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<title>Weblog von Ueli</title>
<link>http://www.blogigo.ch/uelisreisenotizen</link>
<description>Reisen in Lateinamerika</description>
<language>de</language>
<dc:creator>uelisreisenotizen</dc:creator>
<dc:publisher>uelisreisenotizen</dc:publisher>
<pubDate>Sat, 23 Dec 2006 21:52:04 +0100</pubDate>
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<title>Elguea - wie ein Hauch aus fernen Kindertagen -</title>
<description> Reisebericht vom 22.12.06 -  Elguea – wie ein Hauch aus fernen Kindertagen. –     Nach unserer Hochzeit begannen wir uns unverzueglich um die Ausreise von Jaqueline und Richard aus Kuba und die Einreisevisa fuer sie in die Schweiz zu kuemmern. Es eruebrigt sich, hier nochmals gross auf die unsinnigen, demuetigenden Formalitaeten einzutreten, wie sie vor allem von Schweizer Seite gefordert werden, ich habe mich darueber ausfuehrlich geaeussert. Doch muss hier erneut grosses Befremden ueber die „Kundenfreundlichkeit“ des schweizerischen Botschaftspersonals in Havanna kundgetan werden. Waren noch vor ein paar Jahren die Kontakte zur Schweizer Botschaft durch Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und Grosszuegigkeit gekennzeichnet, was auch von kubanischen Staatsbuergern immer wieder hervorgehoben wurde, zeichnen sich die jetzigen Schalterbeamten durch Kaltschnaeuzikeit, Sarkasmus, Arroganz und kleinkarierte Borniertheit aus. Wenn ein solcher Beamter allen Ernstes behauptet, „in Kuba gaebe es keine...</description>
<pubDate>Sat, 23 Dec 2006 21:52:04 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.ch/uelisreisenotizen/Elguea-wie-ein-Hauch-aus-fernen-Kindertagen/22/</link>
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<title>Frauen und KInder in Kuba</title>
<description> Reisebericht vom 12.12.06  Frauen und Kinder in Kuba  Fuer unsere kleine Familie, die eben erst gegruendet worden ist, neigt sich aus hiesiger Sicht eine Woche welthistorischer Bedeutung ihrem Ende zu. Nicht nur wurde der fuenfzigste Jahrestag der Landung Fidel Castros in Kuba und seines achzigsten Geburtstags mit pompoesen Feierlichkeiten begangen, wir haben auch geheiratet, und Yaqui hat ihren neunmonatigen Kurs fuer italienische Kueche mit einem Diplom der Federación de Asociaciones Culinarias de la República de Cuba mit grossem Erfolg abgeschlossen. Noch nie habe ich eine Frau gesehen, die mit so viel Freude und Begeisterung sich auf eine Pruefung vorbereitet hat. Noch am Vorabend stand sie singend in der Kueche und klapperte mit Pfannen und Toepfen, um gewisse Vorarbeiten zu erledigen. Ihr Pruefungsgericht, Filet Mignon à l’italienne, begleitet von Gemuese und von mit Kaese gefuellten Kartoffelkroquetten, muss anhand der Fotos hoechstes Lob errungen haben. Gestern nun hat hat sie auch noch die...</description>
<pubDate>Wed, 13 Dec 2006 23:42:50 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.ch/uelisreisenotizen/Frauen-und-KInder-in-Kuba/21/</link>
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<title>Im Strassenkaffee des Hotels Telegrafo</title>
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 Reisebericht vom 11.12.06 
 
    Im Strassenkaffee des Hotels Telégrafo, oder gleich daneben, in jenem des Hotels Inglaterra am Parque Central in Havanna, kann man stundenlang sitzen und dem lebhaften Verkehr, dem unaufhoerlich vorbeiwogenden Strom der Leute zusehen, die alle unverwandt einem unsichtbaren Ziel zustreben. Hier die Eingaenge zu den Hotels und die an den Tischchen sitzenden Touristen, da der ausserhalb der Arkaden liegende breite Gehsteig, wo die Leute vorbeigehen, die zu- und wegfahrenden Taxis, dann die Fahrraeder, Rikschahs, Motorraeder, Autos, Lastwagen, Busse, die riesigen von Zugmaschinen gezogenen camellos, die wie Viehtransporter aussehenden oeffentlichen Personentransporter, in die die Fahrgaeste wie Sardinen gequetscht werden. In der Mitte der breiten Chaussee liegt eine Tag und Nacht bewachte Parkflaeche, an die wieder ein Fahrbahnstreifen angrenzt, der seinerseits vom mit Koenigspalmen bestandenen Parque Central gesaeumt wird, wo sich viele lauschige, schattige Parkbaenke...</description>
