Chnobli in Davis, CA

28.11.2005 um 19:49 Uhr

Thanksgiving, Oper, Football und Ausgang

von: chnobli

Das war ein erreignisreiches und langes Wochenende. Am Donnerstag war Turkeyday. Ich war bei Jill Familie eingeladen und es gab einen fabelhaften Truthahn. Ich habe einen Grossteil des Abend mit Jills Vater auf der Terasse weintrinkend verbracht. Zur gleichen Zeit waren die Frauen in der Kueche am kochen. Genau so soll es sein . Er hatte ziemlich viele Geschichten auf lager. Ausserdem hat er in Berkeley doctoriert, in Stanford als Postdoc gearbeitet und kennt den Praesidenten des CALTECH. Und ich armer tropf bemuehe mich so in eine Universitaet reinzukommen.
Am Freitag war ich mit Jill in der Oper in San Francisco. Fuer mich war das ein bisschen ein Ersatz fuer den Polyball. Immerhin waren auch alle Leute in Schale und ich konnte den Abend mit einer tollen Frau verbringen, auch wenn wir das tanzen weglassen mussten. Es war eine sehr gute Auffuehrung, muss ich wieder einmal machen.
Am Samstag haben wir das UC Davis Footballteam live unterstuetzt. Leider waren auf Grund der Feiertage nicht so viele Leute im Stadium aber es war trotzdem eine tolles Erlebnis. Ausserdem erbarmten sich die Chearleader meiner und tanzten so oft wie moeglich genau vor uns .
Am Abend gingen wir, dass heisst Jill, ihre beste Freundin und ich in den Ausgang. Das Ziel war wohl wieder einmal mich abzufuellen. Sie haben es zwar erreicht aber ich habe sie mit mir in den Abgrund genommen. War lustig alle geilen Typen von den beiden Frauen fernzuhalten.
Am Sonntag haben ich dann endlich ein bisschen ausruhen koennen und am Abend habe ich die endgueltigen Bewerbungen fuer Berkeley und USC abgeschickt. Heute kommt noch Irvine und Columbia dran und spaetestens am 1. Dezember UC San Diego. Dann bin ich wohl bald durch mit dem Zeugs und ich muss nur noch auf hoffentlich mehrere possitive Antworten warten.
Ich werde so schnell wie moeglich noch ein paar Bilder online stellen, nicht das ihr eurer Fantasie zu viel freien lauf laesst. .

22.11.2005 um 05:14 Uhr

Prüfungen vorbei

von: chnobli

Endlich sind die Prüfungen vorbei. Ich habe zwar nicht brilliert aber ich denke es besteht immer noch ein Chance einen Platz für einen PhD zu bekommen. Am liebsten würde ich ja nach San Diego gehen. 300 Tage Sonne pro Jahr und das Meer gleich neben dem Campus. Ausserdem scheinbar die besten Plätze um zu tauchen in Californien. Naja, mal schauen was daraus wird. Zuerst muss ich jetzt noch das Bewerbungsschreiben verfassen und dann ist diese Bewerberei endlich vorbei.
Dann kann ich mich noch mehr auf meine Arbeit konzentrieren. Ich muss endlich mal einen Durchbruch erreichen sonst werde ich keine Resultate bis zum Ende der Arbeit haben und ich will mir gar nicht vorstellen, was das bedeuten würde.
Diesen Donnerstag werden wir Thanks Giving feiern. Ich bin bei Jills Familie eingeladen. Ich hoffe es gibt einen traditionellen Truthahn. Ausserdem haben wir Tickets für die Oper in San Francisco am Wochenende. Ein bisschen Kultur muss sein und ich war schon seit Ewigkeiten nicht mehr in einer Oper.
Also ich wünsche eine schöne Woche. Gruss in die Schweiz und Hopp Schwiiz!

