bringen können) vom Gericht freigesprochen. Warum? Weil ihm nichts bewiesen werden konnte. So ist das Gesetz und so will es das Gesetz.

Doch zurück zum eigentlichen Thema. Michael Jackson als Mensch.

Haben Sie sich einmal darum bemüht, diese bekannte Person einfach aus Ihren Augen als normaler Bürger der USA, Bewohner des Planeten Erde zu betrachten? Als einen Mensch, wie Sie sich sehen oder wie Sie die Menschen auf den Strassen wahrnehmen und sehen zu betrachten? Nein? Dann wird es höchste Zeit.

Geboren als Sohn in der Familie, als einer der jüngsten und mit 5 Jahren bereits zum Musiker verdonnert. Weil sein Vater dies so wollte. Verurteilen wir nicht auch Eltern hier in der Schweiz oder überall auf der Erde, welche ihre Kinder bereits in so jungen Jahren zu irgendwelchem Hochleistungssport oder Musikmachen oder Modeldasein verdonnern / zwingen, ehe diese ihre Kindheit richtig leben konnten? Wir verweigern dem Staat durch Abstimmungen ja bereits, dass im Kindergarten Hochdeutsch gesprochen / gelernt wird - weil Kinder zuerst Kinder sein sollten, ehe sie sich den Künsten der Schule aufopfern sollen. Und bei einer Kindheit des heutigen King of Pop machen wir uns da keine Gedanken? Sind wir da nicht empört? Wir sollten aber, wenn wir gerecht und gleichberechtigt sein wollen!

Nun gab es verschiedenste Gerüchte um die Kindheit des Michael Jacksons, aber klar war, dass der kleine Michael mit 5 Jahren bereits mit den Jackson Five eine grosse Karriere anstreben musste - weil sein Vater sie dazu bringen wollte... Es schien kein Zuckerschlecken zu sein, wie es aus Interviews mit Michael hervor ging. Doch die Familie bzw. die Band wurde mit Erfolg belohnt. Doch wollten die Jackson Five dies auch wirklich? Wollte Michael dies von ganzem Herzen? Oder wäre er lieber richtig Kind gewesen? Hätte seine Kindheit ausleben können mit spielen auf dem Spielplatz mit anderen Kindern oder mit Turnieren in der Fussballmannschaft? Natürlich wurde das frühe Training und die Übung im Gesang und Tanz für Michael später ein Vorteil. Wie sonst wäre er zum Titel des King of Pop gekommen, wenn nicht durch hartes Training und viel Fleiss und Schweiss in seiner Kindheit. Und als Erwachsener Mann schien ihm das Bühnen leben noch immer grosse Freude gemacht zu haben. Doch in erste Linie lebte er dafür, die Menschen zu unterhalten, sie zu erfreuen und zufrieden zu machen.

Doch versetzen Sie sich noch einmal in diesen Menschen. Er hatte keine Kindheit, wurde von seinem Vater hart rangenommen, evtl. (Aussagen zu folge) sogar seelisch und körperlich gequält und geschlagen. Seinem Vater war nichts zu schade oder zu heil, um seine Söhne zum nötigen Ruhm zu bringen und dabei glänzend da zu stehen und abzusahnen. Profitgier, dies sagt man ihm noch heute nach, selbst nun, da sein erfolgreichstes Kind tot ist. (in einem Interview 3 Tage nach dem Tod von Michael Jackson, fragte man ihn, wie es ihm ginge. Er reagierte kaum auf die Frage, ihm war wichtiger, Werbung für sein neues Platten Label zu machen. WAS für ein Vater ist das!?!)

Seine Kindheit konnte Michael nicht mehr zurück holen, das ist in Menschengedenken nicht möglich, die Zeit zurück zudrehen. Und so finde ich es als nur verständlich, dass er gerne um Kinder herum war, dass er sich oft auch selber noch wie ein Kind verhalten hatte - wollte. So versuchte er in dieser Form womöglich seine verlorene Kindheit irgendwie nach zu holen, Revue passieren zu lassen - in besserer - bewussterer Formation! Soweit können selbst wir nicht Psychologen noch nachvollziehen, wie sich die Psyche des Michael Jacksons abspielte.

Und was meinen Sie dazu? Sie mögen bestimmt auch Kinder? Oder hatten zumindest eine ordentliche Kindheit? Wie würde es Ihnen ergehen, als Mensch, der nicht dermassen im Rampenlicht steht, als normaler Erdenbewohner, wenn Ihnen plötzlich nachgesagt werden würde, dass Sie Kinder zu nahe kommen bzw. gar sexuell missbrauchen? Ist es nicht, als zöge man Ihnen den Boden unter den Füssen weg? Erst recht verheerend ist es, wenn Sie dann auch noch sehr sensible sind? Vertrauen und Glauben an die Menschheit, an diejenigen, denen Sie so viel bieten wollten und Ihnen das Messer in den Rücken stossen würde, fällt dahin wie ein Kartenhaus.

Wie würde es uns ergehen? Ich denke, ich finde, ich glaube, wir würden dies kein Jahr ertragen, die meisten von uns würden sich von der nächsten Brücke stürzen, würden ihr Leben unerträglich beenden wollen oder zumindest versuchen, es zu beenden, wir hätten nicht den Mum, weiter zukämpfen, wie es Michael eigentlich tat. Zwar verkroch er sich in die Sucht der Medikamente, Schlafmittel mussten ihm zum Schlaf verhelfen - aber ist das ein Wunder?