<pubDate>Wed, 13 Dec 2006 23:40:37 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.ch/uelisreisenotizen/Im-Strassenkaffee-des-Hotels-Telegrafo/20/</link>
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<title>Gluecklich verheiratet</title>
<description> Reisebericht vom 7.12.06.     Gluecklich verheiratet!     Jaqueline Marty Luis und ich haben am 5.12.06 in Havanna geheiratet. Damit hat eine 5-jaehrige Beziehung, die sich immer mehr vertieft hatte, ihren vorlaeufigen Hoehepunkt gefunden. Nicht nur zu ihr, sondern auch zum kubanischen Menschen, zu dieser wunderbaren Insel, von der schon Kolumbus gesagt hatte, dass er nie etwas Schoeneres gesehen haette, zu ihrer Geschichte und Kultur, ihrer Musik, ihren Legenden    und ihren Genuessen hatte mich bald eine tiefe Liebe erfasst und in ihren Bann geschlagen. Allen, die uns ihre Glueckwuensche uebermittelt haben, moechten wir ganz herzlich danke sagen.  Die Monate vor unserer Hochzeit waren gekennzeichnet durch eine schier perverse Hetze nach Bewilligungen, Nachweisen, Bestaetigungen und Beglaubigungen und der Furcht, im Eifer des Gefechts irgend etwas    uebersehen zu haben. Man kann ja durchaus begreifen, dass der kubanische Staat sicher gehen will, dass sich da nicht irgend jemand einer seiner...</description>
<pubDate>Sat, 09 Dec 2006 00:16:28 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.ch/uelisreisenotizen/Gluecklich-verheiratet/19/</link>
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<title>Ein Spaziergang mit Aglaja und Christian durch Alt-Havanna</title>
<description>  Reisebericht vom    4.12.06         Ein Spaziergang mit Aglaja und Christian durch Habana Vieja         Das junge Paar, sie Juristin, er ein Mann der Wirtschaft, hatten sich entschlossen, Reiseferien in Kuba zu verbringen. Ich hatte es bei der Planung der Reise mit einigen Hinweisen unterstuetzen koennen. Nun war es natuerlich eine besondere Freude, das Paar in Havanna wieder zu sehen und von seinen Ferienerlebnissen zwischen Varadero, Santa Clara, Sancti Spiritus, Trinidad, Cienfuegos und Havanna erzaehlen zu hoeren. Aglaja und Christian hatten die Schwierigkeiten, mit denen Reisen in Kuba zuweilen verbunden ist, nicht zuletzt dank den perfekten Spanischkenntnissen von Christian gut gemeistert, wenn sie auch hie und da das Auseinanderklaffen von Preis und Leistung zu bemaengeln hatten, womit eigentlich jeder europaeische Tourist hier gelegentlich konfrontiert wird. Man muss auch heute noch von etwas Abenteuerlust und Unternehmensgeist befluegelt sein, um hier auf eigene Faust das Land kennen lernen...</description>
<pubDate>Tue, 05 Dec 2006 18:24:45 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.ch/uelisreisenotizen/Ein-Spaziergang-mit-Aglaja-und-Christian-durch-Alt/18/</link>
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<title>Adelante, companeros!</title>
<description>  Reisebericht vom 2.12.06    Adelante compañeros – Vorwaerts Kameraden!         Heute, am 2. Dezember 2006, feiert man hier in Kuba den 50. Jahrestag der Landung Fidel Castros zur Befreiung Kubas vom Joch der Batista-Diktatur. Gleichzeitig wird hier des 80. Geburtstags von Fidel gedacht. Natuerlich loesen diese Aktivitaeten fuer den westlichen Beobachter gemischte Gefuehle aus, ist man doch in einer Pressetradition aufgewachsen, wo der kubanische Sozialismus als Boesewicht und Verraeter an westlichen Werten gebrandmarkt worden ist. Wenn man die damaligen Ziele Castros mit der heutigen Wirklichkeit Kubas vergleicht, muss man zumindest skeptisch, ja sogar ernuechtert sein.           Aber wenn sich ein Vizedirektor einer Abteilung des Eidg. Justiz- und Polizeidepartements im Rahmen eines Visumrekurses herausnimmt, in abschaetziger Weise ueber das Einparteiensystem in Kuba zu salbadern ohne dabei zu erwaehnen, dass ein grosses Land mit einem Zweiparteiensystem fortwaehrend Unrecht in arroganter Weise mit...</description>