08.11.2005 um 21:11 Uhr

Business as usual

von: chnobli

Es ist nicht wirklich viel passiert in der letzten Zeit. Letzte Woche war von Arbeit und lernen gepraegt. Am Dienstag war ich noch im Kino und am Mittwoch waren wir am 1$ Bier Abend. Am Donnerstag morgen konnte ich mir nicht so richtig erklaeren, warum ich immer noch besoffen war. Leider musste ich frueh auf, da ich ein Meeting um 09:00 hatte. Zum Glueck war das ganze ein Telefonmeeting mit Zuerich. Aber ich habe wohl bei meinem Professor hier nicht so eine gute Figur abgegeben. Den Rest des morgens habe ich dann im Lab geschlafen. So ein Sofa ist schon ne gute Sache und nach einem Talk am Mittag habe ich beschlossen, dass das ganze keinen Sinn hat und bin nach Hause gegangen. Immer noch verwundert warum ich so geschlaucht vom letzten Abend war (ich hatte doch nur etwa 5 Biere) ging ich nochmals schlafen. Als dann meine Mitbewohnerinnen nach Hause kamen und ueber den letzten Abend sprachen war mir auf einmal klar, warum es mir so schlecht ging. Nach unserer Ankunft in der Wohnung haben wir nicht wie ich bisher geglaubt hatte die Bettruhe gesucht sonder haben noch fleissig Shots reingekippt. Nach diesen Aufklaerenden Worten ging mir auf einmal ein Licht auf und ich konnte mich an den ganzen Abend erinnern. Da war mir auch klar, warum ich so geschlaucht war. Naja, habe dann versucht am Freitag um so mehr zu arbeiten.
Am Wochenende habe ich dann fuer den GRE gelernt und Fern geschaut. Langsam wird es knapp. Am Samstag habe ich die erste Pruefung und ich bin wohl noch weit davon entfernt gut vorbereitet zu sein. Kann nur hoffen, dass ich mich an diesem Tag an alle Grundstudiumvorlesungen erinnern kann. Dann sollte ein einigermassen Score moeglich sein. Naechste Woche gibt es dann noch 2 Pruefungen und dann bin ich endlich durch mit dem Zeugs. Dann heisst es nur noch Bewerbungen verschicken und Abwarten.
Ach ja, mein Laptop ist futsch. muss wohl windows neu installieren. Scheisse.

01.11.2005 um 00:35 Uhr

Country Club und Halloweenparty

von: chnobli

Am Freitag war ich also zuerst einmal in einem Country Club in der Naehe von Sacramento. Ihr koennt euch das wirklich so wie in einer der vielen Hollywoodproduktionen vorstellen. Einen haufen alter, wohl sehr reicher Leute, die gesehen werden wollen. Leider waren wir nicht so lange da, dass ich einen OC typischen fight haette miterleben koenne. Aber scheinbar sei auch das an der Tagesordnung. Es war aber genug Zeit, um mit ein paar der Leute zu sprechen und einmal in Live Gesichter zu sehen, die einfach zu oft operiert wurden. Die Leute waren ausgesprochen freundlich und fast alle konnten mit irgendwelchen Anektoten von ihren Ferien in der Schweiz glaenzen. Nicht, dass ich auch nur eines der Hotels die sie erwaehnt haben auch nur einmal von innen gesehen haette. Aber fuer sie war es wohl selbstverstaendlich, dass ich sie kenne.
Anschliessend gingen wir an eine Halloweenparty von Freunden von Jill. Das war wohl das vollkommene Gegenteil. Die meisten Leute waren keine Studenten und es war interessant mal ihre Meinung ueber Gott und die Welt zu hoeren. Der Alkohol ist auch in rauhen Mengen geflossen und zum Glueck mussten wir nicht mehr nach Hause fahren. Am naechsten Morgen hatte ich wohl mein erstes richtiges amerikanisches Morgenessen im "ihop". Um zu diesem Restaurant (mit dem besten Fruehstueck natuerlich) zu gelangen sind wir dann auch etwa eine halbe Stunde in Sacramento herumgekurvt. Die Schmerzgrenze fuer einen zu langen Weg ist hier in den USA wirklich um einiges hoeher. Das Morgenessen war gut und danach fuhren wir nach Hause, wo wir den ganzen Tag vor dem Fernseher verbracht haben (naja, soviel war auch nicht mehr uebrig vom Tag).
Am Sonntag machte ich mich dann daran fuer den GRE zu lernen. Vom Morgen um zehn bis Abends um neun. Der Tag wurde dann mit ein paar Serien abgrundet. Business as usual.