So hat sich der King of Pop gewissermassen selber umgebracht, doch zu verdenken ist es ihm kaum. Trotz all den Bösen Worte, der Kritik, der Erniedrigung der Medien dem Künstler gegenüber, empfinde ich Michael Jackson als sehr starken und liebenswerten Menschen. Ich kann mir vorstellen, wäre sein Leben und meins zusammen getroffen, wir wären gute Freunde, gar nahe Seelenverwandte gewesen, Verurteilungen, Kindesmissbrauch etc. hin oder her.

Was mich aber heute immer noch sehr beschäftigt, ist das Verhalten der Medien. Obwohl Michael Jackson in 14 von 14 Anklagepunkten UNSCHULDIG gesprochen wurde, wurde Michael weiterhin scharf von den Medien kritisiert und angegriffen, ins falsche Licht geführt und verurteilt. Keiner dieser Reporter, Journalisten, Medienheinis hatte sich damals jemals bei Michael für die Anschuldigungen, Kritiken und Verpönungen entschuldigt! Wie grausam muss das Leben in der Öffentlichkeit nur sein? Das Leben im Rampenlicht, ständig begleitet von den Pressemenschen, welche einem je nach Lust und Laune ins falsche Licht führen können, in die Pfanne hauen wollen - denn was geschrieben wird, das glaubt die Gesellschaft und bringt höhere Auflagen, wenn es um einen King of Pop geht. Oder wollen Sie mir sagen, dass dies nicht der Fall ist?

Sehen Sie sich einmal all die Stars an. Amy Winehouse, die zur Zeit wieder im Kreuzfeuer der Presse steht, weil sie stark alkoholisiert auf der Bühne herumtanzt bzw. torkelt. Oder Lady Gaga, welche sich in SM Style ablichten lässt. Oder aber Patrick Lindner damals, als er ein Kind adoptieren wollte, zusammen mit seinem Geliebten... es gibt noch und noch solche Künstler und Stars, welche mit negativen Schlagzeilen durchs Leben gehen müssen - gerade eben weil sie so bekannt sind, weil sie der Öffentlichkeit nicht entkommen können und vor allem weil sie den Launen der Presseleute ausgesetzt sind.

Überdenken Sie einmal Ihre Psyche. Sind Sie bei der Arbeit immer gleich gut oder schlecht gestimmt und wirkt sich evtl. eine schlechte Laune auch auf ihre Arbeitsmoral bzw. ihr Arbeitsergebnis aus? Schreiben Sie nicht auch eine Email oder führen Sie ein Telefonat mit schärferen Worten, wenn Sie enttäuscht oder entrüstet oder gar agressiv sind, als wenn sie glücklich und rund um zufrieden sind? Seien Sie ganz ehrlich! Sie müssen das hier niemandem beantworten, nur sich selber. Daher ist es wichtig, dass Sie ehrlich zu sich selber sind!

Und genau deswegen können wir einmal mehr zufrieden sein. Zufrieden, dass wir nicht so im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen, dass wir nicht ab einem Fehltritt sofort ein riesen Skandal der Medien auslösen können / werden, dass uns Missverständnisse nicht sofort an den Nagel hängen, sondern dass wir diese noch unter den Betroffenen mit Ausschluss der Öffentlichkeit lösen, verzeihen und vergessen dürfen.

Doch diesen Chance hatte Michael Jackson nicht, diesen Vorteil wurde ihm ab dem 5. Lebensjahr entzogen und verweigert, durch einen Profitgeilen Vater und vielen falschen Freunden und Bekannten, welche durch die Legende Michael Jackson, der King of Pop einfach nur Profit schlagen wollten.

In diesem Sinne sollten wir nie vergessen, die Dinge in unserem Leben aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten - sonst fehlt es uns an Kompetenz der Verurteilung und es macht uns schwach und einfältig - womit wir wieder beim Thema grauer Alltag und einfältig wären. Alles was zu tun wäre ist, uns selber als die Wurzel Ursache unseres Glücks zu sehen.

...und so sehe ich die Welt...

R.I.P. Michael Jackson, ein Mensch der die Öffentlichkeit erfreuen wollte und von der Öffentlichkeit betrogen wurde.

 

31.05.2011 um 06:45 Uhr

It's better to be hated for what I am than loved for what I'm not

von: Seelenfeuer   Stichwörter: Universum, Glück, Liebe, Einflüsse

Stimmung: just think about

Diesen Spruch habe ich im weltweiten WWW entdeckt und sogleich in mein Herz geschlossen.

Es gibt doch tatsächlich Menschen auf dieser Kugel, die meinen, sie könnten, nein dürften andere Menschen verbiegen und verbrechen. Ich meine, es gibt aber auch Menschen, die das zulassen!

WARUM?

Warum machen Menschen andere Menschen zum Mittelpunkt ihres Lebens und vergessen sich selber dabei? Ist es die Angst, sich selber kennenzulernen? Ist es die Angst, auch Fehler an sich selber zu entdecken?