<pubDate>Tue, 05 Dec 2006 18:19:15 +0100</pubDate>
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<title>Wiedersehen mit Havanna</title>
<description>  Reisebericht vom 1. Dezember 2006-12-01         Wiedersehen mit Havanna         Seit meinem letzten Aufenthalt hier sind nun doch schon acht Monate vergangen. Die Zeit in der Schweiz hatte ich genutzt, um – vergeblich – gegen die Verweigerung eines Touristenvisums für    Enrique, den Bruder meiner Freundin Jaqueline, anzukämpfen.    Borniertheit, Arroganz, unglaubliche Wissenslücken und behördliche Willkür hatten verhindert, dass die diplomatischen und die Migrationsbehörden in Havanna, Bern und Aarau in der Lage waren, den Freundschaftsbesuch eines aufrechten, loyalen und gesetzestreuen Kubaners, der verheiratet ist und einen Sohn betreut, der eine feste Arbeitsstelle innehat, dem der Erhalt seiner Stelle zugesichert worden war und der keinen Grund hatte, Kuba auf Dauer    zu verlassen, zu unterscheiden von den illegalen Einwanderungen, dem illegalen Verbleiben in der Schweiz, das wir von Leuten aus Balkanstaaten und Afrika hinlaenglich kennen.    Es ist in meinen Augen eine ganz grosse...</description>
<pubDate>Fri, 01 Dec 2006 22:03:12 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.ch/uelisreisenotizen/Wiedersehen-mit-Havanna/16/</link>
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<title>Reisebericht 15: &quot;Sic transit gloria mundi...&quot;</title>
<description>    „Sic transit gloria mundi!“ –&amp;nbsp; Auf dem Friedhof Santa Ifigenia in Santiago    
    &amp;nbsp;    
   Der Friedhof Santa Ifigenia in Santiago de Cuba ist eigentlich, wie in vielen lateinischen Laendern, eine kleine Stadt bestehend aus Grabgebaeuden, Mausoleen, Denkmaelern, Engeln, Kreuzen und einfachen Graebern. Der beruehmteste und groesste, der Cementerio Cristobal Colón, befindet sich zwar in Havanna, aber hier in Santiago, der „Stadt der Helden“ sind die wichtigsten Gestalten der kubanischen Geschichte begraben.   
   &amp;nbsp;   
   Santiago, der „oriente“, der Osten Kubas, wird seit jeher als das Herz Kubas bezeichnet, er ist die mythische Heimat der Kubaner, auch wenn heute Havanna das wirtschaftliche Zentrum darstellt. Nicht nur die kubanische Volksmusik, der „son“, wurde hier geboren, von hier gingen alle Freiheitsbewegungen in Kuba aus, und es kommt nicht von ungefaehr, dass auch Fidel Castro aus dem Osten Kubas stammt.   
   &amp;nbsp;   
   Hier liegt das Mausoleum fuer...</description>
<pubDate>Mon, 27 Feb 2006 00:21:56 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.ch/uelisreisenotizen/Reisebericht-15-Sic-transit-gloria-mundi/15/</link>
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<title>Reisebericht 14: Im Zug durch Kuba</title>
<description>    Eine Zugfahrt durch Kuba    
    &amp;nbsp;    
   Nach meinem Rueckflug nach Kuba hatte ich erneut bei der Imigración vorzutraben, um die Beherbergungsbewilligung in Yaquis Wohnung einzuholen. Es wurde mir mitgeteilt, dass man sich zur Ueberpruefung nun eine Woche Zeit lasse, waehrend der es mir bei einer Bussandrohung von 1’500 USD untersagt waere, bei der Familie zu naechtigen. Der Grund fuer diese neue Schikane liegt vermutlich neben der Erschwerung von Kontakten einzig darin, den auslaendischen „Gast“ eine Woche laenger in ein staatliches Hotel zu zwingen, um dem Staat so mehr Einnahmen zu generieren. Da ich die Geldgier der Aemter hier langsam kenne, wollte ich kein Risiko eingehen, und ich beschloss, eine fuer spaeter geplante Reise in den Osten Kubas vorzuziehen, um damit die Wartezeit zu ueberbruecken.   
