freiheit und verantwortung

12.05.2006 um 11:11 Uhr

Swissair

von: Nobel

Mit grosser Genugtuung habe ich von den Strafklagen sowie den
Zivilklagen gegen Organveratwortliche aus dem Swissair-  Debakel bzw. - Skandal Kenntis genommen. Die teilweise undifferezierten Reaktionen der Betroffenen spricht Bände, jene fühlen sich obwohl dazu kein Grund besteht beleidigt und in ihrer Ehre verletzt.
Hoffe schon sehr, dass der Rechtsstaat sich durchsetzt!
Wenn der Fall Swissair einschlafen oder verjähren sollte, hat der Rechtsstaat Schweiz abgdankt, wofür auch der aktuelle Bundesrat und Zürcher Regierungsrat ( verantwortlicher Jusitzdirektor: Dr. Markud Notte, SP !) veranwortlich zu zeichnen hätten.
"Die Kleinen werden unerbittlich verfolgt, die Grossen lässt man laufen" ... diese Lebensweisheit wäre fatal für die Zukunft der Schweiz.
Denke, dass eine viel breitere und auch härtere Diskussion geführt werden sollte, oder ?
Sperber

09.06.2005 um 17:23 Uhr

Grundidee des Bürgerkomitee für Wahrheit und Verantwortung

von: Nobel

Stimmung: neutral

Es fällt in der Schweiz auf, dass in der Politik aber auch in der Wirtschaft und Gesellschaft leichtfertig umgegangen wird mit den Geboten von Wahrheit und Verantwortung. Statt Ehrlichkeit gilt Unverbindlichkeit, statt Verlässlichkeit gilt Spass des Spasses zulieb, statt Transparenz gilt Verschleierung.
Deshalb hat sich ein überparteiliches, unparteiisches
        Bürgerkomitee für Wahrheit und Veranwortung

gebildet, welches sich zum Ziel setzt, Ehrlichkeit und Transparenz wieder zum Durchbruch zu verhelfen. Dazu ist das gepflegte Streitgespräch ein taugliches Mittel, denn nur so kommt man/frau auf den Grund der Argumentation aller Beteiligten. Dies wiederum bedingt gegenseitigen Respekt vor der Meinung des andern.
Hart in der Sache, fair in Ton und Umgang also!
So stellten wir beispielsweise in der Politik fest, dass die Stimmbürger vom Bundesrat bei der Abstimmung zu Schengen/ Dublin teilweise tatsachenwidrig, oberflächlich und unvollständig informiert wurde. Dies ist inakzeptabel. Wir fordern den Bundesrat auf mit Blick auf die Abstimmung zur Personenfreizügigkeit in voller Transparenz und umfassend zu informeiren. Der Stimmbürger ist nämlich mündig, keinesfalls blosses "Stimmvieh".

In der Wirtschaft stossen wir immern wieder auf arrogante Managements und Verwaltungsräte, welche sich auf dem Buckel der Privat-/ Kleinaktionäre dumm und dämlich verdienen und ihre Bezüge verstecken statt offenlegen.

Das Bürgerkomitee will einerseits eine breite Diskussion zu mehr Wahrheit und Verantwortung auslösen und anderseits in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Durchsetzung der Gebote von Wahrheit und Verantwortung aktiv durch gezielte Aktionen forcieren.

Sie sind herzlich eingeladen unsere Bemühungen zu unterstützen!