Ja in der Tat, es ist sehr viel einfacher sich auf andere zu konzentrieren, deren Fehler ent- und aufdecken, als die eigenen zuzugeben! Es kann manchmal schon verd... hart sein, sich selber im Spiegel anzusehen und zu sehen, dass auch da Fehler sind. Aber WARUM? Lauter Fragen und einmal mehr stelle ich fest, der Mensch ist ein Buch mit 7 Siegeln, dass es zu entdecken gilt, und wenn man denkt, man habe den Schatz gefunden, steht man plötzlich wieder am Anfang, denn die 7 Siegel sind in Tat und Wahrheit gar nicht zu öffnen.

Sie können über X eine Theorie anzetteln, aber Y wird diese schon beim nächsten Augenaufschlag wieder widerlegt haben. Sie können für Z ein Konzept erarbeiten, bei W wird es über den Haufen geworfen, weil es nicht passt. Unzählige Puzzleteile liegen vor uns, manche passen - in diesem Moment, im anderen schon wieder nicht, andere bleiben für immer eigenständig und unergründlich. 

Ich habe mir in meinem Leben zum Ziel gemacht, MEIN eigenes Leben nach meinem Gusto zu leben. Nicht so zu sein, wie andere es von mir wollen oder erwarten. Aber darf ich ehrlich zu Ihnen sein? Es ist verd... schwierig. Mit der heutigen Gesellschaft, den heutigen Sinnbildern von Charakter und Benehmen, mit all den äusseren Einflüssen, welche auf einen einzelnen Menschen einprasseln und dabei die inneren Werte, die inneren Einflüsse komplett manipulieren, ist es ein lebenslanger Kampf.

 

Dennoch dürfte es machbar sein, zumindest mal, wie bereits in einem Blog beschrieben, sein eigenes Glück nicht von anderen Menschen abhängig zu machen!

Wenn ich liebe, sollte ich nicht bedingungslos erwarten, dass diese Liebe erwidert wird. Wenn ich Sympathie empfinde, darf ich nicht erwarten, dass diese immer und überall erwidert wird. Da gibts all diese Hürden und Blockaden in den Menschen, welche vieles verschleiern, vieles verhindern und einiges verbauen - nicht nur bei uns, auch bei ihnen. Und gerade deswegen, sollten wir mit dem Glück und dem LEBEN bei uns selber anfangen. IN uns selber, damit wir nicht blind sind, wenn wir Sympathie empfangen und zu jammern beginnen, dass wir so alleine sind. Sondern diese Sympathie auch sehen, sie entgegen nehmen können, und sogar erwidern können. Die Waage des Lebens schaut, dass wir empfangen, was wir senden, dass wir erfahren, was wir erfahren wollen.

Gibt es da nicht ein bekanntes Buch "Bestellungen an das Universum" - natürlich gibts noch X weitere Bücher in diesem Stil, aber dieses dürfte eins der bekannteren sein. Wie sendet man die Wünsche richtig - soll uns da gelehrt werden und da ist der Punkt.
Das Universum unterscheidet nicht zwischen positiv und negativ formulierten Sätzen, es kann Verneinungen nicht von Bejahungen unterscheiden, daher sollten wir die gedachten, gesprochenen, geschriebenen Wünsche / Bestellungen bedacht formulieren. So kann das Universum zum Beispiel nicht zwischen den zwei Sätzen - "ich will NICHT unglücklich sein" und "ich will unglücklich sein" unterscheiden. Das NICHT kennt das Universum ganz offenbar nicht. Also stellen Sie sich einmal vor, sie wandern gerade einen steilen, felsigen Berghang hinunter und wünschen sich insgeheim "ich will nicht hinunterstürzen"... was versteht das Universum?
"ich will hinunterstürzen". Halleluja! Und da passiert es auch schon! Sagen Sie aber "ich hab das im Griff, ich vertraue meinem Instinkt / Körper / meiner Motorik etc., ich komme HEIL hinunter / unten an", dann versteht dies das Universum und IHRE Psyche erst richtig, so wie sie es sich wünschen! Sie werden heil hinunter kommen! SO einfach tönt das oder?

Und hier ist auch der Punkt für all die klugen Sprüche dieser Erde - "der Gedanke ist der Anfang Deiner Taten" oder "Wer Du bist, was Du bist, wie Du bist, und wo Du Dich in Deinem Leben befindest, ist das Ergebnis der Gedanken, die Du überwiegend bis zum heutigen Tag produziert hast." 

SIE haben bestimmt auch so ein Motto, ein Lebensmotto, oder ein Gelegenheitsmotto. Haben Sie sich einmal intensiv Gedanken darüber gemacht, was es tatsächlich bedeutet und was es für SIE tatsächlich bedeutet? Leben Sie nach dem Motto? Glauben Sie an die Wahrheit dahinter? Oder ist es einfach ein Spruch der ab und an gerade passen könnte? 

Es wird so geschehen, wie ein Mensch Ihnen sagt, Sie werden ihm Seelenschmerz verursachen - Sie werden! - Obwohl Sie dies nicht einmal bewusst tun werden, nicht einmal mit Absicht - denn das Gegenüber, dieser Mensch der dies sagt, der WILL das so und was er will, was er an Wunsch/Bestellung ins Universum sendet, wird er auch bekommen! So werden auch SIE enttäuscht, wenn Sie dies in einer frischen Beziehung oder Freundschaft oder an einem neuen Arbeitsort so befürchten - ES wird eintreffen! Das können Sie sich selber sogar garantieren! 