   Tatsaechlich tauchte in der Folge einen Tag vor der Erteilung der Bewilligung fruehmorgens in der Wohnung von Yaqui ein Immigrationsbeamter auf, um alle Raeume nach mir zu...</description>
<pubDate>Mon, 27 Feb 2006 00:18:42 +0100</pubDate>
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<title>Reisebericht 13: Am Panama-Kanal</title>
<description>    Am Panamakanal    
    &amp;nbsp;    
   Ja, liebe Freunde, ein weiterer meiner Jugendtraeume ist in Erfuellung gegangen. Am Schluss meiner diesjaehrigen Reise durch die Laender Mittelamerikas sah ich den Panama-Kanal, dieses technische Weltwunder der neuen Zeit, ja, ich konnte ihn sogar ein Stueck weit befahren.   
   &amp;nbsp;   
   Schon als kleiner Schueler faszinierten mich der Bau der Gotthardbahn und die Werke Konrad Eschers von der Lindt, spaeter die Kraftwerke Oberhasli mit den Grimsel-Stauseen, das Kanalsystem der Franzosen und dann die grossartigen Wasserbauwerke der Hollaender. All dies konnte ich mit meinen Eltern besuchen. Ich bewunderte die hohe Ingenieurskunst und begeisterte   mich   an den Vorteilen, die weitblickende und kuehne Maenner den Menschen gebracht hatten. Ich traeumte davon, einmal in meinem Leben den Panama-Kanal zu sehen.   
   &amp;nbsp;   
   Als ich dann auf der Terrasse des Besucherzentrums stehend auf die Schleusen von Miraflores hinunterblicken konnte, als ich sah, wie...</description>
<pubDate>Tue, 07 Feb 2006 23:39:51 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.ch/uelisreisenotizen/Reisebericht-13-Am-Panama-Kanal/13/</link>
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<title>Reisebericht 12: ...Sie nannten ihn &quot;wild rider&quot;...</title>
<description>    Unterwegs in Costa Rica mit einer Enduro Honda 250ccm XR Tornado    
     &amp;nbsp; 
   Die Idee spukte schon lange in meinem Kopf herum: Angetan von jenem Film, der die Geschichte einer Motorrad-Reise des jungen Che Guevara mit seinem Freund Alberto Granado durch Lateinamerika erzaehlt, getrieben von Abenteuerlust und der Sehnsucht, einmal einen Teil der Panamericana, eine der Traumstrassen der Welt zu befahren, beschloss ich.   Costa Rica   per Motorrad zu entdecken. Allerdings plagten mich starke Zweifel, ob ich es schaffen muerde, angesichts meiner Rueckenprobleme, angesichts einiger unliebsamer Erfahrungen in der Schweiz und angesichts der katastrophalen Strassenverhaeltnisse in Costa Rica. Natuerlich wusste ich, dass ein solches Vorhaben bei meinen Freunden nur Kopfschuetteln ausloesen wuerde.   
   &amp;nbsp;   
   In San Jose fand ich ein Motorrad-Verleihgeschaeft zweier Deutscher, die mich umfassend berieten und mir bei der Wahl der Route behilflich waren. Ueberdies erklaerte sich Thorsten...</description>
<pubDate>Thu, 02 Feb 2006 20:49:17 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.ch/uelisreisenotizen/Reisebericht-Sie-nannten-ihn-wild-rider/12/</link>
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<title>Reisebericht 11: Im Museo del Oro precolumbino</title>
<description>   Im Museo del Oro Precolumbino -     Huellas doradas - Goldene Spuren   
  Auf meinem Spaziergang am Samstag hatte ich auch das Goldmuseum der costaricanischen Nationalbank, das sich unter der Plaza de la Cultura befindet, besucht.   
 Es hat mich so fasziniert, dass ich mehrere Stunden blieb. Hier wird nicht nur die Geschichte der costaricanischen Muenze, der Entwicklung des Geldverkehrs und der Banknoten auf aeusserst spannende Weise dargestellt, der Hauptteil des Museums befasst sich in meisterhafter Art mit der Geschichte des Goldes im praekolumbischen Costa Rica, und damit verbunden ist die Geschichte des Menschen vor Kolumbus von den Anfaengen an bis zum Auftauchen der Spanier in jener Weltgegend. 
