drunk and confused

09.05.2004 um 21:15 Uhr

Frühlingsfest an der Kanti Wattwil

von: menzi

Wie ich mich freute auf diesen Abend. Endlich wiedermal die guten alten Gesichter sehen. Und mit ihnen ein Bier trinken.

Nachmittags um drei bekam ich Bescheid dass Büchel bereit sei für das Nats um sich dort ein bisschen einzutrinken. Begeistert von der Idee machte ich mich auf den Weg und wir waren, man konnte es erahnen, die ersten die es sich in der Beiz bequem machten. Nach und nach trudelten die nächsten Leute ein, und die Ruth liess uns hocken, obwohl sie eigentlich um sechs Uhr zumachen wollte. Oh ja, schon am sechs hatten die meisten, oder zumindest ich, das gestrige Räuschlein wieder schön aufgewärmt und natürlich war die Küche bereits geschlossen, was hiess dass es höchstens noch einen Snack geben wird, aber sicher kein Abendessen. Gute Voraussetzungen für einen zehn Stunden Rausch.

Um acht Uhr, oder wann auch immer, machten wir uns dann langsam Richtung Kanti auf den Weg. Nach dem Eintritt gabs dann gleich einen Burger. Mickrig, aber das beste was ich je gegessen habe. Wie immer.

Wenig Leute hatte es anfangs, aber ist eigentlich verständlich, war ja noch früh und nicht alle Leute gehen bereit um drei in den Ausgang. Holten wir uns halt zuerst Getränke. In der irischen Bar, der komischen Bar mit Palmen beim Eingang, der Pianobar oder was auch immer das war, und der Mensa. Die Mensa war allerdings kompliziert: Mit Bier kam man nicht aus der Kanti, also füllt man es in Becher um. Damit kommt man jedoch nicht in die Mensa rein. Hat man ausgetrunken, kann man rein, sein Bier bestellen aber nicht mehr raus. Denn in der Mensabar gabs keine Pappbecher. Zur Sicherheit wegen den Scherben sagten sie mir.

Hm, die erkannten wohl meinen Rausch zu dieser Zeit noch nicht. War mir doch egal ob ich meine Flaschen drinnen oder draussen zerschlug. Ich muss wohl dem Michel noch eine angeschossen haben. Auf jeden Fall klirrte es und Michels Hand war blutig (siehe unten).

Aber auch ich bekam mein Fett ab. Der Jonas boxte plötzlich auf mich ein. Keine Ahnung wies kam, und er hörte auch nicht gleich wieder auf wie ich dachte. Als Rache gabs Kopfnüsse für Walti und Ninos.

Um zwei sollte dann der Nachtbus fahren. Noch halb geistesgegenwärtig holte ich Tickets und wir begaben uns zum Bahnhof. Da es regnete standen alle unter Dach. Ausser natürlich mir, ich dachte ich muss Verkehrskadett spielen. Promt hält natürlich das erste Auto und dooft rum was ich hier mache. Ich sei ein betrunkener Polizist.

Michel Platini sagt: s luschtig isch gsi, du hesch nöd chöne begriife werum ichs nöd geil gfunde han das mer e fläsche agrüert hesch.