Deswegen ist es so paradox, deswegen gefällt mir der Spruch "es ist besser (mir lieber) gehasst zu werden für das was ich bin, als geliebt, für das was ich NICHT bin!" (Titel ins Deutsche übersetzt). Lieber mag mich ein Mensch nicht, für dass was ich wirklich lebe, wie ich wirklich lebe, als dass mich ein Mensch liebt und mich gleichzeitig verbiegen und verbrechen möchte, sodass ich selber unglücklich werde, weil ich nicht ich selber sein kann / darf. 

Und dies zeigt uns, wie viel mehr bewusster wir leben sollten. Wie viel mehr wir unsere innere Ruhe aufsuchen sollen und in uns gehen sollen. Das heisst nicht, dass wir den Egoismus dieser Erde fördern müssen, das heisst lediglich, dass wir uns um uns selber mehr kümmern sollten, um unsere Gedanken, uns mehr mit uns beschäftigen, statt mit anderen. Ist dieser Schritt gemacht und wird er immer wieder gemacht, so können wir in Zukunft auch viele weitere Schritte in Richtung unserer Mitmenschen machen, bewusster und aufmerksamer unserer Umwelt, unserer Mitmenschen gegenüber. 

Aus diesem Grund und aus vielen weiteren Gründen... 

sehe ich die Welt, wie ich sie sehe... und sie für uns sein könnte... oder dürfte.  

 

 


 

25.05.2011 um 06:13 Uhr

Blockaden, sie sind in unseren Köpfen!

Stimmung: just think about

--> Beobachten Sie sich doch einmal beim Sport. Ausdauer zum Beispiel. Oder bei einer Tätigkeit, die Sie auch geistig etwas beanspruchen könnte.

Eine meiner Leidenschaft – nein meine grösste Leidenschaft ist das Motorrad fahren (dazu gibt’s später in unabsehbarer Zeit einmal einen extra Blogeintrag). Motorrad fahren, da denken sie sicher an einen faulen Menschen der auf dem Hobel sitzt und es bequem hat… ja ja.

DOCH so ist es nicht. Motorrad fahren ist anstrengend – körperlich, wie auch geistig. Wir Motorradfahrer müssen zum grossen Teil auch für andere Verkehrsteilnehmer denken, weil Autofahrer zum Beispiel oft nicht wahrhaben wollen, dass die Zweiräder auch schneller als ein Roller sein könnten. Oder wir müssen ständig im Hinterkopf haben, dass für die Zweiräder die Physik irgendwann auch Grenzen kennt und wir es in der Schräglage übertreiben könnten, oder sogar durch schmutzige Fahrbahn , es muss nicht einmal etwas grosses sein (Holz oder Laub reicht), das Gleichgewicht der Physik beträchtlich in Mitleidenschaft gezogen werden kann – das kann verheerende Auswirkungen für einen Motorradfahrer haben. Denken Sie schon nur einmal daran, dass wir bei weitem nicht so viel Blech um uns herum haben, das uns schützen könnte, wie ein Autofahrer diese Vorzüge hat. Jedenfalls können Sie mir glauben, es ist anstrengend.

Und ganz besonders die Rennstreckentrainings, welche ich ab und an absolviere. Nicht weil ich erpicht darauf bin, mir das Adrenalin durch die Adern zu jagen (zugegeben; es ist ein herrliches Gefühl), sondern weil es unter anderem viel Spass macht, auf Fahrbahnen zu fahren, denen man zu 99% vertrauen kann – weil man weiss, es gibt keinen Schmutz, es gibt keinen Gegenverkehr und man muss im seltensten Fall damit rechnen, dass entweder eine Wildsau über die Strecke rennt oder aber ein anderer Verkehrsteilnehmer aus der Reihe tanzt und einem in die Quere kommen will… Natürlich kann das im speziellsten aller speziellen Fälle mal vorkommen, das wären dann die restlichen 1%. Aber im Grossen und Ganzen ist es aus meiner Sicht sicherer als auf den öffentlichen Strassen. Jedenfalls sind da diese 200 KG Rennmaschinen auf diesen Strecken und diese wunderbaren Kurven. Mit den Rennmaschinen – so sagt es uns ebenfalls die Physik (ein bisschen Chemie und Biologie mag auch dabei sein ;-)) ist es von Vorteil, ab einer gewissen Geschwindigkeit mit dem sogenannten Hang off um die Kurve herum zu fahren. Es bietet mehr Stabilität in der äussersten Schräglage und bei einem möglichen Sturz (woran natürlich KEINER denken mag und will) kann der Aufprall (der in der Schräglage ja auch nicht mehr von all zu hoch ist) noch ein wenig abgestützt, im besten Fall sogar aufgefangen werden.

Nun gut, lange Rede - kurzer Sinn (ich bin eine Frau, ich darf weit ausholen :-)), diese Trainings sind äusserst anstrengend – mit diesem Hang off – und allem drum und dran, was ich oben bereits erläuterte. Auf jeden Fall kann ich des öftern bei mir selber beobachten, wie ich denke oder sage „ich mag nicht mehr“, „ich bin fix und fertig“… etc. Und dieses Verhalten ist nicht nur beim Motorrad fahren so – bei meiner grössten Leidenschaft. Nein, beim Haushalten, beim Arbeiten, beim Sport… überall gibt es mal Momente in denen ich diesen oder ähnlichen Satz zu Tage lege. Ist das nicht beschämend?! Wir wissen gar nicht, wie viel Kraft in uns steckt, wir wissen gar nicht wo unsere Grenzen sind, weil wir vorher schon aufgeben! Bei der kleinsten Anstrengung wollen wir den Bettel hinwerfen und sagen, bis hier her, weiter (geht’s) nicht! Dabei ginge es noch sehr viel weiter! Wenn wir nur wollten, wenn wir unsere Gehirnwäsche einfach ablegen würden und sagen, JETZT geht’s erst richtig los!


