Klinik unter der Lupe

06.05.2008 um 21:21 Uhr

Datümer

2007 bleibt besser ausgeblendet (entspricht auch dem Wunschdenken der Verantwortlichen) - KIS Migration mit Übungsabbruch nach massivsten Protesten aller Betroffenen.

Funktionalität eines Programm Dummies zum Preis einer Industrielösung Frontend ohne Background alles nur Fassade, so wie die Holzfronten in den alten Westerns, bitte kein Blick von der Seite und schon gar nicht rütteln an den fragilen Trägern.

Genial die Problemlösung nach Übungsabbruch zurück zum Start (geht aber nicht da 3 Monate Produktivdaten fehlen) also bastel bastel bastel Neuer PL mit riesigen Excel Tabellen, Pendenzenlisten, fiktiven Realisationsdaten etc. etc. Wöchentliche Sitzung sind purste Augenwischerei, kosten aber jedes Mal immens und müssen regelmässig (kurzfristig) verschoben werden.

Böse Gedanken keimen da unwillkürlich auf die Anwesenheit der Kompetenzträger wird systematisch untergraben der harte Kern der Inkompetenz kann unbehelligt weiterwursteln. Korrigenda über Korrigenda, so auch heute - Tumber als die Polizei erlaubt Mailheader des PL: Pendenzen-Planung jetzt alle Datümer angepasst.

«Falsche, scherzhafte Pluralia von Datum sind Datümer und Datumse» (s. Wikipedia).

Skandal im Sperrbezirk!  

23.05.2007 um 22:34 Uhr

Ist der Ruf erst ruiniert...

Nun steht definitiv

K(ein)
I(ntelligentes)
S(ystem) mehr zur Verfügung.

Bis zum Live-Start vor 10 Tagen bestand eine funktionierende Arbeitsumgebung.

Seither bestimmt Chaos den Klinikalltag!   

Patienten erhalten keine Termine, kommen gleichzeitig zum selben Termin wie andere, müssen nachgefragt werden, ob nun der Termin im alten oder neuen System wirklich gelte, kriegen externe Verordnungen nur noch zugesandt statt beim Weggang aus der Sprechstunde direkt mitgegeben zu bekommen – macht echt Freude, das neue KIS.

Dass bereits erfasste Operationen zu Hunderten nun nochmals neu erfasst werden müssen, zugehörige Daten wie Aufenthaltsdauer etc. etc. neu manuell eingepflegt werden (fehlender Berechungsalgorhythmus), Sekretariatskapazitäten (mit entsprechender Kostenfolge) ohne «Wenn» und «Aber» um 50% aufgestock werden, alles Dank neuer

K
(atastrophal)
I(mplementierter)
S(oftware), sagt fast alles.

Müsste nicht sein – einfach abschalten – die Klinik läuft innert weniger Tage wieder rund und das Stimmungsbarometer verabschiedet sich rasch aus dem roten Bereich.

Oder muss es tatsächlich zur ultimativen

K
(ann)
I(ch)
S(treiken) Variante aller Betroffenen kommen?!

03.05.2007 um 20:00 Uhr

11880 - Da werden Sie geholfen...

Nun scheint es also doch Tatsache - die Katastrophe Im Spitalwesen wird «produktiv» geschaltet, allen Warnungen zum Trotz!

Also - bildet Gruppen um den Notfall zu üben - die fachlichen «Retter» stehen angeblich bereit, wahrscheinlich aber ohne die entsprechenden Ringe mitgebracht zu haben...

("Es wir nicht von Anfang an alles perfekt laufen" 
                                                  -
Original aus der internen Ankündigung, garantiert).

Wir wünschen Ihnen beim Start viel Erfolg!

Die Wetten laufen...*

* wie lange es geht bis zur Klinik Im Stillstand 

18.09.2006 um 20:21 Uhr

Keep It Simple – Stupid!

Aus verschiedenen Gründen werden alle Termine für die KIS-Vorstellung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben!

Wohl eher so, dass gar nichts läuft unter der neuen Oberfläche. Wären höchstens Folien aufgelegen, was theoretisch ggf. in 2-3 Jahren ev. umgesetzt würde. Also lieber auf unendlich und zurück verschieben…

Wäre vielleicht an der Zeit, das Grundkonzept doch nochmals zu überdenken, v.a. auch in Bezug auf die personelle Besetzung.

Simplizistisch lässt sich ein solches Projekt nicht angehen, auch wenn sich der verantwortliche PL in der Vorfreude auf Erfolg und bereits erhaltene Zahlungen den bieder-protzigen Wagen zu leisten getraut.

Der Klink geht es ja prinzipiell und aus Prinzip gut – auch wenn im Semesterabschluss die Zahlen mehrerer Abteilungen tief rot daher kommen.

Die Stiftungsgelder bilden ein wahres Polster, sind aber deutlich endlich und dürften bei der aktuellen «cash burn rate» die nächsten beiden Jahre kaum schadlos überstehen!

02.02.2006 um 22:22 Uhr

2006 und kein Bisschen weiser...

Grosses «Reinemachen» Ende Jahr, viel Unmut artikuliert und sogar ein bisschen substanziiert - im Januar schon beinahe geglättet, der kleine Sturm im Wasserglas und heute nur noch einer, der sich ein bisschen (auf-)regt und hofft, dass doch noch alles gut wird.

Wird sich wohl weiter nichts bis wenig bewegen - man arrangiert sich doch problemlos immer wieder...

CEO als Gutmensch - einfach super!