 Anschaulich, leicht verstaendlich und didaktisch hervorragend wird das Herkommen, die Gewinnung, die Verarbeitung und Verwendung des Goldes, seine Bedeutung in Wirtschaft, Handel, Kunst, Kultur und Religion aufgezeigt, sein Verschwinden als Kulturbestandteil der dortigen Menschen nach dem Erscheinen...</description>
<pubDate>Sun, 29 Jan 2006 03:59:14 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.ch/uelisreisenotizen/Reisebericht-11-Im-Museo-del-Oro-precolumbino/11/</link>
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<title>Reisebericht 10: In San Jose/Costa Rica</title>
<description>   In San Jose - Costa Rica   
  Als ich am Freitag, 27.1.06 gegen Abend mit einem kleinen 2-motorigen Hochdecker mit 16 Sitzplaetzen auf einem Nebenflugplatz in der Hauptstadt Costa Ricas landete, war mir schon etwas mulmig zumute, denn ich hatte keine Ahnung, wie ich mein Hotel Ritmo del Cariibe erreichen koennte.   
 Die wartenden Taxichauffeure machten keinen Vertrauen erweckenden Eindruck, und ich wies alle Angebote schroff zurueck. Da tauchte ploetzlich ein gepflegtes Auto eines offiziellen Taxiunternehmens auf, und ich riss es mir sofort unter den Nagel. So schnell und so ruecksichtslos hatte ich noch nie ein Taxi in Anspruch genommen. 
 Mit den drei aeltesten Tricks des gewieften Taxikunden habe ich den Fahrer dazu gebracht, mich tatsaechlich durch den dichten Stossverkehr der hereinbrechenden Nacht zu meinem Hotel zu bringen: a) Ich habe behauptet, einen Voucher fuer Uebernachtungen zu besitzen, obwohl ich nur reserviert hatte; b) Ich habe ihn nach seiner Familie und insbesondere nach seinen...</description>
<pubDate>Sun, 29 Jan 2006 03:27:26 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.ch/uelisreisenotizen/Reisebericht-10-In-San-Jose-Costa-Rica/10/</link>
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<title>Reisebericht 9 - Nicaragua II - Im Herzen Nicaraguas</title>
<description>   Nicaragua II - Im Herzen Nicaraguas   
  Als Standort fuer meine weiteren Exkursionen hatte ich mir Granada, die schoene Kolonialstadt am Ufer des Nicaragua-Sees ausgesucht. Hier machte ich Station im Hotel Alhambra, am Parque Central. Die Parkplaetze vor dem Hotel werden bewacht, ein nicht zu unterschaetzender Vorteil.  
  Das westliche Hochland mit seiner Vulkankette, angrenzend an den Pazifik und gepraegt von seinen beiden grossen Seen, dem Lago de Managua und dem Lago de&amp;nbsp; Nicaragua, ist der Lebensnerv des Landes, das dreimal so gross wie die Schweiz ist. Hier lebt die Mehrzahl seiner 5,5 Mio Einwohner.  
  Granada ist eine malerische, geschaeftige und laute Stadt, ueberschwemmt von amerikanischen Touristen, die das Bild praegen.&amp;nbsp;In diesen Tagen findet gerade ein Treffen amerikanischer Aerzte statt, die alle in ihren gruenen Operationskitteln in den Restaurants sitzen und im Park&amp;nbsp;herumspazieren. Man kann sie von den Reinemachefrauen und den Strassenwischern&amp;nbsp;kaum unterscheiden,...</description>
<pubDate>Fri, 27 Jan 2006 01:16:12 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.ch/uelisreisenotizen/Reisebericht-Nicaragua-Herzen-Nicaraguas/9/</link>
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<title>Reisebericht 8: Nicaragua I - Im Norden</title>
<description>   Nicaragua I - Im Norden   
  Natuerlich ist jedem Zeitungsleser meines Alters der Sandinistenaufstand und das Ende der Somozadiktatur Ende der 70er-Jahre in lebhafter Erinnerung. Da ich fuer Nicaragua keine besonderen Erwartungen an bestimmte Besuchsziele hegte, beschloss ich, nach Managua zu fliegen, dort ein Auto zu mieten und alles Weitere auf mich zukommen zu lassen. Aber ganz ohne Planung gieng es denn doch nicht! Im Hotel nahe des Flughafens stellte ich mir am Vorabend aus Reisekatalogen eine moegliche Rundreiseroute zusammen, w ohl wissend, das die Reiseunternehmen nur “sichere” Routen empfehlen. Ich halte diesen Ideenklau fuer tolerierbar, weil ich die gesamte Reiseplanung, Etappenziele, Verpflegung, Hotel, Kartenmaterial usw. selbst leiste. Die Unternehmen sind schlau genug, diese Daten nicht im Voraus bekannt zu geben.   