Ich meine, haben Sie als Kind jemals gedacht „es geht nicht mehr…!“… ich kann nicht mehr…!“? Beim Räuber & Poli spielen zum Beispiel? Beim Versteckis oder bei Superman, Turtles oder Indianerle? Wohl kaum – stimmt’s? Da waren Sie Energiegeladen, es gab NIE ein „ich bin am Ende meiner Kräfte“ – ausser natürlich im spielerischen.

UND genau das ist der Punkt. Wir haben uns als Erwachsene viel zu viele Grenzen, Barrieren und vor allem „negative“ Gedanken angewöhnt, welche uns in der Kindheit nicht erreichten. In der Kindheit haben wir nicht darüber nachgedacht ob wir etwas erreichen oder nicht, ob wir noch können oder nicht. Da war alles erreichbar, alles konnten wir, wir waren unschlagbar und gigantisch gut! Warum? Weil wir diese Blockaden in unserem Gehirn nicht hatten! NIEMAND hat die, die ist nicht von Geburt an in unserem Kopf, NEIN, die wird uns anerzogen. Während dem Erwachsen werden lernen wir die Grenzen kennen, die Blockaden werden uns auferlegt und das Negative, das Negative zeigt uns, dass wir nicht stark sein müssen, stark für das Positive, das LEBEN, wir dürfen schwach sein – nein in der heutigen Zeit müssen wir sogar. Während unserer Kindheit, während dem erwachsen werden, wird uns dieses Klischee Denken von Grenzen und Blockaden und negativem Sein auferlegt, von den Eltern, der Gesellschaft, den Lehrern…

NEIN verstehen Sie mich nicht falsch, ich mache weder den Eltern, noch der Gesellschaft noch den Lehrern einen Vorwurf, im Gegenteil, am ehesten uns selber. Wir behaupten zwar, lieber gegen den Strom zu schwimmen, um anders sein zu können, als mit, aber das tun wir eigentlich gar nicht. Denn in unserem Kopf fängt es an.

Und gerade deswegen und für viele weitere Gründe wäre ich dafür, dass Sie (ich selbstverständlich auch) beim nächsten mal, wenn wir denken oder sagen „ich kann nicht mehr…!“ diesen Satz revidieren und noch einmal mit vollem Elan hinter die Taten gehen und es durchziehen. Sozusagen die Grenzen abtasten. UNSERE eigenen Grenzen, welche WIR selber gesteckt haben und darüber jammern.

In diesem Sinne und deswegen…

Sehe ich die Welt so, wie ich sie sehe…

 

 


 

16.05.2011 um 18:40 Uhr

Der Knaller meines Lebens...

von: Seelenfeuer   Stichwörter: Musik, Leben, Knall, taub, Stimme, Emotionen, Bühne

Stimmung: just think about

da mein nächster offizieller Blogeintrag etwas intensiver und zeitaufändiger ist / sein soll, überbrücke ich die Wartezeit - sofern dann jemand sehnlichst auf einen weiteren Eintrag wartet, mit einer Geschichte, welche ich im 2009 für einen Schreibwettbewerb zum Thema Sehnsucht geschrieben hatte. Sie drückt den Zauber der Musik aus. Auch wenn es für den Wettbewerb nicht gereicht hat, so hat es mich sehr eingenommen, diese Gesichte zu schreiben.

Viel Spass:
 
Der Knaller meines Lebens

In meiner Jugend sehnte ich mich nach Vollkommenheit. Verlangen nach der Erfüllung meiner Selbst. Werden wollte ich wie Tina Turner. Kräftige Stimme, standfest, sowie tanzend im Leben und voller Lebenskraft. Ihr Kunstwerk, die Musik, war für mich das Zusammenspiel von Herz und Verstand. Man wird sofort erfasst von allen Emotionen der Individuen da draussen vor der Bühne: Nervosität, Aufregung, Freude, Glück, Lebensenergie, Hitze und vieles mehr. ALLES auf einmal überfällt einen einzigen Menschen, mich.

Doch das Leben wollte es anders mit meiner Leidenschaft. Ich verlor mein Gehör. Meine Ohren sind zwar beide noch da, aber sie verwehren mir ihre Funktion, seit ich mit sechzehn einem extrem lauten Feuerwerksknaller ausgesetzt war. Der Knaller meines Lebens.
So verstummte Tina Turner. Auch die Welt um mich und ich auch.
Aber leben tu ich noch. In Zürich. Und da benutze ich täglich meine mir gebliebenen Sinne. Als Köchin darf ich auch Künstlerin sein - sagt man, Lebenskünstlerin - sage ich. Auch die Emotionen der Gäste erfühle ich, aber es befriedigt meine Sehnsucht nicht. Ohne kräftige Stimme, ohne laute Emotionen, ohne Musik.

