Weiterbildung zum KFZ-Sachverständigen

25.05.2010 um 13:12 Uhr

Weiterbildung zum KFZ-Sachverständigen

Weiterbildung zum KFZ-Sachverständigen/in

Wer sich mit Kraftfahrzeugen auskennt und ein ingenieurwissenschaftliches Fernstudium oder bereits eine Weiterbildung im Bereich der Kraftfahrzeugtechnik abgeschlossen hat, kann in einer Weiterbildung zum Kraftfahrzeugsachverständigen/in eine neue Zukunftsperspektive finden.

Wenn man eine Lehre in einem KFZ-Betrieb abgeschlossen und durch Weiterbildungen bzw. Ausbildung zum Meister der Berufgruppen Karosseriebau, Autolackierung, Kfz-Mechaniker oder auch Techniker aufgestiegen ist, hat genauso die Möglichkeit eine Weiterbildung zum KFZ-Sachverständigen aufzunehmen wie ein Diplomingenieur.

Da diese Weiterbildung allerdings nicht bundesrechtlich geregelt ist, kann die Dauer der Ausbildung ebenso schwanken wie die möglichen Kosten und Weiterbildungsorte.

Wer eine Weiterbildung anstrebt sollte sich daher zum Beispiel bei einem möglichen späteren Arbeitsgeber, wie einem Sachverständigenbüro darüber informieren. Denn oft übernehmen Sachverständigenbüros oder Versicherungen die Weiterbildung zum KFZ-Sachverständigen.
Zu den Aufgabengebieten gehört die Beurteilung von Fahrzeugschäden nach Unfällen, sowie die Beurteilung des Zustandes eines Fahrzeuges bei Wiederverkauf. Auch auf Anordnung der Fahrzeugzulassungs-Verordnung beurteilen sie Kraftfahrzeuge. Außerdem analysieren sie die Ursache von Unfällen. Neben dem KFZ-Sachverständigenbüro können auch technischen Prüfstellen und Überwachungsvereine Arbeitgeber von KFZ-Sachverständigen werden.

Die Weiterbildung zum KFZ-Sachverständigen/in kann einen zukunftssicheren Beruf mit finanzieller Unabhängigkeit bedeuten. Mit abgeschlossener Weiterbildung verdient ein KFZ-Sachverständiger 1.500 und 5.000 Euro, im Durchschnitt aber 3.000 Euro brutto.

Weitere Weiterbildung: Zerspanungsmechaniker