  Auf dem Weg in die Regen- und Nebelwaelder des noerdlichen Hochplateaus um Matagalpa, wo der beste Kafee waechst, besuchte ich Leon Viejo, die am 31.12.1609...</description>
<pubDate>Thu, 26 Jan 2006 03:10:42 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.ch/uelisreisenotizen/Reisebericht-8-Nicaragua-I-Im-Norden/8/</link>
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<title>Reisebericht 7: Auf dem Markt von Chichicastenango</title>
<description>   Auf dem Markt von Chichicastenango   
  In meiner Schulzeit, als Halbwuechsiger, war ich erstmals auf diesen Namen gestossen und sein Rhythmus und sein Wohlklang hatten mich so in den Bann gezogen, dass ich diesen Namen oft vor mich hinmurmelte, wenn ich eintoenige Arbeiten zu verrichten hatte.   Das emsige Markttreiben, die farbenfrohen Stoffe befluegelten viele Jahre hindurch meine Fantasie. Als dann der Plan einer Reise durch Mittelamerika naeher rueckte, als ich die Gattin eines kubanischen Freundes kennen lernte, die sich Chichi nannte, war es klar, dass ich Chichicastenango besuchen wuerde, gehauen oder gestochen.  
  Mit dem Bus verliess ich Antigua morgens frueh und erreichte nach 2 1/2 stuendiger Fahrt Chichi, wie es hier genannt wird. Viele Busse spuckten ihre Touristen aus. Man erkennt sie sofort, weil sie die kleingewachsenen Leute hier meist um mehr als Kopfesgroesse ueberragen. Das Schlendern durch das Gewuehl in den Gassen macht Spass, es herrscht eine froehliche Stimmung, und es war...</description>
<pubDate>Mon, 23 Jan 2006 22:29:45 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.ch/uelisreisenotizen/Reisebericht-7-Auf-dem-Markt-von-Chichicastenango/7/</link>
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<title>Reisebericht 6: Der Atitlan-See</title>
<description>   Der Atitlan-See   
  Die 2 1/2 stuendige Busfahrt nach Panajachel fuehrt ueber eine Gebirgsstrecke zum Ort Solola, bevor sich die Strasse in haarstraeubenden Windungen zum See hinunterstuerzt. Ich bin sehr gespannt, wie dieser See wohl auf mich wirken wird, denn die Reiseprospekte sind darueber des Lobes voll, besonders seit der englische Schrifsteller Aldous Huxley diesen See als den schoensten der Welt bezeichnet hat.  
  Das emsige Touristiktreiben erleichtert mir den Entschluss fuer eine vierstuendige Seerundfahrt (100 sFr.) ein Privatboot mit Fuehrer zu mieten. Die den tiefen See umgebenden Vulkane sind gelegentlich mit Wolkenfetzen verhangen, das Wetter ist angenehm, aber es frischt ein Wind auf, die Wassertemperatur betraegt etwa 20 Grad. Um den See verteilt sind kleine Ortschaften gelegen, die den Namen der Apostel tragen und per Boot erreicht werden koennen.  