Das Leben hat das gespürt, doch statt meinem Gehör, schickte es mir einen obdachlosen Kerl, einen Strassenmusiker mit seiner Gitarre vorbei.
Meine soziale Seite, von deren Anwesenheit ich bisher gar nichts wusste, forderte mich auf, die Essensreste unserer Gäste nicht wegzuwerfen, sondern ihm zu bringen. Wie gedacht, so getan.

Ich bringe ihm das Essen und er spielt eine Runde für mich, stumm und still, aber emotionsbedacht.
So geht das nun schon einige Tage, ohne Worte.
Er weckt in mir ein längst vergessenes Feuer. Es schreit förmlich nach meinem Verstand. Oder es singt. Hört Musik. Macht Musik. Lässt mein Herz unfassbar schnell schlagen - als nehme es Anlauf für einen grossen Sprung und stürze sich im nächsten Moment aus meinem Körper. In die Freiheit der Entfaltung, der Grenzenlosigkeit. Ich verspüre das ohnmächtige Begehren, all die Emotionen auszuleben, die Arme auszubreiten und abzuheben und dann...


Ich sehe ihn singen, sich bewegen, seine Gefühlsausbrüche, seine Gitarre bedienen.
Es ist, als ob diese Gefühlsausbrüche mich völlig blockieren und die Folgen des Feuers von unnahbarer Sehnsucht sind die Rettung meines Seins. Lassen durch die Reaktionen meiner Energie und Resonanz alles wieder fliessen und erleben, wachsen und gedeihen. Alles spannt sich auf angenehme aber unerfüllte Art der totalen Freude bis hin zur allumfassenden Liebe zum Leben. Nichts kann mich noch aufhalten, der Wandel hat begonnen, mit dem Musiker und seiner Gitarre. Der Wandel hin zur Vollkommenheit meines Lebens.

Immer wieder holt der Musiker mich aus meiner Traumwelt, nimmt mich bei der Hand und dringt mit mir in seine Musikwelt ein. Und dann legt er sanft und behutsam, als könnte sie zerbrechen, meine Hand auf den Bauch seiner Gitarre. Er beginnt die ersten Saiten zu zupfen.


Wie ein Blitz jagen die Vibrationen durch meinen Körper und jede kleinste Faser wird zur allumfänglichen Freude betört. Mein Atem stockt und das Herz sendet die Signale der Bereitschaft, vor lauter Spannung in der Luft zerspringen zu wollen. Auf einmal stecken Kräfte in mir, von denen ich bisher nicht einmal gewusst habe. Eine Ahnung dessen, wie das Leben tönen könnte.


Ein Kräuseln geht durch meine Fingerspitzen, über den Handrücken, den Arm  hinauf, als wolle es in meine Ohren, zum Gehirn, um da einen Ton anzuschlagen. Ich spüre ihn ganz deutlich. Er durchströmt meinen Körper, findet Anklang in meinem Herzen und legt sich nieder. Tränen füllen meine Augen, der Knopf zur Berührung meines Herzens wurde getätigt.


Der Strassenkünstler spielt weiter und jede Schwingung seiner Töne taucht tiefer in mein Inneres. Sie lassen mein Herz ertönen in allen Klängen, zaghaft von einer Muse geküsst. Und dann geht ein Licht auf, ich begreife: Musik hört man nicht, man spürt sie, tief in einem drin. Genauso wie das Leben. Und seine Sehnsucht.

 

 


 

07.05.2011 um 22:22 Uhr

"...er steht einfach nicht auf dich..."

Stimmung: just think about

In der Inspiration aus einem Film, welchen ich heute geschaut habe, möchte ich Ihnen die Komplexität des menschlichen Daseins näher bringen.
Es ist mir – und Ihnen vermutlich auch – durchaus bewusst, dass es zu diesem Thema keine 100%igen Erklärungen und Tatsachen gibt. Wir reden hier von menschlichem Dasein – MENSCHLICH. Schon dieses Wort alleine sollte nicht buchstabiert werden können, damit es ausdrücken kann, welch unantastbares Individuum dahinter steckt. Unzählige Individuen stecken dahinter.

Der inspirierende Film war „er steht einfach nicht auf Dich…“
Keine Frage, warum ich diesen Film heute geschaut habe – es war aus einer Laune der Natur heraus, bzw. weil mir heute eine Freundin genau diesen Satz unter die Nase gehalten hat.
Es gibt für mich keine Erkenntnisse, nachdem ich den Film geschaut habe. Weder ist es neu für mich, dass ich ein sehr dünnes Fell habe und bei solchen Filmen (wie tausend anderen auch) ein  oder zwei Tränchen verdrücke, weil mir diese Geschichten, die das Leben schreiben so nahe gehen. Noch sind die Geschichten an und für sich neu für mich. Das Leben schreibt sie! Es schreibt sie in meiner Umgebung – nah und fern, es schreibt sie in eben solchen Filmen – den Gedanken der Schauspieler, der Autoren, der Regisseure – es schreibt sie aber auch bei mir selber, als erlebt oder lediglich nachempfunden – das Leben ist ein wahrer Autor, einer der höchsten Künstler überhaupt!

Der Film zeigt verschiedene Geschichten über die Liebe. Über das Fremdgehen, über die Begierde, über die Ehe, über die durchaus komplizierte Suche nach dem richtigen Partner, über gleichgeschlechtliche Liebe, etc. etc. Es ist alles vorhanden, was ein Mensch erleben kann, auf der Suche, auf dem Weg, mitsamt dem ganzen Rucksack und dem drum und dran zur Liebe.

Unterscheiden wird dabei zwischen Mann und Frau. Der Unterschied erscheint eindringlich. Sie können mir ja nicht weis machen, dass Sie sich nie, aber auch gar nie nicht eine einzige Sekunde selber Gedanken über dieses Phänomen gemacht haben: Mann – Frau! Egal welchen Geschlechtes Sie sind – auch SIE machen sich solche Gedanken!

Frauen, welche in irgendwelche Szenen ihre Interpretationen einschliessen. Oder Männer, welche sich gekonnt von so vielem distanzieren, damit sie später nicht Nähe oder gar Gefühl zeigen müssten.
Ich weiss, reine Interpretation von wegen distanzieren der Männer:

HALLO ich bin eine Frau, ich MUSS, weil das da oben im Satz steht: „Frauen, welche in irgendwelche Szenen ihre Interpretationen einschliessen.“

Es gibt so viele Sichtweisen, so viele Perspektiven. Wobei, da fällt mir der heutige Tag ein – ein Schultag, lernreich wie viele andere auch, doch heute war es besonders psychologisch und wie Sie wissen, mag ich die Psychologie:
Kommunikation – Teamführung. Ich sage Ihnen, es gibt nichts lernreicheres – nicht nur sich selber lernen Sie dabei kennen, sondern auch das Verhalten der anderen – nein die Hintergründe. GLEICHZEITIG ist es aber dennoch so, dass die Hintergründe so unergründlich sind, dass sie gar nicht gefasst werden können! Zumindest nicht die der anderen – der ANDEREN Individuen.

Genau, das ist meine Erkenntnis. Die Erkenntnis des Tages. Da kann ich noch viele dieser Filme betrachten, jeder gibt mir eine andere Botschaft über die Beziehung zwischen Mann und Frau oder Frau und Mann.
Ob zwischen den beiden Geschlechtern nun eine Freundschaft ohne Hintergedanken entstehen kann, ob nun einfach eine Affäre dahinter ist oder – was gibt es nicht noch alles?
Es ist und bleibt wie es ist: Mann und Frau oder Frau und Mann.
PUNKT.

Psychologie ist eine Wissenschaft von, über, mit, zu Menschen, welche ewiglich eine Wissenschaft bleibt. Es kann NICHTS, aber auch gar NICHTS zu 100% bestimmt festgelegt werden! Schon gar nicht zwischen Mann und Frau oder Frau und Mann. Das ist eine Tatsache! Glauben Sie mir – selbst wenn Sie noch so diplomierter ausgezeichneter geehrter Psychologe sind, all Ihre Theorien, Aspekte, Beweise sind NICHTIG, wenn Sie sie im realen, ECHTEN Leben anwenden!

Ein Mensch glaubt einen anderen Menschen zu kennen, weil er ihm nahe ist, weil sie schon seit Jahren den Kontakt pflegen, weil sie viel zusammen „durchgemacht“ haben etc. etc. doch sagen SIE mir, warum vermag es dieser Mensch dann, Sie im einen oder anderen Moment zu überraschen? Warum vermag es dieser Mensch, sie im einen oder anderen Tun oder Lassen zu Enttäuschen? Warum vermag es dieser Mensch ein eigenes Leben zu führen, ohne dass Sie alles bis ins Detail wissen, fühlen, mitbekommen? Sie kennen den Menschen evtl. vom Äusseren – Sie erkennen Ihn unter 10‘000 anderen Menschen. Vermutlich wissen Sie auch enorm viel aus seinem Innenleben – wie er in speziellen Situationen reagiert, was seine Lieblingsfarbe ist, warum er ist wie er ist… das können Sie erklären, aber Sie sind nicht fähig sein Leben zu leben! Nicht fähig, weil das Leben selber es nicht zulässt und nicht fähig, weil SIE Ihr eigenes Leben zu leben haben!

JETZT bin ich abgeschweift, denn Ursprünglich sind wir beim Thema „Er steht einfach nicht auf Dich…“ und die Komplexität des menschlichen Daseins.

Meine lieben Leserinnen, meine lieben Leser, ich werde mich jetzt frech von Ihnen verabschieden und wünsche Ihnen eine gute Nacht.
Denn ich habe nicht den Durchhaltewille, jedes einzelne Individuum auf dieser Welt zu analysieren und auseinander zu nehmen um dann schlussendlich merken zu müssen, dass jede Theorie, jede Analyse, jede Statistik welche ich in X Stunden meines Lebens erschaffen hätte, einfach eine zerstörerische, falsche und von weit her geholte These ist!

Ich bin OK
DU bist OK

Braucht es dazu irgendwelche Schubladisierungen, Thesen oder andere Mutmassungen?
NEIN.

In diesem Sinne…

…und SO sehe ich die Welt, während alle anderen da draussen sie anders sieht!