  Wir suchen zuerst Santiago&amp;nbsp; Atitlan auf, der groesste Ort, der aber vom Tourismus gepraegt wird, was mich dazu bringt, etwas...</description>
<pubDate>Mon, 23 Jan 2006 21:52:48 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.ch/uelisreisenotizen/Reisebericht-6-Der-Atitlan-See/6/</link>
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<title>Reisebericht 5: Antigua Guatemala</title>
<description>   In Antigua Guatemala   
  In der ehemaligen Hauptstadt Guatemalas, Antigua, der wohl bezauberndsten Kolonialstadt Mittelamerikas (jedes Land hier hat mindestens eine solche &quot;schoenste&quot; oder &quot;aelteste&quot; Kolonialstadt Lateinamerikas!), lebte ich fast eine Woche in zwei verschiedenen posadas, kleinen herzigen Familienhotels oder -herbergen, von denen es in Antigua unzaehlige gibt. Die von Vulkanen umgebene Stadt wurde beim furchtbaren Erdbeben von 1773 zugunsten von Guatemala City (etwa 40 km entfernt) aufgegeben und erst uim 19. Jh. wieder besiedelt.  
  Aber sie zeugt auch heute noch mit dem gewellten Kopfsteinpflaster, den farbigen, meist einstoeckigen Gebaeuden, die wunderschoene Innenhoefe in sich bergen, den unzaehligen Kirchen, Plaetzen und Brunnen, den Palaesten und der Universitaet vom Glanz einstiger Tage.  
  Die malerischen Restaurants in den praechtigen mit tropischen Pflanzen versehenen Innenhoefen, dasjenige z.B. von Doña Luisa, laden ein zur beschaulichen Einkehr. Die posada San...</description>
<pubDate>Mon, 23 Jan 2006 21:13:07 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.ch/uelisreisenotizen/Reisebericht-5-Antigua-Guatemala/5/</link>
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<title>Reisebericht 4: Die Welt der Mayas</title>
<description>    Die Welt der Mayas        
       &amp;nbsp; 
  Fuer meinen Aufenthalt im Staat Chiapas hatte ich mir drei Besuchsziele vorgenommen. Informationen von verschiedenen Seiten liessen es mich als geraten erscheinen, mich fuer den Besuch dieser Sehenswuerdigkeiten Gruppen anzuschliessen, zumal mich Rueckenschmerzen plagten.    
  Der Besuch der Wasserfaelle von Misol-Ha, Agua Clara und Agua Azul gaben Gelegenheit, die Gebirgsgegend von Chiapas vom Minibus aus kennen zu lernen und die Ruhe der Natur zu geniessen. In dieser Jahreszeit ist das Klima angenehm, die Besucherstroeme halten sich in Grenzen.    
  Wenn Zeit bleibt, an einem stillen Ort zu verweilen, dem Spiel des Wassers zuzusehen, sein Rauschen als Wohlklang zu empfinden und den eigenen Gedanken nachzuhaengen, scheint man entrueckt zu sein in eine andere Welt und in eine andere Zeit. Die kleine, saubere Huette mit Palmdach, ein paar Tische, die junge, freundliche Frau, die frische empanadas zubereitet, Teigtaschen, koestlich gefuellt mit...</description>
<pubDate>Mon, 16 Jan 2006 18:09:47 +0100</pubDate>
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<title>Reisebericht 3: In Mexico an Kuba denken...</title>
<description>    In Mexico an Kuba denken...    
  &amp;nbsp;  
  Die Hauptstadt Mexico D.F., wenigstens der Teil, den ich kenne, ist eine faszinierende, trotz des immensen Ver-kehrs gut funktionierende Stadt. Die Tausenden von Haend-lern, die die Strassenraender und Trottoirs des Centro Historico bevoelkern und jeden Morgen ihre Staende auf-bauen, um sie abends wieder abzubauen, die Ware in grossen Saecken verstauen, sie dann auf Handkarren abtransportieren um alles am naechsten Tag wieder aufzu-stellen, die unzaehligen Taxis und Busse, die ueberall prae-senten Polizisten und Angehoerigen der Sicherheitsdienste, die Verkaeuferinnen, die taeglich die Trottoirs vor ihren Geschaeften fegen, die Marktschreier vor den Einkaufs-zentren, die unzaehligen Garstaende, das ist der Hintergrund, vor dem das hauptstaedtische Gewimmel auf den Strassen ablaeuft.  
  Waehrend in Kuba die Polizisten als meist grosse, schlanke Kerle afrikanischen Zuschnitts in enganliegenden Uniformen mit hohen Stiefeln und Sonnenbrillen auffallen,...</description>
<pubDate>Mon, 16 Jan 2006 17:10:54 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.ch/uelisreisenotizen/Reisebericht-3-In-Mexico-an-Kuba-denken/3/</link>
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