05.05.2011 um 20:35 Uhr

Das Herz...

von: Seelenfeuer   Stichwörter: herz, herzschlag, sein, hören, frieden

Stimmung: just think about

…Sie mögen jetzt denken – oje ein weiterer Gefühls-Chaos-Herz-Schmerz-Blogeintrag. Doch NEIN, die Vorgänger waren keinerlei dieser Art und der jetzige ist es nicht – oder wollen Sie etwa sagen, dass Ihr Herz dauer-schmerzt? Wohl kaum. Es gibt ja auch fröhliche, glückliche, zufriedene Herzen auf dieser Welt und allein der Titel wird Ihnen nicht aussagen, dass ich hier über Herz-Schmerz schreibe.

NEIN.
Ganz im Gegenteil.

Schütteln Sie bitte mal Ihre Erwartungen und Vorurteile von sich – LOS schütteln!
Gut so.
Also, was ich Ihnen heute erläutern möchte ist IHR Herz - NEIN ich werde Ihnen nicht das Klopfen Ihres Herzens erläutern und erklären, diesen Ablauf kennen SIE selber wohl am besten - jedenfalls besser als jeder andere!

Kommen Sie ihm näher! Und wie? Fragen Sie sich. Es gibt fast nichts Einfacheres als das:

Bei Ihrem nächsten Besuch in der Badewanne (bitte gefüllt mit warmem Wasser und einem Schluck „Entspannungswässerchen“ oder was Ihr Geschmack gerade begehrt) – seien Sie doch einfach einmal ganz Sie selbst!
Stehen Sie sich vor Ihr Spiegelbild und schauen Sie sich ganz genau an. Sehen Sie den Menschen vor sich? Den MENSCHEN mit einem Herz in der Brust – das schlägt! Sehen Sie die Seele in Ihren Augen blitzen? Die Seele, welche Ihnen manch Schönes im Leben zeigen will, Ihnen viele wundervolle Gefühle zubereitet! Ihre Hände, welche Wunder vollbringen könnten! Sehen Sie Ihren Atem, welche den Hauch des Frühlings in Ihnen verbreiten würde!
Schauen Sie hin! DAS sind SIE! Und Sie hätten so viele gute, zufriedene, hilfsbereite, bunte, leuchtende Eigenschaften an und in sich, wenn Sie sie nur zulassen würden! Freien Lauf gewähren und sich nicht immer hinter sich selber verstecken würden, hinter der Maske, die sie beschützen könnte – es aber nie tut, weil  nur Sie sich selber beschützen können, in dem Sie sich selber sind!

Schwierig ich weiss.
Doch fahren wir fort mit etwas leichterem:

In der Badewanne liegen Sie unterdessen – hoffe ich! Lassen Sie für dieses eine Mal bitte die Musik einfach stumm bleiben.
Nun halten Sie den Kopf für einmal unter Wasser – denken Sie nicht an das Kitzeln in den Ohren, wenn das Wasser hinein rinnt oder an ihre Haare – die nehmen keinen Schaden an deswegen. Sie müssen auch nicht ganz untertauchen, sondern nur die Ohren – die Augen schliessen Sie dennoch bitte.
Dann lockern Sie ihren Körper, fühlen die angespannten Muskeln sich entspannen, locker werden, als würden Sie auf offener See ruhig dahin treiben, das Gesicht über Wasser, die Ohren aber darunter.
Nun beginnen Sie, in sich selber zu gehen. Spüren Sie Ihren Körper – wie schwerelos Sie im Wasser gleiten – wie sich alles beruhigt, still wird, sich entspannt.
Und dann hören Sie das Geräusch.
Ein Pochen.
Go-Gong. Go-Gong. Go-Gong.

Es ist IHR Herz, sehr geehrter Leser, IHR Herz dass Sie da unter Wasser in der einfachen Badewanne hören, hören wie es schlägt. Alles in Ihnen entspannt sich, wenn Sie das wollen, schweift zum Frieden über. Das Herz aber schlägt weiter, unaufhörlich, ohne je zu zweifeln, ohne je zu glauben, dass es nicht mehr weiter geht, immer weiter und weiter. Leicht und schwerelos in Ihrer Brust.
Hören Sie dem Schlagen zu, während Sie still und reglos im Wasser schweben. Spüren Sie diesen Lebenswillen? Diese Kraft, während alles andere reglos, sogar kraftlos ist?  Ohne etwas zu tun schlägt es, und schlägt und schlägt, weiter und weiter ohne zu fragen ob es soll – es tut es einfach. Still und leise vor sich hin und dennoch voller Energie und rhythmisch!

DAS ist IHR Herz, werter Zuleser – es schlägt in IHRER Brust und ist ein Teil von IHNEN, nicht zu vergessen, ein SEHR wichtiger Teil – und dennoch ein Teil, denn wir täglich vernachlässigen, ein Teil, an den wir gar nicht oder sehr sehr selten denken – dabei ist es doch DER Teil in uns – das A und O für das Menschsein – das Leben in uns!
Warum nehmen Sie sich nicht ein Beispiel daran! Einfach weiter gehen, einfach machen ohne zu fragen – voller Wille und Kraft voraus und LEBEN.

Es gibt doch nichts Einfacheres als das – sich ein Beispiel an sich / seinem Körper zu nehmen!

Ein Anfang, es zu versuchen, zumindest mal zuzuhören, in der Badewanne – tun Sie es.
Und sollten Sie keine Badewanne haben, so gebe ich Ihnen gerne die Gelegenheit, sich einen Abend bei uns im Badezimmer einzuquartieren J

Allzeit bereit in…

…und so sehe ich die Welt.